Shampoo für frizziges Haar: Test und Vergleich

Haarbruch kann im Alltag frustrierend sein, besonders wenn Sie bereits einiges versucht haben, um Ihr Haar gesund und stark zu halten. Wie gut, dass es in der Drogerie ein breites Angebot an Shampoos gibt, die diesem Zustand entgegenwirken. Ein gutes Shampoo gegen Haarbruch bietet laut diversen Online-Tests die Lösung, indem es gezielt die Haarstruktur stärkt und vor weiteren Schäden schützt. Sich kräuselnde Haare, die auch noch aufgeladen sind, mag niemand gern.

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Was ist Frizz und wie entsteht es?

Frizz wird auch "fliegendes Haar" genannt und bedeutet widerspenstige Haare, die sich kaum bändigen lassen. Der Grund dafür ist meistens Trockenheit. Daher lässt sich mit einigen Tipps und den richtigen Pflegeprodukten durchaus nachhelfen. Frizz gehört gerade in den kalten Wintermonaten dazu, denn wenn sich die Haare statisch aufladen, dann wird es schnell zu einer wilden Angelegenheit. Glättende Shampoos können da entgegenwirken und machen unsere Haarpracht schön geschmeidig.

Die Expertin bestätigt: "Besonders trockene und naturkrause Haare neigen zu Frizz." Menschliche Haare sind von einer Schuppenschicht umschlossen. "Luftfeuchtigkeit dringt durch die Lücken ein, die Haare quellen auf, die Schuppen stehen dadurch noch weiter ab und die Strähnen stoßen einander ab - so entsteht der typische Strubbel-Look", weiß Andreas Wild.

Die besten Anti-Frizz-Shampoos

Im Folgenden werden einige der besten Anti-Frizz-Shampoos vorgestellt, die aktuell auf dem Markt erhältlich sind:

  • #1 Jean & Len Feuchtigkeit-Shampoo Aloe Vera & Basilikum: In dem Shampoo von Jean & Len steckt Aloe vera, welches dafür bekannt ist, die Haare mit ordentlich Feuchtigkeit zu versorgen. Der leichte Basilikum-Geruch duftet so schön frisch und lässt uns an den Sommer denken.
  • #2 Hair Biology Anti-Frizz & Illuminate Shampoo: Auch das Shampoo von Hair Biology pflegt und beinhaltet Hyaluronsäure, die für den Feuchtigkeits-Boost sorgt. Es ist besonders gut für gefärbtes Haar geeignet, welches durch die Färbung häufiger strapazierter ist.
  • #3 OGX Brazilian Keratin Smooth Shampoo: Keratin in dem Produkt glättet die Haare und kräftigt die Haarstruktur. Feuchtigkeitsspendendes Kokosnuss- und Avocadoöl macht das Shampoo von OGX zu einem weiteren unserer Favoriten.
  • #4 Pantene Pro-V Glatt & Seidig Shampoo: Das Shampoo von Pantene Pro-V bekommen Sie zum Beispiel bei dm. Es ist perfekt für widerspenstiges Haar geeignet, spendet Feuchtigkeit und hinterlässt es spürbar weich und geschmeidig.

Was muss ein gutes Anti-Frizz-Shampoo können?

Frizz ist ein Indiz für mangelnde Feuchtigkeit der Haare. Daher sollten Sie auf Produkte setzen, welche feuchtigkeitsspendend sind. Am besten verwenden Sie ein Shampoo und einen Conditioner aus derselben Serie. Inhaltsstoffe, die sich perfekt für die strapazierten Haare eignen sind etwa Arganöl, Mandel-Öl und weitere natürlich Öle, die einen Schutzfilm auf Ihr Haar legen und diese so vor dem Austrocknen schützen.

Weitere Tipps, um Frizz zu vermeiden

Neben dem richtigen Shampoo können Sie auch weitere Tipps beachten, um Frizz zu vermeiden. Dabei kommt es auf die richtige Haarpflege an.

