Shampoo ohne Coco-Glucoside: Was Sie wissen sollten

Shampoo gibt es in tausenden Variationen - für trockenes Haar, fettiges Haar, lockige Haartypen, glatte Haartypen oder coloriertes Haar. Darüber hinaus werden Shampoos immer wieder damit beworben, dass sie keinerlei Sulfate, Silikone und Parabene enthalten. Doch was hat es damit auf sich? Was sind Sulfate und warum sind sie überhaupt in Shampoos enthalten? Welche Auswirkungen haben sulfathaltige Shampoos auf die Haare? Für welche Haartypen sind Shampoos ohne Sulfate geeignet und worauf sollte man beim Kauf eines sulfatfreien Shampoos besonders achten?

Was sind Sulfate und warum sind sie in Shampoos?

Beim Kauf eines Shampoos wollen die meisten Menschen eines: Es soll richtig schäumen! Sulfate - besser gesagt Sodium Lauryl Sulfate (kurz: SLS) - sind wasserlösliche Salze oder Schwefelsäure, die synthetisch in einem Labor hergestellt werden. Neutrale und sekundäre Sulfate hingegen können auch in Trinkwasser vorkommen. Ein Shampoo mit Sulfaten ist leicht identifizierbar.

Darüber hinaus gibt es Shampoos, in denen aus Kokosfett gewonnene Sodium Coco Sulfate enthalten sind. Häufig werden diese Produkte als unbedenklich eingestuft, da es sich hierbei um ein "Naturprodukt" handelt. "Tipp: Um die Suche nach Sulfaten oder schädlichen Inhaltsstoffen in Shampoos und anderen Produkten zu vereinfachen, können Apps wie CodeCheck oder ToxFox behilflich sein.

Die Wirkung von Sulfaten

Sulfate stehen schon seit langem in der Kritik. Dabei möchten viele Menschen auf den Inhaltsstoff nicht verzichten, denn die Ergebnisse nach der Haarwäsche sprechen für sich: Durch die aggressive Reinigung der Tenside wird das Haar richtig sauber. Jedoch wird bei der Verwendung von sulfathaltigen Shampoos nicht nur überschüssiges Fett entfernt, sondern eben auch die wichtigen und gesunden Fette auf der Kopfhaut - die Schutzbarriere.

Besonders bedenklich sind die Sulfate in Shampoos für Menschen mit coloriertem, sprödem oder lockigem Haar. Es sind jedoch nicht alle Sulfate grundsätzlich schlecht. Sulfate im Shampoo wirken oft austrocknend. Darüber hinaus sind Haare im nassen Zustand besonders empfindlich und anfällig für Schäden, da sie durch das zusätzliche Wasser aufquellen und instabil werden. Die Verwendung von aggressiven Tensiden schwächen die Haarstruktur zusätzlich - dabei ist es egal, um welchen Haartyp es sich handelt. Viele Menschen leiden unter diesen Haar-Problemen und kennen die Ursache nicht.

Shampoos ohne Sulfate: Eine sanftere Alternative

Durch das Fehlen der aggressiven Tenside bleibt die Schuppenschicht der Haare intakt und auch die Kopfhaut wird schonend gereinigt. Der Sinn eines guten Shampoos ist die gründliche Reinigung der Haare. Daher möchten wir, dass die gekaufte Haarpflege unsere Haare von Fetten und Schmutz befreit. Daher haben sich Unternehmen der Kosmetikindustrie die effektive Reinigungskraft der Tenside zunutze gemacht.

Wären diese chemischen Inhaltsstoffe nicht in Shampoos enthalten, würden die Haare bei der Haarwäsche nicht so sauber wie es die Konsumenten erwarten. Es gibt viele verschiedene Tenside - Sulfate sind das Mittel der Wahl in kosmetischen Produkten. Die starke Reinigungswirkung hat zwar viele Vorteile, jedoch stehen Sulfate nicht umsonst in der öffentlichen Kritik. Mittlerweile hat die Industrie einige Alternativen zu herkömmlichen Sulfaten gefunden, weshalb immer mehr Shampoos ohne Sulfate auf den Markt kommen.

