SHR Haarentfernung: Risiken und wichtige Hinweise

Der Frühling steht vor der Tür und mit ihm der Wunsch nach luftiger Kleidung und glatter Haut. Viele Menschen suchen nach effektiven Methoden, um lästige Körperbehaarung loszuwerden. Eine Option ist die SHR-Haarentfernung, die für "Super Hair Removal" steht. Diese Methode gilt als besonders hautschonend und schmerzfrei.

Was ist SHR-Haarentfernung?

Im Gegensatz zur IPL-Haarentfernung ist diese Technik auch für helle Haare und dunklere Hauttypen geeignet. Damit deckt die SHR-Haarentfernungsmethode alle Haar- und Hauttypen ab. Dabei spielt das Melanin dennoch zu 50 Prozent eine ausschlaggebende Rolle, damit die Wärme an die Haarwurzel weitergeleitet wird. Bei dieser SHR Methode wird der Laserkopf wie eine Art “Bügeleisen“ auf die Hautareale angewandt und mit der sogenannten “In-Motion-Methode“, was übersetzt “In Bewegung Methode“ heißt, gearbeitet.

Bei dieser Methode werden ebenfalls, wie bei der IPL Anwendung, nur die Härchen entfernt, welche sich im Wachstumsstadium befinden. In der Regel erreicht man eine dauerhafte Haarentfernung mit 5 - 8 Sitzungen. Während der Anwendung wird die Haut durchgehend gekühlt. Je nach Haar- oder Hauttyp wendet man die E-Light Haarentfernung, SHR oder IPL Methode an. Bei dem einen wirkt die IPL Enthaarung besser, bei dem anderen ist die SHR Haarentfernung viel effektiver. Erste Erfolge machen sich schon meist bei der ersten Sitzung bemerkbar.

Jedoch ist es unabdingbar mehrere Anwendungen über einen gewissen Zeitraum durchzuführen. Dies ist deshalb der Fall weil die Haarfollikel unterschiedliche Entwicklungsstadien haben. Wissenschaftler sind sich noch nicht schlüssig in welche Phase die Haare besonders gut auf die Lichtimpulse reagieren. In dieser Phase befinden sich generell 12-15% der Haare. Aus diesem Grund sind weitere Behandlungen wichtig, um auf dem gewünschten Ergebnis zu kommen.

Mögliche Risiken und Nebenwirkungen

Die SHR-Methode gilt in der Regel als sicher für die dauerhafte Haarentfernung. In sehr seltenen Fällen kann es zu Schwellungen bzw. Vernarbung der behandelnden Hautareale kommen. In solchen Fällen sollte die Behandlung sofort abgebrochen werden. Eine Anwendung der SHR-Haarentfernung ist auf tätowierter Haut nicht empfehlenswert. Bisher gab es mit der SHR-Haarentfernung keine Nebenwirkungen für Schwangere. Dies wurde in der Vergangenheit durch verschiedene Studien belegt. Außerdem sorgen die milchbildenden Hormone Prolaktin dafür, dass die Melanin bildenden Stammzellen in den Haarwurzeln angeregt werden.

Typische Begleiterscheinungen einer Laserbehandlung wie Rötungen, Blasen oder leichte Blutungen sind meist nur vorübergehend und heilen in der Regel ohne Narben ab. "Der Laser ist ein hoch energetisches Licht und natürlich ist es durchaus theoretisch möglich, dass man eine Verbrennung erzeugt. Verbrennungen können sich infizieren. Es kann zur Narbenbildung kommen, es kann zu einer Pigmentstörung kommen.

Die Laser- und Lichtimpulse dringen an die Haarwurzeln vor, ohne anderes Gewebe zu schädigen. Mit Ausfallzeiten oder starken Nebenwirkungen ist daher nicht zu rechnen. Eine Behandlungssitzung dauert, je nach Größe des Areals, zwischen 10 und 90 Minuten. Mit einer Laserbehandlung lassen sich unterschiedliche Bereiche enthaaren.

