Unterscheiden sich Frisuren für schwarze Haare eigentlich von denen für blonde, rote oder braune Haare? Allerdings! Denn die Struktur der Haare bestimmt, wie die Frisur fällt und welcher Schnitt am besten geeignet ist. Schwarze Haare sind meist wesentlich dicker als andere. Das kommt ganz auf die Struktur der Haare an.
Wir zeigen euch tolle Ideen für Frisuren für schwarze Haare!
Glatt und dick eignet sich perfekt für einen Long Bob mit Seiten- oder Mittelscheitel, aber auch ganz klassisch lange Haare mit einem breit geschnittenen Pony (der kann je nach Gesichtsform abgerundet oder ganz gerade geschnitten werden) sind Frisurenklassiker.
Asymmetrisch geschnittene Frisuren (Geo Cuts wie sie einst Vidal Sassoon entwickelte) sind gerade wieder im Kommen, angeschrägte Ponys sehen bei glatten schwarzen Haaren toll aus, der Rest der Haarlänge kann dann ganz kurz geschnitten oder auf kinnlang geschnitten werden.
Es muss nicht immer die Schneewittchenmähne sein, auch Kurzhaarfrisuren in Schwarz wirken spannend. Denn ein Short Cut garantiert, dass das Gesicht optisch nicht von einer dunklen Umrandung erdrückt wird, denn einige Frisuren dominieren ein Gesicht nahezu. Wer einen rockigen Look mag, traut sich einen Sidecut mit langer Ponypartie und rasierten Seiten.
Ein bisschen gewagt, aber cool ist auch ein androgyner Vokuhila (wir erinnern uns an Nena in den Achtzigern oder denken aktuell an Edie Campbell). Ein Klassiker ist der Pilzkopf, der ganz unterschiedlich gestylt werden kann. Wuschelig oder akkurat, das entscheidet die Gelegenheit. Hübsch und sehr en vogue ist der Pixie Cut (wir denken an Winona Ryder, Anne Hathaway oder Pixie Geldorf.
Wer feinere schwarze Haare hat, lässt sie mit einer durchgestuften Mähne glänzen. Wir zeigen euch in unserer Fotostrecke die schönsten Frisuren für dünne Haare. Wichtig dafür ist, die richtige Haarpflege einzusetzen, damit der dunkle Farbton auch schön glänzt.
Toll sieht auch der Gringe aus, der "Grown Out Fringe", bei dem ein paar lange Ponysträhnen das Gesicht umspielen. Lasst euch von unseren Trendfrisuren für schwarze Haare inspirieren!
Bei schwarzen Haaren ist es besonders wichtig, Produkte zu benutzen, die die Struktur der Haare optimal pflegt und zum Glänzen bringt. Denn sonst sieht langes Haar schnell stumpf aus. Neben speziellen Shampoos und Spülungen eignen sich nährende Stylingprodukte perfekt für schwarzes Haar.
Zum Beispiel ein Serum mit pflegenden Ölen oder reines Arganöl, das die Spitzen seidig pflegt und besonders bei krausen schwarzen Haaren Frizz verhindert. Wer von Natur aus schwarze Haare hat und erste graue Strähnen entdeckt, kann wunderbar mit einer schwarzen Tönung nachfärben.
Auch Schwarztönungen, die mit den Nuancen Rot, Blau oder Lila spielen, können spannend wirken. Der Vorteil von Tönungen ist: Sie ummanteln die Haare, sodass sie schön glänzen. Wer eine krasse Typveränderung wagen will und von Blond auf Schwarz färben möchte, sollte sich das sehr gut überlegen.
Ein ohnehin oft blasser Teint wirkt dann leicht kränklich, und auch die Augenbrauen und Wimpern in einem hellen Ton irritieren schnell. Einfacher geht der Change auf Schwarz bei natürlich braunen Haaren. Schwarzbraune Nuancen sehen dann besonders harmonisch aus.
Bei dünnen Haaren sollte man unbedingt bedenken, dass Schwarz eine schwierige Farbe ist, denn durch schwarze Haare schimmert die Kopfhaut gut sichtbar durch. Wer schwarz gefärbt hat, muss leider intensiv pflegen. Denn schwarze Haare gehören zu den Haarfarben, die eine intensive Betreuung brauchen, der Ansatz muss regelmäßig kaschiert werden.
Auf die Schnelle kann man das allerdings auch mit Haarpuder für schwarze Haare machen, das auch graue Ansätze abdeckt. Gründlicher wird es natürlich durchs Nachfärben des Haaransatzes - alle vier Wochen.
Es gibt diese eine Stelle in Ihrem Gesicht, an der immer wieder ein oder mehrere dunkle Haare wachsen? Dieses Problem der sogenannten Hexenhaare kennen viele. Gerade noch vor ein paar Tagen ausgezupft und schon zeigt sich wieder ein schwarzes Haar am Kinn.