In puncto Reinigungskraft unterscheiden sich diese Alternativmöglichkeiten nicht von chemisch hergestellten Tensiden. Sie reinigen genauso gut wie herkömmliche Sulfate. Jedoch sind Konsumenten von der ungewohnt geringen Schaumbildung der pflanzlichen Tenside häufig irritiert und gehen davon aus, dass die Haare nicht richtig sauber werden.

Besonders in der Naturkosmetik wird auf die Verwendung aggressiver Sulfate, Silikone und Parabene verzichtet und stattdessen auf sanfte und milde Waschtenside in Haarpflegeprodukten gesetzt. Doch auch beim Kauf von Naturkosmetik-Produkten sollte man stets einen Blick auf die INCI-Liste werfen. Häufig wird als milde Sulfat-Alternative Sodium Coco Sulfate (SCS) verwendet. Diese ist zwar tatsächlich etwas sanfter zu Haar und Kopfhaut, enthält aber dennoch einen gewissen Anteil an Sodium Lauryl Sulfate.

Grundsätzlich raten Experten und Hautärzte vom täglichen Duschen und Haarewaschen ab, da der häufige Kontakt mit Wasser die Haut austrocknen kann. Die chemischen Sulfate im Shampoo sorgen für den beliebten schäumenden Effekt. Vielen Verbrauchern ist die Schaumbildung sehr wichtig, da sie davon ausgehen, dass nur dann Schmutz und Fett effektiv entfernt werden können. Sulfate sind chemisch betrachtet ebenfalls Salze. Jedoch unterscheiden sich Sulfate und Salze in der chemischen Zusammensetzung, sodass sich die Inhaltsstoffe auch unterschiedlich auf die Haare auswirken.

Daher ist die Verwendung von Shampoos ohne Sulfate auf Dauer schonender und gesünder für die Haare und die Kopfhaut. Sulfatfreies Shampoo soll dem trockenen Haar weniger Fett entziehen, sodass eine Regeneration der Haare und der Kopfhaut ermöglicht wird. "Tipp: Durch die ungewohnten Inhaltsstoffe sulfatfreier Shampoos benötigt das Haar eine zwei- bis dreimonatige Eingewöhnungszeit.

Neben Shampoos ohne Sulfate werden im Bereich der Haarpflege auch sulfatfreie Spülungen angeboten. Des Weiteren enthalten die meisten sulfatfreien Shampoos und Spülungen auch keine Silikone und Parabene. Silikone sind zwar durchaus nützlich in der Haarpflege, da sich diese um das Haar legen und eine Art Schutzschicht bieten, jedoch kann zu häufiges Waschen mit silikonhaltigen Shampoos und Spülungen dazu führen, dass das Haar verklebt und schwer wird.

Da Sulfate einer Unterkategorie der Tenside - also Seifenstoffe - sind, entfernen diese effektiv jegliche Verschmutzungen sowie Talg. Shampoos ohne Sulfate hingegen reinigen das Haar deutlich milder und schonender, ohne die Hautschutzbarriere oder Keratinschicht der Haare anzugreifen. Sulfatfreies Shampoo ist in der Regel deutlich hautschonender und wird daher immer wieder von Experten empfohlen.

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Für wen sind Shampoos ohne Sulfate geeignet?

Grundsätzlich soll sulfatfreies Shampoo für jeden Haartypen geeignet sein - egal ob coloriertes, lockiges oder feines Haar. Es gibt jedoch bestimmte Haartypen, bei denen die Verwendung sulfatfreier Shampoos besonders vorteilhaft ist.