Auch nach diesem Verfahren können Nebenwirkungen auftreten, die jedoch relativ gering sind. Diese sind in der Regel auf die Nichteinhaltung der Empfehlungen des Spezialisten nach dem Eingriff oder auf individuelle Haut- und Haartypen zurückzuführen. Die häufigsten Nebenwirkungen sind folgende:

  • Rötung
  • Leichte Schwellung
  • Hautjucken

Diese Beschwerden verschwinden in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Es ist kein Geheimnis, dass der Laserstrahl häufig für kosmetische Hautverjüngungsverfahren eingesetzt wird. Dieses Verfahren ist derzeit eines der fortschrittlichsten und sichersten, da es sich bewährt hat.

Natürlich können einige kleinere Probleme auftreten, aber das Auftreten einer bösartigen Wucherung ist definitiv ausgeschlossen. Auch wenn das Risiko für Nebenwirkungen eher gering ist, ist es nicht gleich null. Direkt nach der Behandlung kann die Haut gerötet und geschwollen sein. Vorübergehenden Nebenwirkungen wie diese treten bei etwa der Hälfte aller Patienten auf. In seltenen Fällen entstehen Verbrennungen mit Blasen-, Krusten- und Narbenbildung, oder Hypo- und Hyperpigmentierungen. Das sind helle beziehungsweise dunkle Hautstellen. Das Bundesamt für Strahlenschutz ermittelte, dass bei etwa sechs Prozent der Patienten dauerhafte Nebenwirkungen entstehen können.

Zu den Risiken einer Laser-Haarentfernung zählen zudem Muttermale. Muttermale enthalten grundsätzlich viel Melanin - daher absorbieren sie genauso wie die Haarwurzel, die das eigentliche Ziel der Behandlung sein sollte, das gebündelte Licht des Lasers. Da das zu schweren Verbrennungen führen kann, ist eine Laser-Haarentfernung auf stark pigmentierten Hautarealen wie Leberflecken nicht möglich.

In einigen Fällen ist es sinnvoll, besser keine dauerhafte Haarentfernung in Betracht zu ziehen - beispielsweise ist eine Laserbehandlung nicht zu empfehlen, wenn du unter schweren Durchblutungsstörungen oder Venenerkrankungen leidest. Daneben gilt die regelmäßige Einnahme von Kortison oder Anabolika als Kontraindikation. Auch wenn du gerade schwanger oder auf einen Herzschrittmacher angewiesen bist, solltest du vorsichtshalber auf eine Laserbehandlung verzichten.

Die Laser-Haarentfernung hingegen kann keinen Krebs verursachen. Die Frage ob die Laser-Haarentfernung Krebs verursachen kann ist weit verbreitet, weil die Menschen dieses Verfahren mit ernsteren Verfahren wie Röntgenstrahlen oder CT-Scans in Verbindung bringen, die auf Gammastrahlen basieren und bei hoher Strahlung die Zellstruktur beeinträchtigen und Krebs verursachen können.

Manche Patienten, die sich zum ersten Mal für eine Laserhaarentfernung entscheiden, fragen sich, ob diese die Gesundheit des Körpers beeinträchtigen oder Krebs auslösen kann. Studien zeigen, dass diese Befürchtungen unbegründet sind. Es besteht kein Risiko bei diesem Verfahren. In der weltweiten Praxis gibt es keine Hinweise auf onkologische Erkrankungen, die durch Laserbehandlungen in der Kosmetologie oder Medizin verursacht wurden.

Wichtige Verhaltensregeln vor und nach der Behandlung

Es wird empfohlen, ein bis zwei Tage vor der Behandlung die Haare zu rasieren. So kann das Laser-Licht die Haarwurzel gut erreichen. Mindestens vier Wochen vor der Haarentfernung sollte man die Haare im Behandlungsbereich nicht zupfen, epilieren, sugarn oder waxen. Wichtig ist auch, in den Wochen zuvor auf Sonnenbäder und Solariumbesuche zu verzichten. Dermatologen raten zu konsequentem Sonnenschutz vor und nach der Behandlung.

So sollte die Haut vor der Behandlung nicht gebräunt sein. Pigmentierte Hautveränderungen wie sogenannte Muttermale oder Leberflecken dürfen nicht einfach mit Lasern oder IPL-Geräten oberflächlich verändert oder abgetragen werden. Hier besteht das Risiko, dass eine Hautkrebsdiagnose erschwert oder verhindert wird. Empfohlen wird eine vorherige diagnostische Abklärung durch einen Dermatologen/eine Dermatologin.

