Die Frage, ob es möglich ist, aus den eigenen Haaren oder aus einer Haarspende der Verwandtschaft eine Perücke zu fertigen, wird immer wieder gestellt. Oft kommt dieser Gedanke auch aus dem direkten Umfeld der Patientin. Weniger häufig erhalten wir die Anfrage aus den Familien von Frauen, welche von Alopezia totalis oder Alopecia areata, also krankhaften Formen des Haarausfalles, betroffen sind. Die genannten Formen des Haarausfalles stehen nicht im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung, sondern sind Folgen einer Autoimmunerkrankung.
Perücke Anfertigung
Die obige Frage wird uns meist im Zusammenhang mit einer anstehenden Chemotherapie Perücken Versorgung gestellt; die Idee dahinter ist sehr naheliegend. Betroffene werden im Rahmen der Diagnose/Behandlungsaufklärung darüber informiert, dass die eigenen Haare infolge der Therapie ausfallen werden. Es steigt in ihnen der Gedanke auf, die eigenen Haare abzuschneiden, bevor der Haarausfall beginnt, um damit eine Perücke fertigen zu lassen.
Für die Fertigung einer Perücke benötigt man längeres Rohhaar, damit es in Form eines Knotens eingeknüpft werden kann. Jeder Knoten besitzt ein langes Ende (das nach außen sichtbare Haar) und ein kurzes. Damit das kurze Ende des geknüpften Haares nicht durch den Knoten rutscht, muss es eine Länge von circa 3 bis 5 cm haben, was natürlich die sichtbare Haarlänge um dieses Stück verkürzt. Wie jede Frau weiß, wird ein Zopf in der Länge immer dünner, da nur 20 bis 30 Prozent der gesamten Haarfülle die gewachsene Endhaarlänge erreicht haben. Das restliche Haarvolumen ist, da noch im Wachstum befindlich, erheblich kürzer und wird für die Perücken Produktion in Teilen aussortiert werden.
Die Konsequenz ist, dass das eigene Haar oder das Haar aus der Familie nur einen kleineren Teil des benötigten Haarvolumens ausmacht, und der meist größere Anteil der Haare eben doch von fremden Spendern kommt. Dieser Umstand macht die zugrundeliegende Idee und insbesondere den emotionalen Nutzen einer solchen Perücke ein stückweit zunichte.
In den Fällen einer durch Krebserkrankung notwendigen Chemotherapie ist das jedoch grundlegend anders. Im Regelfall beginnt der Haarausfall circa zwei Wochen nach der ersten Chemotherapie. Dieser Zeitraum macht eine sehr kurzfristige Versorgung der Patientin notwendig. Selbst wenn die eigenen oder die gespendeten Haare schon sofort nach der Diagnose bereitgestellt werden können, wird die Behandlung bei der Fertigstellung der maßgefertigten Perücke bereits abgeschlossen sein, und die eigenen Haare beginnen, wieder zu wachsen. Demnach würde zum Zeitpunkt der Lieferung eine Perücke bereits nicht mehr vonnöten sein.
Aus diesem Grund sollte in Fällen von Chemotherapie Versorgung mit Perücke auf eine Konfektionslösung zurückgegriffen werden. In der Konfektion gibt es ein umfangreiches Angebot an Echthaarperücken, mit welchem wir nahezu allen Wünschen gerecht werden können.
Alopezie
Es muss bei der Onkologie Versorgung grundsätzlich bedacht werden, dass eine Echthaarperücke deutlich mehr Pflegeaufwand verursacht als eine Kunsthaarperücke. Sicherlich finden die Betroffenen die Unterstützung des Anbieters bei der Echthaar Perückenpflege, jedoch ist die häusliche Handhabung einer Kunsthaarperücke um ein Vielfaches leichter, was im Falle einer Erkrankung komfortabler sein kann.
Das dargestellte Thema hat viele Dimensionen. Deshalb laden wir Sie für den Fall, dass Sie betroffen sind, zu einer kostenlosen Perückenberatung in eines unserer Studios ein. Wir finden für jeden Wunsch die passende, bedarfsgerechte Lösung!
Echthaarperücke
Mode ist da, um zu begeistern. Um uns die Möglichkeit zu geben, uns auszudrücken. Und oft eben auch, um ein Statement zu setzen. Dafür gehen Designer meist einen Schritt weiter, präsentieren ihre Kollektionen mit kontroversen Details. So bleiben sie im Gespräch… und setzen im besten Fall einen Denkanstoß, der weit über die Modewelt hinausgeht.