  • Coloriertes Haar: So wird regelmäßig coloriertes Haar in der Regel durch die aggressiven Färbemittel stark beansprucht. Das Auftragen von Haarfarbe kann nicht nur die Haarstruktur verändern, sondern auch Reizungen der Kopfhaut verursachen.
  • Trockenes Haar: Trockenes Haar benötigt meist eine intensive Haarpflege. Dieser Haartyp wirkt oft stumpf und leblos. Durch die Verwendung sulfatfreier Produkte wird dem Haar jedoch weniger Feuchtigkeit und Fett entzogen, wodurch sich die Haare und die Kopfhaut wieder regenerieren können.
  • Lockiges Haar: Menschen mit lockigem Haar wissen, wie aufwendig die Haarpflege dieser besonderen Haarstruktur ist. Dieser Haartyp neigt besonders zu sprödem Haar oder der Entstehung von Frizz. Daher muss die Lockenpracht mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden.
  • Feines Haar: Auch feines Haar kann von den Vorteilen sulfatfreier Produkte profitieren. Ebenso wie bei trockenem Haar eignet sich für die Haarpflege dieses Haartyps ein sulfatfreies Shampoo aus Ölen.

Achtung: Fettiges Haar lässt sich mit sulfatfreiem Shampoo weniger gut behandeln.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Sulfatfreies Shampoo ist nicht gleich von guter Qualität. Die Reinigung mit einem Shampoo ohne Sulfate muss effektiv sein, aber dennoch schonend gegenüber Haut und Haaren. Die Anwendung von sulfatfreiem Shampoo sollte nicht komplizierter oder aufwendiger sein als die von herkömmlichen Shampoos. Klar ist, dass ein sulfatfreies Shampoo aus dem Handel nicht auf Bäumen wächst.

Für besondere Bedürfnisse gibt es auch passende sulfatfreie Shampoos. So gibt es etwa Shampoo ohne Sulfate mit Keratin, die eine langanhaltende Glätte und Geschmeidigkeit versprechen. Häufig sind sulfatfreie Shampoos kostspieliger als die sulfathaltigen Varianten. Sulfatfreies Shampoo ist sowohl in flüssiger als auch fester Form erhältlich. Ein Pumpspender ist bei besonders großen Flaschen sehr beliebt, da es schlichtweg handlicher ist.

Beim Kauf eines sulfatfreien Shampoos sollte man definitiv auf die Bewertungen anderer Kunden vertrauen. Jedoch haben andere Konsumenten das Produkt bereits einem Praxis-Test unterzogen und können Auskunft über das Waschergebnis erteilen. Flüssige Varianten beim Shampoo sind die beliebtesten. Angesichts der akuten Klimakrise rücken jedoch auch feste Shampoos immer mehr in den Fokus. Daher gibt es auch sulfatfreies Shampoo in fester Form. Die wohl gängigsten und effektivsten Sulfat-Alternativen sind Kokostenside und Zuckertenside. Diese sollen die Haare gründlich reinigen und ausreichend pflegen.

Tests und Studien

Bislang haben weder die Stiftung Warentest noch Öko-Test einen ausführlichen Test zu Shampoo ohne Sulfate durchgeführt. Jedoch gibt es einen Artikel der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2015, der allgemein sulfatfreie Pflege anzweifelt. Sulfathaltiges Shampoo ist nicht grundsätzlich zu verteufeln. Besonders bei Menschen mit stark fettenden Haaren sollen gelegentliche Haarwäschen mit sulfathaltigem Shampoo durchaus sinnvoll sein. Ansonsten soll sulfatfreies Shampoo auf Dauer oder bei häufigem Haarewaschen schonender und gesünder für die Haare sein.

So hat sulfatfreies Shampoo für strapaziertes oder trockenes Haar viele Vorteile. Die milden Tenside in sulfatfreiem Shampoo sollen für weniger Haarbruch sorgen und darüber hinaus Hautirritationen und ein Austrocknen der Haare verhindern. Die meisten Shampoo-Hersteller werben mit ausgewählten Pflanzenextrakten und Vitaminen zur Pflege und Stärkung der Haare. In der Naturkosmetik kommt noch der Verzicht auf Silikone, Parabene, Phtalate und Mikroplastik dazu - und schon sind viele Verbraucher überzeugt und greifen zu.