Nach der Behandlung kann Kühlen mit Coolpacks Schmerzen und Schwellungen reduzieren. Zum Ablauf der Behandlung ist außerdem zu beachten, dass Sie jeweils 6 Wochen vor und nach einer Laserbehandlung gut auf Ihren UV-Schutz achten müssen. Außerdem sollten Sie mindesten 4 Wochen vor einer Laserbehandlung mit Enthaarungsmethoden pausieren, die die Haarwurzel aus ihrer Verankerung reißen, zum Beispiel Wachsen oder Zupfen.

Fachkundige Anwendung ist entscheidend

Neben Ärztinnen und Ärzten dürfen auch medizinische Fachangestellte oder Kosmetiker und Kosmetikerinnen lasern. Seit zwei Jahren ist dafür ein Fachkundenachweis mit vorheriger Schulung Pflicht. Die Schulung muss alle fünf Jahre erneuert werden.

Wer Laser oder starke optische Strahlenquellen wie IPL-Geräte am Menschen einsetzt, benötigt solide Fach- und Sachkenntnisse, um mögliche Risiken vermeiden zu können. Er oder sie muss die eingesetzten Geräte und die Wirkung optischer Strahlung gut kennen und in der Lage sein, die Behandlung an die individuellen Besonderheiten der Kund*innen oder Patient*innen anzupassen. Er oder sie muss zudem in der Lage sein, Umstände auf Seiten der Kund*innen oder Patien*innen zu erkennen, die die gewünschte Anwendung ausschließen oder nur unter strenger Nutzen-Risiko-Abwägung zulassen (Kontraindikation). Beispiele für solche Kontraindikationen sind Hautkrebserkrankungen oder Erkrankungen, die die Haut besonders lichtempfindlich machen.

Informieren Sie sich vor der Behandlung über die fachliche Qualifikation des Anwenders sowie über Wirkungen, mögliche Nebenwirkungen und Risiken der Behandlung. Seit dem 31.12.2022 müssen professionelle Anwender*innen bei der Epilation definierte Anforderungen an die Fachkunde erfüllen. Dies ergibt sich aus der Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen (NiSV).

Kosten und Effektivität

Gelasert werden können immer nur die Haare, die sich im Wachstum befinden. Nur dann sprechen sie auf den Laser an und können thermisch zerstört werden. Je nach Hauttyp, Körperregion und Gerät sind etwa sechs bis zehn Behandlungen nötig, um möglichst alle Haare zu entfernen.

Die Preise für eine Haarentfernung mit Laser schwanken stark. Bei kleinen Bereichen, etwa der Oberlippe, beginnen die Kosten bei ungefähr 30 Euro pro Sitzung. Außerdem sollten Sie nicht nur die Kosten pro Sitzung beachten, sondern vorab auch besprechen, wie viele Behandlungen voraussichtlich nötig sein werden. Denn in der Regel umfasst eine Laser-Haarentfernung etwa 4-6 Sitzungen, die in circa 4-wöchigen Intervallen stattfinden. Der Grund: Ihre Haare sind in verschiedenen Wachstumsphasen.

Mit den Lasersystemen lassen sich oftmals nicht alle Haartypen ansprechen. Für den gewünschten Effekt ist das Melanin in den Haarwurzeln entscheidend, denn dieses nimmt die Energie auf, wandelt sie in Wärme um und ruft somit die gezielte Schädigung der Haarwachstumszellen hervor. Bei hellen Haaren, die wenig Melanin besitzen, kann es sein, dass die Haarentfernung nicht anschlägt. Ebenso kann es vorkommen, dass stark gebräunte Haut oder dunkle Hauttypen für die Behandlung ungeeignet sind, da die Laserenergie nicht so leicht durch dunkle Haut dringen kann wie durch helle.

Alternativen zur Laser-Haarentfernung

Neben der SHR-Haarentfernung gibt es auch andere Methoden wie die IPL-Technologie. IPL-Geräte werden von Dermatologen für ähnliche Zwecke wie Laser eingesetzt. Im Gegensatz zu Lasern emittieren sie nicht Licht einer definierten Wellenlänge, sondern ein breites Lichtspektrum. Im Vergleich zu Lasern hat die IPL-Technologie Vor- und Nachteile, so dass ein Arzt sich bewusst für die eine oder andere Technologie entscheidet.

