Fettig-schuppende, mitunter gerötete Flecken sind typische Anzeichen für ein seborrhoisches Ekzem. Im Normalfall verursacht es keine Schmerzen und gefährliche Folgen sind nicht zu erwarten.
Da das Ekzem meist an offensichtlichen Stellen wie der Kopfhaut oder dem Gesicht in Erscheinung tritt und Juckreiz verursachen kann, ist es für die Betroffenen oftmals störend und kann in heftigerer Ausprägung durchaus zur Belastung werden. Gegen ein seborrhoisches Ekzem stehen verschiedene Mittel zur Verfügung. Welche sich zur Behandlung eignen und welche nicht, erfahren Sie hier.
Ein seborrhoisches Ekzem (auch seborrhoische Dermatitis genannt) lässt sich nicht heilen. Es ist eine chronische, also dauerhaft bestehende Hautkrankheit, die immer wieder Beschwerden verursacht. Für gewöhnlich haben die Betroffenen mal mehr und mal weniger mit den Hautproblemen zu kämpfen - zwischenzeitlich kann das Ekzem auch fast vollständig abklingen.
Durch eine konsequente Behandlung lassen sich die Phasen, in denen die Ekzeme kaum oder nicht mehr zu sehen sind, verlängern. Wie genau die Behandlung optimalerweise gestaltet sein sollte, kann nur die Hautärztin oder der Hautarzt beurteilen.
Der Besuch in einer Praxis für Dermatologie ist ohnehin unumgänglich: Zunächst gilt es zu klären, ob es sich tatsächlich um ein seborrhoisches Ekzem handelt. Denn es gibt Hautkrankheiten, die sich ähnlich äußern, aber anders behandelt werden - etwa eine Neurodermitis.
Diagnostiziert die Ärztin oder der Arzt tatsächlich ein seborrhoisches Ekzem, wird sie oder er ein Mittel zum Auftragen auf die Haut verschreiben. Welches und wie genau es anzuwenden ist, hängt vor allem von der betroffenen Hautstelle und vom Ausmaß der Beschwerden ab.
Ein seborrhoisches Ekzem lässt sich in vielen Fällen durch ein Mittel lindern, welches Pilze auf der Haut abtötet oder deren Wachstum hemmt. Fachleute gehen davon aus, dass bestimmte Pilze an der Entstehung eines seborrhoischen Ekzems beteiligt sind. Welche Rolle sie dabei genau spielen, lässt sich noch nicht mit Gewissheit sagen. Fest steht aber, dass bestimmte Antipilzmittel gut zur Behandlung der Hauterkrankung geeignet sind.
Zur Behandlung eines seborrhoischen Ekzems gibt es wirksame Mittel, die in Form von Cremes oder Shampoos auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden.
Zu den bewährten Wirkstoffen zählen insbesondere Ketoconazol und Ciclopirox, die je nach betroffener Körperstelle als Shampoo oder Creme zum Einsatz kommen.
Die Creme wird einmal täglich auf das Ekzem aufgetragen. Ist dieses stark ausgeprägt, eventuell auch zweimal täglich. In den meisten Fällen gehen die Beschwerden innerhalb von zwei Wochen deutlich zurück. Um ein erneutes Auftreten zu vermeiden, ist es jedoch sinnvoll, die Behandlung noch einige Tage fortzusetzen.
Das Shampoo sollte über einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen zweimal wöchentlich zur Haarwäsche angewendet werden. Die empfohlene Einwirkzeit beträgt üblicherweise fünf Minuten. Möglicherweise rät die Ärztin oder der Arzt dazu, das Shampoo anschließend weiterhin ein- oder zweimal wöchentlich zu verwenden, um Rückfällen vorzubeugen.
Manchmal empfiehlt die Ärztin oder der Arzt für die weitere Behandlung noch andere Mittel, um das Ekzem langfristig in Schach zu halten. Dazu können etwa Produkte zur regelmäßigen Reinigung und Pflege der Haut gehören, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Pirocton-Olamin, welcher der Vermehrung von Pilzen entgegenwirkt.
Wer im Internet nach Mitteln gegen das seborrhoische Ekzem sucht, stößt neben den medizinischen Cremes und Shampoos auch auf angeblich hilfreiche natürliche Mittel wie Apfelessig, Teebaumöl oder Aloe vera.
Tritt das seborrhoische Ekzem auf der Kopfhaut auf (was häufig der Fall ist), werden spezielle Shampoos empfohlen, die pilzhemmende Wirkstoffe wie Ketoconazol oder Ciclopirox-Olamin enthalten. Diese reduzieren die Anzahl der sogenannten Malassezia-Hefepilze, die an der Auslösung der Hautsymptome beteiligt sind.
Mit medizinischen Shampoos, die pilzhemmende Wirkstoffe enthalten, lassen sich die Schuppen und Rötungen auf der Kopfhaut oft gut in den Griff bekommen. Wichtig ist, dass das Shampoo einen Anti-Pilz-Wirkstoff enthält, der auch speziell gegen Malassezia-Hefepilze wirkt. Diese Substanzen hemmen das Wachstum von Hautpilzen.
