„Haargel ist heute wieder ein Thema, anders als noch vor wenigen Jahren“, sagt Steven Meth vom Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks. „Stylingprodukte dürfen im Haar wieder sichtbar sein. Im Moment sieht man Gel auch bei langem Haar auf dem Laufsteg.“ Deutschlandweit greifen rund vier Millionen Menschen mehrmals pro Woche zu Haargel, ergab eine Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Verbrauchs- und Medienanalyse. Meist sind es Männer.
Von Haargel erwarten wir, dass es die Haare formt, aber nicht verklebt oder beschwert. Und dass es Wind und Wetter trotzt, aber leicht auswaschbar ist.
Die Gele im Test protzen vor allem mit Versprechen zur Haltbarkeit: „24 h ultra starker Halt“ heißt es etwa bei L‘Oréal, „ohne Rückstände, ohne Verkleben, ohne zu beschweren“ bei Rewe und Penny. Auf vielen Tuben steht ein Haltegrad, der zeigen soll, wie stark das Gel ist. Im Test reicht er von 4 bis 8. Nutzern hilft er nur begrenzt: Es gibt keine einheitliche Definition.
Haargel ist das Geheimnis zu einer perfekten Frisur! Egal, ob Sie nach einem glatten, zurückgekämmten Look oder einem wilden, zerzausten Stil suchen, Haargel kann Ihnen helfen, Ihren Traum-Look zu kreieren. Online Tests empfehlen , auf einen starken Halt zu achten, um Ihr Haar fest und glatt zu halten, ohne dass es sich bewegt oder durcheinander gerät.
Wählen Sie jetzt aus unserer Produkttabelle ein Haargel mit Glanz, damit Ihre Haare ein glänzendes und gepflegtes Aussehen bekommen und den ganzen Tag über perfekt gestylt aussehen.
Seien wir uns ehrlich: Haargel war und ist die klare Nummer Eins beim Männer Haarstyling. Doch ist Haargel nicht für jede Frisur und jeden Haartyp geeignet. Manchmal ist Haarwachs besser. Doch wo liegt der Unterschied zwischen Haarwachs und Haargel und wofür verwendet man was?
Männer mögen es unkompliziert, darum haben wir vorab die wichtigsten Unterschiede zwischen Haarwachs und Haargel in puncto Halt, Konsistenz, sowie Vor- und Nachteile zusammengetragen:
| Haargel | Haarwachs | |
|---|---|---|
| Haartyp | kräftiges & dichtes Haar | feines & dünneres Haar |
| Konsistenz | flüssig bis geleeartig, trocknet schnell | cremig, trocknet nicht aus |
| Formbarkeit des Haares | keine sobald das Gel getrocknet ist | das Haar bleibt formbar |
| Halt | von leicht bis ultra stark | flexibel |
| Haargefühl | hart, nicht fettig, trocknet das Haar aus | seidig-fettig, verklebt nicht, trocknet das Haar nicht aus |
| Nachteile | weniger gut für langes Haar geeignet | zu viel Produkt lässt das Haar fettig aussehen |
| Finish | strahlener Glanz, Wet-Look | natürlicher Glanz |
Wer den ganzen Tag über starken Halt benötigt, und das Stylingprodukt mühelos im Haar verteilen möchte, ist mit Haargel besser beraten. Es trocknet allerdings recht schnell und hält die Frisur bombenfest in Form. Wer nicht schnell genug beim Stylen ist, muss bei einer missglückten Frisur nochmals unter die Dusche. Haargel für Männer ist ideal für ausgefallene Frisuren mit Wet-Look Optik, die dauerhaften Halt benötigen.
Hier gilt auf alle Fälle: Weniger ist mehr. Denn zu viel des Guten führt zu einer stark glänzenden 90er Jahre Beton-Optik. Besser ist es, weniger zu nehmen und bei Bedarf nachzuarbeiten!
Wenn Mann lieber ein cremiges Produkt verwendet und flexiblen Halt mit einem natürlichen Finish bevorzugt, dann sollte er zu Haarwachs greifen. Es schmilzt in den Handflächen zu einer leichten Creme und lässt sich ganz einfach ins Haar einarbeiten. Der klare Vorteil: Das Haar bleibt remodellierbar, d.h. es kann jeder Zeit nach Belieben umgestylt werden. Haarwachs ist perfekt für alle Frisuren, die guten Halt benötigen, aber ihre Natürlichkeit nicht verlieren sollen. Der Nachteil von Haarwachs ist, dass es das Haar fettig aussehen lässt, wenn Mann zu tief in die Dose greift.
Hochgestelltes Haar im Stirnbereich mit Männer Haargel, wie es die Backstreet Boys schon trugen ist so was von 90er Jahre. Der Mann von heute trägt sein Haar im Bun, als Fade Haircut oder als Pompadour. Insider wissen: Dafür benötigt man das richtige Männer-Haargel. Von leger bis elegant - Mann trägt sein Haar mit Gel je nach Anlass mit Stand oder glatt, betont glänzend im Wet-Look oder dezent für ein natürlicheres Finish.
