Anleitung zum Bau eines Schuppens aus Porenbeton

Porenbeton ist ein vielseitiger Baustoff, der sich gut für den Bau von Gartenhäusern und Schuppen eignet. Er ist leicht, einfach zu verarbeiten und bietet eine gute Wärmedämmung. In dieser Anleitung erfahren Sie, wie Sie Schritt für Schritt einen Schuppen aus Porenbeton bauen können.

Was ist Porenbeton?

Porenbeton ist ein poröser, mineralischer Baustoff, der aus Zement, Quarzsand oder Kalk hergestellt wird. Der Beton wird gebläht, um ihn porös zu machen. Danach wird das Material mit Wasserdampf ausgehärtet. Der fertige Porenbeton besteht zu 80 % aus Luftporen und ist damit ein sehr leichtes Material. Er wird auch Gasbeton genannt.

Dank der vielen Hohlräume in den Plansteinen erzielt Porenbeton eine hohe Wärmedämmung, bietet dabei aber vergleichsweise wenig Schallschutz. Er eignet sich besonders dazu, Innenwände zu mauern.

Planung und Vorbereitung

Das Wichtigste vorab: Erkundigen Sie sich zunächst bei der örtlichen Baubehörde, ob Sie eine Baugenehmigung brauchen. Denken Sie außerdem über die Nutzung nach: Geräteschuppen oder Übernachtungsmöglichkeit? Und: Wie sauber soll es im Gartenhaus sein? Brauchen Sie ein Fundament - oder geht es auch ohne?

Berechnen Sie zuerst die benötigte Menge an Porenbetonsteinen. Die Maße und den Preis der Steine bekommen Sie im Baustofffachhandel. Denken Sie neben den Steinen auch an Kleinmaterial wie Schrauben und Dübel.

Holz kann schwer und sperrig sein. Wenn Sie nicht gerade einen Lieferwagen besitzen, sollten Sie darüber nachdenken, sich die Baumaterialien nach Hause liefern zu lassen.

Möchten Sie ein Gartenhaus selber bauen, benötigen Sie dafür spezielle Werkzeuge wie eine Handkreissäge oder eine Stichsäge. Nicht alle Heimwerker haben diese Geräte zu Hause. In diesem Fall lohnt sich eine Anfrage beim BAUHAUS-Leihservice. Dort können Sie benötigtes Werkzeug kostengünstig ausleihen.

Fundament erstellen

Ja, wir empfehlen, dass jedes Gartenhaus ein Fundament haben sollte. Ohne Fundament können Gartenhäuser absacken und so Schaden nehmen. Ein solides Betonfundament schützt vor Feuchtigkeit und Frost. Es ist ideal für große, schwere Gartenhäuser, die wintersicher sein sollen. Für kleine, leichte Holzschuppen reicht in der Regel eine einfache Bodenplatte aus Beton oder Pflastersteinen.

Eine gute und preiswerte Lösung sind im Splittbett verlegte Betonplatten. Diese Platten sind in jedem Baumarkt in verschiedenen Oberflächen und Farben erhältlich. Auch wenn Sie die Betonplatten gut und ebenflächig in das Splittbett einstampfen, empfehlen wir den Biohort-Bodenrahmen zu verwenden.

Achtung: Als Schutz gegen aufsteigende Bodenfeuchte legen Sie bitte eine Kunststofffolie mit einer Stärke von mind. 150µm in das Splittbett ein. Bitte achten Sie darauf, dass die Folie möglichst im Bereich der Standfläche des Gerätehauses verlegt wird und die Fläche des Gerätehauses nicht überragt.

Als Schutz vor seitlich eindringendem Regenwasser bringen Sie unter dem Alu-Bodenrahmen eine Dichtfuge an ( Baudichtmasse ). Als Alternative können Sie auch gerne unseren Biohort Aufbauservice in Anspruch nehmen.

1) Den Bauplatz (Rasen oder Erde) ca. 10 cm tief ausheben. (Bodenrahmenmaß zzgl. gewünschtem seitlichem Überstand/Pflasterfläche) - Bei unebenem Untergrund und/oder Hanglage muss ein Niveauausgleich vorgenommen werden.

