Sebamed Shampoo im Test: Hilfe bei seborrhoischer Dermatitis

Seborrhoische Dermatitis, auch bekannt als seborrhoisches Ekzem, ist eine schubweise verlaufende, schuppende Hautentzündung, die bevorzugt an Hautarealen mit einem hohen Anteil an Talgdrüsen und am behaarten Kopf auftritt. Schätzungsweise 5 % bis 10 % der Bevölkerung leiden an dieser Hauterkrankung. Besonders häufig betroffen sind Säuglinge, Männer ab dem 40. Lebensjahr und Frauen während oder nach den Wechseljahren. Ein erhöhtes Risiko tragen auch Parkinson-Patienten und HIV-Infizierte.

Das seborrhoische Ekzem lässt sich in der Regel gut mit Cremes und Shampoos behandeln, wobei gerade Erwachsene oft zu Rückfällen neigen.

Im Folgenden werden die Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten dieser Hauterkrankung näher beleuchtet, wobei ein besonderer Fokus auf der Rolle von Sebamed Shampoos liegt.

Symptome der seborrhoischen Dermatitis

Die Symptome der seborrhoischen Dermatitis können je nach betroffener Körperstelle variieren:

  • Behaarte Kopfhaut: Unscharf begrenzte, flächige Rötungen mit locker sitzenden, weißen Kopfschuppen. Die Hauterscheinungen überschreiten den Haaransatz nicht und jucken, wenn überhaupt, nur wenig. In manchen Fällen findet sich auch nur eine weißliche, feine Schuppung der Kopfhaut ohne Entzündungszeichen. Diese sehr milde Variante wird auch als Pityriasis simplex capillitis bezeichnet und oft mit normalen Kopfschuppen verwechselt.
  • Gesicht: Rote, schuppige Plaques, die sich vor allem im Nasenlippenbereich, hinter den Ohren und im Bartbereich befinden. Die Augenbrauen können mitbetroffen sein, in manchen Fällen sind sie sogar ausschließlich befallen, ohne dass der restliche Körper weitere Ekzeme aufweist.
  • Rumpf: Ekzeme in der sogenannten Schweißrinne entlang des Brustbeins und der Wirbelsäule.

Seborrhoische Dermatitis der Kopfhaut

Ursachen der seborrhoischen Dermatitis

Die genauen Ursachen für das seborrhoische Ekzem sind noch nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch vermutet, dass eine Kombination aus verschiedenen Faktoren eine Rolle spielt:

  • Überproduktion der Talgdrüsen (Seborrhö): Möglicherweise in Zusammenhang mit einem Überschuss an männlichem Sexualhormon, z. B. Testosteron, das die Talgproduktion stimuliert. Dieser Zusammenhang erklärt das häufige Auftreten des Ekzems bei Männern und bei Frauen während der Wechseljahre.
  • Hefepilz Malessezia furfur: Der normalerweise harmlose Hefepilz Malessezia furfur (früher Pityrosporum ovale genannt) und andere Malessezien-Arten sollen bei übermäßiger Vermehrung zu einer Entzündung der (mit den Talgdrüsen in Verbindung stehenden) Haarbälge führen.
  • Erbliche Veranlagung: Eine erbliche Veranlagung zum seborrhoischen Ekzem ist bekannt und bei etwa 50 % der Bevölkerung nachweisbar.
  • Weitere Faktoren: Stress, Schlafmangel, psychische und starke körperliche Belastungen können die Erkrankung verschlimmern. Ob auch die Ernährung, insbesondere die Versorgung mit Zink und Vitaminen, einen Einfluss auf die Beschwerden hat, ist umstritten.

Behandlung der seborrhoischen Dermatitis

Das seborrhoische Ekzem ist zwar nicht heilbar, lässt sich aber mit den richtigen Therapiemaßnahmen deutlich lindern. Zur Behandlung der Kopfhaut können in leichten Fällen austrocknende Shampoos wie Mineralsalzshampoos oder Sebamed flüssig ausreichend sein. Meist sind jedoch Shampoos mit einem pilzabtötenden Wirkstoff, also einem Antimykotikum wie Ketoconazol oder Ciclopirox erforderlich. Ausgeprägte Schuppen müssen vor der Kopfwäsche mit einem Keratolytikum wie Salicylsäure abgelöst werden. Bei stark entzündeter Kopfhaut kann die Ärzt*in ein Kortisonpräparat wie Mometason verordnen.