  1. Weniger duschen: Die Haare sollten nicht zu häufig von Ihnen gewaschen werden, um Frizz zu vermeiden. Normalerweise reicht es aus, alle 3 bis 4 Tage zu waschen. Wer die Haare jeden Tag wäscht, entzieht diesen im schlimmsten Fall alle wichtigen Öle. Ein weiterer Tipp von uns ist, nicht zu heiß zu duschen, um der Kopfhaut nicht die Feuchtigkeit zu entziehen. Wir empfehlen eine lauwarme Dusche.
  2. Föhnen: Am besten föhnen Sie Ihre Haare auf eine schonende Weise. Gerade Personen mit Locken sollten einen Diffusor verwenden, weil sonst Frizz entstehen kann. Föhnen Sie allerdings auf einer möglichst niedrigen Stufe, um die Haare nicht durch die Hitze zu beschädigen.
  3. Hitzeschutz: Wer nicht auf Lockenstab oder Glätteisen verzichten mag, sollte ein Hitzespray oder Hitzeschutz verwenden, damit die Haare nicht beschädigt werden. Dies beugt Frizz vor und sorgt zudem dafür, dass Ihre Haare schön glänzen und geschmeidig aussehen.

Shampoos für lockige Haare

Im Gegensatz zu herkömmlichen Shampoos sind Shampoos für lockige Haare so formuliert, dass sie den speziellen Bedürfnissen von lockigem Haar gerecht werden. Lockiges Haar trocknet schneller aus als glattes Haar, da das natürliche Sebum (Hautfett) nicht so leicht die Locken hinunterwandert wie bei glattem Haar. Die besten Lockenshampoos betonen und definieren zudem noch dein natürliches Lockenmuster. Oft enthalten sie Inhaltsstoffe, die nicht nur Feuchtigkeit spenden, sondern das Haar auch stärken.

Heutzutage sind viele Shampoos für lockige Haare sulfatfrei, was eine gute Nachricht für dein Haar ist. Ein sulfatfreies Shampoo reinigt sanft, ohne die natürlichen Öle zu entfernen, die deine Locken mit Feuchtigkeit versorgen und ihnen Glanz verleihen. Kurz gesagt, Lockenshampoos sind speziell für deine Locken entwickelt und bieten die Feuchtigkeit, Definition und Pflege, die normale Shampoos einfach nicht liefern können.

Inhaltsstoffe, auf die Sie achten sollten

Wenn du das richtige Shampoo für Locken auswählst, dann wird die Liste der Inhaltsstoffe dir einiges verraten können. Hier ist eine Übersicht über die besten Inhaltsstoffe, nach denen du Ausschau halten du solltest, wenn du nach deinem Traumlocken Shampoo suchst.

  • Pflanzenproteine: Pflanzenproteine wie Reis- und Weizenprotein sind großartig für lockiges Haar. Sie helfen, die Haarstruktur zu stärken und Feuchtigkeit einzuschließen. Außerdem reduzieren sie Haarbruch, was zu gesünderen, widerstandsfähigeren Locken führt.
  • Sulfate: Diese aggressiven reinigenden Inhaltsstoffe können deinem Haar die natürlichen Öle entziehen, was es austrocknet und zu Frizz führt.
  • Mineralöle: Mineralöle können dein Haar ummanteln und verhindern, dass Feuchtigkeit in die Haarstruktur eindringt.
  • Phthalate: Phthalate werden verwendet, um Duftstoffe länger haltbar zu machen, können aber gesundheitsschädlich sein.

Achte schließlich darauf, dass dein Shampoo für lockige Haare einen ausgeglichenen pH-Wert hat, der deinem natürlichen pH-Wert der Kopfhaut und Haare entspricht.

Für alle mit blonden, aufgehellten oder grauen Locken kann es schwierig sein, Gelbstiche zu vermeiden.