2) ca. 5cm Schüttung einbringen, Kunststofffolie einlegen und die Fundamentgrube bis ca. 3 cm unter der Rasenoberkante mit feinem Splitt auffüllen - (Höhe der Betonplatte ca. 5 cm). Beachten Sie, dass die Kunststofffolie nicht über den Bodenrahmen vorstehen darf!

Wände mauern

Wenn ich so eine Hütte im DIY verfahren massiv bauen wollte, dann würde ich mit ziemlicher Sicherheit auf einen Porenbeton stein (z.b. Ytong) zurückgreifen.... Dann würde ich auch nicht besonders auf die Dämmeigenschaften schauen sondern das eher günstigere Modell nehmen... 30cm Ytong dämmt mehr als ausreichend für ne gartenhütte...

Wenn Sie ein winterfestes Gartenhaus selber bauen möchten, sollten Sie vor allem auf gute Isolierung und solide Materialien achten:

  • Verwenden Sie Holzbretter mit einer Dicke von mindestens 28 mm.
  • Dämmen Sie Wände, Dach und Boden mit Mineralwolle oder Styropor.
  • Für den Boden verwenden Sie am besten eine Isolierschicht mit 50 mm Dicke.

Ich habe mir dazu ein Streifenfundament und eine Bodenplatte errichten lassen. Nun wollte ich im unteren Bereich den Sockel mit KS Hohlblocksteinen errichten und dann darauf Porenbeton Formsteinen die Wände hochziehen.

Sollte der KS mit den Porenbetonsteinen bündig errichtet werden oder kann dieser auch breiter sein?

Zu der Wandstärke kann ich ehrlich gar nicht mehr nachvollziehen wie ich hier auf die 24er gekommen bin, wahrscheinlich weil ich noch ein paar über habe.

Ich habe mir dazu ein Streifenfundament und eine Bodenplatte errichten lassen. Nun wollte ich im unteren Bereich den Sockel mit KS Hohlblocksteinen errichten und dann darauf Porenbeton Formsteinen die Wände hochziehen.

Sollte eine kleine Wärmedämmung von außen an die Porenbetonsteine dran, dann wäre es ja wieder bündig.

Als ab und zu geheizter Raum und frostsicher, reicht dir Porenbeton mit 24 cm locker. Sauber verputzt und gestrichen.

Ich laut einem Bauingenieur im Spritzschutzbereich der Außenwand geplant weil hier Porenbeton nicht geeignet sei.

Ergab, dass 11,5 cm Porenbeton einfach nicht ausreichen.

Die Außenwände bestehen aus 45 cm Porenbeton + 12 cm Dämmung. Die Decke besteht aus Beton.

Das Doppelhaushälfte hat ein zweischaliges Mauerwerk (17,5 cm Porenbeton, 10 cm Dämmung, 4 cm Hohlschicht, 11,5 cm Verblendmauerwerk).

Dachkonstruktion

Ihr Gartenhaus-Fundament steht inzwischen.

  • Beginnen Sie mit der Montage der Grundbalken. Legen Sie diese entlang der Außenkanten auf das Fundament.
  • Bohren Sie dann mit einem Holz- und Forstnerbohrer die notwendigen Löcher in die Balken vor.
  • Für das Grundgerüst Ihres Gartenhauses fangen Sie mit dem Aufbau der Eck- und Mittelpfosten an. Diese sägen Sie zuvor passend zu und befestigen sie dann bündig an den Grundbalken.

Unser Tipp: Nutzen Sie unbedingt eine Wasserwaage, damit Ihr Holzschuppen vollkommen gerade ist. Berücksichtigen Sie beim Zuschnitt der Pfosten, dass das Flachdach eine Neigung von mindestens 2 Prozent, besser 5 Prozent aufweisen muss, damit Regenwasser abfließen kann.

Beginnen Sie dann damit, die äußeren Dachbalken vorzubereiten, indem Sie Aussparungen heraussägen, die später die Querbalken aufnehmen. Verschrauben Sie nun die vorderen und hinteren Dachbalken von oben mit den Außen- und Mittelpfosten. Im nächsten Schritt fügen Sie die Querbalken hinzu.