Welches Haargel ist nun das Beste? Worauf gilt es beim Kauf zu achten und welches Haargel für Männer eignet sich am besten für welchen Look? Das und mehr haben wir uns näher angesehen und den ultimativen Vergleich gemacht. Welche Haargels für Männer am besten abgeschnitten haben, verraten wir im exklusiven Haargel-Vergleich.
Ein Blick auf die Verpackung gibt sofort Aufschlüsse:
Mit dem richtigen Haargel für Männer klappt es mit dem gewünschten Styling schnell und unkompliziert. Darum sollte jeder Mann ein zum Typ passendes Haargel im Badezimmerschrank haben. Das spart Zeit, Frust und Geld.
Die Stiftung Warentest hat die Haargele mehreren Prüfungen unterzogen. Zwei Friseure beurteilten mithilfe von 22 Prüfpersonen das Stylingpotenzial der Gele - etwa in Bezug auf Festigkeit, Volumen und Glanz der Frisuren. Im zweiten Schritt benutzten Testpersonen die Haargele zu Hause und bewerteten, wie sie sich im Alltag anwenden lassen. Und schließlich prüften wir die Haltbarkeit der Gele im Labor. Dazu schüttelten wir beispielsweise gegelte Haarlocken, um so eine Tragedauer von einem Tag zu simulieren.
Gute Stylingergebnisse lassen sich mit vielen Produkten erzielen, doch im Punkt Haltbarkeit sollten Nutzer lieber realistische Erwartungen haben. Nur zwei Gele hielten die Locken super in Form: ein günstiges aus der Drogerie und ein teureres aus dem Friseurfachhandel.
Vier Haargele werteten wir wegen des Duftstoffs Lilial ab. In Inhaltsstofflisten taucht er unter dem Namen Butylphenyl Methylpropional auf. Grund für die Abwertung: Lilial kann möglicherweise das Erbgut verändern. Im Tierversuch zeigte sich zudem, dass Lilial die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen kann.
Alle Haargele enthalten wasserlösliche Polymere, auch Filmbildner genannt. Diese Kunststoffe sorgen erst für die gelartige Konsistenz der Produkte und dafür, dass das Haar fest wird. Sie werden mit Lösemitteln wie Wasser oder Alkohol kombiniert. Wenn die Lösemittel verdunsten, setzen sich die Polymere am Haar ab, überziehen es wie ein feines Netz und härten aus.
Umweltbewusste Nutzer können zu den zwei Naturkosmetik-Gelen im Test greifen. Sie verwenden natürliche Polymere wie Schellack oder Xanthan Gummi, die durch Mikroorganismen vollständig abgebaut werden können. Beide erwiesen sich als echte Alternative zu konventionellen Haargelen: Die Styling-, Haltbarkeits- und Anwendungsprüfung bestanden sie mit der Note Gut.
Öko-Test hat rund 50 Haarwachse und Haargele auf Schadstoffe untersucht. Insgesamt untersuchten die Tester:innen 51 Haarstylingprodukte - davon neun zertifizierte Naturkosmetik-Produkte - auf Inhaltsstoffe und Problemstoffe. Die Tester:innen prüften dabei, ob Formaldehyd, halogenorganische Verbindungen, PEG-Verbindungen, bedenkliche UV-Filter, Mikroplastik, Mineralölrückstände sowie problematische Konservierungsstoffe oder Duftstoffe (etwa Moschusdüfte) enthalten sind.
Das Ergebnis bei Öko-Test fällt sehr gemischt aus: 19 Haarwachse und -gele sind „gut“ oder „sehr gut“, darunter viele Naturkosmetik-Produkte. Zunächst die gute Nachricht: Vor allem Haarstyling-Produkte mit einem Naturkosmetik-Siegel konnten bei Öko-Test überzeugen. Sie enthielten zwar wie alle Produkte Parfüm, waren aber frei von bedenklichen Inhaltsstoffen.
Deutlich schlechter schnitten viele bekannte konventionelle Produkte ab. Die Mängelliste bei Öko-Test ist lang: synthetische Polymere - also flüssige Kunststoffe auf Erdölbasis - steckten in fast allen Pasten, Pomaden, Wachsen und Gelen. Die Kunststoffe sorgen dafür, dass die Haare standhaft und fest bleiben. Doch beim Haarewaschen gelangt das (Mikro-)Plastik in die Umwelt und ist dort teils nur schwer abbaubar.
Auch Paraffine fand das Labor in vielen Haarstyling-Produkten im Test. Sie sollen die Haare in Form halten. Doch Paraffine basieren auf Mineralöl und damit auf Erdöl. Laut Öko-Test können sich die Fette „in Leber, Niere oder Lymphknoten sammeln“. Zudem ist eine Verunreinigung mit aromatischen Mineralölkohlenwasserstoffen (MOAH), einem Mineralölbestandteil, möglich. MOAH stehen im Verdacht, krebserregend und erbgutverändernd zu sein.
Drei Produkte im Test enthielten zudem Formaldehyd bzw. -abspalter; ein Konservierungsstoff, den Öko-Test kritisiert. Die Verbraucherschützer:innen warnen, dass Formaldehyd Kontaktallergien auslösen kann und bereits in geringen Mengen die Schleimhäute reizt.
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