Gerätehaus aus Holz: Informationen und Tipps für Ihren Garten

Ein Gerätehaus aus Holz ist eine praktische und ästhetische Lösung, um Gartengeräte, Werkzeuge und Gartenmöbel sicher und ordentlich zu verstauen. Es fügt sich harmonisch in den Garten ein und bietet zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Hier finden Sie umfassende Informationen rund um Gerätehäuser aus Holz, von der Auswahl des passenden Modells bis hin zur Pflege und Instandhaltung.

Wer sich für ein Gerätehaus aus Holz entscheidet, trifft eine gute Wahl: Holz punktet mit seiner natürlichen Optik, die in jeden Garten gut passt. Das Material ist umweltfreundlich und nachhaltig, auch in der Entsorgung!

Das im kühlen Klima langsam wachsende Holz nordischer Fichten, das für die Gerätehäuser genutzt wird, ist zudem ausgesprochen robust, langlebig und stammt aus nachhältig bewirtschafteten Wäldern.

Zwar benötigt ein Gerätehaus aus Holz über die Jahre etwas Pflege, doch dafür bietet es auch weitere Vorteile:

  • Klima: Holz "atmet", reguliert Feuchtigkeit und gleicht Temperaturen aus. Schwitzwasser an der Innenwand ist nicht zu befürchten. Im Gerätehaus aus Holz können Sie also bedenkenlos auch feuchtigkeitsempfindliche Materialien lagern.
  • Temperaturausgleich: Holz heizt sich nicht so extrem auf und reagiert langsamer auf Temperaturschwankungen als z.B. ein Gerätehaus aus Metall. Es kann also auch an einem voll besonnten Platz stehen, wogegen für Metallhäuser eine schattige Platzierung empfohlen wird, damit sich das Material nicht doch mal verzieht.
  • Flexibilität: Ein Holz-Geräteschuppen lässt sich per DIY um- und ausbauen, wenn der Bedarf sich ändert. Zusätzliche Fenster für die Umnutzung als Werkstatt, Kinderspielhaus oder Winterquartier für Pflanzen sind bei Wänden aus Holz leicht machbar.
  • Design: Eine Gartenhütte aus Holz harmoniert mit vielen Umgebungen und wirkt auch mitten im Grün nicht wie ein Fremdkörper. Ob klassische Optik mit Satteldach oder moderne Flachdach- und Kubus-Formen: Ein Gerätehaus aus Holz muss sich nicht verstecken. Ganz im Gegenteil kann es sogar einen attraktiven Akzent in die jeweilige Umgebung setzen.

Verschiedene Modelle und Dachformen

Was unterscheidet ein Gerätehaus aus Holz eigentlich von einem Gartenhaus aus Holz? Hier gibt es keine genaue Definition, denn auch ein kleines Gartenhaus kann als Gerätehaus genutzt werden.

Es gibt verschiedene Varianten:

  • Kleine fensterlose Gartenhäuser aus Holz mit Flachdach
  • Gerätehäuser aus Holz mit Anbau als trockene Unterstellmöglichkeit und mit Glasanbau als Gewächshaus bzw. Wintergarten.
  • Sonderformen wie Gartenschränke (Multibox) und Fahrradgaragen.

Bei allen Varianten handelt es sich um frei stehende Gerätehäuser. Für den direkten Anschluss an ein Wohnhaus oder andere vorhandene Gebäude empfehlen wir ein Anlehngartenhaus.

Nahezu alle Gartenhaus-Varianten sind mit Flach-, Pult-, Sattel- und inzwischen auch Tonnendach erhältlich. Die Eindeckung ist variabel.

Bauweisen und Wandstärke

Gerätehäuser aus Holz sind zumeist in praktischer Elementbauweise gefertigt. Dabei handelt es sich um vorgefertigte Wandelemente, die sich aus einer Holzrahmung und fertig geschraubten Profilhölzern zusammensetzen.

Der Aufbau geht dank Elementbauweise besonders schnell. Je nach Modell sind Wand- und Türelemente auch in mehrfacher Weise versetzbar und bieten so unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten.

