Herkömmliche Shampoos enthalten oft Silikone. Das muss nicht schlecht sein, aber für bestimmte Haartypen ist ein Shampoo ohne Silikone besser geeignet. Silikonfreie Shampoos sind milder zur Kopfhaut und hinterlassen keine beschwerenden oder schädlichen Ablagerungen. Zudem sind sie oft umweltschonender.
Sind Sie auf der Suche nach dem passenden Shampoo ohne Silikone für Ihren Haartyp? Hier stellen wir Ihnen verschiedene silikonfreie Shampoos vor, die im Test überzeugt haben.
Das „Acidic Bonding Concentrate“ Shampoo von Redken ist für alle Haartypen geeignet. Durch seine hochkonzentrierte Formel mit Zitronensäure ist es ideal für die Pflege und Reparatur von strapaziertem, geschädigtem oder gefärbtem Haar.
Der kräftigende Effekt macht das Shampoo zum persönlichen Testsieger: „Es war das erste Shampoo, bei dem ich wirklich einen echten Unterschied gemerkt habe! Mein Haar war voller, hat sich stärker angefühlt und hatte einen schönen Glanz“, berichtet Redakteurin Corinna. „Die Formel wurde für gefärbtes Haar optimiert, doch auch bei meinen naturblonden Haaren wirkt es hervorragend.“
Corinnas Empfehlung für ein optimales Ergebnis: „Zusätzlich den Acidic Bonding Conditioner verwenden“.
Das Feuchtigkeitsshampoo von Aveda ist ein weiterer persönlicher Testsieger unter den Shampoos ohne Silikone. „Ich habe bereits sehr viele silikonfreie Shampoos ausprobiert, komme aber immer wieder auf das Feuchtigkeitsshampoo von Aveda zurück“, berichtet Redakteurin Jana.
„Meine Haare sind vor allem in den Längen und Spitzen sehr trocken. Daher brauche ich ein Shampoo, das ausreichend Feuchtigkeit spendet. Und das macht dieses Produkt von Aveda wirklich toll. Meine Haarlängen wirken nicht mehr so spröde, sondern viel weicher und geschmeidiger.“ Aus diesem Grund empfiehlt Jana das Feuchtigkeitsshampoo ohne Silikone insbesondere für trockene Haare. Die Formel mit Granatapfelöl pflegt das Haar intensiv.
„Besonders angenehm finde ich, dass das Shampoo eine leichte Textur hat. Viele Feuchtigkeitsshampoos sind sehr nährend, lassen meine Haare aber oft platt wirken. Dieses Shampoo beschwert meine Haare hingegen nicht“, so Jana. Einziges Manko: „Das Shampoo hat beim Auftragen einen recht intensiven Geruch. Ich mag den Duft nach Kräutern gern, er könnte aber je nach Geschmack gewöhnungsbedürftig sein.“
Ein weiterer Plus-Punkt: Das „Nutriplenish Light Moisture“ Shampoo von Aveda ist vegan und wird zu 90 Prozent aus natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt.
Für die Extraportion Pflege bei trockenen Haaren gibt es auch Haaröle ohne Silikone.
Das „Every-Day“ Shampoo mit Zuckertensid-Formel von Sebamed wird immer wieder empfohlen. Auch Freundin-Redakteurin Miriam ist von dem Shampoo ohne Silikone begeistert: „Ein super mildes Shampoo, das die Kopfhaut trotzdem zuverlässig reinigt. Ich habe feines Haar, das von vielen Shampoos sehr schnell sehr strähnig aussieht. Das ist hier überhaupt nicht der Fall, meine Haare fallen nach der Wäsche toll und fühlen sich sehr weich an.“
Auch in der Anwendung hat das silikonfreie Shampoo von Sebamed überzeugt: „Es lässt sich super aufschäumen, einmassieren und ausspülen. Der befürchtete Gewöhnungseffekt tritt erst sehr spät ein, dann wechsele ich kurzfristig zu einem anderen Shampoo, bevor ich wieder zurückkehre.“ Miriams Fazit: „Das ist das erste Shampoo, das ich immer wieder nachkaufe - ein echter Glücksgriff.“
Ein plastikfreies Shampoo, das ohne Silikone auskommt und dabei sowohl der Umwelt als auch den Haaren zugutekommt? Diese Argumente haben Freundin-Redakteurin Judith davon überzeugt, das „Aloe You Vera Much“ Shampoo von Happy Soaps zu testen. Und sie wurde nicht enttäuscht: „Das Shampoo von Happy Soaps macht mich wirklich happy: Endlich habe ich ein festes Shampoo gefunden, das sich gut aufschäumen sowie auswaschen lässt und dabei auch noch das Haar pflegt.“
Insbesondere die Formulierung macht das feste, silikonfreie Shampoo zu Judiths persönlichem Testsieger: „Das Shampoo setzt auf natürliche Inhaltsstoffe wie Aloe Vera und Sheabutter, was mir persönlich besonders wichtig ist.“ Und auch das Ergebnis kann sich sehen lassen: „Angenehm weiche Haare und eine schuppenfreie Kopfhaut!“.
