Der Augenbrauenschlitz, auch bekannt als "Eyebrow Cut", ist ein modisches Detail, bei dem eine oder mehrere kleine Lücken in die Augenbraue rasiert werden. In diesem Artikel werden wir die Bedeutung und Herkunft dieses Trends untersuchen und auch einen Blick auf die verschiedenen Bezeichnungen für den Ohrwurm in deutschen Dialekten werfen.
Viele Menschen entscheiden sich für einen Cut in der Augenbraue, weil sie ihn einfach ästhetisch ansprechend finden. Die Bedeutung, die dem Augenbrauenschlitz beigemessen wird, ist oft sehr persönlich.
Einige tragen ihn, um eine Narbe zu betonen oder zu kaschieren, während andere ihn als modisches Statement sehen. Es gibt keine allgemeingültige Interpretation, und die Entscheidung für oder gegen einen solchen Cut sollte immer eine individuelle sein.
Es ist wichtig zu betonen, dass der Eyebrow Cut nicht zwangsläufig eine bestimmte Aussage transportieren muss. Viele Träger sehen ihn einfach als eine Möglichkeit, ihren persönlichen Stil auszudrücken, ohne eine tiefere Bedeutung dahinter zu vermuten.
Die Reaktionen auf den Eyebrow Cut sind oft gemischt. Während manche Menschen ihn ablehnen oder negativ bewerten, finden andere ihn attraktiv und stilvoll. Freunde und Bekannte reagieren oft positiv, während Familie möglicherweise kritischer eingestellt ist.
Lass dich nicht von den Meinungen anderer beeinflussen. Wenn dir der Look gefällt, probiere ihn aus! Und falls er dir doch nicht gefällt, wachsen die Haare ja wieder nach.
Verschiedene Variationen des Augenbrauenschlitzes (Eyebrow Cut)
Neben dem modischen Aspekt des Augenbrauenschlitzes wollen wir einen Blick auf ein ganz anderes Thema werfen: die vielfältigen Bezeichnungen für den Ohrwurm in deutschen Dialekten. Dieses kleine Insekt, wissenschaftlich bekannt als Forficula auricularia, hat im Volksmund viele Namen, die oft auf irrigen Annahmen beruhen.
Die meisten dialektalen Bezeichnungen für den Ohrwurm enthalten das Wort "Ohr", wie z. B. Ohrwurm, Ohrenzwicker oder Ohrlaus. Dieser Bezug zum Ohr hat zwei Gründe:
In Rheinhessen, der Pfalz und dem Saarland dominieren quantitativ drei Worttypen mit arealspezifischer Verteilung:
Diese Worttypen setzen sich jeweils aus Varianten zusammen, die sich hinsichtlich Verfugung (z. B. Ohrlaus und Ohrenlaus) und/oder Lautung unterscheiden (z. B.
Die Kompositumskomponente ‑schlüpfer/‑schlupfer (in den Dialekten als ‑schlibber/schlubber u. ä. belegt) ist ein Nomen Agentis zu dem Verb schlüpfen/schlupfen. Dieses ist eine Intensivbildung zu der oben bei schliefen genannten germanischen Wurzel.
Das Bild des ins Ohr kriechenden Tieres ist auch bei den nachfolgend zu behandelnden Bezeichnungen prägend gewesen. Ohrschlinger, Ohrschlingeler und die anderen Ausdrücke mit ‑schling(‑), die der Kartenlegende entnommen werden können, bilden das Grundwort auf der Basis des Verbs schlingen bzw. der Iterativform schlingeln.
Bei Ohrschlingel muss wohl mit Anlehnung an Schlingel ‘frecher Kerl, Tunichtgut’ gerechnet werden. Das Verb schlingen steht im heutigen Standarddeutschen für ‘winden, (ver)flechten, (ver)knüpfen’.
Das Ohrschlinger und seinen Varianten entsprechende Bildungsmotiv liegt auch bei Ohreglanger vor. Das vom Explorator gemäß der Dialektaussprache transkribierte Kompositum lautet verhochsprachlicht Ohrenklanker.
