Die Kleienpilzflechte, auch bekannt als Pityriasis versicolor, ist eine Hauterkrankung, die durch Hefepilze verursacht wird. Sie tritt häufig am Oberkörper auf, kann aber auch andere Bereiche des Körpers betreffen. Glücklicherweise lässt sich diese Erkrankung meist gut mit speziellen Shampoos, Cremes oder Lösungen behandeln.
Die Kleienpilzflechte ist eine Hauterkrankung, die in Ländern mit gemäßigtem Klima bei etwa 1 % der Bevölkerung vorkommt, in tropischen Ländern weitaus häufiger.
Typisches Anzeichen sind - je nach Hauttyp und -farbe - weiße oder braune Flecken auf der Haut. Sie treten vor allem am Oberkörper auf, bei Kindern oft auch im Gesicht.
Die Erkrankung wird durch Hefepilze auf der Haut ausgelöst. Diese Hautpilze kommen bei fast allen Menschen vor, lösen aber nur manchmal eine Erkrankung aus.
Meist reicht eine äußerliche Behandlung der Hautflecken, um eine Kleienpilzflechte wieder loszuwerden. Dafür kommen medizinische Shampoos für Kopf und Körper, spezielle Cremes, Gels oder Lösungen infrage. Sie sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich.
Typische Symptome der Kleienpilzflechte sind helle oder dunkle Flecken auf der Haut, die vor allem am Oberkörper auftreten.
Die Mittel enthalten verschiedene Wirkstoffe, die das Wachstum der Hautpilze hemmen:
Die verschiedenen Präparate unterscheiden sich darin, wie oft und wie lange sie angewendet werden. Die meisten Mittel werden 1- bis 2-mal am Tag aufgetragen und zwischen 1 und 4 Wochen lang angewendet.
Wenn es gelingt, die Kleienpilze abzutöten, bilden sich nach einiger Zeit auch die auffälligen Hautflecken zurück. Das kann aber etwas dauern, auch wenn die Haut schon wieder gesund ist.
In wissenschaftlichen Studien wurden vor allem drei Wirkstoffe aus der Gruppe der Azole untersucht: Ketoconazol, Clotrimazol und Bifonazol. Ohne Ketoconazol wurden bei etwa 90 von 100 Personen Kleienpilze nachgewiesen.Mit Ketoconazol hatten noch ungefähr 25 von 100 Personen eine nachweisbare Kleienpilz-Infektion.
Einige Studien haben untersucht, ob Shampoos wirksamer sind als Cremes oder Salben. Es zeigten sich jedoch keine Unterschiede. Unklar ist, ob bestimmte Wirkstoffe besser helfen als andere.
Manchmal kommt es zu Nebenwirkungen wie leichten Hautreizungen.
Wenn eine große Hautfläche betroffen ist oder die äußerliche Behandlung nicht wirkt, kann eine Behandlung mit Tabletten infrage kommen. Meist wird ein Medikament mit dem Wirkstoff Itraconazol eingenommen, in der Regel für 7 Tage in einer Dosierung von 200 mg täglich. Die Tabletten sind nur auf Rezept erhältlich.
Bei geschätzt 75 von 100 Menschen lässt sich die Kleienpilzflechte mit Itraconazol-Tabletten erfolgreich behandeln. Da Tabletten mehr Nebenwirkungen haben als Anwendungen auf der Haut, werden sie normalerweise nur eingesetzt, wenn Cremes, Lösungen oder Shampoos keinen Erfolg hatten.
Zu den Nebenwirkungen von Itraconazol zählen Übelkeit sowie Magen- und Kopfschmerzen. Zudem kann das Medikament die Leber beeinträchtigen. Da es bei einer Kleienpilzflechte aber nur für kurze Zeit angewendet wird, ist dieses Risiko sehr gering: Zu Leberproblemen kommt es bei weniger als 1 von 10.000 Menschen, die Itraconazol einnehmen.
Als Alternative zu Itraconazol wird gelegentlich Fluconazol eingesetzt. Medikamente mit diesem Wirkstoff werden für 2 bis 4 Wochen eingenommen.
Ketozolin® 2 % Shampoo ist ein Arzneimittel mit belegter Wirksamkeit, das zur Akuttherapie und Vorbeugung der Kleienpilzflechte geeignet ist. Der enthaltene pilzhemmende Wirkstoff Ketoconazol bekämpft den Hautpilz, der die Hautveränderungen hervorruft und drängt ihn erfolgreich zurück.