Für das Gesicht eignen sich ebenfalls Antimykotika wie Ketoconazol oder Ciclopirox in Form von Cremes oder Lotionen. Alternativ helfen auch die entzündungshemmenden und immunsupprimierenden Calcineurininhibitoren Pimecrolimus oder Tacrolimus. Bei ausgeprägten Entzündungen außerhalb des Gesichtsbereichs kann die Ärzt*in vorübergehend auch Salben oder Cremes mit Kortison wie Hydrocortison verordnen. In besonders schweren Fällen kann die Einnahme von Kortison oder Tetrazyklin helfen.

Beim seborrhoischen Säuglingsekzem erfolgt die Kopfwäsche mit einem milden Babyshampoo oder auch leicht austrocknenden Shampoos wie Sebamed flüssig. Die Schuppen lassen sich mit Salicylsäure in Olivenöl ablösen. Auch Gerbstoffe wie Tannolact sind hilfreich. Bei nässenden Stellen verordnet die Ärzt*in leicht austrocknende Salben auf Zinkbasis. Im Falle einer zusätzlichen Infektion mit Pilzen oder Bakterien kommen entsprechende antimykotische oder antibakterielle Salben oder Cremes zum Einsatz.

Generell soll auf penible Hygiene geachtet werden. Bei starken Kopfschuppen kann in Absprache mit der Ärzt*in in regelmäßigen Abständen eine Kur mit Schuppenshampoo durchgeführt werden. Zwischenzeitlich sind milde Haarshampoos (z. B. Physiogel® oder ein Babyshampoo) empfehlenswert. Geeignet sind fettarme Basispräparate (Cremes), eventuell mit Zusatz von Salicylsäure oder Harnstoff. Da Stress und Anspannung einen negativen Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben, empfiehlt sich als vorbeugende Maßnahme auch das Erlernen von Entspannungsmethoden, z. B. Hydrotherapie.

Eine verminderte Produktion der Talg- und Schweißdrüsen lässt sich durch Abreibungen mit verdünnten, alkoholischen Lösungen erreichen, alternativ auch durch Umschläge mit warmem Eichenrindensud. Bäder mit Fichtennadelextrakt (nicht länger als eine Viertelstunde) sind ebenfalls empfehlenswert. Da Sonnenstrahlung offensichtlich positive Auswirkungen auf seborrhoische Ekzeme hat, bieten sich neben einer Bestrahlung mit Höhensonne ausgedehnte Spaziergänge an (Luft- und Sonnenbad). Die klimatischen Bedingungen am Meer und im Gebirge haben einen besonders günstigen Einfluss.

Im Vordergrund der Pflanzenheilkunde stehen zum einen milde, die Haut zusammenziehende Pflanzenextrakte wie Eichenrinde, die auch als Fertigpräparate zur Verfügung stehen. Zum anderen hat die Behandlung zum Ziel, die Schweißsekretion zu hemmen.

OFT nervig, SELTEN schlechtes Omen: Seborrhoische Dermatitis (Achtung: ausführliches Video)

Sebamed Shampoos gegen Schuppen

Sebamed bietet eine Reihe von Shampoos an, die speziell für die Bedürfnisse von Menschen mit schuppiger Kopfhaut entwickelt wurden. Diese Shampoos basieren auf dem bewährten Pflegekonzept von Sebamed: medizinische Wirksamkeit, hautschonende, seifenfreie Formulierungen und höchste Verträglichkeit - abgestimmt auf den leicht sauren pH-Wert 5,5 der gesunden Kopfhaut. Dieser entspricht dem natürlichen Milieu und unterstützt die gesunde Barrierefunktion sowie die Mikrobiombalance der Kopfhaut.

Sebamed Anti-Schuppen Shampoo

Das Sebamed Anti-Schuppen Shampoo wurde speziell für die tägliche Reinigung von empfindlicher und schuppender Kopfhaut bei normalem Haar entwickelt. Es wirkt mit dem antimikrobiellen Wirkstoff Piroctone Olamine gegen eine der Hauptursachen fettiger Schuppen, nämlich das übermäßige Wachstum bestimmter Mikroorganismen auf der Kopfhaut. Dabei wird die gesunde Balance des Kopfhautmikrobioms erhalten bzw. regeneriert.