Unser Testsieger unter den Shampoos ohne Silikone für Locken kommt von Redakteurin Meryem. Sie empfiehlt das „Be Curly Advanced“ Shampoo von Aveda. Es ist darauf ausgelegt, das lockige Haar von Produktrückständen zu befreien und es gleichzeitig mit Feuchtigkeit zu versorgen.
Das macht es für Meryem zum idealen Shampoo für ihren Haartyp: „Meine Locken sind anspruchsvoll: Ich habe relativ dünnes Haar, das ich gründlich reinigen möchte und das durch zu reichhaltige Produkte beschwert wird. Gleichzeitig sind meine Wellen trocken und brauchen Feuchtigkeit. Das Shampoo von Aveda schafft die perfekte Balance und meine Haare fühlen sich toll an."
Und das Beste: Das Lockenshampoo von Aveda verzichtet auf Silikone, Sulfate und Parabene. Zudem ist es frei von Alkohol und synthetischen Duftstoffen.
Mehr Produkt-Tipps: Hier haben wir die besten Lockenshampoos für Sie.
Es gibt viele Nachteile, die mit der Verwendung von normalen Shampoos mit Silikon einhergehen. Silikon als Inhaltsstoff ummantelt das Haar, was zunächst zwar schützend und pflegend wirkt, doch gleichzeitig:
Immer mehr Shampoos kommen mit dem Hinweis „ohne Silikon“. Doch das sagt wenig über ihre tatsächliche Pflegewirkung und erst recht nichts über die Eignung für deinen Haartyp aus. Hier sind unsere Empfehlungen:
„Öko-Test“ hat 41 Shampoos getestet, die auf Silikone verzichten. Dabei wurde genau unter die Lupe genommen, wie die schäumenden Haar-Reiniger arbeiten. Es kam heraus, dass insgesamt fünf Produkte mit „ungenügend“ und zwei mit „mangelhaft“ bewertet wurden. Demgegenüber stehen aber 17 Produkte, die „sehr gut“ und sieben die „gut“ abgeschnitten haben.
Die Tester von „Öko-Test“ bemängelten besonders „synthetische Polymere“, die belastend für die Umwelt seien und als Ersatzstoffe für die Silikone zum Einsatz kommen. Aber auch Konservierungsstoffe, die Allergien auslösen können oder chemische UV-Filter, die im Verdacht stehen, hormonell im Körper zu wirken, führten zu Punktabzug.
17 Shampoos ohne Fehl und Tadel schnitten mit „sehr gut“ ab. Die drei günstigsten Produkte im Test:
Dabei sind alle, deren Verpackung ein Naturkosmetiksiegel schmückt. Hier gibt‘s nichts zu bemängeln. Keine PEG/PEG-Derivate, keine bedenklichen oder umstrittenen Inhaltsstoffe, keine weiteren Kunststoffverbindungen - lediglich Parfüm enthalten alle getesteten Shampoos, egal ob mit „sehr gut“ oder „ungenügend“ bewertet.
Fünf Shampoos mussten ein „ungenügend“ einstecken. An allen fünf mit „ungenügend“ bewerteten Shampoos stört die Tester zudem der Duft. Einer der bemängelten Stoffe ist Lilial. Dieser war im Tierversuch fortpflanzungsschädigend.
Weitere Informationen zum Test und das gesamte Ergebnis bei Öko-Test.
Wie man fettiges Haar am besten pflegt und welches Shampoo sich hier eignet, zeigen wir im Video.
Nicht jedes Shampoo funktioniert für jeden Haartyp. Hier ein kleiner allgemeiner Überblick über die verschiedenen Shampoo-Arten:
Immer mehr Menschen wechseln deshalb zu festem Shampoo oder Haarseifen, die einfach in einer umweltfreundlicheren Pappschachtel verpackt werden können. Festes Shampoo ist quasi flüssiges Shampoo, dem Wasser entzogen wurde. So schäumt eine Haarseife ebenso wie sein flüssiger Bruder und kann zudem mit den gleichen pflegenden Ergebnissen punkten. Deshalb entscheiden sich immer mehr für feste Shampoos, zumal diese umweltfreundlich in Papier oder Pappe verpackt werden können.
Oft fühlen sich mit Haarseife gewaschene Haare vergleichsweise belegt, schwer und fettig an. Dem kann man mit einer sauren Rinse allerdings gut entgegenwirken. Die Rinse lässt sich ganz einfach selbst herstellen, indem man zwei Esslöffel Apfelessig zu einem Liter Wasser hinzugibt.
