Seborrhoische Dermatitis, auch bekannt als seborrhoisches Ekzem, ist eine schubweise verlaufende, schuppende Hautentzündung, die bevorzugt an Hautarealen mit einem hohen Anteil an Talgdrüsen und am behaarten Kopf auftritt. Schätzungsweise 5 % bis 10 % der Bevölkerung leiden an dieser Hauterkrankung. Besonders häufig betroffen sind Säuglinge, Männer ab dem 40. Lebensjahr und Frauen während oder nach den Wechseljahren. Ein erhöhtes Risiko tragen auch Parkinson-Patienten und HIV-Infizierte.
Das seborrhoische Ekzem lässt sich in der Regel gut mit Cremes und Shampoos behandeln, wobei gerade Erwachsene oft zu Rückfällen neigen.
Im Folgenden werden die Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten dieser Hauterkrankung näher beleuchtet, wobei ein besonderer Fokus auf der Rolle von Sebamed Shampoos liegt.
Die Symptome der seborrhoischen Dermatitis können je nach betroffener Körperstelle variieren:
Seborrhoische Dermatitis der Kopfhaut
Die genauen Ursachen für das seborrhoische Ekzem sind noch nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch vermutet, dass eine Kombination aus verschiedenen Faktoren eine Rolle spielt:
Das seborrhoische Ekzem ist zwar nicht heilbar, lässt sich aber mit den richtigen Therapiemaßnahmen deutlich lindern. Zur Behandlung der Kopfhaut können in leichten Fällen austrocknende Shampoos wie Mineralsalzshampoos oder Sebamed flüssig ausreichend sein. Meist sind jedoch Shampoos mit einem pilzabtötenden Wirkstoff, also einem Antimykotikum wie Ketoconazol oder Ciclopirox erforderlich. Ausgeprägte Schuppen müssen vor der Kopfwäsche mit einem Keratolytikum wie Salicylsäure abgelöst werden. Bei stark entzündeter Kopfhaut kann die Ärzt*in ein Kortisonpräparat wie Mometason verordnen.
Für das Gesicht eignen sich ebenfalls Antimykotika wie Ketoconazol oder Ciclopirox in Form von Cremes oder Lotionen. Alternativ helfen auch die entzündungshemmenden und immunsupprimierenden Calcineurininhibitoren Pimecrolimus oder Tacrolimus. Bei ausgeprägten Entzündungen außerhalb des Gesichtsbereichs kann die Ärzt*in vorübergehend auch Salben oder Cremes mit Kortison wie Hydrocortison verordnen. In besonders schweren Fällen kann die Einnahme von Kortison oder Tetrazyklin helfen.
Beim seborrhoischen Säuglingsekzem erfolgt die Kopfwäsche mit einem milden Babyshampoo oder auch leicht austrocknenden Shampoos wie Sebamed flüssig. Die Schuppen lassen sich mit Salicylsäure in Olivenöl ablösen. Auch Gerbstoffe wie Tannolact sind hilfreich. Bei nässenden Stellen verordnet die Ärzt*in leicht austrocknende Salben auf Zinkbasis. Im Falle einer zusätzlichen Infektion mit Pilzen oder Bakterien kommen entsprechende antimykotische oder antibakterielle Salben oder Cremes zum Einsatz.
Generell soll auf penible Hygiene geachtet werden. Bei starken Kopfschuppen kann in Absprache mit der Ärzt*in in regelmäßigen Abständen eine Kur mit Schuppenshampoo durchgeführt werden. Zwischenzeitlich sind milde Haarshampoos (z. B. Physiogel® oder ein Babyshampoo) empfehlenswert. Geeignet sind fettarme Basispräparate (Cremes), eventuell mit Zusatz von Salicylsäure oder Harnstoff. Da Stress und Anspannung einen negativen Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben, empfiehlt sich als vorbeugende Maßnahme auch das Erlernen von Entspannungsmethoden, z. B. Hydrotherapie.
