Schuppen im Bart sind unangenehm, nicht vorteilhaft für die Optik und können Dein Selbstbewusstsein beeinflussen. Deine Barthaare sollen sich gut gepflegt anfühlen. Du musst Dich mit Bartschuppen allerdings nicht abfinden. Du kannst etwas dagegen tun, sodass Du wie die beste Version Deiner Selbst aussiehst und Dich auch so fühlst.
Bartschuppen sehen mehr oder weniger genauso aus wie die Schuppen im Kopfhaar. Schuppen ähneln trockener Haut und treten typischerweise in Form kleiner, weißer und juckender Hautteilchen auf. Tatsächlich sind Schuppen aber die Folge eines Hefepilzbefalls und wissenschaftlich als seborrhoische Dermatitis bekannt.
Bartschuppen sind ein häufiges Problem, über das nicht oft gesprochen wird, aber viele Männer sind davon betroffen. Es gibt verschiedene Ursachen, die zu Schuppenbildung im Bart führen können.
Es gibt verschiedene Arten von Bartschuppen, die sich auf unterschiedliche Weise manifestieren können. Die häufigste Art sind trockene Schuppen, die durch die Ansammlung abgestorbener Hautzellen entstehen. Fettige Schuppen hingegen entstehen, wenn die Talgproduktion der Haut zu hoch ist, was oft zu einer öligen und glänzenden Haut führt.
Es gibt verschiedene Faktoren, die Bartschuppen verschlimmern können.
Das seborrhoische Ekzem ist eine chronische oder in Schüben auftretende Entzündung der Haut, welche mit einer fettigen Schuppenbildung einhergeht. Die Entzündungsherde treten insbesondere in den talgdrüsenreichen Hautarealen auf. Es handelt sich um eine nicht ansteckende, in den meisten Fällen harmlos verlaufende Hautkrankheit. Leider tritt das seborrhoische Ekzem relativ häufig auf, so sind 4 - 10 % der Menschen in Europa davon betroffen.
Das seborrhoische Ekzem bzw. die seborrhoische Dermatitis äußert sich durch mit Hautrötungen einhergehenden Plaques, welche von fettig-gelblichen und symmetrisch angeordneten Schuppen besetzt sind. Daneben kann die seborrhoische Haut auch mit Juckreiz einhergehen. Das klinische Bild variiert jedoch, je nachdem, an welchen Körperarealen es auftritt:
Je nach Zeitpunkt der Manifestation unterscheidet man zwischen zwei Typen:
Die genaue Ursache ist bis dato noch nicht vollständig geklärt. Bisher gibt es nur geringe medizinische Forschungsgrundlagen, die die Ursachen vollends identifizieren und bestätigen. Tatsache ist, dass mikrobielle Einflüsse eine Rolle spielen. Bei denjenigen, die unter dem seborrhoischem Ekzem leiden, ist in den betroffenen Hautarealen ein höherer Gehalt an Bakterien sowie Hefepilzen (Malassezia furfur) auffindbar.
Eine vermehrte Talgdrüsenaktivität kann ebenso ein wesentlicher Faktor sein, insbesondere bei Säuglingen, deren Talgdrüsenaktivität durch eine temporär erhöhte Androgenbildung (Androgene = männliche Sexualhormone) gesteigert ist. Die vermehrte Talgproduktion erklärt auch die Hautstellen, an denen das seborrhoischen Ekzem vorkommt.
Darüber hinaus erhöhen Erkrankungen, die mit einer Immunschwäche einhergehen, z. B. eine HIV-Infektion, das Risiko eines seborrhoischen Ekzems.
Des Weiteren tritt das seborrhoische Ekzem gehäuft bei Patient*innen auf, die bestimmte Medikamente einnehmen, beispielsweise Betablocker. Dies kann zu einer erhöhten Schubaktivität führen. Weitere Ursachen für das seborrhoische Ekzem können ebenso Stress, Umweltbelastungen oder klimatische Veränderungen sein. So bessern sich die Beschwerden beispielsweise in den Sommermonaten.
Am einfachsten kommst du Schuppen im Bart bei, die durch trockene Haut verursacht werden (meist unschwer am Jucken zu erkennen). Hier hilft es, wenn du künftig auf milde Pflegeprodukte und (Bart-)Shampoo setzt. Das Produkt deiner Wahl sollte rückfettende Inhaltsstoffe vorweisen können und für empfindliche Haut und Haare geeignet sein. Auch von alkoholhaltigem Rasierwasser solltest du in Zukunft die Finger lassen, denn das trocknet deine Haut zusätzlich aus.