Auch IPL gilt als eine sichere und effektive Methode der dauerhaften Haarentfernung. Hinzu kommt, dass das Licht der IPL-Geräte weniger Energie hat und die Behandlung daher nahezu schmerzfrei ist. Die breiteren Wellenlängen haben aber auch Nachteile, denn das Licht wirkt weniger zielgerichtet. So steigt das Risiko für Nebenwirkungen. Das Bundesamt für Strahlenschutz fasst IPL- und Laser-Verfahren zur dauerhaften Haarentfernung zusammen und kommt dabei zum Schluss, dass bei etwa sechs Prozent aller Behandelten dauerhafte Nebenwirkungen wie Narben entstehen.

SHR im Vergleich zu IPL

Im Vergleich zu den beiden anderen Fotoepilations-Verfahren, ist die SHR-Methode eine Art Zwischenstufe: Ihr Licht ist nicht so stark wie ein Laser, aber meist energiereicher als bei der IPL-Methode. Der wohl bedeutendste Unterschied ist, dass SHR-Geräte während der Behandlung im Vergleich dauerhaft sehr viele Lichtimpulse senden und daher eher flächig über die Haut gezogen werden. So lassen sich größere Körperregionen enthaaren, statt nur ganz gezielt und punktuell Haarfollikel in einem Bereich zu veröden. Der restliche Ablauf einer SHR-Haarentfernung ist im Grunde der Laser-Behandlung gleich.

Auch die SHR-Behandlung ist fast schmerzfrei und hat, bei Behandlung durch einen Profi, ein geringes Risiko für Nebenwirkungen.

Tabelle: Vergleich der Haarentfernungsmethoden

Methode Geeignet für Schmerzhaftigkeit Risiken Kosten
SHR Verschiedene Haar- und Hauttypen Gering Selten Schwellungen, Vernarbungen Mittel bis Hoch
IPL Helle Haut, dunkle Haare Gering Höheres Risiko für Nebenwirkungen Mittel
Laser Helle Haut, dunkle Haare Mittel Rötungen, Blasen, Narbenbildung Hoch

Lassen Sie sich am besten von einem Dermatologen beraten, welches Fotoepilationsverfahren für Sie am besten geeignet ist.

Die Haarentfernung mit dem Diodenlaser ist ein sicheres, präzises und angenehmes Verfahren, mit dem unerwünschte Gesichts- und Körperbehaarung entfernt werden kann. Das Verfahren ist viel besser als andere Arten der Haarentfernung. Sie kann sogar bei Menschen mit Hyperpigmentierungen sowie bei dunkler und gebräunter Haut durchgeführt werden. Nach dem Eingriff kehrt die Person sofort zu einem normalen Lebensrhythmus zurück, ohne dass es zu Einschränkungen kommt. Je nach Körperzone, der Größe der Haarfläche und ihrer Qualität sind 5 bis 12 Behandlungen für einen lang anhaltenden Effekt erforderlich.

Der Diodenlaser ist eine der modernsten Arten von Lasern, die eine gerichtete Lichtexposition haben. Es ermöglicht Ihnen, einzelne Parameter einzustellen, um den Grad der Dunkelheit der Haut zu bestimmen. Der Hauptvorteil besteht darin, dass der Laser eine schmale Wellenlänge hat, so dass es auf die Haarfollikel und nicht auf die Haut gerichtet ist.

Die dauerhafte Haarentfernung per Laser basiert auf kurzen und intensiven Laser- sowie Lichtimpulsen, die gezielt an die Haarwurzel abgegeben werden. Diese Impulse durchdringen die Haut, ohne sie zu schädigen und werden im Gewebe von der Haarwurzel sowie den Haarfollikeln aufgenommen. Daraufhin kommt es zu einer starken Temperaturerhöhung. Die Wärme schädigt die Haarwachstumszellen, woraufhin das Haar nicht mehr wachsen kann. Einige Zeit nach der Behandlung fällt das Haar unbemerkt aus. Durch die gezielte Schädigung der Haarwachstumszellen ist es dem Körper zudem nicht möglich, neue Haare an den behandelten Arealen zu bilden.

