Unsicherheit, Zeitmangel und sogar Rache: Immer wieder sabotieren Studio-Bosse große Film-Produktionen. Ein besonders prägnantes Beispiel hierfür ist die Entstehung von „Alien 3“, bei dem zahlreiche Herausforderungen gemeistert werden mussten.
Bevor David Fincher („Gone Girl - Das perfekte Opfer“) mit Filmen wie „Sieben“ oder „Fight Club“ zum Star-Regisseur und Mindfuck-Mastermind avancierte, feierte der mit seinen Musikvideos (u. a. für Madonna) bekannt gewordene Regisseur sein Langfilmdebüt Anfang der 90er Jahre mit einem Herzensprojekt: Als großer „Alien“-Fan bekam er den Regiejob beim dritten Teil der Reihe, „Alien 3“.
Fincher übernahm das Ruder im Januar 1991 vom ursprünglichen Regisseur Vincent Ward („Flucht aus dem Eis“), der wegen kreativer Differenzen gefeuert worden war, und geriet sofort in eine äußerst schwierige Situation: Die Sets waren zum größten Teil bereits erstellt und Fincher musste gemeinsam mit den Autoren unter enormem Zeitdruck, das halbfertige Drehbuch fertigstellen.
Die Produktion verzögerte sich immer mehr, was zu Terminkonflikten mit den britischen Pinewood Studios führte, wo die Dreharbeiten stattfanden. Die Arbeiten wurden gestoppt und von London nach Los Angeles verlagert.
Zu diesem Zeitpunkt aber hatte sich Sigourney Weaver bereits wieder lange Haare wachsen lassen. Daraufhin wurden ihr stolze 40.000 Dollar geboten, um sich erneut eine Glatze zu rasieren. Letztendlich wurde aber für „nur“ 16.000 Dollar eine Glatzen-Perücke angefertigt, die Weaver schließlich vor der Kamera trug.
Interessant: Commander Ellen Ripley landet auf einem Gefängnisplaneten, auf dem sehr bald die gefräßigen Alien ihr Unwesen treiben. Leider entpuppt sich der dritte Film der Sciencefiction-Horror-Mär als unnötiger Nachzügler mit gleichem Bösewicht und wiederum der Weaver als Ripley.
David Fincher ("Sieben, "The Game") hat nicht das Gespür für die beängstigende Atmosphäre des Geschehens wie einst Ridley Scott im ersten Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt-Film noch schweißtreibende Actionszenen wie in James Camerons Aliens - Die Rückkehr. So setzt der Film leider zu sehr auf vordergründige Action, die zu schnell ermüdet. Bis auf wenige gelungene Kameraeinsätze bleibt der dritte Film weit hinter den Vorläufern zurück.
Bruce Willis, Dwayne Johnson, Vin Diesel, Jason Statham … Sie alle haben es vorgemacht: Eine volle Ladung Action braucht nicht unbedingt volles Haar. Dass Glatze und Action die perfekte Kombi sind, dachte sich auch Blockbuster-Star Mark Wahlberg und verabschiedete sich für seinen neuen Actionthriller FLIGHT RISK von seiner Haarpracht!
Ein krasser, aber auch cooler Move, denn es gibt fünf gute Gründe, warum die Platte genau die richtige Wahl für einen deftigen Actionkracher ist!
Hier sind einige Gründe, warum eine Glatze im Action-Genre von Vorteil sein kann:
Apropos Ladies: Die zeigen sich auch gerne mal oben ohne, also auf dem Kopf. Sei es Demi Moore, die in DIE AKTE JANE (1998) mit ihrem Militär-Style für Furore sorgte oder Sigourney Weaver, die als Ellen Ripley in ALIEN 3 (1992) bereits zum dritten Mal bewies, dass sie zäher als so mancher Mann ist.
Um eine Transformation ging es Mark Wahlberg in FLIGHT RISK auch. Denn der allgemein als Kinoheld besetzte Star schlüpft in Mel Gibsons neuer Regiearbeit in die Rolle des Bösewichts! Das wird spannend, fies und unheimlich unterhaltsam.
FLIGHT RISK startet am 20.
| Film | Schauspielerin/Schauspieler | Grund für Glatze |
|---|---|---|
| Alien 3 | Sigourney Weaver | Rolle der Ellen Ripley |
| G.I. Jane | Demi Moore | Militärischer Stil |
| Flight Risk | Mark Wahlberg | Rolle des Bösewichts |
tags: #Sigourney #Weaver #Glatze #Film
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