Die sprachhistorische Analyse von Ohrringeler lässt zwei Deutungsmöglichkeiten zu. Die erste: Das ‑ringeler zugrundeliegende Wort könnte ringen sein.
Die zweite Deutungsmöglichkeit des Grundworts ‑ringeler setzt nicht bei ringen, sondern bei ringeln an. Das Verb ringeln, das im reflexiven Gebrauch die Bedeutung ‘sich kräuseln, sich krümmen’ trägt, ist eine Bildung zu dem Substantiv Ringel, das ein Diminutiv zu Ring darstellt.
Ohreschleicher und ‑schlicher sind Ableitungen von dem Verb schleichen. Ein Parallelfall liegt im Dialekt z. B. bei Schliffer ‘Schleifer’ vor.
Speziell auf die schnelle Fortbewegungsart des Ohrwurms zielt die Benennung Ohrewussel ab. Das Pfälzische kennt die Substantive Wusel und Wuseler, die einen geschäftig hin und her laufenden Menschen bezeichnen.
Ohrenschlitzer und Ohrschlitz (verhochsprachlicht: Ohrschlitze) lassen sich bezüglich des Grundwortes nicht eindeutig bestimmen. Drei Deutungsmöglichkeiten sind zu erwägen:
Auf die (vermeintlich) zerstörerische Wirkung des Insekts im Menschenohr bezieht sicht auch die Bildung Ohre(n)zwicker. Das Nomen Agentis ‑zwicker ist abgeleitet vom Verb zwicken ‘kneifen, zupfen’, dem althochdeutsch zweckōn ‘sich entzweien, rupfen, zupfen’ vorausgeht.
Das Grundwort in Ohr(e)klammer, Ohrenklammer(er), Ohrenklemmer weist auf die klammerähnliche Zange des Insekts oder auf die Tätigkeit, die mit dieser Zange vollzogen wird, hin. Zum Typus Ohrklammer gehört vom Bildungsmotiv her Ohrzang.
Das mit dem standardsprachlichen Ausdruck zusammenfallende Ohrwurm ist im Arbeitsgebiet lediglich einmal bei Oppenheim belegt. Das Nomen Wurm ‘kriechendes, wirbelloses Tier’ bezeichnete ursprünglich im Deutschen und den anderen germanischen Sprachen jedes sich kriechend fortbewegende Tier.
Die folgende Tabelle fasst die verschiedenen dialektalen Bezeichnungen für den Ohrwurm zusammen und erklärt ihre Bedeutung:
| Bezeichnung | Bedeutung |
|---|---|
| Ohrlaus | Ohr + Laus (ähnlich wie Kopflaus, Blattlaus) |
| Ohrschliwwer | Ohr + Schlüpfer (jemand, der ins Ohr schlüpft) |
| Ohreschlibber/‑schlipper | Variante von Ohrschliwwer |
| Ohreschlubber | Variante von Ohrschliwwer |
| Ohrschlinger/Ohrschlingeler | Ohr + Schlingen/Schlingeln (sich winden) |
| Ohreglanger | Ohr + Klanken (mittelhochdeutsch für schlingen, flechten) |
| Ohrringeler | Ohr + Ringeln (sich kräuseln, krümmen) oder Ringen (sich winden) |
| Ohreschleicher/‑schlicher | Ohr + Schleichen (gleiten, rutschen) |
| Ohrewussel | Ohr + Wuseln (sich flink hin und her bewegen) |
| Ohrenschlitzer/Ohrschlitz | Ohr + Schlitzen (sausen, rennen, schleichen, aufschneiden oder saugen) |
| Ohre(n)zwicker | Ohr + Zwicken (kneifen, zupfen) |
| Ohr(e)klammer/Ohrenklammer(er)/Ohrenklemmer | Ohr + Klammer/Klemmen (hinweisend auf die Zange des Insekts) |
| Ohrzang | Ohr + Zange (hinweisend auf die Zange des Insekts) |
Ein Ohrwurm (Forficula auricularia)
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