Umwelt- und hautfreundliche Haarpflege auf natürlicher Basis erfreut sich zunehmend immer größerer Beliebtheit. Eine einfache, natürliche Methode, um Ihr Haar gesund, glänzend und geschmeidig zu halten, ist die Saure Rinse. Die Saure Rinse ist ein bewährtes Hausmittel, das die Haare ganz natürlich wieder zum Strahlen bringt. Sie kann mit jeder Haarspülung und mit jedem Conditioner mithalten. Und es ist so einfach!
Dieser Artikel erklärt, wie eine Saure Rinse bei Schuppen helfen kann und wie Sie diese einfach zu Hause selbst herstellen können.
Als Saure Rinse wird ein Essig-Wasser-Gemisch bezeichnet, das als Haarspülung verwendet werden kann. Eine saure Rinse ist eine Haarspülung, die saure Flüssigkeiten wie Apfel oder Zitronensaft enthält. Diese Säuren werden nach dem Haarewaschen verwendet, um die Haare zu spülen. Die Bezeichnung Saure Rinse leitet sich vom Englischen „to rinse out“ her, was so viel wie ausspülen bedeutet.
Die Saure Rinse ist ein altes Hausmittel für eine einfache aber wirksame Haarspülung, die nach der eigentlichen Haarwäsche angewendet wird.
Konventionelle Shampoos und hochdosierte, aggressive Haarpflegeprodukte haben häufig den Effekt, die Schuppenschicht Deiner Haare stark aufzurauen. Doch nicht nur die falschen Haarpflegeprodukte, sondern auch Leitungswasser mit erhöhtem Kalkgehalt schädigt Dein Haar und lässt es schnell ganz schön alt aussehen.
Eine saure Rinse, also kaltes Essigwasser, setzt nun genau an diesem Problem an, indem es nach der Haarwäsche Deine Schuppenschicht wieder schließt und zusätzlich Kalkrückstände effektiv neutralisiert. Zusätzlich gleichst Du noch den pH-Wert Deiner Kopfhaut aus und schenkst Deinem Haar auf einfachem Wege Stabilität und Glätte. Du ersetzt so auf natürlichem Wege silikonhaltige Haarspülungen, die einen ähnlichen kurzfristigen Effekt haben, Deinem Haar allerdings langfristig schaden können.
Wäscht man die Haare mit einer Haarseife oder auch einem basischen Haarshampoo von Greendoor, so werden die Haare sauber und frisch. Die Haaroberfläche besteht aus kleinen Schuppen, ein wenig ähnlich wie bei einem Fisch. Nach der Wäsche stehen die Schuppen etwas ab, dadurch sehen die Haare weniger glänzend aus, weil sie das Licht nicht so stark reflektieren. Die Haarschuppen legen sich wieder an, wenn man sie mit der sauren Rinse spült. Deshalb glänzen sie danach besser und lassen sich auch etwas leichter kämmen.
Die Vorteile einer Sauren Rinse:
Dass Apfelessig gegen Schuppen hilft, das bestätigt Friseurmeisterin Claudia Kandler-Langer aus Erlangen: "Der Apfelessig stabilisiert den Säureschutzmantel der Kopfhaut und stärkt sie. Wichtig: Apfelessig sollte man auf Haar und Haut immer nur verdünnt anwenden. "Am besten verdünnt man ihn - je nach Konzentration des Essigs - 1:10. Das heißt, man mischt zwei Esslöffel Apfelessig, also 20 ml, mit 200 ml lauwarmem Wasser in einem größeren Becher, spült das nach der Haarwäsche über Haare und Kopfhaut und frottiert", so unsere Expertin. Sie empfiehlt Apfelessig in Bio-Qualität. Wichtig: Man spült den Apfelessig nicht mehr aus.
Durch die häufige Behandlung der Haare mit Shampoo und Wasser, steigt der pH-Wert der Kopfhaut, selbst wenn das Shampoo pH-neutral ist. Der Säureschutzmantel ist unausgeglichen, was häufig raues, trockenes Haar oder Juckreiz und Schuppen mit sich bringt. Die in Apfelessig enthaltene Essigsäure kann dem entgegenwirken, da sie einen niedrigen pH-Wert hat und sauer ist. Dies kann dem höheren pH-Wert entgegengesetzt, somit ausgeglichen und der Säureschutzmantel der Haut stabilisiert und reguliert werden.