Tipps für Naturlocken

Wie man Locken richtig wäscht

Zu wissen, wie man richtig die Locken wäscht, ist genauso wichtig wie die Auswahl der richtigen Produkte.

  • Gut einmassieren: Beginne damit, dein Haar gründlich zu befeuchten. Trage eine großzügige Menge Lockenshampoo auf deine Handflächen auf und massiere es mit deinen Fingerspitzen in deine Kopfhaut ein.
  • Doppelt Shampoonieren: Wenn dein Haar dazu neigt, schnell fettig zu werden, oder wenn du viele Stylingprodukte verwendest, sodass sich Produktablagerungen ansammeln können, solltest du das Lockenshampoo zweimal verwenden.
  • Kopfmassagebürste verwenden: Für eine extra belebende Reinigung kannst du eine Kopfmassagebürste verwenden. Diese Bürsten helfen, die Kopfhaut zu peelen, die Durchblutung zu fördern und das Shampoo gleichmäßig zu verteilen.
  • Mit Conditioner abschließen: Verwende immer einen Conditioner nach dem Lockenshampoo. Dieser hilft, die Feuchtigkeit zu bewahren und deine Locken zu entwirren.
  • Haarkur oder Pre-Shampoo-Behandlung verwenden: Wenn deine Locken trocken, geschädigt oder besonders pflegebedürftig sind, integriere eine Haarkur oder eine Pre-Shampoo Haarbalsam in deine Haarwaschroutine.

Wie oft sollte man Locken waschen?

Wie oft du deine Locken waschen solltest, hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich deines Lockentyps, der Porosität der Haare (wie offen die Haarkutikula ist) und wie du deine Haare stylst.

  • Welliges Haar: Neigt dazu, an der Kopfhaut schneller fettig zu werden, jedoch an den Enden trockener zu sein.
  • Lockiges Haar: Profitiert in der Regel von seltenerem Waschen, um die natürlichen Öle und die Feuchtigkeit zu bewahren. Ziel ist es, lockiges Haar 1-3 Mal pro Woche zu waschen.
  • Korkenzieherlocken: Musst du aufgrund ihrer Textur und der Tendenz, trockener zu sein, nicht so häufig waschen.
  • Schuppige, gereizte Kopfhaut: Wenn du Probleme mit der Kopfhaut hast, wie Schuppenbildung, Reizungen oder Pickel auf der Kopfhaut, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass du deine Locken häufiger waschen musst.

Zusätzlich zur regelmäßigen Haarwäsche solltest du ein Tiefenreinigungsshampoo 1-4 Mal im Monat in deine Routine integrieren. Das hängt je davon ab, wie viele Ablagerungen von Produkten oder Talg du auf deiner Kopfhaut bemerkst. Klärende Shampoos helfen, dein Haar und deine Kopfhaut tiefenwirksam zu reinigen und hartnäckige Rückstände von Stylingprodukten, Mineralien aus kalkhaltigem Wasser und Umweltschadstoffen zu entfernen.

Co-Washing ist eine beliebte Methode in der Lockenpflege, da es sanft reinigt und gleichzeitig die natürlichen Öle bewahrt - besonders vorteilhaft für trockene oder grobe Locken. Durch die Verwendung eines Conditioners anstelle von traditionellem Shampoo hilft das Co-Washing, Frizz zu reduzieren und die Feuchtigkeit zu bewahren. So bleiben die Locken geschmeidig und sind leichter zu handhaben.

Wenn du eine Dauerwelle bekommst, durchläuft dein Haare einen chemischen Behandlungsprozess, der die natürliche Struktur verändert, wodurch es anfällig für Frizz und Schäden wird.

