Schnell fettendes Haar, empfindliche Kopfhaut oder Schuppen - die richtige Pflege für das eigene Haar ist nicht immer einfach. Zudem geht bei der Reizüberflutung an Angeboten in Drogeriemärkten schnell der Überblick verloren. Oft greift man aus Zeitgründen unüberlegt zu irgendeinem beliebigen Shampoo, das nicht unbedingt auf die eigenen Haarbedürfnisse angepasst ist. Wer hingegen bei der Shampoo-Auswahl mehr Zeit investiert und ein auf die eigene Haarstruktur abgestimmtes Shampoo kauft, tut seinem Haar etwas Gutes.
Glänzendes, voluminöses, seidig glattes Haar wie in der Werbung wünschen sich viele. Und anders als viele andere Beauty-Träume lässt sich dieser mit der richtigen Pflege durchaus realisieren oder zumindest ein Ergebnis erzielen, dass dem sehr nahe kommt. Das richtige Produkt für einen selbst zu finden ist allerdings gar nicht so einfach. Zum einen, weil ihr Haar je nach Alter, Ernährung, Lebensumständen und Haarstruktur andere Bedürfnisse hat. Auch achten immer mehr Verbraucher darauf, dass sie Produkte kaufen, die möglichst wenige schädliche Inhaltsstoffe enthalten.
Insgesamt haben wir 44 Shampoos getestet, um das beste für die meisten zu finden.
Nicht jeder hat das Glück, von Natur aus mit voluminösem, kräftigem Haar gesegnet zu sein. Wenn Ihr Haar fein, dünn und platt wirkt, ist es an der Zeit, das beste Volumen-Shampoo zu finden und anzuwenden.
Mittlerweile gibt es neben flüssigem Shampoo auch festes Shampoo und Haarseifen. Festes Shampoo zeichnet sich dadurch aus, dass ihm Wasser entzogen und es anschließend in Form gepresst wird. Wenn es mit Wasser in Berührung kommt, funktioniert es demnach wie flüssiges Shampoo. Seine Konsistenz ist jedoch etwas bröckelig. Festes Shampoo schäumst du in den Händen auf oder reibst es direkt auf die Haare. Haarseife funktioniert ähnlich wie festes Shampoo. Nutzer schneiden vor der Anwendung ein kleines Stück der Seife ab, um nicht die ganze Seife gleichzeitig zu verwenden. Den Rest bewahrt man in einem Seifensäckchen oder einem luftdurchlässigen Gefäß auf.
Nicht jedes Shampoo funktioniert für jeden Haartyp und auch wenn wir uns in unserem Test auf normales Haar konzentriert haben, möchtet wir Ihnen hier einen kleinen allgemeinen Überblick über die verschiedenen Shampoo-Arten geben.
Bei feinem oder dünnem Haar solltest du nur eine kleine Menge Shampoo verwenden, um das Haar nicht zusätzlich zu beschweren. Um den feinen Strukturen mehr Volumen und Schwung zu verleihen, eignen sich Volumen-Shampoos wie das Urtekram Rosmarin Shampoo am besten. Zusätzliche Pflegeprodukte wie Kuren und Spülungen solltest du nur sparsam einsetzen, da sie das Haar dünner und platter wirken lassen können.
Dickes Haar ist oft schwer zu bändigen und wirkt strohig. Deshalb eignet sich ein Feuchtigkeitsshampoo wie das Redken All Soft Shampoo, das dem Haar ausreichend Feuchtigkeit und Geschmeidigkeit verleiht.
Gefärbtes Haar wäscht man grundsätzlich eher selten, um die Haare nicht zusätzlich zu strapazieren. Da Färben das Haar belastet, braucht es besonders viel Pflege. Hier empfiehlt sich ein Color-Shampoo wie das L'Oréal Serie Expert Vitamino Color Shampoo, das speziell für gefärbtes Haar entwickelt wurde.
Bei trockenem Haar ist eine intensive Feuchtigkeitsversorgung wichtig. Dafür eignen sich Haarkuren und Öle, die pflegende Stoffe wie Mandel- oder Arganöl enthalten.
Wer unter schnell fettendem Haaransatz leidet, kann Produkte wie das Head & Shoulders Citrus Fresh Anti-Schuppen Shampoo gegen fettiges Haar verwenden. Diese nehmen das Fett auf und entfernen es.
Feuchtigkeitsspendende Produkte mit Ölen können bei schuppiger Kopfhaut helfen. Besonders geeignet sind Shampoos mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Kokosöl.
Bei Haarausfall empfehlen sich Shampoos mit pflanzlichen Inhaltsstoffen wie Arganöl oder Aloe Vera. Bei Haarbruch helfen Produkte mit Keratin, das die Haare repariert und von innen aufbaut. Das Syoss Haarpflege Keratin Shampoo wird von Kunden hierfür empfohlen.
