Um Hautirritationen und kleine Pickel nach dem Rasieren zu vermeiden, greifen die meisten von uns auf Rasierschaum zurück. Allerdings gibt es ein simples Beauty-Produkt, das noch viel besser wirkt. Doch was, wenn der Rasierschaum gerade aus ist oder du mal etwas anderes ausprobieren möchtest? Kann man dann einfach zu Shampoo greifen? Dieser Frage gehen wir hier auf den Grund.
Vor allem im Sommer, wenn wir wieder mehr Haut zeigen, wird das ständige Rasieren manchmal wirklich lästig. Um Zeit zu sparen oder weil gerade kein Rasierschaum griffbereit ist, hilft sich manch einer unter der Dusche schon mal mit Duschgel - Beine einschäumen und los geht die Rasur.
Klingt praktisch, ist aber keine gute Idee! Dafür gibt es laut einer Hautärztin mehrere Gründe. Wer zur Haarentfernung aus Bequemlichkeit lieber Shampoo, Conditioner oder Duschgel verwendet, tut seiner Haut keinen Gefallen.
Die Dermatologin Dr. Anita Sturnham verriet gegenüber dem Portal "The Sun", warum: "Rasieren hat einen natürlichen Peeling-Effekt, deshalb musst du Produkte verwenden, die für das Rasieren entwickelt wurden, die das Gleiten verbessern, die Reibung verringern und das Risiko von Reizungen und Schnittwunden reduzieren."
Laut der Hautexpertin legt sich das Duschgel um die Haare und macht sie so dicker. In der Folge sind sie schwieriger zu rasieren. Zudem würde die Klinge des Rasierers schneller stumpf werden, wenn statt Rasierschaum oder Rasiercreme etwa Duschgel verwendet würde.
Shampoo und Duschgel sind jedoch beim Rasieren nicht nur schlecht für die Haut, sie machen auch den Rasierer kaputt. "Die Klingen werden verstopft und so lassen sich die Härchen schwieriger entfernen. Man muss mit dem Rasierer also öfter über die Hautstellen fahren, um ein gutes Ergebnis zu erzielen", so Dr. Sturnham weiter. Die Klingen werden also schneller stumpf und müssen öfter ausgetauscht werden.
Damit unsere Haut also nach dem Rasieren von allen lästigen Härchen befreit ist, sich schön weich anfühlt, keine Hautirritationen aufweist und auch unser Rasierer möglichst lange hält, lohnt es sich also doch in Rasierschaum und Co. zu investieren. Denn auf lange Sicht schont das nicht nur unsere Haut, sondern auch unseren Geldbeutel - ein neuer Rasierer und ständig neue Klingen sind schließlich auch nicht ganz billig.
Mit dem richtigen Rasierschaum gelingt dir immer eine besonders gründliche Rasur. Was aber, wenn der Rasierschaum gerade aus ist oder du mal etwas anderes ausprobieren möchtest? Dann muss ein Rasierschaum-Ersatz her!
Du hast es sicher schon geahnt: Rasieren ohne Rasierschaum oder einen Ersatz ist keine gute Idee. Es reizt die Haut und fördert die Bildung von kleinen Pickeln.
Falls du Lust hast, kannst Du Rasierschaum auch selber herstellen. Dazu benötigst du eine Pumpflasche mit großer Öffnung sowie 60 g flüssige Kastilienseife, 30 ml Wasser, 30 g Aloe Vera Gel, 20 g Glycerin, 5 g Mandelöl, 5 Tropfen Teebaumöl und 5 Tropfen Lavendelöl oder einen anderen Duft deiner Wahl. Einfach alles in die Flasche füllen, mit einem Stäbchen umrühren, dann Flasche kurz schütteln - fertig ist der selbst gemachte Rasierschaum.
Gegen Rasierpickel hilft am besten...Haarspülung! Das Pflegeprodukt macht nicht nur deine Haare auf unserem Kopf geschmeidig, sondern auch die an allen anderen Körperstellen. Der Vorteil dabei ist, dass die kleinen Härchen eingeweicht werden und so optimal auf die Rasur vorbereitet sind. Außerdem legt sich durch die Spülung ein Schutzfilm über deine Haut, was sie vor weiteren Verletzungen schützt. Vor allem, wenn du keinen Rasierschaum verträgst, ist dieser Trick die perfekte Alternative.
Um Rasierpickel noch besser vorzubeugen, solltest du außerdem darauf achten, deine Haut vor der Rasur zu reinigen und regelmäßig die Rasierklingen zu wechseln. Denn so verhinderst du, dass durch kleine Verletzungen Baktieren in deine Haut eindringen können. Ein weiterer Tipp ist, deine Haut nach der Rasur nicht einzucremen, weil das die Poren verstopfen kann.
Ein weiteres Produkt, das sich vielseitig einsetzen lässt, ist das Pulverwunder von Plaine. Dieses 3-in-1-Produkt kann zur Haarwäsche, als Duschgel und zur Rasur verwendet werden. Das cremig gerührte Pulver von Plaine haftet wunderbar an den Beinen, trocknet die Haut nicht aus und schadet auch den Rasierklingen nicht.
Viele Frauen verwenden zur Rasur weder Dosenschaum noch Rasiergel sondern reiben sich Duschgel oder ein Stück Seife über die Haut, oder sie machen den Rasierer nur nass. Manche rasieren sogar mit einem Nassrasierer trocken. Autsch, da braucht man sich wirklich nicht über irritierte Haut zu wundern.
Fazit: Shampoo kann in Notfällen als Rasierschaum-Ersatz dienen, ist aber nicht die optimalste Lösung. Besser sind spezielle Rasierprodukte oder natürliche Alternativen wie Olivenöl oder Haarspülung.
| Alternative | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Rasierseife | Sanft zur Haut, macht sie weicher | Leichter Schaum |
| Shampoo/Duschgel | Griffbereit | Kann Haut austrocknen, beschwert Haare |
| Rasiercreme | Schont die Haut ohne Schaum | - |
| Olivenöl | Natürliches Hausmittel, lässt Klingen gut gleiten | - |
| Rasiergel | Stabiler als Schaum, ergiebiger | - |
| Haarspülung | Weicht Haare ein, Schutzfilm für die Haut | - |
tags: #shampoo #als #rasierschaum #erfahrungen
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