Im nächsten Schritt verkleiden Sie nun Ihr Holz-Gartenhaus mit Fichtenbrettern auf Nut und Feder. Sägen Sie zunächst die Bretter passend zu. Stecken Sie die Bretter der Front- und Rückseite anschließend ineinander und verschrauben Sie diese am Grundgerüst.

Ob Ihnen waagerecht oder senkrecht ausgerichtete Bretter besser gefallen, ist Geschmackssache. Die hervorstehenden Dachbalken verkleiden Sie zusätzlich mit Stirnbrettern (ebenfalls Fichtenbretter auf Nut und Feder). Lassen Sie wegen der geplanten Dachbegrünung die Blende etwa 15 Zentimeter überstehen. Die zugesägten Bretter bringen Sie mit Winkeln und Schrauben an.

Steht das Holzgerüst des Gartenhauses, können Sie mit dem Streichen anfangen. Wir empfehlen, alle Bauteile erst einmal zu grundieren, bevor Sie mit dem Farbanstrich loslegen. Sobald die Farbe getrocknet ist, können Sie die beiden Türen und Fenster in die eingeplanten Öffnungen einbauen.

Messen Sie zunächst die Öffnungen genau aus und überprüfen Sie die Maße der Türen und Fenster. Positionieren Sie die Türen und Fenster in den Rahmen. Verwenden Sie dann Schrauben und Montageschaum, um sie dicht und fest zu fixieren.

Decken Sie nun das Dach mit zugesägten Holzbrettern. Zum Schutz vor Nässe befestigen Sie darauf eine Teichfolie auf dem Dach - mit Tacker und Folienkleber.

Verkleben Sie anschließend auf der Folie eine flächendeckende Kombimatte - diese besteht aus einer Wurzelschutzfolie und einer Vliesspeichermatte in Verbindung mit einer Drainageschicht. Die Matte speichert ausreichend Regenwasser für die Dachbegrünung und leitet überschüssige Feuchtigkeit ab.

Setzen Sie dann einen ca. 25 Zentimeter breiten Kiesrand um den Dachrand, bevor Sie das Substrat verteilen. So vermeiden Sie, dass Substrat in der Regenrinne landet. Abschließend können Sie den der Dachgarten auf Ihrem selbst gebauten Gartenhaus bepflanzen - etwa mit wasserspeichernden Pflanzen aus der Sedum-Familie.

Unsere BAUHAUS-Fachleute beantworten häufige Fragen von Kunden, die selbst eine Gartenhütte aus Holz bauen möchten.

YTONG MAUERWERK und RINGANKER - GARTENHAUS BAUEN #02 | Home Build Solution

Kostenübersicht

Die Kosten für ein selbstgebautes Gartenhaus kommen ganz auf Material, Größe und Ausstattung an. Bauen Sie z. B. einen einfachen Geräteschuppen aus Holz mit etwa 15 Quadratmetern Fläche, können die reinen Materialkosten zwischen 1.000 und 3.000 Euro liegen. Dies schließt Holz, Schrauben, Dachfolie, Farbe und Leihkosten für Werkzeuge ein.

Weitere Kostenfaktoren sind:

  • Fundament: Für ein Streifenfundament können Sie z. B. weitere 500 bis 1.000 Euro einplanen.
  • Fenster und Türen: Schlagen je nach Größe aus Ausführung extra zu Buche.
  • Dachbegrünung: Ist teurer und könnte etwa 1.500 Euro kosten, abhängig von der Größe Ihres Daches.
  • Baugenehmigung: Kann nötig sein und kostet je nach Bundesland und Größe des Gartenhauses zwischen 100 und 600 Euro.

Vergessen Sie nicht, dass Preise schwanken können, besonders wenn Materialien teurer werden.

Kostenübersicht für ein Gartenhaus aus Porenbeton
Kostenfaktor Geschätzte Kosten
Material (Porenbeton, Holz, Schrauben, etc.) 1.000 - 3.000 €
Fundament 500 - 1.000 €
Fenster und Türen Variabel
Dachbegrünung ca. 1.500 €
Baugenehmigung 100 - 600 €

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