Schuppen im Ohr: Ursachen und wirksame Behandlungen

Schuppen im Ohr können unangenehm und störend sein. Es ist wichtig, die Ursachen zu verstehen und geeignete Behandlungen zu finden, um die Beschwerden zu lindern und Komplikationen zu vermeiden.

Was bedeutet Schuppenflechte im Ohr (Psoriasis)?

Die Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine entzündliche Hauterkrankung, die überall am Körper auftreten kann, auch an den Ohren. Sie kann ein oder beide Ohren befallen, am Ohrläppchen, an tieferliegenden Bereichen, auf Ebene der Hörschnecke oder sogar im Gehörgang auftreten, wo sie besonders unangenehm werden kann. Bei schwerhörigen Personen kann sie außerdem zu großen Problemen beim Tragen von Hörgeräten führen.

Die Schuppenflechte ist eine Hauterkrankung, die zur Kategorie der Ekzemkrankheiten (Dermatitiden) zählt. Sie geht mit erythematösen, rundlichen Plaques einher, die mit weißlichen Schuppen bedeckt sind. In einigen Fällen können diese Läsionen Juckreiz verursachen und sehr unangenehm werden.

Eine Schuppenflechte in den Ohren ist oft die Folge der Ausdehnung einer Schuppenflechte der Kopfhaut und befällt für gewöhnlich die Vertiefung der Ohrmuschel; sie kann aber auch die gesamte Ohrmuschel und den Bereich hinter den Ohren erfassen. Sehr oft zeigen sich die typischen Anzeichen einer Psoriasis als Erweiterung der Symptome, die auf der Kopfhaut beginnen. Es handelt sich also um eine Ausdehnung der Psoriasis-Symptome auf das Umfeld der Ohren.

Die mit einer Psoriasis verbundene Komplikationen ähneln denen eines Ohrenschmalzpfropfens: die Schuppen der Hornhaut lösen sich ab und vermischen sich mit dem Ohrenschmalz.

Unterschiede zwischen Schuppenflechte und Dermatitis

Ob es sich um einen Fall von Schuppenflechte oder Dermatitis handelt, erkennt man bereits an den Schuppen: bei einer Schuppenflechte sind sie trocken, bei einer Dermatitis eher fettig. Auch die betroffenen Hautpartien unterscheiden sich. Eine Schuppenflechte befällt vor allem die Ellbogen, Knie und den Bereich des Steißbeins, während diese Hautpartien bei einer Dermatitis nicht betroffen sind. Die Schuppenflechte kann außerdem auch die Fingernägel erfassen.

Es kann auch zu einem gleichzeitigen Befall mit Schuppenflechte und Dermatitis kommen - eine Mischform, die recht häufig zu beobachten ist.

Neurodermitis (Lichen simplex chronicus)

Im Unterschied zur Schuppenflechte ist eine Neurodermitis - in der Fachsprache Lichen simplex chronicus genannt - eine Hauterkrankung, die mit intensivem Juckreiz und dem Bedürfnis, sich wiederholt zu kratzen, einhergeht, was zu einer Verschlechterung der Krankheit führt. Diese Krankheit breitet sich für gewöhnlich an Armen, Hals, Beinen, Rücken, Brustkorb und Kopfhaut aus.

Eine Neurodermitis ist keine primäre Erkrankung, sondern wird, in einigen Fällen, durch eine Dermatose verursacht, die durch Entzündung zu Juckreiz führt. In den anderen Fällen geht sie auf andere Ursachen wie Nervosität, Stress oder Angststörungen zurück.

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Weitere Formen der Schuppenflechte

  • Psoriasis guttata: Bei dieser Schuppenflechte bilden sich kleine rosafarbene oder rote tropfenförmige Flecken, die mit Schuppen bedeckt sind.
  • Psoriasis erythrodermica bzw. Psoriasis mit Erythrodermie: Dies ist eine sehr seltene und schwere Form der Schuppenflechte. Es handelt sich um eine Art Dekompensation der Hautfunktionen; die Haut wird auf über 90 % des Körpers glänzend rot mit einer Tendenz zu Violett.

Ursachen für Schuppenflechte im Ohr

Die Psoriasis im Ohr kann genetisch oder durch äußere Faktoren bedingt sein:

  • Genetische Faktoren: Schuppenflechte ist eine Autoimmunkrankheit und wird durch eine Fehlfunktion des Immunsystems verursacht.
  • Externe Faktoren: Stress könnte ein Risikofaktor sein, aber auch physische Traumen wie Verbrennungen, Narben oder Stoßverletzungen können eine Rolle spielen. Die Krankheit kann auch durch bestimmte Medikamente wie zum Beispiel Mittel gegen Malaria oder Betablocker verursacht werden.