Aber ist das tatsächlich schon alles, worauf wir beim Kauf eines hochwertigen Shampoos zu achten haben? Ein gutes Shampoo sollte dein Haar gründlich von Schmutz und Talg befreien, aber dabei die Kopfhaut dennoch nicht reizen. Vor allem aber sollte es den natürlichen, dünnen Fettsäure-Film des Haares nicht beschädigen. Bei der Auswahl eines Haarpflege-Shampoos lohnt es sich unbedingt, sich vorab umfassend zu informieren. Die falsche Wahl führt nämlich schnell zu fettigen, strähnigen oder brüchigen Haaren, zu trockener, juckender oder gereizter Kopfhaut. Insbesondere bei sensibler Kopfhaut solltest du dich sorgfältig informieren, welche Haarpflege die beste ist.

Inhaltsstoffe im Fokus: Tenside

Um ein wirklich hochwertiges Shampoo zu erkennen, solltest du einen genaueren Blick auf die Inhaltsstoffe werfen. Dabei geht es in allererster Linie um die waschaktiven Substanzen bzw. Tenside. Alle Inhaltsstoffe eines Kosmetik-Produktes müssen gemäß EU-Kosmetikverordnung mengenmäßig in absteigender Reihenfolge auf der Ingredients-Liste angegeben werden. Sie werden mit ihren lateinischen Fachbegriffen bezeichnet und können auf Onlineportalen wie Codecheck.de recherchiert werden.

Meistens enthält ein Shampoo Mischungen aus mehreren Tensiden. Dabei steht das primäre Tensid an vorderer Stelle, meistens direkt hinter Wasser (Aqua). Es bildet die waschaktive Basis eines Shampoos. Tenside, die im hinteren Bereich der Ingredients-Liste zu finden sind, werden meistens nur unter 1% eingesetzt.

Konventionelle Haarpflege-Shampoos wie auch Duschgele oder Schaumbäder enthalten üblicherweise Ethersulfate. Diese synthetischen Tenside aus Polyethlylenglycolen (PEGs) bestehen hauptsächlich aus Ethylenoxid. PEG-basierte Tenside sind unter anderem die als hautreizend bekannten Ethersulfate Sodium Lauryl Sulfate (SLS), Sodium Laureth Sulfate (SLES) oder Ammonium Lauryl Sulfate (ALS). Diese Sulfate haben das höchste Reizpotenzial. Dennoch sind sie die am häufigsten eingesetzten primären Shampoo-Tenside - einfach deshalb, weil sie billig in der Herstellung sind.

Diese PEG-basierte Tenside haben ein hohes Allergiepotenzial und sind nicht selten Auslöser für trockene, gereizte Schleimhäute und Augen, gerötete Kopfhaut, Hautirritationen, Neurodermitis, Kopfschmerzen oder Übelkeit. Auch für die Umwelt sind PEGs eine enorme Belastung. Es kann Jahrzehnte dauern, bis diese Chemikalien in Flüssen, Seen und Meeren vollständig von Mikroorganismen abgebaut sind. PEG-Tenside zeichnen sich durch üppige, großporige Schaumbildung aus.

In zertifizierter Naturkosmetik erwarten wir selbstverständlich nur naturbasierte Tenside. Naturkosmetik-Shampoos allerdings, die beispielsweise nach Ecocert zertifiziert sind, enthalten oft das Tensid Kokosbetain (Cocamidopropyl Betaine). Dieses Tensid hat neben Kokosfettsäuren auch einen Anteil aus der Erdölchemie. Kokosbetain kann bei längerer Anwendung allergische Hautreaktionen oder Haarausfall hervorrufen, Augen und Schleimhaut überempfindlich machen. Auch das Naturkosmetik-Tensid Sodium Coco Sulfate weist keine gute Hautverträglichkeit auf. Es wird in fast allen zertifizierten Naturkosmetik-Shampoos als primäres Tensid eingesetzt.

Sodium Coco Sulfate wird nicht nur, wie meist behauptet, aus Kokosfettsäuren hergestellt, sondern es enthält einen ebenso großen Anteil von Substanzen petrochemischer Herkunft - was gern von den Herstellern verschwiegen wird. Gemäß Zein-Test und HET-CAM Test weist Sodium Coco Sulfate ein beträchtliches hautreizendes Potenzial auf. Es trocknet Haare, Kopfhaut und Schleimhäute unnötig aus. Die unschönen Nebenwirkungen betreffen irritierte, gerötete Haut, gereizte Schleimhäute oder juckende, trockene Kopfhaut.