Wer trockene Kopfhaut hat, muss diese mit viel Feuchtigkeit pflegen. Hier greift man zu Produkten, welche Tenside enthalten. Diese nehmen das Fett auf und entfernen es. Entsprechende Produkte massiert man grob in die Kopfhaut ein. Bei schuppiger Kopfhaut sind feuchtigkeitsspendende Produkte mit Ölen ratsam. Sie wirken entzündungshemmend und beruhigend.
Um Haarausfall entgegenzuwirken, sind Produkte mit pflanzlichen Inhaltsstoffen wie Arganöl oder Aloe Vera sinnvoll. Wer trockene Kopfhaut hat, sollte auf feuchtigkeitsspendende Shampoos setzen. Produkte mit Tensiden entfernen Fett gut. Bei schuppiger Kopfhaut sind feuchtigkeitsspendende Shampoos mit Ölen empfehlenswert.
Shampoos können bis zu 2 Jahre haltbar sein, verlieren jedoch mit der Zeit ihre Wirkung.
Wir gebrauchen es nahezu tagtäglich, doch die wenigsten von uns wissen wahrscheinlich, wie ein Shampoo überhaupt funktioniert. Shampoo reinigt das Haar und befreit es von abgestorbenen Hautschüppchen, überschüssigem Fett und Kalkrückständen. Stylingprodukte wie Haarspray, Gel und Co. werden von einem Shampoo ebenso herausgespült wie Staub und andere Umwelteinflüsse. Um eine gründliche Reinigung zu garantieren, enthalten Shampoos Inhaltsstoffe - Stichwort: waschaktive Tenside -, die die Haarfasern öffnen. Das Haar soll aber nicht nur sauber, sondern auch gepflegt werden.
Damit ihr Shampoo optimal wirken kann, lohnt es sich beim Haarewaschen ein paar Dinge zu beachten. Schon bevor es unter die Dusche geht, können Sie Ihr Haar auf die bevorstehende Wäsche vorbereiten. Viele von uns verwenden beim Einschäumen der Haare zu viel Shampoo. Dabei ist bereits eine haselnussgroße Menge ausreichend. Mehr sollte - bei einem guten Shampoo - nicht nötig sein. Allen voran, weil stets nur der Ansatz und die Kopfhaut eingeseift werden sollten. Wird das Shampoo ausgespült, werden Längen und Spitzen automatisch mit gewaschen. Stellen sie sicher, dass Sie ihre Haare gründlich Auswaschen. Shampooreste können das Haar unnötig beschweren und für schnelles Nachfetten sorgen. Deshalb so lange spülen, bis sich die Haare wirklich sauber und frei von Schaum und Shampoo anfühlen.
Auch achten immer mehr Verbraucher darauf, dass sie Produkte kaufen, die möglichst wenige schädliche Inhaltsstoffe enthalten.
Wie bereits erwähnt sind die Inhaltsstoffe auf die Haarstruktur und die Effekte, die das Shampoo erzielen soll, abgestimmt. Dennoch gibt es einige Inhaltsstoffe, die auf der Liste der Inhaltsstoffe regelmäßig zu finden sind. Beispielsweise Pflanzenextrakte, Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Öle. Dass diese Substanzen dennoch regelmäßig auf den Listen der Inhaltsstoffe zu finden sind, liegt unter anderem an ihren positiven Wirkungen. Das ist selbstverständlich keine Rechtfertigung für ihren fortwährenden Einsatz und wird zunehmend kritisch gesehen, was viele Verbraucher auch immer eindeutiger mit ihrem Kaufverhalten zeigen.
Leider machen es einem die Hersteller alles andere als leicht und greifen bei der Auflistung der Inhaltsstoffe mit Vorliebe auf komplizierte chemische Bezeichnungen zurück, die gute und schlechte Inhaltsstoffe gleichermaßen fremd wirken lassen.
Verspricht ein Shampoo Geschmeidigkeit und Glanz, sind meist Silikone im Spiel. Sie legen sich wie ein Film um das Haar und sorgen so für eine weiche und glänzende Oberfläche. Während Silikone oft haptische und optische Wunder wirken, beschweren sie allerdings allen voran feines Haar auch und sorgen zudem für schnelles Nachfetten. Und: Silikone lassen sich nicht einfach so ausspülen. Das bedeutet, dass sich bei jeder Haarwäsche neue Silikon-Partikel auf den Haaren und der Kopfhaut ansammeln und beides künstlich versiegeln. Weitere Pflege dringt dann erst gar nicht mehr zu den Haaren vor.
