Glänzendes, voluminöses, seidig glattes Haar wie in der Werbung wünschen sich viele. Und anders als viele andere Beauty-Träume lässt sich dieser mit der richtigen Pflege durchaus realisieren oder zumindest ein Ergebnis erzielen, dass dem sehr nahe kommt. Das richtige Produkt für einen selbst zu finden ist allerdings gar nicht so einfach.
Du hast dein bestes Drogerie-Shampoo noch nicht gefunden oder bist auf der Suche nach einem neuen Shampoo abseits von preisintensiven Produkten aus dem Profibedarf? Dann geht es dir wie vielen anderen: Du stehst vor einer riesigen Auswahl, die dich erst einmal erschlägt.
Hinzu kommt, dass jede:r ganz persönliche Vorlieben hat, wenn es um das beste Shampoo geht. Pauschal zu sagen, das ist das beste Shampoo aus der Drogerie, wäre also falsch. Das ist auch ganz normal, denn jedes Haar ist anders, Ansprüche und Vorlieben unterscheiden sich, und auch in puncto Haarpflege ist man manchmal einfach nur ein Gewohnheitstier. Aber gerade bei der Haarpflege kann Abwechslung nicht schaden.
Wenn du also merkst, dass deine Haare nach der Haarwäsche nicht mehr den favorisierten Zustand erreichen, ist es eventuell an der Zeit, über einen Wechsel nachzudenken. Das fällt natürlich bei Produkten aus der Drogerie wesentlich leichter als bei teuren Produkten aus dem Friseurbedarf.
Das Haar-Shampoo gehört zu einem festen Bestandteil in jedem Badezimmer. Schließlich müssen die Haare regelmäßig gewaschen werden. Shampoo reinigt das Haar, befreit es von abgestorbenen Hautschüppchen der Kopfhaut und von überschüssigem Fett. Aber auch Stylingprodukte, Staub oder andere Umwelteinflüsse werden vom Shampoo bei einer gründlichen Haarwäsche beseitigt.
Möglich wird das durch die sogenannten waschaktiven Tenside. Diese öffnen die Haarfasern und erreichen, dass die Haare gründlich gereinigt werden können.
Natürlich spielt neben der Reinigung auch die Pflege eine große Rolle bei der Wahl des besten Shampoos. Für jedes Bedürfnis gibt es dabei unterschiedliche Arten des Shampoos, und hier liegen dann auch die “Gefahren” bzw. die oftmals als schlecht deklarierten Inhaltsstoffe - für einen selbst oder für die Umwelt. Denn viele Shampoo-Effekte abseits von Duft und Co. lassen sich leider nur durch eben solche Inhaltsstoffe erzielen. Keine Entschuldigung, aber eine Erklärung.
Wer also komplett auf diese schädlichen Inhaltsstoffe verzichten will, muss schon etwas intensiver suchen und die Liste der Ingredienzien genau studieren. Für Diskussionen sorgen dabei zum Beispiel immer wieder Silikone (sorgen für Geschmeidigkeit und Glanz), Parabene (machen das Shampoo haltbarer) oder Mikroplastik (soll gute Kämmbarkeit gewährleisten). Aber auch die bereits angesprochenen Tenside gibt es in aggressiven, mäßig irritierenden und milden Varianten.
Kleiner Tipp: Hilfreich bei der Recherche ist die App CodeCheck. Du musst das Produkt dann nur scannen, und die App wertet die Inhaltsstoffe für dich nach “problematisch” bis “im grünen Bereich” aus.
Übrigens: Kritische Inhaltsstoffe kann es in nahezu allen Shampoos geben - in Friseurprodukten, teuren Shampoos und natürlich auch in Shampoos aus der Drogerie. Ein hoher Preis ist also keine Garantie für bestmögliche und nur unbedenkliche Inhaltsstoffe.
