Eine neue Haarfarbe gefällig? Viele greifen dafür zu Produkten aus der Drogerie, anstatt einen Friseurtermin zu vereinbaren. Der Anspruch ist hoch: brillante Farben, einfache Anwendung, zuverlässige Grauabdeckung und lange Haltbarkeit. Doch welche Haarfarben aus der Drogerie halten, was sie versprechen? Stiftung Warentest hat neun Permanenthaarfarben getestet, um herauszufinden, welche Produkte empfehlenswert sind.
In diesem Artikel finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Tipps, um die richtige Wahl zu treffen und ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Im Test wurden verschiedene Produkte von bekannten Marken wie Garnier, L‘Oréal, Schwarzkopf und Syoss sowie Eigenmarken von Rossmann und dm untersucht. Auch eine Innovation der Marke Keralock wurde getestet. Die geprüften Haarfarben kosten zwischen 1,25 und 9 Euro.
Das Ergebnis: Viele der geprüften Haarfarben sind insgesamt gut, darunter auch besonders günstige Produkte für unter 3 Euro pro Packung.
Laut Stiftung Warentest erhielten vier Colorationen die Note „gut“. Besonders in Sachen Haltbarkeit schnitten zwei Produkte gut ab:
Andere Farben wurden immerhin mit „befriedigend“ bewertet. Allerdings strapazierte die „Oleo Intense Permanente Öl-Coloration“ von Syoss das Haar laut Stiftung Warentest am meisten, während bei der „Isana Professional Color 2 Care Dauerhafte Haarfarbe“ von Rossmann die Abdeckung grauer Haare zu wünschen übrig ließ.
Die Auswahl an Haarfarben in der Drogerie ist riesig. Hier sind die drei beliebtesten Produkte, die in Online-Bewertungen besonders gut abgeschnitten haben:
Syoss-Produkte gehören zu den beliebtesten Haarfarben aus der Drogerie. Anwenderinnen loben besonders die gute Grauabdeckung und den Umstand, dass bei Brauntönen kein Rotstich entsteht. Ein Nachteil ist, dass die Haarfarbe Wasserstoffperoxid enthält.
Auch die Nuancen von Garnier Olia sind Bestseller. Die dauerhafte Coloration verspricht ein intensives Farbergebnis und eine 100-prozentige Grauabdeckung. Anwenderinnen betonen die einfache Anwendung und das satte, langanhaltende Farbergebnis. Einige bemängeln jedoch einen möglichen Rotstich.
Die Nuancen aus der Serie Brillance von Schwarzkopf sind ebenfalls sehr beliebt. Die permanente Coloration verspricht Leuchtkraft und Farbechtheit für bis zu neun Wochen und soll graue Haare abdecken. Anwenderinnen loben den Glanz und die satte Farbe. Ein Nachteil ist der beißende Geruch beim Auftragen.
Vor dem Kauf sollte man sich überlegen, ob eine permanente Coloration oder eine Intensivtönung die bessere Wahl ist. Eine Intensivtönung dringt zwar auch in das Haar ein, hat aber keinen aufhellenden Effekt und ist weniger haltbar als eine permanente Haarfarbe. Beliebte Intensivtönungen sind beispielsweise die Nuancen von Casting Creme Gloss von L’Oréal.
Pflanzenhaarfarben liegen im Trend, da sie schonender für das Haar sind. Im Gegensatz zu chemischen Haarfarben dringen die Pigmente nicht in die Haarstruktur ein, sondern legen sich um das Haar herum. Achten Sie beim Kauf auf die Inhaltsstoffe, um sicherzustellen, dass es sich tatsächlich um eine natürliche Pflanzenhaarfarbe handelt.
Viele Frauen färben regelmäßig den Ansatz, um ihn zu kaschieren. Wählen Sie dafür einen Ton, der exakt zur Haarfarbe in den Längen passt und tragen Sie die Farbe nur auf den herausgewachsenen Ansatz auf. Es gibt auch spezielle Ansatzhaarfarben in der Drogerie.
Alternativ zum Färben gibt es verschiedene Produkte, um den Ansatz optisch zu kaschieren, wie Haarmascara, Ansatzsprays oder Ansatzpuder. Beliebte Produkte sind beispielsweise das Ansatzspray Magic Retouch von L’Oréal Paris oder das Ansatzpuder von Imperio.
Beachten Sie folgende Tipps für die Anwendung von Haarfarbe aus der Drogerie:
Je nach Produkt und Nuance hält die Haarfarbe aus der Drogerie 8-10 Wochen. Rottöne können sich schneller auswaschen. Laut Anwenderinnen decken die Haarfarben von Syoss graue Haare sehr gut ab.
Aromatische Amine sind für das Färben unverzichtbar, können aber schwere allergische Reaktionen auslösen. Auch wenn in den untersuchten Produkten nur zugelassene Substanzen gefunden wurden, weisen die Test-Experten darauf hin, dass Oxidationshaarfarben nie ganz ohne Risiko sind. Entgegen vieler Empfehlungen in den Packungsbeilagen sollte man laut Stiftung Warentest allerdings nicht 48 Stunden vor dem Färben einen Allergietest auf der Haut machen, da dieser eine Allergie erst auslösen könne.
Tipp: Shampoo stresst gefärbtes Haar. Verwenden Sie besonders mild reinigendes Kindershampoo. Bei geschädigtem Haar können auch Repair-Shampoos eine Wohltat sein. Auch mit einer guten Haarfarbe ist das Färben kein Wellness für die Haare. Anschließend ist Pflege notwendig.
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