Ohrekzem: Symptome und Ursachen

Ein juckendes Ekzem am Ohr kann ausgesprochen lästig sein. Die Ursachen können vielfältig sein, und nicht immer muss eine Kontaktallergie dahinter stecken. Wenn die Haut gereizt ist, lokale Rötungen auftreten und ein unkontrollierbarer Drang besteht, sich an der betroffenen Stelle zu kratzen, handelt es sich wahrscheinlich um ein Ohrekzem. Es kann jeden treffen. Aber keine Sorge, es ist nicht ansteckend!

Um ein Ohrekzem zu erkennen, gibt es folgende Symptome, die auftreten können:

  • Trockene Haut
  • Lokalisierte Rötung
  • Juckreiz, und wenn Sie kratzen, kann es brennen und schmerzhaft werden
  • Geschwollene Haut, und wenn das Ekzem die Innenseite des Ohrs betrifft, können Sie sogar das Gefühl haben, dass Sie nicht mehr so gut hören können
  • Es kann sich auch Schorf auf der Hautoberfläche bilden und nässen

Ohrekzeme können auftreten:

  • Außerhalb und um das Ohr herum, insbesondere am Ohrläppchen
  • Die Rückseite der Ohren
  • Die Innenseite des Ohrs, in den Falten und im Gehörgang

Es gibt mehrere Ursachen für Ohrekzeme, die wichtigsten sind:

  1. Kontaktekzem aufgrund einer allergischen Reaktion an den Ohren: Ein Ohrekzem kann in der Tat das Ergebnis einer allergischen Reaktion nach wiederholtem Kontakt mit einem Allergen sein und plötzlich auftreten.
  2. Atopische Dermatitis an den Ohren: Diese Art von Ekzem an den Ohren hängt mit einer Hauterkrankung zusammen, die als atopische Dermatitis bezeichnet wird, erblich bedingt ist und in der Regel in der frühen Kindheit auftritt.
  3. Feuchtigkeitsbedingtes Ohrekzem: Manchmal kann ein Ohrekzem durch zu viel Feuchtigkeit im Gehörgang oder an der Ohrmuschel verursacht werden, z. B. beim regelmäßigen Schwimmen, wie es bei Schwimmern bekannt ist, oder wenn die Ohren nach dem Duschen nicht richtig abgetrocknet werden.
  4. Altersbedingtes Ohrekzem: Die Ursache für ein Ohrekzem kann auch altersbedingt sein! Dies wird als asteatotisches Ekzem bezeichnet. Die Haut älterer Menschen ist empfindlicher und neigt dazu, schneller auszutrocknen.
  5. Stressbedingtes psychisches Ohrekzem: Sicher ist, dass Stress und Ekzeme nicht zusammenpassen!

Seborrhoisches Ekzem hinter dem Ohr

Die seborrhoische Dermatitis tritt in den meisten Fällen auf der Kopfhaut und im Gesicht auf. Manifestiert sich die Hauterkrankung jedoch im Ohrbereich, dann betrifft sie häufig die prä- und retroaurikulären Bereiche, also die Hautareale direkt vor und hinter dem Ohr. Im Unterschied zu exogenen Ekzemen am Ohr, die durch äußere Einflüsse wie z. B. Kontaktallergien entstanden sind, zeigt sich die seborrhoische Dermatitis eher weniger in der Ohrmuschel.

Die Ursachen für das seborrhoische Ekzem hinter dem Ohr sind vielfältig:

  • Vermehrte Talgproduktion: Das seborrhoische Ekzem zählt zu den endogenen Ekzemen, die durch Einflüsse im Körperinneren entstehen. Im Fall der seborrhoischen Dermatitis betrifft das eine erhöhte Talgproduktion.
  • Hefepilze: Bestimmte Pilze und Bakterien sind ein ganz natürlicher Bestandteil der menschlichen Hautflora, so zum Beispiel auch der Hefepilz Malassezia furfur.
  • Geschwächtes Immunsystem: Eine weitere Ursache, die für das seborrhoische Ekzem hinter dem Ohr infrage kommt, ist ein geschwächtes Immunsystem.

