Schuppen: Ursachen und Behandlung bei Katzen

Die Haut besteht aus verschiedenen Schichten. In den tieferen Hautschichten entstehen neue Hautzellen, die im Laufe der Zeit an die Oberfläche gelangen und dort absterben. Diese abgestorbenen Hautzellen werden Stück für Stück abgegeben. Normalerweise werden sie von der Katze regelmäßig beim Putzen entfernt und sind zudem so klein, dass man sie nicht sieht. Wenn Sie Ihre Katze bürsten oder gegen den Strich das Fell aufrichten, werden Sie die Schuppen ebenfalls finden. Auf dem Fell der Katze finden sich feine weiße Krümel. Beim Streicheln können diese vermehrt aus dem Fell rieseln. Schuppen können auch in größeren Arealen auf der Haut „kleben“ und lassen sich dort durch leichtes Bürsten o.Ä. lösen.

In der Mehrzahl der Fälle ist Katzenfell mit Schuppen ein Symptom dafür, dass etwas nicht stimmt und nicht als eigenständige Krankheit zu betrachten ist. Neben dem schuppigen Fell der Katze treten oft weitere Symptome auf, z.B.

Die Katze hat Schuppen - das können Sie tun

Mögliche Ursachen für Schuppen bei Katzen

  • Fellwechsel: Während des Fellwechsels im Frühjahr und Herbst kann es zu vermehrter Schuppenbildung kommen.
  • Trockene Haut: Heizungsluft kann im Winter auch bei unseren Stubentigern trockene Haut verursachen, die dann zu Schuppenbildung neigt.
  • Katze putzt sich nicht: Wenn sich die Katze weniger oder gar nicht mehr putzt, werden ebenfalls Schuppen sichtbar, die normalerweise beim Putzen entfernt würden.
  • Infektion mit Ektoparasiten: Milben, Flöhe, Haarlinge - es gibt eine Menge äußerer Parasiten, die zu Schuppen führen können, entweder direkt (v.a. Milben) oder indirekt durch z.B. Kratzen. Eine genaue Unterscheidung ist nur mit einer guten Lupe oder einem Mikroskop möglich. Ihnen und anderen äußeren Parasiten kann wirksam vorgebeugt werden. Gegen Parasiten gibt es in der Regel gut wirksame Medikamente. Allerdings können Flöhe, die bereits die Wohnung mit Beschlag belegt haben, sehr unangenehm werden.
  • Pilzinfektion: Verschiedene Hautpilze (Dermatophyten) sowie Hefepilze (Malassezien) verursachen Hauterkrankungen mit Schuppen. Oft fällt in kreisrunden Arealen das Fell aus, was als typisch für Pilzerkrankungen gilt. Sie treten oft bei einer Schwächung des Immunsystems bzw. Pilz- und Bakterieninfektionen werden direkt behandelt, man wird aber auch nach einer möglichen Grunderkrankung suchen, die die Katze schwächt.
  • Bakterielle Infektion: Eine Infektion der Haut mit Bakterien kann auch zu Schuppen führen, wenn dies auch eher kein typisches Symptom ist.
  • Fehlernährung: Bei einem Mangel an essentiellen Fettsäuren oder Spurenelementen (z.B.
  • Allergie: Auch andere Allergien, z.B.

Was tun gegen Schuppen bei Katzen?

Ihre Katze hat Schuppen? Wenn Sie nur wenige Schuppen sehen bzw. die Katze gerade im Fellwechsel ist, können Sie erst einmal selbst ein wenig helfen. Bürsten Sie das Tier täglich, so lösen sich die Haare schneller und die Haut wird massiert. Dies führt nebenbei dazu, dass die Katze nicht so viele Haare aufnimmt und ggfs. Probleme mit Haarbällen bekommt.

Die Katze hat schuppige Fell als Winterproblem? Dann hilft ein Luftbefeuchter in der Wohnung. Sie können sich auch mit nassen Handtüchern auf der Heizung behelfen, das funktioniert ebenfalls.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass das Futter der Verursacher sein könnte, wechseln das Produkt. Achten Sie auf Futter von hoher Qualität. Und, wie immer beim Futterwechsel: Gehen Sie langsam vor, ersetzen Sie Stück für Stück Mahlzeiten durch das neue Futter. Auch ein wenig Öl über dem normalen Futter kann das Hautbild merklich verbessern.

Wann sollte man einen Tierarzt aufsuchen?