Für die Herstellung einer klassischen sauren Rinse brauchst Du nichts weiter als haushaltsübliche Utensilien. Und schon ist Deine erste selbstgemachte Rinse fertig, die Du einfach nach Deiner regelmäßigen Haarwäsche auf Deinem Kopf auftragen kannst um sie leicht in die Haare und Kopfhaut einzumassieren. Die saure Rinse funktioniert übrigens wie eine Leave-in Spülung, Du musst sie also danach nicht auswaschen. Der Essiggeruch verflüchtigt sich kurze Zeit nach dem Trocknen Deiner Haare ganz von selbst!
Die Zutaten sind simpel, günstig und in der Regel in jedem Haushalt vorhanden. Neben Wasser ist Apfelessig eine essentielle Zutat.
Zutaten:
Anwendung:
Neben der Rinse mit Apfelessig gibt es noch viele weitere Ideen für saure Rinsen, die Du gezielt auf Deine Haarfarbe anpassen kannst.
Auch Hagebuttentee oder Hibiskustee können verwendet werden. Den Tee mit heißem Wasser aufgießen und 5-10 Minuten ziehen lassen. Den Tee abkühlen lassen. Die Rinse auf das Haar auftragen und einige Minuten einwirken lassen. Hagebutte wie auch Hibiskus können rötlich färbend wirken, daher beachte das bei Deiner Auswahl. Gib die Tinktur auf das zuvor gewaschene Haar. Die saure Rinse sollte nicht ausgespült werden. Ich benutze es nach jeder Haarwäsche. Die Anwendung ist denkbar leicht. Oder Du tunkst Dein Haar direkt in die Tinktur.
Eine saure Rinse ist Dir zu aufwändig, zu öko oder Du möchtest erst gar nicht auf Conditioner von Pakahi verzichten müssen? Kein Problem, auch unsere Conditioner haben einen ganz ähnlichen Effekt wie eine Rinse. Sie sind zusätzlich super sanft zu empfindlicher Kopfhaut und reizen weniger als eine saure Rinse.
Einige weitere Alternativen sind:
Haare benötigen nicht immer gekaufte Artikel für eine optimale Pflege. Vieles kannst Du Dir zu Hause selbst herstellen. Einiges wirst Du bereits zu Hause haben und kannst es direkt anwenden.
Du hast stark fettendes Haar? Oder fettet Dein Haar sehr schnell nach? Es kann unterschiedliche Gründe geben, warum das so ist. Beispielsweise kann es sich um Ablagerungen von Silikonen, künstlichen Tensiden oder Duftstoffen auf Haar und Kopfhaut handeln. So kommt der PH-Wert durcheinander und Dein Körper reagiert mit einer übermäßigen Fettproduktion.
Zutaten:
Anwendung:
Dein Haar ist trocken und spröde? Die Karitébutter ist der Feuchigkeitsspender für sprödes und trockenes Haar. Es glättet Deine Haarspitzen und macht sie besser kammbar und wunderbar weich. Dabei legt sich das Fett der afrikanischen Nuss schützend um Dein Haar und schließt die Feuchtigkeit ein.
Zutaten:
Anwendung:
Der Spitzwegerich soll beruhigende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften haben, die das Haar pflegen und Deinem Haar wunderschönen Glanz verleihen können.
Zutaten:
Anwendung:
Ist eine saure Rinse gut für die Haare?
Antwort: Ja, saure Rinse kann gut für die Haare sein.
Wie oft sollte man eine saure Rinse anwenden?
Antwort: Die Häufigkeit der sauren Rinse hängt von Ihrem Haartyp ab. Einmal pro Woche kann eine gute Ausgangsbasis sein.
Wie stellt man eine saure Rinse her?
Antwort: Sie können eine saure Rinse herstellen, indem Sie 1 bis 2 Esslöffel Apfelessig oder Zitronensaft mit 1 Liter Wasser mischen.
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