Der Traum vom eigenen Gartenhaus ist mit einem Gartenhaus aus Kunststoff kein Luftschloss mehr. Es ist nicht nur einfach aufzubauen, sondern auch besonders langlebig und vergleichsweise günstig. Doch welches Material eignet sich am besten für ein Gartenhaus? Ob Kunststoff, Metall, Stein, Holz, Glas oder WPC - die Auswahl ist groß. Jedes Material hat Vor- und Nachteile, die es abzuwägen gilt.
In diesem Artikel werden die Vor- und Nachteile von Kunststoff Gartenhäusern beleuchtet, um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen, ob diese Option die richtige für Ihren Garten ist.
Kunststoff Gartenhäuser sind vor allem eines: praktisch. Besonders gut eignet sich dieses Material für kleine Abstellschuppen für Fahrräder oder Gartengeräte. Sie bestehen aus widerstandsfähigem, verwitterungsbeständigem Kunststoff und bieten zuverlässigen Schutz vor Witterungseinflüssen.
Die Geräteschuppen sind vor allem eines: kompakt. Neben der klassischen Verwendung als Schuppen für Werkzeuge, Gartenzubehör, Saatgut und Co kommen je nach Kontext auch weitere Verwendungszwecke hinzu. Die kleinen Schuppen sind eher niedrig und nicht für einen längeren Aufenthalt gedacht. Je nach Format finden darin auch ein Rasenmäher oder sogar ein Moped Platz. Mehrheitlich sind Sie jedoch für kleinere Dinge gedacht, die entweder auf dem Boden oder in einem Regal untergebracht werden.
Reine Kunststoffhäuser sind zumeist aus dem leicht recyclebaren Kunststoff Polypropylen gefertigt, der ein Nebenprodukt der Ölverarbeitung ist. Das macht sie umweltschonend, da keine extra Rohstoffe benötigt werden. Außerdem ist Polypropylen härter und widerstandsfähiger als Holz oder andere Kunststoffe.
Einige Modelle sind mit eingearbeitetem Metall verstärkt und weisen sehr dicke Wände auf. Achten Sie bei der Wahl Ihres Kunststoff-Gerätehauses darauf, dass doppelwandiger Kunststoff mit Metallverstärkungen verwendet wird. Das erhöht die Stabilität und das Gerätehaus trotzt auch starkem Wind. Unser Lieferant Lifetime setzt bei seinen Kunststoff-Gerätehäusern auf HDPE-Kunststoff (Hoch Dichtes Polyethylen).
WPC (Wood Plastic Composite) vereint die Eigenschaften aus Holz und Kunststoff, da es sich hier um einen Verbundwerkstoff aus den beiden Materialien handelt. WPC ist ein Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff, der im Außenbereich gern für Terrassen, Zäune oder aber Gartenhäuser eingesetzt wird. Er kombiniert die positiven Eigenschaften beider Materialien, also sowohl die schöne und recht natürlich wirkende Optik von Holz sowie die Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit von Kunststoff. WPC-Gartenhäuser eignen sich besonders für jene Hobbygärtner, die ihr Gartenhaus nicht in regelmäßigen Abständen neu streichen und gleichzeitig kein reines Kunststoffhäuschen besitzen möchten.
Mit richtigem Holz kann dieser Verbundwerkstoff allerdings trotz seiner guten Verarbeitung nicht mithalten. Auch wenn WPC nachgesagt wird, umweltfreundlich zu sein, ist die Nachhaltigkeit dennoch nicht mit Holz zu vergleichen. Vor allem muss beachtet werden, dass WPC zu 40 % aus Kunststoff besteht, der bei der Entsorgung nicht natürlich abgebaut werden kann und als Mikroplastik schließlich schädlich für die Umwelt und uns Menschen ist. Außerdem hat dieser leicht zu verarbeitende Werkstoff seine Einschränkungen, vor allem in Bezug auf die Temperaturbeständigkeit. WPC heizt sich sehr schnell auf, was sich negativ auf das Raumklima, vor allem im Sommer, auswirkt.
Viele Modelle verfügen über abschließbare Türen. Kunststoff-Geräteschuppen bieten in der Regel eine gewisse Sicherheit vor Diebstahl. Sie sind jedoch nicht so sicher wie Metallschuppen, da Kunststoff leichter zu durchschneiden oder aufzubrechen ist.
Sie haben ebenso die Möglichkeit im Innenraum des Gartenhauses optional ein Regalsystem mit aufzubauen. So bringst Du Ordnung ins Kunststoffhaus und findest z.B. Dein Werkzeug bei Bedarf schnell wieder. Dank der weit zu öffnenden Doppeltüren kannst Du mit einem Rasenmäher sogar direkt hineinfahren.
Eine besonders komfortable Lösung ist daher die Wahl einer Doppeltür. Diese hat den Vorteil, dass sie deutlich mehr Platz bietet, was Ihnen das Handling von großen oder unhandlichen Gegenständen erheblich erleichtert. So können sie nicht nur sperrige Elemente wie Gartenmöbel oder Fahrräder problemlos unterbringen, sondern auch andere Utensilien, wie beispielsweise große Werkzeug oder sogar Kinder-Spielzeug schnell und unkompliziert hin- und herbewegen.
Die Kunststoffgerätehäuser aus unserem Angebot bestehen aus einzelnen Kunststoffelementen und werden komplett zerlegt angeliefert. Im Lieferumfang ist eine detaillierte Montageanleitung enthalten. So kannst Du Dein neues Gartenhaus aus Kunststoff mit wenig Aufwand selbst montieren.
Viele Gartenhäuser werden ohne Fundament geliefert. Es gibt verschiedene Möglichkeiten dieses zu realisieren. Bei unebenen Untergrund bietet sich eine durchgehende Bodenplatte an. Andernfalls reicht ein Punktfundament.
Es ist ratsam, den Schuppen regelmäßig von Schmutz, Blättern oder Schnee zu befreien, um eine optimale Funktionalität und Langlebigkeit zu gewährleisten. Verwenden Sie dazu milde Reinigungsmittel und Wasser. Sollten sich einmal stärkere Verschmutzungen am Gartenhaus befinden, benutze einen feuchten Lappen zum Entfernen.
Neben Kunststoff gibt es noch weitere Materialien, die für Gartenhäuser in Frage kommen. Hier ein kurzer Überblick:
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Eigenschaften der verschiedenen Materialien zusammen:
| Material | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Kunststoff | Pflegeleicht, günstig, witterungsbeständig, flexibel | Nicht umweltfreundlich, schlechtes Raumklima, sonnenempfindlich, geringe Stabilität |
| Holz | Natürliche Optik, gutes Raumklima, vielseitig gestaltbar, nachwachsender Rohstoff | Pflegeintensiv, anfällig für Witterungseinflüsse |
| Metall | Stabil, pflegeleicht, langlebig, günstig | Kein gutes Raumklima, wenig gemütlich, kann rosten |
| Stein | Sehr stabil, langlebig, wertbeständig | Teuer, aufwendig im Bau, unflexibel |
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