Ketozolin® 2 % Shampoo ist ein medizinisches Anti-Pilz Shampoo, das erfolgreich zur Behandlung des seborrhoischen Ekzems und von Kleienpilzflechte eingesetzt wird:
Bei Kopfschuppen mit Juckreiz und Rötungen empfiehlt sich die zwei- bis vierwöchige Akuttherapie: Massieren Sie zwei Mal pro Woche eine walnussgroße Menge Ketozolin® 2 % Shampoo in das feuchte Haar und in die Kopfhaut ein und lassen Sie es einige Minuten einwirken bevor Sie es gründlich ausspülen. Zur Vorbeugung empfiehlt sich eine Anwendung nach der Akuttherapie über drei bis sechs Monate alle ein bis zwei Wochen.
Für die Akuttherapie einer Kleienpilzflechte kann Ketozolin® 2 % Shampoo am gesamten Körper angewendet werden: Tragen Sie täglich an maximal 5 aufeinanderfolgenden Tagen eine ausreichende Menge auf die betroffenen Hautpartien auf und behandeln Sie auch Ihre Kopfhaut mit. Zur Vorbeugung können Sie das Shampoo vor dem Sommer einmal täglich an drei aufeinanderfolgenden Tagen anwenden.
Ketozolin® 2 % Shampoo ist ein wirksames Mittel zur Behandlung von Kleienpilzflechte.
Ketozolin® 2 % Shampoo ist ein sogenanntes Antimykotikum, ein Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen der Haut, verursacht durch Hefepilze der Gattung Malassezia. Das Shampoo ist für Erwachsene und Jugendliche zur Behandlung des seborrhoischen Ekzems und Kleienpilzflechte (Pityriasis versicolor) vorgesehen.
Ketozolin® 2 % Shampoo gelangt nicht in den Körper, sondern entfaltet seine Wirkung in der obersten Hautschicht, wo es für eine Veränderung der Zellmembranen des Pilzes sorgt und die Pilzinfektion effektiv zurückdrängt. Ketozolin® 2 % Shampoo enthält den pilzhemmenden Wirkstoff Ketoconazol, der den Hautpilz bekämpft.
Die pilzhemmende Wirkung von Ketozolin® 2 % Shampoo tritt schnell ein. Nach wenigen Anwendungen sehen Sie deshalb bei der seborrhoischen Dermatitis meist eine deutliche Besserung der Symptome. Bei der Kleienpilzflechte müssen Sie ein wenig mehr Geduld aufbringen, da Ihre Haut eine Weile braucht, bis sie sich regeneriert und wieder gleichmäßig pigmentiert ist.
Das Shampoo ist für Erwachsene und Jugendliche sowie nach entsprechender Nutzen/Risiko-Abwägung für Schwangere und Stillende geeignet.
Sie sollten Ketozolin® 2 % Shampoo nicht verwenden, wenn Sie allergisch oder überempfindlich gegen Ketoconazol oder einen weiteren Bestandteil des Arzneimittels sind. Auch bei Kindern sollte Ketozolin® 2 % Shampoo keine Anwendung finden, da bisher keine Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit vorliegen.
Vermeiden Sie den Kontakt von Ketozolin® 2 % Shampoo mit den Augen. Sollte das Shampoo dennoch in die Augen gelangen, spülen Sie diese mit kaltem Wasser gründlich aus. Falls Sie aktuell kortisonhaltige Arzneimittel zur äußeren Anwendung verwenden, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker über die Anwendung des Shampoos.
Bei Kopfschuppen (seborrhoische Dermatitis) beträgt die Behandlung zwei bis vier Wochen und zur Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten drei bis sechs Monate. Bei Kleienpilzflechte soll Ketozolin® 2 % Shampoo zur Behandlung maximal 5 Tage lang und zur Vorbeugung gegen ein Wiederauftreten maximal 3 Tage lang verwendet werden.
Wichtiger Hinweis: Bei Unsicherheit, ob es sich um ein seborrhoisches Ekzem oder eine Kleienpilzflechte handelt, oder falls sich die Symptome nach der Anwendung von Ketozolin® 2 % Shampoo nicht verbessern oder sogar verschlechtern, ist es ratsam, einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen.
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