Im Fashion-Monat Februar begegnet uns da natürlich so allerlei Kurioses. Auf den Laufstegen dieser Welt wird wieder aufgefahren, die größten Designer präsentieren ihre neusten Kollektionen. So auch das südkoreanische Label KAIMIN. Die Models liefen nämlich ohne Hose - dafür aber mit gestylten Schamhaar-Perücken (MIT Irokesenschnitt!!) - über den Laufsteg. Ernsthaft, punkige Perücken für unseren Intimbereich?
Schamhaare als Akt der Rebellion? „Wir sind bestrebt, den individuellen Wunsch darzustellen, sich zu verändern und die beste Version von sich selbst zu werden. Und auch wenn wahrscheinlich keiner von uns die künstliche Schambehaarung privat tragen würde… so wird damit vielleicht doch ein Trend gesetzt. Hin zu einem neuen Körperbewusstsein. Hin zu „jeder wie er mag“. Schließlich sind solche Auftritte doch genau dafür da - um uns ein wenig zu provozieren.
… Ganz unabhängig davon, ob die vorgestellten Trends jetzt im nächsten H&M-Store landen - oder doch eher eine reine Attraktion auf dem Laufsteg bleiben. In diesem Fall wäre uns das tatsächlich irgendwie lieber.
Schamhaar-Perücke
Meistens interessiert uns beim Thema Schamhaare ja nur, ob wir sie entfernen oder stehen lassen sollen. Und wie wir die Entfernung am besten ohne Rasurbrand und fiese Pickelchen hinbekommen. Deswegen bilden wir uns heute mal ein bisschen weiter.
Vor und während der Periode ist die Haut schmerzempfindlicher. Termine im Waxing-Studio also lieber auf die Zeit danach legen.
Die Haarefarbe wird, neben einigen genetischen Faktoren, auch davon bestimmt, wie viel Melanin, also dunkle Pigmente, an der Stelle, an der die Haare wachsen, gebildet wird. In der Schamregion ist oft mehr Melanin vorhanden als auf dem Kopf. Schamhaare sind also meist etwas oder sogar viel dunkler als das Haupthaar.
Während sich europäische Frauen fast schon genötigt fühlen, sich ständig zu rasieren, gilt es in einigen asiatischen Ländern wie Korea oder Japan als Schönheitsideal, eine volle Schambehaarung zu haben. Dadurch sind dort Haartransplantationen für den Intimbereich in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Die Haarfollikel vom Kopf werden bei einer solchen OP in den Schambereich verpflanzt.
Um zu verhindern, dass Läuse es sich in ihrer Intimzone gemütlich machen, rasierten sich viktorianische Frauen (besonders Prostituierte) die Schamhaare weg und trugen dort stattdessen Perücken.
Nagut, nicht ausschließlich mit Fledermausblut. In der Antike wurde eine Mischung namens Dropax (zu Deutsch: Pechpflaster), die aus Wachs, Harz, Terpentin und manchmal eben auch Fledermausblut genutzt, um sich die Haare auszureißen. Das Gemisch wurde auf ein Stück Stoff oder Leder geschmiert, auf die Haut gepresst und dann abgerissen - eine Art antiker Warmwachsstreifen.
Genau wie die Haare auf dem Kopf können sich auch die Haare eine Etage tiefer verflüchtigen. Zu den Faktoren, die den Haarausfall im Intimbereich verursachen können zählen Stress, hormonelle Dysbalance, bestimmte Medikamente oder einfach nur der Alterungsprozess.
In England galt es im 18. Und 19. Jahrhundert als romantische Geste, wenn eine Frau ihrem Liebsten eine „Locke“ ihrer Intimbehaarung schenkte. Der Mann dekorierte sich damit dann seinen Hut, um der Welt zu zeigen, was für ein heißer Hengst er war.
Forscher der Universität von Kalifornien haben herausgefunden, dass Menschen, die sich öfter im Intimbereich rasieren, schneller an Geschlechtskrankheiten wie Herpes, Chlamydien, Syphilis, HIV sowie Human Papillomviren (HPV) und Tripper erkranken. Sie gehen davon aus, dass uns die kleinen Verletzungen und Schnittwunden, die beim Rasieren entstehen, anfälliger für Ansteckungen machen.
Intimpflege
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