Was hilft bei Schuppenflechte im Ohr?

Es empfiehlt sich jedoch, einen Experten zurate zu ziehen, bevor eine eigenständige Behandlung der Haut mit Hausmitteln erfolgt. Hier sind einige Mittel, die Linderung verschaffen können:

  • Aloe Vera, zum Beispiel, hat eine entzündungshemmende und lindernde Wirkung.
  • Sehr gut hilft auch Teebaumöl. Es spendet Feuchtigkeit und hat vor allem im Falle von Hautschuppung eine wohltuende Wirkung, da es das Gefühl der Hautreizung an den Ohren lindert.
  • Man kann auch zwei Teelöffel Natriumbicarbonat mit etwas Wasser vermischen, um eine Kompresse herzustellen, die man einige Minuten auf betroffene Hautpartien legen kann.

Linderung des atopischen Ohrekzems

Die folgenden Pflegen können zur sofortigen Linderung des atopischen Ohrekzems, zur Linderung des Juckreizes und zur Vorbeugung weiterer Infektionen eingesetzt werden:

  • Tragen Sie auf die betroffenen Stellen die von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verordneten lokalen Kortisoncremes und -salben oder Antibiotika auf, wenn es Anzeichen einer Superinfektion gibt.
  • Reparieren, befeuchten und schützen Sie die Haut des Ohrs durch die tägliche Anwendung von Pflegecremes, die speziell für atopische Haut entwickelt wurden.
  • Identifizieren Sie alles, was potenziell allergen oder reizend sein könnte. Vermeiden Sie Materialien wie Wolle, die mit Ihren Ohren in Berührung kommen, und bevorzugen Sie z. B. Baumwolle. Wenn Sie häufig schwimmen, sollten Sie Silikon-Ohrstöpsel verwenden und in Erwägung ziehen, vor dem Schwimmen Schutzcremes auf die Haut aufzutragen.

Linderung des allergischen Ohrekzems

Als Erstes sollten Sie die Reizung und den Juckreiz lindern, indem Sie eine lindernde Kupfer- und Zinkcreme oder eine vom Arzt oder von der Ärztin verschriebene Kortisoncreme auftragen. Natürlich ist es auch notwendig, das Allergen oder den Reizstoff, der das Ohrekzem verursacht, zu identifizieren und zu entfernen, wie z. B. Ohrringe oder Kosmetika.

Um das Allergen zu identifizieren, kann Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Allergietests an der Haut und gegebenenfalls auch Bluttests durchführen.

Tägliche Schritte zur Pflege der Ohren

Was auch immer die Ursache für Ihr Ohrekzem ist, hier sind einige Dinge, die Sie täglich tun können:

  • Denken Sie daran, Ihre Ohren gründlich mit einem feuchten Wattepad zu waschen, um den Bereich um Ihr Ohr herum zu reinigen, ohne es in den Gehörgang einzuführen: keine invasiven Gesten.
  • Klopfen Sie die Innen- und Außenseite der Ohren sanft trocken, anstatt sie zu reiben. Ein weiterer Tipp ist, den Föhn gelegentlich auf niedriger Stufe zu verwenden, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Ohr noch feucht ist.
  • Vermeiden Sie es so weit wie möglich, sich an den Ohren zu kratzen oder zu reiben.
  • Vermeiden Sie plötzliche Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen.
  • Vermeiden Sie möglichst die Verwendung von Wattestäbchen.
  • Wenn es Sie juckt: Wenden Sie örtlich Kälte an; schneiden Sie Ihre Nägel kurz, um Ihre Haut nicht noch mehr zu schädigen; leichter gesagt als getan, aber versuchen Sie, an etwas anderes zu denken, während Sie Ihre Hände beschäftigen.

Juckreiz im Ohr: Was tun?

Ein Kitzeln oder Jucken im Ohr hat oft nur übertriebene Ohrhygiene als Grund. Durch den Eingriff in den natürlichen Abwehr- und Schutzmechanismus des Ohres kann es zu schuppiger und rissiger Haut, entzündlichen Veränderungen sowie Infektionen kommen und folglich zu Ohrenjucken.

Wenn die Ohren jucken, steckt häufig ein gestörtes Milieu im Ohr dahinter. Der Grund dafür ist meist eine zu gut gemeinte Ohrenhygiene. Dadurch greifen Betroffene in den natürlichen Selbstreinigungsmechanismus des Ohres ein und machen es Erregern wie Bakterien leicht, sich festzusetzen.