Es wird zwischen wasserlöslichen und nicht wasserlöslichen Silikonen unterschieden, wobei erstere als besser gelten - zumindest was die Verträglichkeit für Haut und Haar betrifft. Im Test haben wir daher vor allem nicht wasserlösliche Silikone als problematisch bewertet. Gut für die Umwelt sind allerdings beide Varianten nicht, denn die feinen Partikel können im Klärwerk nicht komplett herausgefiltert werden.
Einmal haltbar machen, bitte! Das ist die Hauptaufgabe von Parabenen im Shampoo. Allerdings steht das Konservierungsmittel in Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen. Sicher ist, Parabene wirken zumindest schwach hormonähnlich. Sie ähneln dem Hormon Östrogen. In puncto Umwelt können wir Entwarnung geben: Auch in Erdbeeren, Traubensaft und Co. kommen von Natur aus Parabene vor.
Sulfate sind Schwefelsalze oder -ester. Sie weisen eine starke Reinigungskraft auf und schäumen. Viel Schaumbildung wird bei Shampoos oft mit Sauberkeit und guter Reinigungskraft verbunden.
Das synthetische Polyethyenglykol (PEG) verbindet Wasser mit Ölen. Das ist allerdings auch schon der einzige positive Effekt dieses Inhaltsstoffes. Tatsächlich können Shampoos mit PEGs Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten. PEGs auf der Liste der Inhaltsstoffe erkennen: Beispielsweise Polyglykol, Polysorbate, Copolyol.
Mikroplastik soll für gute Kämmbarkeit sorgen und gehörten in Shampoos und anderen Kosmetika viele Jahre zu den Standardzutaten. Wirklich sinnvoll sind die winzigen Partikel allerdings nicht. Vor allem nicht für die Umwelt. Mikroplastik gelangt nahezu ungehindert in die Natur, wo es gar nicht oder nur sehr, sehr langsam abgebaut wird. Aus diesem Grund ist die Verwendung von Mikroplastik in immer mehr Ländern - auch in Deutschland - verboten.
In unserem Shampoo-Test haben wir versucht, die ganze Bandbreite an Produkten abzudecken. Deshalb haben wir neben herkömmlichen Shampoos auch biozertifizierte getestet.
Hier sind einige der getesteten Volumen-Shampoos:
Neben den oben genannten Shampoos gibt es noch viele weitere Produkte, die im Test gute Ergebnisse erzielt haben:
Die Verwendung von Volumen-Shampoo kann zwar einen unmittelbaren Effekt haben, aber es ist wichtig, das richtige Shampoo für das jeweilige Haar auszuwählen, um beschädigte oder übermäßig strapazierte Haare zu vermeiden. Deswegen gibt es verschiedene Arten von Volumen-Shampoo für unterschiedliche Haartypen - ja, auch für dickes Haar.
Hier ein paar Hinweise:
Außerdem ist es wichtig zu beachten, dass jeder Kopf, jede Haarstruktur anders ist und es mehrere Anwendungen und klassisches Ausprobieren von verschiedenen Shampoos benötigen kann, um das beste Volumen-Shampoo für sich zu finden. Falls du dir total unsicher sein solltest, kannst du dich auch von einem:einer Friseur:in oder einem:einer Dermatolog:in beraten lassen, um das beste Volumen-Shampoo für dein Haar zu finden.
Volumen-Shampoos werden grundsätzlich wie normale Shampoos angewendet. Da aber jedes Volumen-Shampoo anders ist oder von der Brand anders konzipiert wurde, kann es durchaus Abweichungen geben. Deswegen am besten immer einen Blick auf die Anwendungshinweise werfen oder sich von Wäsche zu Wäsche an den für dich idealen Workflow herantasten. Grundsätzlich gilt aber die folgende Reihenfolge:
Je nach Haartyp solltest du dein Volumen-Shampoo zwei- bis dreimal die Woche anwenden. Zu schwere Styling-Produkte wie Gel oder Wachs solltest du hingegen vermeiden, weil die den Volumeneffekt schnell wieder zunichtemachen können.
An sich ist Volumen-Shampoo nicht schädlich für die Haare - wenn es in moderaten Mengen angewendet wird. Es kann jedoch bei häufiger oder übermäßiger Verwendung dazu kommen, dass das Haar beschwert wird und seinen natürlichen Glanz verliert. Außerdem kann das häufige Anwenden von Volumen-Shampoo dazu führen, dass sich Silikone und andere Pflegestoffe auf dem Haar ablagern und es beschädigen.
Neben der Wahl des richtigen Shampoos gibt es noch weitere Tipps und Tricks, um Ihrem Haar mehr Volumen zu verleihen.
Ein geeignetes Shampoo für Männer kann deinen Haaren helfen, zur Höchstform aufzulaufen. Kaufe deshalb nicht irgendein Produkt, sondern das für dich beste Männershampoo. Ganz egal, ob deine Haare fettig, schuppig oder eher trocken sind - wenn du das richtige Shampoo wählst, ist Besserung in Sicht.
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