Insbesondere Epilationsmethoden und Waxing sind häufig mit unangenehmen Empfindungen und Schmerzen verbunden. Vor allem an sensiblen Hautarealen können die Behandlungen äußerst schmerzhaft sein und Hautirritationen hervorrufen. Die Haarentfernung per Laser verläuft hingegen nahezu unbemerkt. Die Patienten und Patientinnen berichten meist von einem leichten Stechen oder geringen Prickeln auf der Haut. Ein integriertes Kühlsystem sorgt bei der Laserbehandlung dafür, dass die obere Hautschicht beruhigt und geschont wird. Zudem werden sensible und schmerzempfindliche Körperstellen vor der Behandlung mithilfe einer speziellen medizinischen Salbe (Anästhesiecreme) betäubt.

Auf längere Sicht lassen sich mit einer Laser-Haarentfernung mitunter Kosten einsparen. Die Patienten und Patientinnen sind nicht mehr darauf angewiesen, wiederholte Behandlungen wie Waxing oder Rasuren beziehungsweise die entsprechenden Utensilien zu kaufen. Auch Müll (z. B. Rasierklingen, Wachsstreifen etc.) lässt sich dadurch einsparen.

Als nachteilig kann zudem angesehen werden, dass mehrere Behandlungen in mehrwöchigen Abständen für ein optimales Ergebnis notwendig sind. Bei der Behandlung werden die Haare angesprochen, die in der Wachstumsphase sind. Zum Zeitpunkt der Behandlung befinden sich jedoch nicht alle Haare im Areal in der Wachstumsphase. Daher müssen mehrere Sitzungen eingeplant werden. Ein weiterer Punkt sind die Behandlungskosten. Eine dauerhafte Haarentfernung kann pro Sitzung und Areal zwischen 50 und 300 Euro kosten. Da mehrere Sitzungen notwendig sind, summieren sich die Preise dementsprechend.

Die dauerhaften Ergebnisse können ebenfalls als Pro- und Kontraaspekt gesehen werden. Die Haare wachsen nach der Behandlung in dem Bereich für gewöhnlich nicht mehr nach. Das ist der gewünschte Effekt der Behandlung, jedoch lässt sich nicht ausschließen, dass sich das persönliche Schönheitsideal in Zukunft verändert.

Nicht ratsam ist eine Laserbehandlung unter anderem, wenn lichtempfindliche Medikamente eingenommen werden, wie zum Beispiel Johanniskraut oder Antibiotika, bei Sonnenbräune, weil es das Risiko von Pigmentveränderungen erhöht, während Schwangerschaft und Stillzeit, sowie an Stellen mit Muttermalen, Wunden oder Tattoos. Bei Klientinnen und Klienten werden vor der Behandlung zunächst alle Muttermale mit einem weißen Kajalstift abgedeckt, denn sie enthalten Melanin.

Auch eine ärztliche Aufsicht über die Behandlung ist derzeit nicht vorgeschrieben. Wenn Sie selbst Geräte für die Haarentfernung verwenden, beachten Sie die Gebrauchsanweisungen und die Herstellerempfehlungen.

Die Abkürzung IPL steht für Intense Pulsed Light und ist eine weitere Form der Fotoepilation. Wie bei der Laser-Haarentfernung, wird auch bei der Intense-Pulsed-Light-Technologie mit Hilfe von Licht Wärmeenergie in das Haarfollikel geleitet, um es zu schädigen. Unterschiedlich sind nur die Wellenlängen des Lichts: Bei IPL sind breitere Wellenlängen im Einsatz, was bedeutet, dass das Licht weniger Energie hat. Deshalb gibt es IPL-Haarentfernungsgeräte nicht nur für Praxen und Kosmetik-Salons, sondern auch für den Hausgebrauch. Wie oft eine IPL-Haarentfernung angewandt werden muss, hängt von mehreren Faktoren ab, etwa Ihrem Haarwuchs oder Hauttyp. Doch da beim IPL-Verfahren mit weniger Lichtenergie gearbeitet wird, müssen Sie in der Regel mit mehr Sitzungen als beim Lasern rechnen.