Eine verminderte Produktion der Talg- und Schweißdrüsen lässt sich durch Abreibungen mit verdünnten, alkoholischen Lösungen erreichen, alternativ auch durch Umschläge mit warmem Eichenrindensud. Bäder mit Fichtennadelextrakt (nicht länger als eine Viertelstunde) sind ebenfalls empfehlenswert. Da Sonnenstrahlung offensichtlich positive Auswirkungen auf seborrhoische Ekzeme hat, bieten sich neben einer Bestrahlung mit Höhensonne ausgedehnte Spaziergänge an (Luft- und Sonnenbad). Die klimatischen Bedingungen am Meer und im Gebirge haben einen besonders günstigen Einfluss.
Im Vordergrund der Pflanzenheilkunde stehen zum einen milde, die Haut zusammenziehende Pflanzenextrakte wie Eichenrinde, die auch als Fertigpräparate zur Verfügung stehen. Zum anderen hat die Behandlung zum Ziel, die Schweißsekretion zu hemmen.
Sebamed bietet eine Reihe von Shampoos an, die speziell für die Bedürfnisse von Menschen mit schuppiger Kopfhaut entwickelt wurden. Diese Shampoos basieren auf dem bewährten Pflegekonzept von Sebamed: medizinische Wirksamkeit, hautschonende, seifenfreie Formulierungen und höchste Verträglichkeit - abgestimmt auf den leicht sauren pH-Wert 5,5 der gesunden Kopfhaut. Dieser entspricht dem natürlichen Milieu und unterstützt die gesunde Barrierefunktion sowie die Mikrobiombalance der Kopfhaut.
Das Sebamed Anti-Schuppen Shampoo wurde speziell für die tägliche Reinigung von empfindlicher und schuppender Kopfhaut bei normalem Haar entwickelt. Es wirkt mit dem antimikrobiellen Wirkstoff Piroctone Olamine gegen eine der Hauptursachen fettiger Schuppen, nämlich das übermäßige Wachstum bestimmter Mikroorganismen auf der Kopfhaut. Dabei wird die gesunde Balance des Kopfhautmikrobioms erhalten bzw. regeneriert.
Eine klinische Studie bestätigt: Bereits nach vier Wochen regelmäßiger Anwendung reduzierte sich die Schuppenbildung der Teilnehmenden um bis zu 95 Prozent. Die speziell entwickelte Tensidkombination hilft, Reizungen und Austrocknung von Kopfhaut und Haar zu vermindern. Gleichzeitig stärkt der pH-Wert 5,5 die Funktion des natürlichen Hautschutzmantels.
Für fettendes Haar ist das Sebamed Anti-Schuppen Shampoo Plus ideal. Es beugt der Neubildung von Schuppen vor und lindert Juckreiz. Eine klinische Studie belegt die nachhaltige Wirkung: Bereits nach vierwöchiger Anwendung zeigte sich bei den Teilnehmenden eine Reduktion der Schuppen um bis zu 95 Prozent.
Auch dieses Shampoo enthält den Wirkstoff Piroctone Olamine. Mit dem pH-Wert von 5,5 trägt das Shampoo zur Gesunderhaltung der Kopfhaut und zu kräftigem Haar bei. Darüber hinaus ist es mikrobiomfreundlich.
Die Hautoberfläche und ihr natürlicher, leicht saurer Schutzmantel bilden eine extrem wichtige natürliche Barriere gegen schädliche Umwelteinflüsse. Zugleich hält dieser Schutz das Hautmikrobiom im Gleichgewicht. Alle Haarpflegeprodukte von Sebamed verfügen über den pH-Wert 5,5, um die natürliche Barrierefunktion, die Mikrobiombalance der Kopfhaut und die gesunde Haarstruktur optimal zu unterstützen. Der pH-Wert 5,5 wirkt direkt stabilisierend auf die Keratinstruktur des Haars. Höhere pH-Werte führen zu einer raueren Haaroberfläche und einer weniger stabilen Struktur.
Der pH-Wert der Haut und seine Bedeutung
Neben der Verwendung von speziellen Shampoos wie Sebamed gibt es noch weitere Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um Schuppen zu behandeln und vorzubeugen:
Neben den klassischen Anti-Schuppen-Shampoos gibt es auch einige bewährte Hausmittel, die bei der Bekämpfung von Schuppen helfen können:
Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel ist nach wissenschaftlichen Standards verfasst und von Medizinern geprüft worden. Die in diesem Artikel kommunizierten Informationen können auf keinen Fall die professionelle Beratung in Ihrer Apotheke ersetzen.
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