Es ist bekannt, dass Rosazea nicht nur das Gesicht betrifft, sondern auch die Kopfhaut. Doch weiterführende Informationen hierzu sind rar. Was also tun, wenn die Kopfhaut brennt und juckt wie bei einem Sonnenbrand und nichts Linderung zu verschaffen scheint?
Zunächst einmal ist es wichtig, die Symptome zu erkennen, denn oft wird das unangenehme Gefühl auf der Kopfhaut nicht sofort mit Rosazea in Verbindung gebracht. Typische Symptome sind:
Typische Verteilung von Rosazea im Gesichtsbereich. Betroffene Haut ist besonders empfindlich und benötigt eine sanfte und reizarme Pflege.
Bei der Wahl des Shampoos ist es entscheidend, auf milde und beruhigende Produkte zu setzen. Hier sind zwei empfehlenswerte Optionen:
Dieses Shampoo ist pH-neutral und enthält Polysorbat 21, das besonders schonend und beruhigend wirken soll. Wie alle Produkte von La Roche-Posay enthält es Thermalwasser. Es ist zwar nicht speziell für Rosazea entwickelt, aber für empfindliche Kopfhaut geeignet.
Anwendungserfahrung: Schon nach der ersten Anwendung kann ein beruhigender Effekt spürbar sein. Bei regelmäßiger Anwendung kann sich die Kopfhaut weiter beruhigen, sodass das Haarebürsten wieder normal möglich ist.
Negativer Aspekt: Trotz der beruhigenden Wirkung kann es zu Schuppenbildung kommen. In diesem Fall kann ein Anti-Schuppen-Shampoo zwischendurch Abhilfe schaffen.
SIRIDERMA bietet milde und beruhigende basische Shampoos für empfindliche und gereizte Kopfhaut. Diese Shampoos sind auch für chemisch behandeltes Haar geeignet und verleihen Glanz, Volumen und Kämmbarkeit.
Erfahrungsberichte: Viele Anwender berichten von einer deutlichen Verbesserung von Kopfhautproblemen wie Juckreiz, Schuppenbildung und Haarausfall durch die Umstellung auf basische Haarpflege.
Das basische Shampoo von SIRIDERMA ist eine gute Alternative bei empfindlicher Kopfhaut.
Überlegen Sie, womit Ihre Kopfhaut in Kontakt kommt: Shampoo, Haarsprays usw. Die Inhaltsstoffe dieser Produkte können Auslöser für Rosazea sein. Seiten und Apps wie „Codecheck“ können helfen, bedenkliche Inhaltsstoffe zu identifizieren.
SLES (Sodium Laureth Sulfate) und SLS (Sodium Lauryl Sulfate) sind häufig in Shampoos und anderen Kosmetika enthalten. Diese Stoffe können die Haut reizen und austrocknen, da sie die Lipide der Haut zerstören. Rosazea-Patienten sollten diese Sulfate unbedingt meiden.
Alternativen: Produkte auf Kokosbasis oder Zuckerbasis sind eine gute Alternative. Achten Sie auf Bezeichnungen wie Sodium Coco Sulfate (SCS), Coco Glucoside oder Sodium Cocoyl Glutamate.
| Inhaltsstoffe/Produktart | Empfehlung | Beispiele |
|---|---|---|
| Shampoo | Mild, pH-neutral, sulfatfrei | KERIUM MILD KOPFHAUTSCHONENDES SHAMPOO (La Roche-Posay), SIRIDERMA Pflege-Shampoo |
| Feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe | Lipidschicht-wiederherstellend | Bio-Mandel, Bio-Nachtkerze, Avocado- oder Jojobaöl |
| Sonnenschutz | Mineralischer UV-Filter, LSF 30+ | Sonnenschutzmittel für empfindliche Haut |
| Zu vermeiden | Sulfate (SLES, SLS), Alkohol, Duftstoffe, Peelings, Menthol, Kampfer | - |
Wichtiger Hinweis: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie ersetzen keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen immer Ihren Arzt!
*Bitte beachten Sie, dass wir keine medizinische Beratung vornehmen dürfen. Die Tipps, Hinweise und Empfehlungen, die wir in diesem Beitrag geben, können eine individuell auf Sie abgestimmte Therapie im besten Fall begleiten bzw. ergänzen.
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