Die IPL-Geräte für den Hausgebrauch sind aus Sicherheitsgründen noch weniger effektiv, sodass die Haare nach einer Behandlung zwar ausfallen, aber wieder nachwachsen. Stoppen Sie mindestens 4 Wochen vor einer IPL-Behandlungandere Epilationsverfahren und rasieren Sie sich direkt vor der Behandlung, um Verbrennungen zu vermeiden. Nach der Enthaarung kann die Haut empfindlich sein.

Vor- und Nachteil zugleich ist, dass IPL-Geräte für Zuhause relativ wenig kosten. Die Preise beginnen ab etwa 100 Euro. Was gut für den Geldbeutel ist, sehen viele Ärzte kritisch, denn der Hausgebrauch birgt Risiken: In den Händen von Laien steigt die Gefahr für Verletzungen wie Verbrennungen oder Augenschäden. Bei unbeabsichtigter Bestrahlung der Augen kann zum Beispiel die Regenbogenhaut (Iris) beschädigt werden. Diese hat in der Regel auch eine etwas dunklere Farbe und kann daher Strahlung absorbieren.

Für IPL gilt dasselbe wie für alle Methoden der Fotoepilation: Lassen Sie sich von einem Hautarzt, einem Dermatologen, behandeln.

Homelaser werden inzwischen in vielen Discountern angeboten und als preisgünstige Alternative für den Heimgebrauch beworben. Dass von diesen Geräten hohe Laser-Haarentfernungs Risiken ausgehen, zeigen ärztliche Empfehlungen: Laut dem ärztlichen Journal wird von der Benutzung deutlich abgeraten.

Patienten ohne medizinische Vorkenntnisse sollten auf keinen Fall selbst Hand anlegen, denn die Behandlung führt bei Laien besonders häufig zu Komplikationen an der Haut und an den Augen. Also: Finger weg und ab zum Experten. In professionellen Studios kannst du dir sicher sein, dass deine Laser-Haarentfernung korrekt und deinem Haut- bzw. Haartypen entsprechend durchgeführt wird.

Seitdem sich Laser im medizinischen, kosmetischen und ästhetischen Bereich etablieren konnten, wurden bereits viele Behandlungen mit exzellenten Ergebnissen durchgeführt. Dauerhafte Haarentfernung ist übrigens längst nicht mehr nur Frauensache. Auch unsere männlichen Klienten dürfen sich angesprochen fühlen: Eine Laser Haarentfernung für Männer bietet zahlreiche Vorteile.

Doch wie bei allen Therapien existiert auch für die Laserbehandlung ein Spektrum an Risiken und Begleiterscheinungen, die bis hin zu gröberen Nebenwirkungen führen können. In der Regel verschwinden diese glücklicherweise von selbst oder können durch ein professionelles Beratungsgespräch bereits vor dem Eingriff vermieden werden. Sprich also unbedingt mit deiner Kosmetikerin, bevor du dich lasern lässt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Reizungen, die direkt durch den Vorgang des Entfernens in den ersten Stunden nach der Behandlung auftreten, in den meisten Fällen sehr schnell wieder abklingen. Selbst Hyperpigmentierungen - also die Verdunkelung oder Aufhellung der behandelten Haut im Vergleich zur umliegenden Hautareale - gehen meist schnell und spätestens nach ein paar Monaten wieder zurück.

Je nach Körperregion kann der Schmerz der Laserbehandlung dank optimierter Behandlung und modernster Technik gemindert werden, sodass du keine Angst davor haben musst. Um deine Augen vor dem Laserlicht zu schützen, bekommst du zudem eine spezielle Schutzbrille, die du während des Vorgangs tragen musst.

In jedem Fall gilt: Homelaser sind um ein Vielfaches gefährlicher, als jede professionell durchgeführte Behandlung in einem Kosmetikstudio.

Abschließend lässt sich sagen, dass die SHR-Haarentfernung eine effektive Methode zur dauerhaften Haarentfernung sein kann, jedoch ist es wichtig, sich der potenziellen Risiken bewusst zu sein und sich von qualifiziertem Fachpersonal beraten und behandeln zu lassen.

Haarentfernung mit Laser: So gut ist die Methode wirklich I ARD Gesund

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