Mikroplastik, Parabene & Co. sind Inhaltsstoffe, die auf die Haarstruktur und die Effekte, die das Shampoo erzielen soll, abgestimmt sind. Dennoch gibt es einige Inhaltsstoffe, die auf der Liste der Inhaltsstoffe regelmäßig zu finden sind. Beispielsweise Pflanzenextrakte, Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Öle. Leider machen es einem die Hersteller alles andere als leicht und greifen bei der Auflistung der Inhaltsstoffe mit Vorliebe auf komplizierte chemische Bezeichnungen zurück, die gute und schlechte Inhaltsstoffe gleichermaßen fremd wirken lassen.
Verspricht ein Shampoo Geschmeidigkeit und Glanz, sind meist Silikone im Spiel. Sie legen sich wie ein Film um das Haar und sorgen so für eine weiche und glänzende Oberfläche. Während Silikone oft haptische und optische Wunder wirken, beschweren sie allerdings allen voran feines Haar auch und sorgen zudem für schnelles Nachfetten. Und: Silikone lassen sich nicht einfach so ausspülen. Das bedeutet, dass sich bei jeder Haarwäsche neue Silikon-Partikel auf den Haaren und der Kopfhaut ansammeln und beides künstlich versiegeln.
Es wird zwischen wasserlöslichen und nicht wasserlöslichen Silikonen unterschieden, wobei erstere als besser gelten - zumindest was die Verträglichkeit für Haut und Haar betrifft. Im Test haben wir daher vor allem nicht wasserlösliche Silikone als problematisch bewertet. Gut für die Umwelt sind allerdings beide Varianten nicht, denn die feinen Partikel können im Klärwerk nicht komplett herausgefiltert werden.
Das ist die Hauptaufgabe von Parabenen im Shampoo. Allerdings steht das Konservierungsmittel in Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen. Sicher ist, Parabene wirken zumindest schwach hormonähnlich. Sie ähneln dem Hormon Östrogen.
Sulfate sind Schwefelsalze oder -ester. Sie weisen eine starke Reinigungskraft auf und schäumen. Viel Schaumbildung wird bei Shampoos oft mit Sauberkeit und guter Reinigungskraft verbunden.
Das synthetische Polyethyenglykol (PEG) verbindet Wasser mit Ölen. Das ist allerdings auch schon der einzige positive Effekt dieses Inhaltsstoffes. Tatsächlich können Shampoos mit PEGs Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten.
PEGs auf der Liste der Inhaltsstoffe erkennen: Beispielsweise Polyglykol, Polysorbate, Copolyol.
Mikroplastik soll für gute Kämmbarkeit sorgen und gehörten in Shampoos und anderen Kosmetika viele Jahre zu den Standardzutaten. Wirklich sinnvoll sind die winzigen Partikel allerdings nicht. Vor allem nicht für die Umwelt.
Aus diesem Grund ist die Verwendung von Mikroplastik in immer mehr Ländern - auch in Deutschland - verboten.
Insgesamt haben wir 44 Shampoos getestet, um das beste für die meisten zu finden. Das Jean&Len Volumen Shampoo hat uns überzeugt - und zwar in allen Bereichen! Es macht das Haar angenehm weich und leicht. Zudem kommt es - anders als viele andere - ohne Parabene, Silikone und Co. aus.
Ein Shampoo, das auf den ayurvedischen Beauty-Standards aufbaut: Das Khadi Aryuvedisches Elixier Shampoo Rose Repair soll die Haare in der Tiefe regenerieren. Im Test überzeugt allen voran das Endergebnis der Haarstruktur: weich, leicht und glänzend.
Das Lavera Pflegeshampoo Family wird seinem Namen gerecht: Es bietet tolle Pflege für Kinder und Erwachsene. Dafür kommen unter anderem Bio-Apfel und Bio-Quinoa zum Einsatz.
Ein Shampoo, das für Balance sorgt: Das Swiss-O-Par Shampoo Teebaumöl wurde für gereizte Kopfhaut und gegen Schuppen entwickelt. Ein Ziel, das hier mit wenigen, aber dafür effektiven Inhaltsstoffen erreicht wird.
Alles, was Kopfhaut und Haare brauchen, um ins Gleichgewicht zu kommen: Das Anti-Juckreiz Shampoo von Salthouse setzt auf beruhigende und feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Mineralien aus dem Toten Meer.
Die besten Shampoos ohne Silikone im Test:
| Shampoo | Besonderheiten | Geeignet für |
|---|---|---|
| Redken Acidic Bonding Concentrate | Repariert und kräftigt das Haar | Alle Haartypen, besonders strapaziertes Haar |
| Aveda Nutriplenish Light Moisture | Spendet intensive Feuchtigkeit | Trockene Haare |
| Sebamed Every-Day Shampoo | Milde Reinigung | Feines Haar, empfindliche Kopfhaut |
| Happy Soaps Aloe You Vera Much | Festes Shampoo, natürliche Inhaltsstoffe | Alle Haartypen, umweltfreundlich |
| Aveda Be Curly Advanced | Befreit von Produktrückständen, spendet Feuchtigkeit | Locken |
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