Schwarzkopf Haarfarbe ohne Chemie: Inhaltsstoffe und Alternativen

Viele Menschen suchen nach Wegen, ihre Haare zu färben, ohne auf aggressive Chemikalien zurückgreifen zu müssen. Der Markt für Haarfarben hat sich dynamisch entwickelt, und es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Alternativen, die auf natürlichen Inhaltsstoffen basieren. Dieser Artikel beleuchtet die Inhaltsstoffe, Vor- und Nachteile von Haarfarben ohne Chemie und gibt Tipps zur sicheren Anwendung.

Natürliche Haarfarben: Eine sanfte Alternative

Pflanzenhaarfarben setzen auf Farbstoffe aus zermahlenen Blättern, Blüten oder Wurzeln. Diese natürlichen Mittel existieren seit Jahrtausenden und bieten eine sanfte und umweltfreundliche Möglichkeit, die Haare zu färben oder den Grundton zu intensivieren. Zu den bekanntesten pflanzlichen Inhaltsstoffen gehören:

  • Henna: Verleiht dem Haar rote bis rotbraune Nuancen.
  • Kaffeesatz: Kann helles Haar dunkler machen.
  • Hibiskusblüten: Erzeugen einen sanften Violettton.

Es ist wichtig zu beachten, dass mit natürlichen Haarfarben keine drastischen Farbveränderungen erzielt werden können. Die eigene Grundhaarfarbe lässt sich lediglich um wenige Nuancen beeinflussen.

Vorteile des natürlichen Haarefärbens

Das natürliche Haarefärben bietet einige Vorteile gegenüber herkömmlichen Methoden:

  • Sanftheit: Pflanzenhaarfarben gelten als unschädlich für die Haare.
  • Natürliche Ergebnisse: Viele Menschen bevorzugen natürliche Färbemethoden aufgrund ihrer Sanftheit und der natürlichen Ergebnisse.
  • Sicherheit in der Schwangerschaft: Auch beim Haarefärben in der Schwangerschaft wollen viele Frauen lieber auf Nummer sicher gehen und pflanzliche Alternativen nutzen.

Nachteile des natürlichen Haarefärbens

Es gibt auch einige Nachteile, die bei der Wahl einer natürlichen Haarfarbe berücksichtigt werden sollten:

  • Zeitaufwand: Der Prozess des natürlichen Färbens erfordert oft mehr Zeit und Geduld als herkömmliche Methoden.
  • Weniger intensive Farbveränderungen: Die eigene Grundhaarfarbe lässt sich mit Pflanzenfarben oder Hausmitteln lediglich um wenige Nuancen beeinflussen.
  • Mögliche Grünstiche: Insbesondere bei blondiertem Haar ist Vorsicht geboten, da es zu unerwünschten Farbergebnissen kommen kann.

Chemische Haarfarben: Was Sie wissen sollten

Ganz anders funktioniert das Prinzip der chemischen Oxidationshaarfarben: Die zunächst farblosen Mittel dringen tief ins Haarinnere ein, wo Wasserstoffperoxid zunächst die natürlichen Melanin-Pigmente zerstört. Aromatische Amine gehören zu synthetischen Farbstoffvorstufen, von denen einige als starke oder sogar extrem starke Kontaktallergene eingestuft werden.

Achtung: Bereits ein Selbsttest kann eine Allergie hervorrufen. Deshalb chemische Haarfarben auf keinen Fall vorab in der Armbeuge testen.

Bedenkliche Inhaltsstoffe in Haarfarben

Einige Inhaltsstoffe in Haarfarben können problematisch sein:

  • Aromatische Amine: Einige dieser Stoffe werden vom EU-Beratergremium für Verbrauchersicherheit (SCCS) als starke oder sogar extrem starke Kontaktallergene eingestuft.
  • Synthetische Polymere: Sie können über das Abwasser in die Umwelt gelangen.
  • Resorcin: Allergieauslösend.
  • Polyzyklische Moschus-Verbindungen: Bedenkliche Duftstoffe.
  • Halogenorganische Verbindungen: Problematische Substanzen.
  • Diethylphthalat (DEP): Problematische Substanz.

Es gibt Haarfarben im Handel, die für Verbraucherinnen und Verbraucher aufgrund ihrer Aufmachung rein pflanzlich daher kommen, es allerdings nicht sind.

Haarfarbe ohne Ammoniak: Eine Alternative?