Kleine Gartenhäuser, die sich ebenfalls als Gerätehaus eignen, kommen meist in der beliebten Blockbohlenbauweise. Die einzelnen Holzbohlen werden mittels eines Nut- und Federsystems einfach ineinander gesteckt. Auch hier kann der Bausatz von Laien sehr gut im DIY vorgenommen werden.

Die Wandstärke ist bei einem Gerätehaus weniger wichtig als bei einem Gartenhaus, das als Wohnraum genutzt wird. Für die Aufbewahrung von Gartenutensilien, Werkzeugen, Rasenmäher & Co. braucht das Gerätehaus aus Holz nicht zwingend besonders dicke Wände. 14, 19 und 28 Millimeter sind gängige Wandstärken vieler Modelle. Es stehen aber auch besonders stabile Gerätehäuser mit 40/44 und sogar 70 mm zur Verfügung.

Tipp: Auf dieser Seite können Sie die angebotenen Gerätehäuser aus Holz nach Wandstärke filtern, ebenso nach Grundfläche und Dachform.

Gartenhaus aus Holz günstig kaufen

Es stimmt: Ein Gartenhaus aus Holz ist in der Regel teurer als ein schlichtes Metallgerätehaus. Dennoch gibt es Möglichkeiten, günstiger an Ihr Wunsch-Gerätehaus zu kommen:

  • Gartenhaus Sale %: Da sich unser Sortiment ständig weiter entwickelt, bieten wir Garten- und Gerätehäuser, die die die Kategorie der aktuellen Modelle verlassen, zu deutlich reduzierten Preisen an. Wer ein besonders günstiges Garten- oder Gerätehaus aus Holz sucht, wird im Gartenhaus-Sale fündig. Modelle aller Größen und Stilrichtungen sind hier im Angebot. Einige Gartenhäuser tragen den Vermerk „auf Lager“ und haben eine besonders kurze Lieferzeit.
  • Sonderaktionen: Außerhalb der Hauptsaison finden Sie regelmäßig Garten- und Gerätehäuser zu ermäßigten Preisen. Beim Kauf können Sie unseren Einlagerungsservice in Anspruch nehmen und sich das neue Gerätehaus aus Holz bequem zum Wunschtermin liefern lassen.

Naturbelassen, vorimprägniert oder farbbehandelt?

Je nachdem, für welches Gerätehaus-Modell Sie sich entscheiden, wird das Gerätehaus aus Holz naturbelassen oder farbbehandelt geliefert. Fertig imprägniert und gestrichen bieten wir einige Modell in schickem Grau-Weiß und Schwedenrot an, die Sie nur noch aufbauen müssen.

Bei den naturbelassenen Garten- und Gerätehäusern aus Holz haben Sie dagegen die größte Freiheit für die eigene Farbwahl und Gestaltung. Doch auch hier können Sie sich einen Teil der Arbeit sparen: Für ein Gerätehaus aus Holz bieten wir bei vielen Modellen die Vorimprägnierung ab Werk an, die Sie beim Kauf optional auswählen können. Dabei haben Sie jeweils die Wahl zwischen den verschiedenen Farbtönen Hellbraun, Grau und Farblos.

Die Gartenhütte aus Holz imprägnieren und streichen

Wenn Sie ein Gartenhaus aus Holz unbehandelt und ohne Vorimprägnierung ab Werk kaufen, muss es zunächst imprägniert und gestrichen werden:

  • Imprägnierung: auch „Holzschutzgrund“ genannt, bildet die erste schützende Schicht. Sie schützt das Gerätehaus aus Holz vor Schimmel, Fäulnis, Bläue und Pilzbefall. Vor allem müssen die Außenseiten imprägniert werden, die der Witterung ungeschützt ausgesetzt sind. Im Innenraum wird kein extra Holzschutz benötigt. Fenster und Türen sollten allerdings von beiden Seiten behandelt werden.
  • Anstrich: Auf die Imprägnierung folgt der Anstrich, der das Holz noch besser schützt und die Optik des Gerätehauses bestimmt. Holzschutzlacke und Holzschutzlasuren sind wasserabweisend, wetterfest und schützen vor UV-Strahlen und Schädlingen verschiedener Art.

Lasur oder Lack fürs Gerätehaus aus Holz?