Ihre Katze oder Ihr Kater hat Schuppen und Sie haben schon einiges ausprobiert? Wenn sich trotz einer Futterumstellung das Problem nicht erledigt, bzw. gerade kein Fellwechsel ansteht, könnte eine Erkrankung hinter den Schuppen der Katze stehen. Auch, wenn diese plötzlich auftreten und / oder in großer Menge, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Bei Symptomen wie Juckreiz und Haarausfall - auf jeden Fall schnell in die Praxis!

Die Diagnose und Behandlung von Futtermittelunverträglichkeiten und -allergien sind aufwändig und bisweilen langwierig. Schuppen bei Katzen können harmlos sein, es kann aber genauso eine ernsthafte Erkrankung dahinterstecken. Treten andere Symptome auf, gehen Sie auf jeden Fall schnell zum Tierarzt!

Häufige Hautprobleme

Die Bandbreite an Problemen mit der Haut oder auch Hauterkrankungen ist groß. Besonders häufig sind zum Beispiel:

  • Akne
  • Neurodermitis
  • Schuppenflechte
  • Allergien

Erscheinungsbilder und Ursachen sind dabei ganz verschieden. Bei Akne treten gehäuft Unreinheiten wie Mitesser und Pickel auf, diese hinterlassen oft Narben. Es handelt sich dabei nicht um ein typisches Teenager-Problem, auch wenn es die häufigste Hauterkrankung bei Jugendlichen ist, sondern kann auch Erwachsene betreffen. Akne entsteht durch verstopfte Talgdrüsen, kann aber auch durch die Ernährung oder hormonelle Schwankungen begünstigt werden.

Bei Neurodermitis reagiert die Haut u. a. mit Rötungen und Juckreiz auf unterschiedliche Einflüsse. Die konkreten Auslöser für einen Schub sind oft individuell, die Liste dieser möglichen Auslöser ist sehr lang. So können beispielsweise Lebensmittel schuld sein, Stress, trockene oder feuchte Luft oder der Kontakt mit bestimmten Textilien oder auch Tierhaaren.

Bei der Schuppenflechte handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung, die jedoch nicht ansteckend ist. Charakteristisch sind gerötete Stellen, auf denen sich Schuppen bilden, häufig treten diese zum Beispiel an den Knien oder Ellenbogen auf. Oft jucken diese Bereiche. Der Verlauf ist auch hier individuell. Zum ersten Auftreten der Erkrankung kann es beispielsweise nach Infektionen oder einschneidenden Ereignissen im Leben wie z. B. dem Verlust eines nahestehenden Menschen kommen. Später können neben anderen Faktoren Kosmetikprodukte oder auch Stress von Bedeutung sein.

Allergien können sich in unterschiedlichen Symptomen bemerkbar machen, beispielsweise in Form von Rötungen oder Juckreiz. Auslöser können hier Stoffe sein, mit denen die Haut nach außen Kontakt hatte, aber auch Allergien gegen Medikamente können sich auf diese Art bemerkbar machen.

Generell zeigen sich Probleme mit der Haut oft in Form von folgenden Anzeichen:

  • Rötungen
  • Schwellungen
  • Juckreiz
  • Trockenheit
  • Bläschen, Pusteln oder Ähnliches

Hilfreich kann es bereits sein, genau darauf zu achten, wann diese Symptome auftreten, denn falls ein neues Kosmetikprodukt der Auslöser war oder der Kontakt mit einem anderen Stoff, kann man unter Umständen schnell die Ursache erkennen und beheben. Ist es nicht so offensichtlich oder handelt es sich bei der Ursache um eine genetische Veranlagung, ist es sinnvoll, den Hautarzt aufzusuchen. Generell gibt es jedoch einiges, was man zunächst einmal ausprobieren kann.

Hilfe bei Hautproblemen

Grundsätzlich ist es immer wichtig, die Pflege auf den individuellen Hauttyp abzustimmen. Trockene Haut braucht beispielsweise reichhaltigere Cremes als fettige Haut. Die richtige Pflegeroutine beginnt in jedem Fall mit der Reinigung, dabei sollte man es jedoch nicht übertreiben, denn zu häufiges Duschen oder zu heißes Wasser schädigt die Hautbarriere. Auch das kann zu Problemen führen, wenn Krankheitserreger eindringen. Teilweise können sie Hautkrankheiten nicht heilen, aber die Symptome deutlich verbessern.

Bei Problemen mit der Haut ist jedoch auch der Lebensstil entscheidend. Gesunde Ernährung und viel trinken hilft der Haut, denn sie braucht in jedem Fall ausreichend Feuchtigkeit. Bei Erkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte ist es wichtig, bei der Ernährung Auslöser zu vermeiden. Rauchen, Stress und zu wenig Schlaf lassen die Haut schneller altern und können teilweise auch Schübe von Hauterkrankungen auslösen, genau wie UV-Strahlung.

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