Ammoniak ist schon lange ein wesentlicher Bestandteil von Haarfarben, um die Schuppenschicht des Haares zu öffnen. Mittlerweile bieten viele Hersteller Haarfarben ohne Ammoniak an.

Vorteile von Ammoniak:

  • Hilft bei der Grauhaarabdeckung.
  • Die Farbe hält insgesamt länger und ist intensiver.
  • Ammoniak verflüchtigt sich relativ schnell und raut die Haare nicht dauerhaft auf.

Nachteile von Ammoniak:

  • Häufig angewendet, kann Ammoniak dazu führen, dass das Haar trocken, strohig und splissig wird.
  • In größeren Mengen soll er die Umwelt schädigen.

Alternativen zu Ammoniak

Um Ammoniak zu ersetzen, werden oft andere Alkalisierungsmittel in Haarfarben verwendet. Ethanolamine oder auch Monoethanolamin (MEA) zum Beispiel kommt in Haarfarben ohne Ammoniak häufig vor.

Haarfarbe ohne Ammoniak: Vor- und Nachteile

Weil Ersatzstoffe wie etwa Ethanolamin geruchlos sein können, legt es die Vermutung nahe, dass kein Risiko von ihnen ausgeht. Ethanolamin aber kann die Haut und Lunge aber genauso reizen. Einige der Ammoniak-Ersatzprodukte werden sogar als tendenziell gefährlich eingestuft. Wird kein flüchtiges Alkali verwendet, bleibt der pH-Wert konstant und die Schuppenschicht damit geöffnet, was das Haar in der Tat mehr schädigt. Außerdem kann das Haar weiter quellen, wenn es nicht sorgfältig genug ausgespült wird.

Bei Haarfarben ohne Ammoniak kommt es häufig vor, dass die Farbe weniger intensiv ist und auch nicht so lange hält. Daher kann in der Regel häufiges Nachfärben nötig werden.

Allergikerfreundliche Haarfarben

Für Allergiker gibt es mittlerweile spezielle Haarfärbemittel, die ohne die üblichen allergieauslösenden Inhaltsstoffe auskommen. Im Folgenden stellen wir zwei besonders empfehlenswerte Produkte vor:

  • Wild Color Haarfarbe ALL FREE: Frei von PPD, Ammoniak und Parabenen.
  • WECOLOUR Haarfarben: Speziell für Menschen mit Allergien gegen herkömmliche Haarfärbemittel entwickelt.

Tipps für die Anwendung

Um allergikerfreundliche Haarfarben sicher und effektiv anzuwenden, gibt es einige wichtige Tipps zu beachten:

  • Verwenden Sie geeignete Hilfsmittel wie ein Kunststoff- oder Glastiegel, ein Pinsel und ein altes Handtuch.
  • Halten Sie zwischen den Anwendungen einen Zeitraum von 4-6 Wochen ein, um die Haarstruktur zu schonen.
  • Führen Sie vor dem Färben immer einen Hautverträglichkeitstest durch.
  • Verwenden Sie keine metallischen Utensilien.
  • Verschieben Sie das Färben bei gereizter Kopfhaut.

Pflanzenhaarfarbe im Test: Vergleichstabelle

Hier ist eine Vergleichstabelle einiger beliebter Pflanzenhaarfarben, die im Jahr 2025 getestet wurden:

Produktmodell Preis ca. Basis Substanz Grauabdeckung Vorteile
Hair Colour von Radico 13 € Henna, Amla, Indigo Pulver Wirksam Gute Grauabdeckung, glänzendes Ergebnis, inkl. Handschuhe
KHD70037 von Khadi 12 € Henna, Amla Pulver Wirksam Gute Grauabdeckung, inkl. Handschuhe
Pflanzenhaarfarbe Berlin Blond von Khadi 13 € Henna Pulver - Inkl. Haube und Handschuhe
Calouring Henna-Cream von Herbal Time 8 € Henna Creme Wirksam Hinterlässt einen besonders natürlichen Farbton, vegan
Naturokosmetic Pflanzen-haarfarbe von LOGONA Naturkosmetik 12 € Henna, Indigo Pulver Gut Vegane Inhaltsstoffe, gute Grauabdeckung, glänzendes Ergebnis, inkl. Handschuhen

Diese Tabelle bietet einen Überblick über verschiedene Pflanzenhaarfarben und ihre Eigenschaften, um Ihnen bei der Auswahl der richtigen Farbe zu helfen.

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