Um dein bestes Drogerie-Shampoo zu finden, kannst du dich erst einmal an deiner Haarstruktur orientieren. Aber auch Brand-Vorlieben oder klassische Empfehlungen können deine Entscheidung beeinflussen. Grundsätzlich solltest du aber wissen, ob dein Haar eine normale, trockene oder fettige Beschaffenheit hat und ob es eher fein, kräftig oder durchschnittlich normal ist. Wenn du dir unsicher bist, kannst du beim nächsten Friseurbesuch einfach mal fragen.
Wir haben uns sowohl nach Testberichten gerichtet als auch nach Kund:innen-Bewertungen und eigenen Erfahrungen.
Nicht jedes Shampoo funktioniert für jeden Haartyp und auch wenn wir uns in unserem Test auf normales Haar konzentriert haben, möchtet wir Ihnen hier einen kleinen allgemeinen Überblick über die verschiedenen Shampoo-Arten geben.
Im Folgenden werden einige der besten Drogerie-Shampoos für glatte Haare vorgestellt, die in Tests und Kundenbewertungen überzeugen konnten.
Die hier vorgestellte Top 10 der besten Drogerie-Shampoos habe ich persönlich getestet. Ob Naturkosmetik, trockenes Haar, Schuppen, Shampoos ohne Silikone und Sulfate oder Pflege für coloriertes Haar.
Neben den genannten Shampoos gibt es auch feste Shampoos und Haarseifen, die eine umweltfreundlichere Alternative darstellen. Diese sind oft ohne Mikroplastik und in Papier verpackt, können aber eine Umstellung erfordern.
Viele Verbraucher achten zunehmend auf Inhaltsstoffe wie Silikone, Parabene, Sulfate und Mikroplastik. Diese können zwar bestimmte Effekte erzielen, stehen aber auch in der Kritik. Apps wie CodeCheck können helfen, die Inhaltsstoffe zu bewerten.
Silikone: Sie legen sich wie ein Film um das Haar und sorgen so für eine weiche und glänzende Oberfläche. Während Silikone oft haptische und optische Wunder wirken, beschweren sie allerdings allen voran feines Haar auch und sorgen zudem für schnelles Nachfetten. Und: Silikone lassen sich nicht einfach so ausspülen. Das bedeutet, dass sich bei jeder Haarwäsche neue Silikon-Partikel auf den Haaren und der Kopfhaut ansammeln und beides künstlich versiegeln. Weitere Pflege dringt dann erst gar nicht mehr zu den Haaren vor.
| Inhaltsstoff | Wirkung | Bedenklichkeit |
|---|---|---|
| Silikone | Geschmeidigkeit, Glanz | Kann Haar beschweren, Umweltbelastung |
| Parabene | Konservierung | Hormonähnliche Wirkung |
| Sulfate | Reinigung, Schaumbildung | Kann Kopfhaut reizen |
| Mikroplastik | Kämmbarkeit | Umweltbelastung |
Parabene: Das ist die Hauptaufgabe von Parabenen im Shampoo. Allerdings steht das Konservierungsmittel in Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen. Sicher ist, Parabene wirken zumindest schwach hormonähnlich. Sie ähneln dem Hormon Östrogen. In puncto Umwelt können wir Entwarnung geben: Auch in Erdbeeren, Traubensaft und Co. kommen von Natur aus Parabene vor.
Sulfate: Sie weisen eine starke Reinigungskraft auf und schäumen. Viel Schaumbildung wird bei Shampoos oft mit Sauberkeit und guter Reinigungskraft verbunden.
Mikroplastik: z. B. Mikroplastik soll für gute Kämmbarkeit sorgen und gehörten in Shampoos und anderen Kosmetika viele Jahre zu den Standardzutaten. Wirklich sinnvoll sind die winzigen Partikel allerdings nicht. Vor allem nicht für die Umwelt. Mikroplastik gelangt nahezu ungehindert in die Natur, wo es gar nicht oder nur sehr, sehr langsam abgebaut wird. Aus diesem Grund ist die Verwendung von Mikroplastik in immer mehr Ländern - auch in Deutschland - verboten.
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