Der Braun Series 9 Pro verspricht eine gründliche Rasur bei hohem Hautkomfort. Ob der Premium-Rasierer hält, was er verspricht, klären wir im folgenden Test.
Der Braun Series 9 Pro ist mit einem Scherkopf ausgestattet, der aus fünf optimal abgestimmten Rasierelementen besteht. Zusätzlich verfügt er über einen Pro-Trimmer, der längere Haare, Koteletten und Schnurrbärte erfasst. Der Hersteller verspricht eine kabellose Nutzung von bis zu 60 Minuten ohne erneutes Aufladen. Eine 6-in-1-Reinigungsstation wählt automatisch ein Pflegeprogramm aus, reinigt den Rasierer hygienisch, pflegt und ölt die Scherteile und trocknet sie. Der Series 9 Pro ist wasserdicht und kann sowohl mit Schaum, Gel als auch unter der Dusche verwendet werden.
Der Rasierer ist schick verpackt, gut verarbeitet, liegt angenehm in der Hand und wirkt stabil. Über dem großen Einschaltknopf befindet sich ein Schiebeschalter, mit dem sich der Scherkopf fixieren lässt - praktisch bei der Reinigung oder für mehr Kontrolle an bestimmten Stellen.
Der Scherkopf soll stabiler sein als bisher und ist auffällig komplex aufgebaut: zwei äußere Scherfolien, dazwischen eine Klinge für längere Haare, eine für kürzere, flach anliegende Haare und ein Hautschutzelement. Schon beim Anblick wird klar: Hier steckt einiges an Entwicklungsarbeit drin. Beim Einschalten fällt ein heller Brummton auf - begleitet von Vibrationen, die ein Gefühl von Kraft vermitteln.
Das gut ablesbare, vollfarbige LED-Display zeigt unter anderem den Akkustand in Prozent, weist auf nötige Reinigungen hin und erinnert daran, wann der Scherkopf gewechselt werden sollte - in der Regel alle 18 Monate. Auch der Reisesicherungsmodus wird auf dem Display angezeigt: Wird der Einschaltknopf einige Sekunden gedrückt gehalten, aktiviert sich eine Tastensperre, die versehentliches Einschalten verhindert. Während des Ladevorgangs visualisiert ein Fortschrittsbalken den aktuellen Stand.
Der Braun Series 9 Pro brauchte bei diesen längeren Haaren mehrere Züge, um ein glattes Ergebnis zu erzielen. Die Rasur war insgesamt angenehm, ohne Ziepen, ohne Hautverletzungen. Auf glatten Hautpartien wie den Wangen arbeitete das Gerät schnell und sehr gründlich. Und: Keine Rötungen am Hals, wie sie bei meiner Nassrasur sonst häufig auftreten. Bereits nach wenigen Tagen zeigte sich: Wer das Gerät regelmäßig einsetzt, erhält gute Ergebnisse - schnell, glatt, hautfreundlich.
Den eingebauten Sensor, der laut Hersteller 300 Bartdichtemessungen pro Sekunde durchführt, spürt man im Alltag übrigens nicht. Das Gerät passt sich offenbar dezent an, ohne merkliche Leistungswechsel.
In der aktuellen Bewertung von Stiftung Warentest geht der Braun-Rasierer als Testsieger hervor und wird unter anderem für seine Langlebigkeit und Hautschonung insbesondere bei 5-Tage-Bärten gelobt.
Der Rasierer überzeugt mit gründlicher, schneller und hautschonender Rasur. Auch die Bedienung wird positiv bewertet, ebenso wie das hochwertige Design.
Je nach gewähltem Set gehört auch das sogenannte SmartCare Center zum Lieferumfang. Das ist eine Reinigungsstation, die den Rasierer automatisch reinigt, trocknet und auflädt. Das Gerät wird kopfüber eingesetzt, per Knopfdruck startet der Vorgang. Dafür braucht es ein alkoholbasiertes Reinigungsmittel, das sich in einer Kartusche befindet und bei der Reinigung durch den Scherkopf gespült wird. Ein Schmiermittel soll dabei sicherstellen, dass die Klingen immer gut schneiden. Anschließend erfolgt die Trocknung.
Die Station erkennt den Verschmutzungsgrad und passt den Reinigungszyklus an. Wer möchte, kann den Rasierer aber auch manuell reinigen: unter warmem Wasser abspülen, ausschütteln, trocknen lassen. Einmal pro Woche empfiehlt Braun in diesem Fall, den Scherkopf zu ölen.
Ein kleiner Tipp für alle, die sich nicht täglich rasieren und den Rasierer seltener reinigen: Wird der Flüssigkeitsbehälter nach Gebrauch wieder herausgenommen und mit dem Plastikdeckel verschlossen, verflüchtigt sich der Alkohol langsamer - die Kartusche hält länger. Das lohnt sich vor allem bei gelegentlicher Nutzung.
Hier eine Übersicht der wichtigsten technischen Details:
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Herkunft | Entwicklung in Kronberg, Fertigung in Walldürn (Deutschland) |
| Modellvarianten | 9610s (mit Ladestation), 9625s (mit Power Case), 9677cc (mit Reinigungsstation + Power Case) |
| Scher System | 5 + 1 Elemente: 2x OptiFoil, 1x ProLift, 1x Direct&Cut, 1x ProTrimmer, 1x SkinGuard |
| Sensorik | Bartdichtesensor (300 Messungen/Sekunde) |
| Display | Vollfarbiges LED-Display mit Reinigungs- und Wartungshinweisen |
| Beweglichkeit | Schwenkbarer Scherkopf (40°) mit Feststellfunktion |
| Akkulaufzeit | Bis zu 60 Minuten, Ladezeit: ca. 1 Stunde (Schnellladefunktion möglich) |
| Reinigungsstation | Reinigt, trocknet, lädt automatisch |
| Folgekosten | Scherkopf ca. 70 € (alle 18 Monate), Reinigungskartusche ca. 5 € (alle 8 Wochen) |
| UVP | Zwischen 319,99 € und 399,99 €, je nach Ausstattung |
Der Braun Series 9 Pro konnte in weiten Teilen überzeugen: keine Hautreizungen, gründliche Rasur, zuverlässige Technik und einfache Pflege. Für Menschen mit empfindlicher Haut oder Schnittproblemen bei der Nassrasur kann das Gerät eine sinnvolle Alternative sein. Kleine Einschränkungen gibt es bei längeren Haaren oder in Problemzonen wie dem Kinn, aber diese Punkte sind auch sehr abhängig von der Haut und dem Bartwuchs.
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