Grundsätzlich ist zwischen Lasuren und Lacken bzw. Farbanstrichen zu unterscheiden. Welcher Anstrich es sein soll, ist letztlich eine Geschmacksfrage. Die Entscheidung gilt dann allerdings meist "für immer", denn ein späterer Wechsel ist nur mit hohem Aufwand möglich.

Die Eigenschaften der beiden Schutzanstriche sind nämlich sehr verschieden:

  • Lasuren sind transparente Schutzanstriche, die die Holzstruktur sichtbar durchscheinen lassen und die Maserung betonen. Die Lasur dringt tief ins Holz ein, lässt die Poren aber offen, so dass Feuchtigkeitsregulierung weiter stattfindet.
  • Holzschutzlacke bzw. Wetterschutzfarben bilden eine Art „zweite Haut“ für das Gerätehaus. Sie sind undurchsichtig und voll deckend, müssen dafür aber mindestens zweimal aufgetragen werden.

Tipp: Bei deckenden Farben bewahrheitet sich der Spruch „wer billig kauft, kauft zweimal“ allzu oft. Bei den NoName-Produktem wird an den Pigmenten gespart, so dass Sie öfter streichen müssen bis die Farbe wirklich deckt. Wir empfehlen die bewährten Markenprodukte der Firma Remmers, die Sie im Shop mitbestellen können.

Wie oft muss ein Gerätehaus aus Holz gestrichen werden?

Ein Gerätehaus aus Holz bringt alle Voraussetzungen für eine lange Lebenszeit mit. Da Holz "lebt und atmet", sich also im Lauf der Zeit verändert, benötigen Holzhäuser jedoch etwas Pflege, um ihre Langlebigkeit auch nach dem ersten Anstrich auf Dauer zu erhalten.

In welchen Zeitabständen ein neuer Anstrich fällig wird, hängt vor allem von Standort ab bzw. davon, wie sehr die Gartenhütte aus Holz den Einflüssen der Umwelt (Regen, Wind, Schnee, direkte Sonne) ausgesetzt ist. In einer geschützten Ecke hinter dem Wohnhaus wird der Anstrich z.B. länger halten als auf einer Anhöhe im vollen Wind.

Ein weiteres Kriterium ist auch der persönliche Geschmack: Die natürliche Alterung lässt das Gerätehaus aus Holz zunehmend „uriger“ aussehen - ein Anblick, der durchaus seine Liebhaber hat.

Aber Achtung: Im Holzton lasierte Gerätehäuser passen zu dieser Art bewusst zugelassener Alterung weit besser als deckend gestrichene, denn verwitterten Lack findet niemand wirklich schön.

Zur Erneuerung der Anstriche am Gerätehaus aus Holz lassen sich somit nur pauschale Angaben machen:

  • Die Grundierung bzw. Imprägnierung muss nicht erneuert werden.
  • Lasuren sollten alle zwei Jahre erneuert werden.
  • Deckende Holzschutzfarben können vier bis fünf Jahre halten.

Ausschlaggebend ist natürlich immer der Einzelfall und der reale Zustand des Gartenhauses.

Tipps zur Planung und Bau eines Gartenhauses

Ihr Gerätehaus aus Holz: Individuelle Anfertigung nach Maß

Zwar finden sich im Angebot viele hochwertige Garten- und Gerätehäuser aus Holz, doch manchmal muss es doch etwas Spezielleres sein. Sie wünschen Ihr Gerätehaus aus Holz mit einer anderen Wandstärke oder Türoptik, andere Maße oder Dachform? Kein Problem, wir fertigen Ihr individuelles Gerätehaus aus Holz ganz nach Ihren Vorstellungen!

Geräteschuppen selber bauen: Bauanleitung

In der folgenden Anleitung erfährst du Schritt für Schritt, wie du einen Schuppen in der Größe 2,5 m × 1,7 m × 2,2 m (Länge × Breite × Höhe) selber baust. Bevor du damit beginnst, deinen Geräteschuppen aufzubauen, benötigst du ein solides Fundament. In der Regel reicht ein Punktfundament aus, bei dem das Gartenhaus von einer Schotterschicht mit einzelnen Betonplatten getragen wird. Alternativ und je nach Gegebenheiten des Gartens kannst du das Fundament auch aus Beton gießen.