Weiterhin kommen folgende Ursachen für das Jucken im Ohr in Betracht:

  • Äußere Gehörgangsentzündung (Otitis externa)
  • Neurodermitis
  • Schuppenflechte
  • Zu wenig oder zu viel Ohrenschmalz
  • Pilze und Bakterien

Juckt es im Ohr, lindern Sie mit Fingern, Stiften oder anderen Gegenständen keinesfalls Ihr Leid. Auf diese Weise kann es sogar zu Verletzungen im Inneren des Ohrs kommen. Im schlimmsten Fall beschädigen Sie das Trommelfell. Verzichten Sie zudem am besten auf Wattestäbchen. Für die Ohrmuschel eignen sie sich zwar, im Gehörgang können Wattestäbchen allerdings ungewollte Probleme auslösen. Meistens drücken Sie bei Gebrauch das Ohrenschmalz tiefer ins Ohr, was den Abtransport erschwert.

Pilz im Ohr: Ursachen, Symptome und Behandlung

Ein Pilz im Ohr macht oft sich durch Symptome wie Juckreiz und Sekret im Gehörgang bemerkbar. Vor allem das Tragen von In-Ear-Kopfhörern und Hörgeräten fördert Ohrenpilz. Gegen einen Pilz kommen Ohrentropfen mit sogenannten Antimykotika zum Einsatz, also speziellen Wirkstoffen gegen Pilzinfektionen.

Bei einem Pilz im Ohr liegt eine Infektion mit bestimmten Erregern wie Aspergillus oder Candida vor. Diese können sich im Gehörgang, aber auch außen am Ohr ausbreiten und zu einer Entzündung führen. Ist der Gehörgang von einem Pilz befallen, handelt es sich in den meisten Fällen um eine harmlose Infektion. Ohne geeignete Therapie kann diese jedoch schwerwiegende Folgen haben, etwa Schwerhörigkeit.

Symptome:

  • Ohrenschmerzen, meistens einseitig
  • Druckschmerz am Tragus (Vorwölbung vor dem Gehörgang)
  • Schmerzen bei Zug am Ohrläppchen
  • Rötungen und Schwellungen der Haut im Gehörgang
  • Schuppen- und Krustenbildung im Ohr
  • Tinnitus
  • Schwerhörigkeit
  • Gefühl von "Watte im Ohr"
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Fieber

In neun von zehn Fällen liegt bei einem Pilz im Ohr eine Infektion mit Aspergillus vor (auch als Gießkannenschimmel bezeichnet). Andernfalls ist der Hefepilz Candida der Auslöser der Gehörgangsentzündung.

Ein feucht-warmes Klima im Ohr begünstigt das Ausbreiten von Pilzen, aber auch Bakterien. Zu den begünstigenden Faktoren zählen:

  • Wasser im Ohr, etwa durch Schwimmen
  • Tragen von In-Ear-Kopfhörern oder Hörgeräten
  • Enger Gehörgang aufgrund anatomischer Besonderheiten
  • Hautveränderungen
  • Diabetes

Auch regelmäßiges Entfernen von Ohrenschmalz mit Wattestäbchen stellt einen Risikofaktor dar, da Ohrenschmalz vor Infektionen und somit Ohrenentzündungen schützt.

Behandlung:

Bei einer Pilzinfektion im Ohr ist eine professionelle Reinigung in der HNO-Praxis hilfreich. Diese erfolgt mit einem speziellen Sauger, da sich die Erreger durch eine Spülung nur weiter ausbreiten würden.

Darüber hinaus kommen häufig Ohrentropfen mit einem Breitbandantimykotikum zum Einsatz. Das sind Wirkstoffe, die gegen eine Reihe unterschiedlicher Pilze vorgehen. Ist vor allem die Ohrmuschel betroffen, sind antimykotische Cremes empfehlenswert.

Ohrenschmalz und seine Auswirkungen

Ohrenschmalz schützt und reinigt die Ohren. Sammelt sich zu viel Ohrenschmalz im Gehörgang an, kann er einen Pfropf bilden und den Gehörgang verstopfen. Mögliche Anzeichen sind ein dumpfes Gefühl im Ohr, Jucken oder Hörminderung.