Hexenhaare nerven und erinnern - daher auch der Name - an die böse, häßliche Hexe aus unseren Märchenbüchern. Neben der Höckernase und dem krummen Buckel hatte diese Hexe meist auch ein paar borstige Haare am Kinn. Klar, häßlich ist man natürlich nicht gleich, wenn man ein dunkles Haar im Gesicht hat, aber trotzdem will man es hier irgendwie nicht haben und das Hexenhaar am liebsten dauerhaft loswerden.
Die unerwünschten Hexenhaare wachsen meistens im Gesicht und hier vornehmlich am Kinn. Aber auch über der Oberlippe oder seitlich vom Mund können schwarze Haare auftauchen, die nach dem Entfernen immer wieder hartnäckig nachwachsen. Wenn die dunklen Härchen im Gesicht wachsen, stören sie besonders, doch sie können auch an anderen Körperstellen auftauchen - etwa am Rücken oder am Bauch.
Wissenschaftlich ist noch nicht exakt geklärt, wie die lästigen Borsten im Gesicht entstehen. Es gibt jedoch einige Vermutungen, warum es zur Bildung von Hexenhaaren kommt. Eine Annahme ist, dass die schwarzen Haare im Gesicht wachsen, wenn der Hormonspiegel (zum Beispiel in den Wechseljahren) im Ungleichgewicht ist und vom Körper zu viel Testosteron produziert wird.
Auch Störungen des Stoffwechsels oder ein Fehler in der DNA kommen als Ursache der unschönen Gesichtshaare in Betracht. Richtig gemein ist es, wenn dunkle Hexenhaare auf einem Muttermal oder Leberfleck wachsen. Und das passiert nicht selten, denn Muttermale entstehen durch Pigmentstörungen, die häufig gleichzeitig die Haarproduktion an dieser Stelle begünstigen.
Und schon wachsen auf Muttermalen dunkle, kräftige Haare. Das ist gerade deswegen fies, weil man bei der Entfernung von Hexenhaaren auf Leberflecken besonders vorsichtig sein sollte. Aber dazu später mehr.
Da Hexenhaare vereinzelt auftreten, kann man sie gut mit einer Pinzette entfernen. Allerdings wachsen sie schnell wieder nach. Also sollte man die Stelle gut im Auge behalten und zupfen, sobald sich wieder ein Härchen nach oben bohrt. Wer nicht zupfen möchte, kann Hexenhaare natürlich auch abrasieren.
Dass sich die Haare dadurch vermehren oder dicker werden, ist ein altes Ammenmärchen. Allerdings kann sich das Erscheinungsbild der Hexenhaare verstärken, da das nachwachsende Haar nach der Rasur keine feine Spitze mehr hat, sondern abgekappt ist und dadurch stärker erscheint. Zudem ist der Rest des Hexenhaars nach dem Entfernen durch den Rasierer oftmals noch als schwarzer Punkt unter der obersten Hautschicht zu sehen.
Schnell wächst dieses wieder an die Oberfläche. Und wer eh schon ein Problem mit eingewachsenen Haaren oder unreiner Haut hat, sollte lieber ganz die Finger von der Gesichtsrasur lassen. Keine Lust mehr auf ewiges Zupfen von Hexenhaaren? In diesem Fall kann ein Spezialist per Laser helfen.
Bei einer Epilationslasertherapie werden die Haarwurzeln der Hexenhaare durch Lichtimpulse zerstört, so dass sie nicht mehr nachwachsen können. Allerdings wirkt auch eine Lasertherapie nicht unbedingt für immer gegen die lästigen Hexenhaare. Laut klinischer Studien führt die Haarentfernungs-Therapie nur in 68 Prozent der Fälle zu einer vollständigen oder nahezu vollständigen Haarentfernung.
Der Erfolg der Therapie kann jedoch durch eine Kombination von Laser und einer bestimmten Enzymhemmer-Creme erheblich gesteigert werden. Es lohnt sich also, einen Dermatologen aufzusuchen und sich hinsichtlich dieser Art der Haarentfernung beraten zu lassen. Sprießen die Hexenhaare auf einem Muttermal, muss man bei dessen Entfernung besonders vorsichtig sein.
Einfach auszupfen sollte man die Haare nicht, da hierdurch krankhafte Veränderungen der Hautoberfläche begünstigt werden könnten. In diesem Fall sollte man einen Hautarzt befragen, ob es sinnvoller ist, das Muttermal ganz zu entfernen. Kommt dies nicht in Frage, sollte man Hexenhaare an solchen Stellen lieber nur vorsichtig abrasieren oder abschneiden.
Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass die darunter liegende Haut nicht gereizt oder gar verletzt wird. Wenn Ihnen auffällt, dass sich in Ihrem Gesicht immer mehr Hexenhaare ansiedeln, sollten Sie darüber mit einem Arzt sprechen. Hierbei lohnt sich neben dem Gang zum Hautarzt durchaus auch das Gespräch mit einem Gynäkologen.
Denn hinter dem übermäßigen Haarwuchs könnte sich eine behandlungsbedürftige Hormonstörung verbergen. Via Bluttest lässt sich schnell herausfinden, ob ein starkes Ungleichgewicht in ihrem Hormonhaushalt vorliegt.
Dunkle Haare können elegant, mystisch und sexy zugleich sein. Ob braunes Haar oder eine schwarze Mähne, dank der vielen Facetten und Nuancen gibt es für jede Frau* die richtige Farbe. Wie bei blonden Haaren gibt es auch hier unzählige Nuancen und Farbtöne.
Egal ob kastanienbraune Haare, mahagonibraune Haare oder schwarze Haare - die Haarstruktur ist dicker und kräftiger als die von roten oder blonden Haaren. Daher eignen sich bestimmte Haarschnitte besonders gut für sie.
Dank der dickeren Haarstruktur stehen Brünetten und Schwarzhaarigen jede mögliche Kurzhaarfrisur. Die kurzen Haare sind ohne Nachzuhelfen voluminös und liegen nicht platt am Kopf an. Dunkle oder aschbraune Haare profitieren besonders davon. Entscheiden Sie sich für einen coolen, gestuften Pixie, den angesagten Mixie oder für den klassischen kinnlangen Bob?
Sowohl ein glatter Long Bob als auch gestuftes schulterlanges Haar sehen in Braun-Nuancen oder dunkleren Tönen toll aus. Denn je länger die Haare sind, desto stärker rücken die verschiedenen Farbtöne in den Vordergrund. Locken und leichte Wellen lassen den Schopf lebendiger und verspielter aussehen. Auch die beliebten Curtain Bangs oder andere Pony-Frisuren passen gut zu mittellangen Haaren.
Je länger die Mähne wird, desto mehr werden sie von ihrem eigenen Gewicht nach unten gezogen. Wer sich von seinen langen Haaren nicht trennen möchte, sollte ihnen einen Stufenschnitt verpassen, damit ihnen wieder mehr Bewegung und Volumen eingehaucht wird. Leichte Stufen haben außerdem eine verjüngende Wirkung - das gilt für braune Haare als auch für schwarzes Haar.
Sie sehnen sich nach einer Veränderung und wollen Ihre schwarze oder braune Haarfarbe heller färben? Verstehen wir, aber dieser Schritt sollte wohl überlegt sein, denn eine Aufhellung ist nur mit einer Blondierung möglich und die kann Ihren Haarschopf stark strapazieren und schädigen.
Um einen Farbfauxpas zu verhindern, sollten Sie für die Aufhellung einen Termin im Friseurstudio buchen. Der ganze Färbeprozess kann mehrere Stunden dauern und benötigt manchmal sogar mehrere Sitzungen. Außerdem erhalten Sie hier das bestmögliche Ergebnis und die Haare werden nicht so stark strapaziert.
Auch der richtige Farbton ist wichtig. Lassen Sie sich professionell beraten und wählen Sie einen Ton, der auch zu Ihrem Teint passt. Für eine extreme Veränderung von Dunkel auf Hell ist immer eine Blondierung nötig. Handelt es sich nur um einige Nuancen, können auch schon simple Kolorationen zum gewünschten Ergebnis führen.
Dunkles Haar benötigt natürlich auch die richtige Pflege, da es etwas fester und dicker als blondes oder rotes Haar ist. Um die Haarstruktur weiterhin zu stärken, sollten Sie viel Sonne und Hitze vermeiden. Auch häufiges Föhnen macht das Haar spröde und trocken. Shampoos mit UV-Schutz und Hitzeschutz sind also ein Muss!
Dieser Pflegehinweis gilt besonders für schwarzes Haar, da keine andere Haarfarbe so schön die Sonne reflektiert. Inhaltsstoffe wie Macadamia- oder Arganöl sowie Seidenpartikel lassen das Haar zusätzlich glänzen.
Durch die dickere Haarstruktur ist dunkles Haar auch etwas schwerer. Volumen-Shampoos oder -Sprays geben ihm seine Fülle zurück und machen es griffiger. Zusätzlich empfehlen wir, die Haare nicht jeden Tag zu waschen, denn dadurch wird die Kopfhaut unnötig gereizt und die Mähne fettet schneller. Waschen Sie Ihre Haare im Idealfall alle 2 bis 3 Tage.
tags: #schwarze #Haare #Kinn #Frau #Frisuren
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