Alternative: Geräteschuppen mit Bausatz aufbauen. Wenn du einen Geräteschuppen nicht komplett selbst bauen möchtest, kannst du auch einen Bausatz mit Bauanleitung verwenden. Ein Bausatz enthält alle Einzelteile für das Gerätehaus, welches du anschließend selbst aufbaust. Darin erfährst du, wie der optimale Untergrund für das Gartenhaus aussieht, in welcher Reihenfolge du die einzelnen Teile zusammenbaust und welche Werkzeuge du dafür benötigst. Da das aufgestellte Gartenhaus nicht mit Einschlaghülsen im Boden verankert ist, ist es außerdem wichtig, dass du es am Boden fixierst. Am besten funktioniert das mit Schrauben und Dübeln, wenn dein Gartenhaus auf einem Plattenfundament steht.

Wie groß darf ein Gartenhaus ohne Genehmigung sein?

Ob du eine Baugenehmigung für deinen Geräteschuppen benötigst, hängt von der Größe und dem Standort ab. Von Bundesland zu Bundesland unterscheiden sich die Vorgaben allerdings. Informiere dich vor der Planung und dem Bau deines Geräteschuppens oder Gartenhauses über die Gesetze in deinem Bundesland.

Auch bezüglich des Abstandes zur Grundstücksgrenze gibt es festgelegte Vorschriften. Die Bundesländer geben hier ebenfalls unterschiedliche Mindestanforderungen vor. Je nach Nutzung beziehungsweise Ausstattung ist es in Ausnahmefällen möglich, ein Gerätehaus direkt an der Grundstücksgrenze zu errichten. Hierbei gilt es, die nötigen Vorkehrungen zum Brandschutz zu treffen. Andernfalls kannst du in der Regel mit einem Mindestabstand von 3 m zum Nachbargrundstück rechnen.

Baugenehmigung nach Bundesland

Im Folgenden findest du eine Übersicht der gesetzlichen Vorgaben, die in den einzelnen Bundesländern gelten:

Bundesland Baugenehmigung notwendig?
Baden-Württemberg Baugebiet: bei über 40 m³ Rauminhalt
Außenbereich: bei über 20 m³ Rauminhalt
Bayern Baugebiet: bei über 75 m³ Rauminhalt
Außenbereich: grundsätzlich nur mit Baugenehmigung
Berlin Baugebiet: bei über 10 m² Grundfläche
Außenbereich: grundsätzlich nur mit Baugenehmigung
Brandenburg Baugebiet: bei über 75 m³ Rauminhalt
Außenbereich: grundsätzlich nur mit Baugenehmigung
Bremen Baugebiet: bei über 30 m³ Rauminhalt
Außenbereich: bei über 6 m³ Rauminhalt
Hamburg Baugebiet: bei über 30 m³ Rauminhalt
Außenbereich: grundsätzlich nur mit Baugenehmigung
Hessen Baugebiet: bei über 30 m³ Rauminhalt
Außenbereich: grundsätzlich nur mit Baugenehmigung
Mecklenburg-Vorpommern Baugebiet: bei über 10 m² Grundfläche
Außenbereich: grundsätzlich nur mit Baugenehmigung
Niedersachsen Baugebiet: bei über 40 m³ Rauminhalt
Außenbereich: bei über 20 m³ Rauminhalt
Nordrhein-Westfalen Baugebiet: bei über 30 m³ Rauminhalt
Außenbereich: nur für Land- und Forstwirtschaft erlaubt
Rheinland-Pfalz Baugebiet: bei über 50 m³ Rauminhalt
Außenbereich: bei über 10 m³ Rauminhalt
Saarland Baugebiet: bei über 10 m² Grundfläche
Außenbereich: grundsätzlich nur mit Baugenehmigung
Sachsen Baugebiet: bei über 10 m² Grundfläche
Außenbereich: grundsätzlich nur mit Baugenehmigung
Sachsen-Anhalt Baugebiet: bei über 10 m² Grundfläche
Außenbereich: grundsätzlich nur mit Baugenehmigung
Schleswig-Holstein Baugebiet: bei über 30 m³ Rauminhalt
Außenbereich: bei über 10 m³ Rauminhalt
Thüringen Baugebiet: bei über 10 m² Grundfläche
Außenbereich: grundsätzlich nur mit Baugenehmigung

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