Eine klinische Studie bestätigt: Bereits nach vier Wochen regelmäßiger Anwendung reduzierte sich die Schuppenbildung der Teilnehmenden um bis zu 95 Prozent. Die speziell entwickelte Tensidkombination hilft, Reizungen und Austrocknung von Kopfhaut und Haar zu vermindern. Gleichzeitig stärkt der pH-Wert 5,5 die Funktion des natürlichen Hautschutzmantels.

Sebamed Anti-Schuppen Shampoo Plus

Für fettendes Haar ist das Sebamed Anti-Schuppen Shampoo Plus ideal. Es beugt der Neubildung von Schuppen vor und lindert Juckreiz. Eine klinische Studie belegt die nachhaltige Wirkung: Bereits nach vierwöchiger Anwendung zeigte sich bei den Teilnehmenden eine Reduktion der Schuppen um bis zu 95 Prozent.

Auch dieses Shampoo enthält den Wirkstoff Piroctone Olamine. Mit dem pH-Wert von 5,5 trägt das Shampoo zur Gesunderhaltung der Kopfhaut und zu kräftigem Haar bei. Darüber hinaus ist es mikrobiomfreundlich.

pH-Wert 5,5: Die Bedeutung für die Kopfhautgesundheit

Die Hautoberfläche und ihr natürlicher, leicht saurer Schutzmantel bilden eine extrem wichtige natürliche Barriere gegen schädliche Umwelteinflüsse. Zugleich hält dieser Schutz das Hautmikrobiom im Gleichgewicht. Alle Haarpflegeprodukte von Sebamed verfügen über den pH-Wert 5,5, um die natürliche Barrierefunktion, die Mikrobiombalance der Kopfhaut und die gesunde Haarstruktur optimal zu unterstützen. Der pH-Wert 5,5 wirkt direkt stabilisierend auf die Keratinstruktur des Haars. Höhere pH-Werte führen zu einer raueren Haaroberfläche und einer weniger stabilen Struktur.

Der pH-Wert der Haut und seine Bedeutung

Weitere Tipps zur Behandlung von Schuppen

Neben der Verwendung von speziellen Shampoos wie Sebamed gibt es noch weitere Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um Schuppen zu behandeln und vorzubeugen:

  • Milde Shampoos verwenden: Vermeiden Sie aggressive Shampoos, die die Kopfhaut austrocknen können.
  • Nicht zu heiß waschen: Die Wassertemperatur sollte nicht höher als 35°C sein.
  • Haare nicht zu oft waschen: Häufiges Haarewaschen kann die Kopfhaut austrocknen und reizen.
  • Kopfhaut nicht reiben: Trocknen Sie das Haar behutsam, ohne starkes Rubbeln.
  • Stress reduzieren: Stress kann die Schuppenbildung verschlimmern.
  • Gesunde Ernährung: Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Zink und Vitaminen.

Hausmittel gegen Schuppen

Neben den klassischen Anti-Schuppen-Shampoos gibt es auch einige bewährte Hausmittel, die bei der Bekämpfung von Schuppen helfen können:

  • Teebaumöl: Teebaumöl hat starke antimikrobielle und entzündungshemmende Eigenschaften, die helfen können, die Symptome von Schuppen zu lindern. Tests haben zudem gezeigt, dass Teebaumöl sogar den spezifischen Pilzstamm bekämpft, der sowohl seborrhoische Dermatitis als auch Schuppen verursacht. Bei manchen Menschen kann das Öl jedoch allergische Reaktionen hervorrufen. Daher sollte man es zuerst an einer Stelle auf dem Arm testen oder verdünnen.
  • Kokosnussöl: Kokosnussöl kann gegen trockene Haut helfen und lässt sich sogar anstelle von Feuchtigkeitscreme verwenden. Tests haben außerdem ergeben, dass Kokosöl bei der Behandlung von Ekzemen und Dermatitis unterstützt.
  • Aloe Vera: Aloe Vera kann bei der Behandlung von Hautkrankheiten wie Verbrennungen, Schuppenflechte und Fieberbläschen helfen.
  • Apfelessig: Apfelessig wird mit einer Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen in Verbindung gebracht und häufig als natürliches Mittel gegen Schuppen eingesetzt.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel ist nach wissenschaftlichen Standards verfasst und von Medizinern geprüft worden. Die in diesem Artikel kommunizierten Informationen können auf keinen Fall die professionelle Beratung in Ihrer Apotheke ersetzen.

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