Zu den hautverträglichen und ökologisch unbedenklichen natürlichen Waschrohstoffen der neuesten Generation gehören die sogenannten Zuckertenside (Glucoside). Glucoside gehören zu den nichtionischen Tensiden. Sie werden aus einer Kombination von Kokosöl-Fettsäuren und Glucose (Fruchtzucker) hergestellt. Du erkennst Glucoside in deinem Shampoo an Ingredients-Bezeichnungen wie beispielsweise Coco Glucoside, Decyl Glucoside oder Lauryl Glucoside. Glucoside haben eine eher schwache Schaumbildung.

Als Spitzenklasse milder, pflanzlicher Tenside der neuesten Generation gelten die sogenannten Aminosäure-Tenside (Acylglutamate) mit ihren feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften. Mit ihrem feinporigen, weichen Mikroschaum gehören sie zu den anionischen, sulfatfreien Tensiden. Neben der Aminosäure Glutamin aus Glucose werden Aminosäure-Tenside aus Kokosöl hergestellt. Sie übertreffen die Zuckertenside noch einmal deutlich im Hinblick auf ihre optimierte Hautverträglichkeit, haarpflegende Eigenschaften und die schnelle biologische Abbaubarkeit.

In allen 7 myrto Bio Shampoos setzen wir Aminosäure-Tenside (Disodium / Sodium Cocoyl Glutamate) mit ihrer hautschonenden Pufferwirkung als primäres Tensid in maximaler Konzentration ein. Als weiteres Qualitätsmerkmal verwenden wir in den myrto Bio Shampoos je nach Haartyp und individuellem Pflegebedürfnis ausschließlich natürliche pflanzliche Öle, Proteine und Pflanzenextrakte aus biologischem Anbau. Alle Inhaltsstoffe entsprechen den gängigen Naturkosmetik-Zertifizierungen und gehen teilweise sogar darüber hinaus. Alle 7 myrto Bio Shampoos sind vegan, ohne Alkohol und ohne Konservierungsstoffe. Für empfindliche, allergiebereite Haut und sensible Disposition gibt es das Ultramild Free und das Purifying Free Shampoo ohne Duftstoffe.

Tabelle: Übersicht über verschiedene Tenside

Tensid-Typ Beispiele Eigenschaften Geeignet für
Sulfate (aggressiv) Sodium Lauryl Sulfate (SLS), Sodium Laureth Sulfate (SLES) Starke Reinigung, viel Schaum, kann austrocknen Fettiges Haar (gelegentlich)
Coco-Sulfate Sodium Coco Sulfate (SCS) Etwas milder als SLS/SLES, aber immer noch potenziell reizend -
Zuckertenside (Glucoside) Coco Glucoside, Decyl Glucoside, Lauryl Glucoside Milde Reinigung, wenig Schaum Trockenes, feines, lockiges Haar
Aminosäure-Tenside (Acylglutamate) Disodium Cocoyl Glutamate, Sodium Cocoyl Glutamate Sehr milde Reinigung, feuchtigkeitsspendend, sehr gute Hautverträglichkeit Empfindliche Haut, alle Haartypen
Betaine Cocamidopropyl Betaine Milde Reinigung, schaumfördernd, kann bei manchen Personen Reizungen verursachen Normale bis leicht trockene Kopfhaut

Fazit

Seit Jahren wächst das Bewusstsein um potenziell schädliche Inhaltsstoffe in Shampoos. Sie können unsere Haut durchlässig für Schadstoffe machen, allergische Reaktionen, eine übermäßig fettende oder auch irritierte, schuppende, gerötete Kopfhaut mit ständigem Juckreiz hervorrufen. Die Gefahr für die Gesundheit liegt dabei weniger in der akuten Giftigkeit eines einzelnen Inhaltsstoffes bei einmaliger Anwendung - vielmehr ist es der Langzeitgebrauch der verschiedenen giftigen Substanzen in Kombination, die miteinander reagieren und sich im Körper anreichern.

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