Geheimtipp: Wasche dir fürs Erste möglichst nur alle drei Tage die Haare. (Zu) häufiges Waschen kann deine Haut zusätzlich austrocknen und die Schuppen verschlimmern. Wir empfehlen dir, für die Haar- und Bartwäsche trotzdem maximal lauwarmes Wasser zu benutzen. Für den zusätzlichen Wohlfühleffekt massierst du nach dem Duschen Pflegeöl in Haut und Haare ein. Mandel- und Jojobaöl haben sich hierfür bewährt und sind so ziemlich die besten Hausmittel gegen Schuppen in Bart.
Neigst du eher zu fettigen Bartschuppen, gilt hingegen: Wasche dir täglich die Haare und benutze dabei ein richtiges Anti-Schuppen-Shampoo. Auch hier sollten weder Parabene noch Silikone oder allergene Stoffe drinstecken. Abgesehen davon solltest du vorzugsweise Produkte benutzen, die hautentfettend wirken. Ein tolles Hausmittel gegen fettige Bartschuppen sind zum Beispiel Teebaum- und Kokosöl.
Sowohl bei trockenen als auch fettigen Bartschuppen entfernst du zudem am besten zwischendurch die unschönen Hautschuppen aus deiner (trockenen!) Gesichtsbehaarung - idealerweise mit einem Bartkamm oder einer geeigneten Bürste.
Aufgrund dessen, dass das seborrhoische Ekzem unangenehm und optisch störend ist, möchte man es natürlich schnell wieder loswerden bzw. dagegen vorgehen. In Zuge dessen empfehlen wir ein auf das Hautbild abgestimmtes Hautpflegekonzept.
Wenn Du allerdings bei Deinem Bart bleiben möchtest, halte Dich regelmäßig an diese fünf Schritte, um deine Bartschuppen unter Kontrolle zu bringen:
Wenn du verhindern willst, dass sich Schuppen im Bart bilden, kannst du all die oben erwähnten Dinge tun und Produkte nutzen. Am besten ist es, dir eine gute Bartpflegeroutine zuzulegen, sobald du anfängst, deinen Bart wachsen zu lassen.
Was hier beschrieben ist, kann und sollte niemals den professionellen Rat eines Dermatologen ersetzen. Wenn du also mit ernsten Hautproblemen unter deinem Bart konfrontiert bist, solltest du einen Mediziner aufsuchen. Dadurch stellst du sicher, dass du auf der sicheren Seite bist und die bestmögliche Behandlung erhältst.
Bei anhaltenden Beschwerden, starken Entzündungen oder Verschlechterung trotz Pflege ist der Gang zum Hautarzt unumgänglich. Besonders wenn sich kahle Stellen bilden oder die Haut stark nässt und blutet.
| FORMEL SKIN | Konventionelle Behandlung |
|---|---|
| ✓ Keine Wartezeit | ✘ Lange Wartezeiten: Oft müssen Patient:innen auf einen freien Termin warten. |
| ✓ Digitaler Fragebogen | ✘ Papierbasierter Fragebogen: Man muss Formulare manuell und vor Ort ausfüllen |
| ✓ Digitale Intimsphäre | ✘ Physische Präsenz erforderlich: Notwendigkeit, sich physisch für Untersuchungen auszuziehen. |
| ✓ Diskretion | ✘ Weniger Privatsphäre: In der Praxis warten und von anderen gesehen werden. |
| ✓ Familienorientierte Lösung | ✘ Unbequem für Familien: Notwendigkeit, mit Kindern zur Praxis zu reisen und zu warten |
| ✓ Flexibilität bei der Terminwahl | ✘ Eingeschränkte Terminauswahl: Termine nur innerhalb der regulären Praxisöffnungszeiten. |
| ✓ Ortsunabhängigkeit | ✘ Ortsgebunden: Notwendig, zur Praxis zu reisen, vor allem für Menschen in abgelegenen Gebieten. |
| ✓ Geringeres Ansteckungsrisiko | ✘ Höheres Ansteckungsrisiko: Physischer Kontakt in der Praxis erhöht potenziell das Infektionsrisiko. |
| ✓ Zugang zu Spezialist:innen | ✘ Eingeschränkter Zugang zu Spezialist:innen: Man muss den Arzt/die Ärztin konsultieren, zu dem/der man geht. |
| ✓ Zeitersparnis | ✘ Zeitaufwand: Anfahrt zur Praxis und eventuelle Wartezeiten vor Ort. |
| ✓ Möglichkeit zur Zweitmeinung | ✘ Schwierigkeit, eine Zweitmeinung zu erhalten: Man muss einen weiteren Termin bei einem anderen Arzt vereinbaren. |
Mit diesen Tipps und einer konsequenten Pflegeroutine kannst Du Bartschuppen effektiv bekämpfen und Deinen Bart gesund und gepflegt aussehen lassen.
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