Kopfläuse sind ein häufiges Problem, besonders bei Kindern. In Einrichtungen, in denen Kinder zusammen spielen und toben, kommt Kopflausbefall häufig in Form von zeitlich begrenzten Epidemien vor. Aber auch Teenager ermöglichen es den Krabblern beim Aufnehmen von gemeinsamen Selfies, sich über ihre Köpfe weiterzubewegen. Es ist wichtig, sich mit effektiven Präventionsmethoden auseinanderzusetzen, um die Ausbreitung zu verhindern.
Rund um das Thema Kopfläuse gibt es viele Fehlinformationen und Gerüchte. Denn Kopfläuse können weder springen noch fliegen - das ist eines von vielen Gerüchten, die um Läuse kursieren. Dass Kopfläuse eher auf fettige als auf frisch gewaschene Haare gehen, ist ebenfalls ein Mythos. Auch Erwachsene können unter Kopflausbefall leiden.
Kopfläuse sind blutsaugende, flügellose Insekten. Sie sind Parasiten, die sich von menschlichem Blut ernähren. Die Farbe der Läuse kann von sandfarben bis hin zu fast schwarz variieren. Nachdem sie sich von Blut ernährt haben, verfärben sie sich dunkelrot. Kopfläuse und Nissen bevorzugen warme und dunkle Stellen auf der Kopfhaut. Sie sind daher oft hinter den Ohren, entlang des Haaransatzes und im Nacken zu finden.
Der Lebenszyklus einer Kopflaus umfasst drei Stadien: Nisse, Nymphe und erwachsene Laus. Die weibliche Laus befestigt ihre Eier mit einer Art Klebstoff am Haaransatz. Die Nissen bleiben fest im Haar verankert, weshalb sich der Abstand zur Kopfhaut mit dem weiteren Haarwachstum vergrößert. Nach etwa 7 - 10 Tagen schlüpfen aus den Nissen die Nymphen, die in weiteren 7 Tagen zu vollständig entwickelten Läusen heranwachsen.
Ist ein Kopflausbefall im Umfeld bekannt, empfiehlt es sich, den Kopf und die Haare des Nachwuchses regelmäßig gründlich auf Läuse und Nissen zu kontrollieren. Umso eher ein Lausbefall erkannt wird, desto weniger haben die Plagegeister vor der Behandlung die Möglichkeit, sich zu vermehren und sich auf andere Kinder auszubreiten.
Natürlich sollen die Kinder weiterhin miteinander herumtoben und spielen dürfen. Du kannst aber trotzdem versuchen, deine Kleinen auf die Problematik aufmerksam zu machen: Erkläre ihnen, dass sie in der Zeit, in der Läuse in ihrer Kita oder Schule umgehen, wenigstens den Haar-zu-Haar-Kontakt zu anderen Kindern vermeiden sollten, um Kopfläusen vorzubeugen.
Gerade bei langen Haaren, empfiehlt es sich, dass du sie bei deinem Kind flechtest oder zusammenbindest, bevor es außer Haus geht. Über lose Haarsträhnen fällt es Kopfläusen leicht, sich zum nächsten Wirt weiterzubewegen.
Das Wichtigste bei der Vorbeugung gegen Läuse: Kontrolliere die Haare regelmäßig. Am einfachsten geht die Suche nach Läusen und Nissen mithilfe eines Läusekamms, der bei richtiger Anwendung einen Befall mit den Parasiten sofort aufdeckt. Mithilfe eines Läusekamms lässt sich ein möglicher Befall sofort aufdecken.
Erziehungsberechtigte bewerben untereinander oftmals Haarspray als vorbeugende Maßnahme gegen Läuse. Genauso hilft es angeblich, sich die Haare zu färben, um Kopfläusen vorzubeugen. Keine wissenschaftliche Studie belegt, dass Haarspray zur Vorbeugung gegen Läuse hilft. Sich die Haare zu färben ist ebenso zwecklos.
Eine aussagekräftige Studie über eine prophylaktische Wirksamkeit gibt es jedoch weder für Haarspray noch für gefärbte Haare. Der Gedanke, dass die Parasiten sich von einem verklebten Kopf abschrecken - oder sogar töten - lassen, entspricht nicht der Wahrheit. Ihren Weg zur Kopfhaut finden sie auch so. Die Vorstellung, die Plagegeister durch das verwendete Färbemittel und das anschließende Waschen abzustoßen, verleitet zu der Annahme, Haarefärben sei eine wirksame Vorbeugung gegen Läuse. Doch das macht ihnen tatsächlich recht wenig aus.
Genauso wie viele allgemein bekannte Hausmittel gegen Läuse reihen sich diese beiden Methoden in die bestehenden Mythen über die Krabbler ein.
Nicht zuletzt gibt es in Drogerien und Apotheken Läuse-Abwehrsprays zu kaufen, die gegen den Befall mit Läusen schützen sollen, also angeblich eine prophylaktische (vorsorgliche) Wirkweise besitzen. Allerdings ließ sich der Erfolg der meisten dieser Produkte in Studien bisher nur unzureichend nachweisen. Daher besteht die Gefahr, dass diese Mittel die Parasiten nicht effektiv fernhalten. Läuse prophylaktisch zu behandeln bedeutet oftmals nur unnötige Kosten und zusätzlichen Stress für die Kinder.
Läuse gefunden? Zunächst einmal ist eine solche Diagnose kein Grund zur Panik: Du kannst die Parasiten verhältnismäßig einfach behandeln. Mit Produkten wie NYDA® Läusespray oder NYDA® express stehen dir effektive Mittel zur Bekämpfung von Kopfläusen zur Verfügung. NYDA® beseitigt Kopfläuse mit der physikalischen Wirkweise des 2-Stufen-Dimeticons - und das bereits bei der ersten Anwendung. Ob NYDA® Läusespray oder die Expresslösung, alle NYDA®-Produkte kannst du in der Apotheke erwerben. NYDA® ist die Nr. 1* in Deutschland, wenn es um die effektive Bekämpfung von Kopfläusen, deren Eiern und Larven geht.
Du hast einen Kopflausbefall bei dir oder einem Angehörigen festgestellt? Keine Panik!
Anwendung von LICENER®-Shampoo:
Für Betreuungseinrichtungen besteht im Gegensatz zu Betroffenen bei Kopflausbefall eine Meldepflicht: Sie müssen sich in dem Fall an das zuständige Gesundheitsamt wenden. Du solltest jedoch die Betreuungseinrichtung deines Kindes darüber in Kenntnis setzen, sobald du bei ihm Kopfläuse entdeckst. So kannst du dazu beitragen, eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Wenn du bestätigst, dass du es behandelt hast, darf dein Kind die Kita oder Schule auch wieder besuchen.
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