Wenn Geräusche leiser und dumpfer klingen als zuvor oder sich das Ohr verstopft anfühlt, kann ein Ohrenschmalz-Pfropf der Grund sein. Dann hat sich viel Ohrenschmalz angesammelt und den äußeren Gehörgang verstopft - also den Bereich zwischen Ohrmuschel und Trommelfell.

Ein Ohrenschmalz-Pfropf führt meist dazu, dass man schlechter hört: Geräusche klingen leiser oder dumpf oder Gespräche werden nicht mehr gut verstanden. Schwindel, Hustenreiz, Fiepen oder andere Ohrgeräusche sowie unangenehmer Geruch aus dem Ohr können ebenfalls auftreten.

Was tun bei einem Ohrenschmalz-Pfropf?

Zunächst fragt die Ärztin oder der Arzt nach den genauen Beschwerden und danach, seit wann sie bestehen. Bei Verdacht auf einen Ohrenschmalz-Pfropf schaut sie oder er mit einem speziellen Instrument in das Ohr. Dafür wird die Ohrmuschel leicht nach hinten und oben gezogen. So kann die Ärztin oder der Arzt erkennen, ob die Sicht bis zum Trommelfell frei oder blockiert ist.

Die Behandlungsmöglichkeiten umfassen:

  • Auflösen: Ohrentropfen und -sprays (sogenannte Cerumenolytika) oder einfaches Öl wie Olivenöl können Ohrenschmalz aufweichen. Dadurch soll es leichter aus dem Ohr abfließen.
  • Ohrspülung: Dabei wird in der Arztpraxis der äußere Gehörgang mit einem Wasserstrahl ausgespült.
  • Ohrreinigung mit einem Spezialinstrument: Das Ohrenschmalz wird mit einem speziellen Instrument entfernt oder abgesaugt.

Vorbeugung von Ohrenproblemen

Um zu verhindern, dass Ohrenschmalz immer wieder zurück ins Ohr gedrückt wird, kann man seltener Ohrhörer oder Ohrstöpsel tragen und sie regelmäßig säubern. Wer ein Hörgerät trägt, kann dieses nachts beiseitelegen.

Wichtig ist außerdem, das Ohr nicht selbst mit Watte- oder Ohrstäbchen zu reinigen - denn dies schiebt das Ohrenschmalz oft nur tiefer ins Ohr.

Am besten bespricht man mit einer Ärztin oder einem Arzt, ob Ohrentropfen und -sprays sowie Ohrspülungen und -duschen sinnvoll sind, welche Mittel infrage kommen und wie sie sicher angewendet werden.

Normalerweise reinigt sich das Ohr von selbst. Wer aber zur Ansammlung von Ohrenschmalz neigt und schon einmal einen Pfropf hatte, kann den überschüssigen Schmalz regelmäßig in einer Arztpraxis entfernen lassen.

Hörgerät & Gehörschutz bei Schuppenflechte im Ohr?

Aufgrund der Hautschuppung kann Psoriasis bei schwerhörigen Menschen Probleme beim Tragen von Hörgeräten - bzw. generell beim Tragen von Gehörschutz - verursachen. Sollten sich Plaques in der Nähe des Gehörgangs bilden, kann die Hörfähigkeit wie bei einem Ohrenschmalzpropf reduziert werden.

Wenden Sie sich an die Experten von Amplifon, wenn Sie durch Schuppenflechte verursachte Schwierigkeiten beim Tragen von Hörgeräten haben, um gemeinsam mit diesen eine geeignete Lösung für Ihr Problem zu finden.


Problem Mögliche Ursachen Behandlungsmöglichkeiten
Schuppenflechte im Ohr Genetische Faktoren, Stress, Traumata, Medikamente Aloe Vera, Teebaumöl, Natriumbicarbonat-Kompressen, Kortisoncremes
Ohrekzem Allergische Reaktionen, atopische Dermatitis, Feuchtigkeit, Alter, Stress Kupfer- und Zinkcremes, Kortisoncremes, Vermeidung von Allergenen
Seborrhoisches Ekzem Erhöhte Talgproduktion, Hefepilze, geschwächtes Immunsystem Antimykotische Cremes, entzündungshemmende Bäder
Pilz im Ohr Aspergillus, Candida, feucht-warmes Klima, Tragen von Kopfhörern Professionelle Reinigung, Antimykotika, Essigsäure-Ohrentropfen
Ohrenschmalzpfropf Übermäßige Ohrenschmalzproduktion, Alter, unsachgemäße Reinigung Ohrentropfen, Ohrspülung, Entfernung durch Arzt

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