Anti-Frizz-Shampoo Vergleich

Hier ist eine Übersicht über einige Anti-Frizz-Shampoos im Vergleich:

Position Modell Preis Pflegende Inhaltsstoffe Anti-Frizz-Effekt Lieferzeit
Platz 1 Wella Fusion Intense Repair ca. 18 € • Aminosäure • mikronisierte Lipide besonders stark Sofort lieferbar
Platz 2 John Frieda Frizz Ease Traumglätte Shampoo ca. 8 € • Keratin sehr stark Sofort lieferbar
Platz 3 Redken frizz dismiss ca. 20 € • Babassu-Öl besonders stark Sofort lieferbar
Platz 4 Kérastase Discipline Glättendes Shampoo ca. 20 € • Keratin besonders stark Sofort lieferbar
Platz 5 Moroccanoil Frizz Control Shampoo ca. 23 € • Argan-Öl • Amaranth-Öl • Jackfrucht-Extrakt • Nori-Extrakt sehr stark Sofort lieferbar

Top 10 Shampoos für trockenes Haar

Hier ist eine Auswahl toller Shampoos, die die Basis deiner Haarpflege-Routine für sprödes Haar bilden können.

  • Naturkosmetik-Shampoo für trockenes Haar: Sante Intense Hydration
  • Stiftung Warentest Testsieger: Lavera Expert Repair und Tiefenpflege
  • Reichhaltiges Shampoo für trockenes Haar: OGX Coconut Milk Shampoo
  • Testsieger Öko-Test: Weleda Hafer Aufbaushampoo
  • Bestes Feuchtigkeits-Shampoo: Redken All Soft
  • Für trockenes und strapaziertes Haar: Kérastase Nutritive Bain Satin Riche
  • Für langes Haar: Redken Extreme Length Shampoo
  • Für trockene Locken: Moroccanoil Hydrating Shampoo
  • Für gefärbtes Haar: Alcina Aufbaushampoo
  • Für extrem trockenes Haar: Korres Almond & Linseed Shampoo

Welche Inhaltsstoffe sind gut für trockene Haare?

Beim Typ trockenes Haar gerne zu feuchtigkeitsspendenden und reichhaltigen Shampoos, Conditionern und Haarkuren greifen. Trockene Haare und eine dehydrierte Kopfhaut reagieren unserer Erfahrung und Experten zufolge nach super auf folgende Inhaltsstoffe, die du beim Kauf unbedingt mitdenken solltest:

  • Shea Butter
  • Olivenöl
  • Leinsamen-Öl
  • Kokosöl
  • Aloe Vera
  • Urea
  • Arganöl
  • Panthenol
  • Avocado-Öl
  • Rizinus-Öl

12 Tipps gegen trockene Haare

Trockenes Haar braucht besondere Aufmerksamkeit und Pflege. Wie du deiner spröden Mähne etwas Gutes tun kannst, liest du hier:

  1. Viel Wasser trinken
  2. Hitze vermeiden
  3. INCI-Liste checken
  4. In ein Shampoo und einen Conditioner investieren, die speziell für trockenes Haar entwickelt wurden.
  5. Gönn dir einmal pro Woche eine Haarmaske oder eine Tiefenpflege-Behandlung.
  6. Shampoo nicht jeden Tag verwenden.
  7. Dusche mit einer kalten Spülung für dein Haar beenden.
  8. Entscheide dich für eine Bürste mit Naturborsten.
  9. Sanft trocknen
  10. Regelmäßige Friseurbesuche
  11. Haaröle verwenden
  12. Kissenbezüge und Haargummis aus Seide verwenden

Ursachen für trockenes Haar

Trockenes Haar kann viele Ursachen haben. Üblicherweise sind trockene Haarlängen und Spitzen falscher auf äußere Umstände zurückzuführen, wie zum Beispiel folgende Dinge.

  • Du bürstest deine Haare zu oft.
  • Du wäschst deinen Schopf zu oft.
  • Zu wenig oder die falsche Pflege
  • Du setzt deine Mähne zu viel Hitze oder UV-Strahlung aus.
  • Du färbst deine Haare zu oft

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