Ketozolin® 2% Shampoo enthält den pilzhemmenden Wirkstoff Ketoconazol. Dieser bekämpft die Pilzinfektion, die den Kopfschuppen beim seborrhoischen Ekzem (auch seborrhoische Dermatitis genannt) zugrunde liegt. Aber nicht nur das: Zusätzliche Hilfsstoffe bewirken, dass sich die Schuppen ablösen und das überschüssige Fett von der Haut entfernt wird. Ketozolin® 2% Shampoo ist ein Arzneimittel mit belegter Wirksamkeit.
Anti-Schuppen-Shampoos mit pilzhemmenden Wirkstoffen müssen in der Regel über einen gewissen Zeitraum hinweg angewendet werden. Damit sie ihre optimale Wirkung entfalten können, sollten Sie die Anweisungen in der Packungsbeilage (z. B. Shampoo gut einmassieren: Die Wirkstoffe müssen dort aufgebracht werden, wo der Hefepilz sitzt.
Da es sich beim seborrhoischen Ekzem um eine chronische Erkrankung handelt, können die lästigen Schuppen und Rötungen bei Betroffenen immer wieder auftreten. Die zentrale Behandlungsstrategie beim seborrhoischen Ekzem ist die Reduktion der sogenannten Malassezia-Hefen. Denn sie bauen Talgfette zu Stoffwechselprodukten ab, die bei anfälligen Personen eine Entzündungsreaktion in der Haut auslösen.
Zur Bekämpfung der Malassezia-Hefen werden pilzhemmende Wirkstoffe (Antimykotika) eingesetzt. Damit der Hautpilz effektiv bekämpft werden kann ist es wichtig, die Hinweise zur Anwendung auf der Packung bzw.
Rückfälle vermeiden: Hierzu sollte das Anti-Pilz-Shampoo auch nach Abheilung akuter Symptome regelmäßig (z. B.
Gerade dann, wenn das seborrhoische Ekzem auf der Kopfhaut auftritt, wird es häufig von einem unangenehmen Juckreiz begleitet. Die erkrankten Hautstellen sind ohnehin schon anfällig für Infektionen, zum Beispiel mit Bakterien.
Die Haut gilt schon seit Langem als Spiegel der Seele. Bei vielen Hautproblemen können psychische Faktoren die Symptome verschlimmern. Auch beim seborrhoischen Ekzem wirkt sich Stress oft negativ aus. Man geht davon aus, dass die ausgeschütteten Stresshormone die Entzündungsreaktion in der Haut befeuern können. Umso wichtiger ist es, sich einen vernünftigen Umgang mit Stress anzugewöhnen.
Bei Erwachsenen tritt das seborrhoische Ekzem in der Regel immer wieder auf - nach der Abheilung akuter Symptome können sich die Schuppen und Rötungen immer wieder aufs Neue bilden. Deshalb wird nach erfolgter Behandlung eine sogenannte Erhaltungstherapie empfohlen, die dazu beitragen soll, dass die Schuppen nicht (so schnell) wieder kommen.
Gut zu wissen:Tritt das seborrhoische Ekzem bei Säuglingen auf dem Kopf auf, spricht man auch von „Kopfgneis“.
Haarspray, Schaum oder Gel können die ohnehin schon strapazierte Kopfhaut zusätzlich reizen. Verzichten Sie daher am besten auf Stylingprodukte oder wenden Sie diese zumindest nur sparsam an.
Gut zu wissen:Heißes Fönen kann die Kopfhaut austrocknen und so noch empfindlicher machen.
Hier ist ein Vergleich von Neurodermitis-Shampoos, basierend auf den bereitgestellten Daten:
| Platz | Modell | Preis ca. | Zielgruppe | Geeignet für | Lieferzeit |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Sorion Shampoo | 17 € | Damen | Herren | Haare | Badezusatz | Sofort lieferbar |
| 2 | Linola Forte Shampoo | 16 € | Damen | Herren | Haare | Sofort lieferbar |
| 3 | Dermasence Polaneth Shampoo | 15 € | Damen | Herren | Haare | Sofort lieferbar |
| 4 | Stieproxal Shampoo | 12 € | Damen | Herren | Haare | Sofort lieferbar |
| 5 | Sphagnum PsoriAid Shampoo | 16 € | Damen | Herren | Haare | Sofort lieferbar |
Es handelt sich um eine chronische Hauterkrankung, die bei Betroffenen schubweise auftritt. Typischerweise zeigt sich das seborrhoische Ekzem erstmals im jüngeren Erwachsenenalter oder ab dem 50. Im Winter verschlimmert sich der Hautzustand bei vielen Betroffenen.
Bei seborrhoischer Dermatitis handelt es sich um eine chronische Erkrankung, die mit der richtigen Behandlung gut in den Griff zu bekommen ist. Nicht selten treten nach längerer Zeit ohne Krankheitsaktivität Schübe auf. Wenden Sie sich auf jeden Fall an einen Hautarzt, wenn die Anzeichen der seborrhoischen Dermatitis nicht auf die regelmäßige Anwendung eines medizinischen Shampoos ansprechen.
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