Sante Naturkosmetik Repair Shampoo im Test: Was können Naturkosmetik-Shampoos wirklich leisten?

Glänzendes, voluminöses und seidig glattes Haar - wer wünscht sich das nicht? Mit der richtigen Pflege lässt sich dieser Traum durchaus realisieren. Doch das richtige Produkt zu finden, ist nicht einfach, da die Bedürfnisse des Haares je nach Alter, Ernährung, Lebensumständen und Haarstruktur variieren. Zudem achten immer mehr Verbraucher auf Produkte mit möglichst wenigen schädlichen Inhaltsstoffen.

Dieser Artikel beleuchtet die Sante Naturkosmetik Shampoos, die sich durch natürliche Inhaltsstoffe auszeichnen. Wir zeigen Ihnen, welche verschiedenen Sante-Shampoos es gibt und welche Eigenschaften sie jeweils haben. Entscheiden Sie sich jetzt darin für ein veganes Haarwaschmittel von Sante, das frei von Mikroplastik, Parabenen und Silikonen ist.

Was ist Sante Naturkosmetik?

Sante Shampoos sind Naturkosmetik-Shampoos, die ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe verwenden. Alle Sante-Shampoos enthalten natürliche Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau oder Wildsammlung. Die Sante-Shampoos enthalten keine Silikone.

Besonders erwähnenswert: Sechs Produkte sind als Family-Shampoos für die ganze Familie gekennzeichnet: Glanz, Volumen, Repair, Feuchtigkeit, Sensitiv und die tägliche Haarwäsche.

Shampoos von Sante schnitten in Tests immer wieder (sehr) gut ab.

Kritische Anmerkung: Sante wurde (neben Logona) im Jahr 2018 von L’Oréal gekauft, was in vielen Medien kritisiert wurde. Der Großkonzern L’Oréal führt beispielsweise in China nach wie vor Tierversuche durch. Außerdem ist Nestlé an L’Oréal beteiligt.

Die Inhaltsstoffe von Shampoos unter der Lupe

Shampoo reinigt das Haar und befreit es von abgestorbenen Hautschüppchen, überschüssigem Fett und Kalkrückständen. Stylingprodukte wie Haarspray, Gel und Co. werden von einem Shampoo ebenso herausgespült wie Staub und andere Umwelteinflüsse. Um eine gründliche Reinigung zu garantieren, enthalten Shampoos Inhaltsstoffe, die die Haarfasern öffnen. Das Haar soll aber nicht nur sauber, sondern auch gepflegt werden.

Viele von uns verwenden beim Einschäumen der Haare zu viel Shampoo. Dabei ist bereits eine haselnussgroße Menge ausreichend. Mehr sollte - bei einem guten Shampoo - nicht nötig sein. Allen voran, weil stets nur der Ansatz und die Kopfhaut eingeseift werden sollten. Wird das Shampoo ausgespült, werden Längen und Spitzen automatisch mit gewaschen. Stellen sie sicher, dass Sie ihre Haare gründlich Auswaschen. Shampooreste können das Haar unnötig beschweren und für schnelles Nachfetten sorgen. Deshalb so lange spülen, bis sich die Haare wirklich sauber und frei von Schaum und Shampoo anfühlen.

Auch achten immer mehr Verbraucher darauf, dass sie Produkte kaufen, die möglichst wenige schädliche Inhaltsstoffe enthalten. Leider machen es einem die Hersteller alles andere als leicht und greifen bei der Auflistung der Inhaltsstoffe mit Vorliebe auf komplizierte chemische Bezeichnungen zurück, die gute und schlechte Inhaltsstoffe gleichermaßen fremd wirken lassen.

Schädliche Inhaltsstoffe, die vermieden werden sollten:

  • Silikone: Sie legen sich wie ein Film um das Haar und sorgen für eine weiche und glänzende Oberfläche. Während Silikone oft haptische und optische Wunder wirken, beschweren sie allerdings allen voran feines Haar auch und sorgen zudem für schnelles Nachfetten.
  • Parabene: Das Konservierungsmittel steht in Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen. Sicher ist, Parabene wirken zumindest schwach hormonähnlich. Sie ähneln dem Hormon Östrogen.
  • Sulfate: Sie weisen eine starke Reinigungskraft auf und schäumen. Viel Schaumbildung wird bei Shampoos oft mit Sauberkeit und guter Reinigungskraft verbunden.
  • Polyethyenglykol (PEG): Das synthetische Polyethyenglykol (PEG) verbindet Wasser mit Ölen. Das ist allerdings auch schon der einzige positive Effekt dieses Inhaltsstoffes. Tatsächlich können Shampoos mit PEGs Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten.
  • Mikroplastik: Mikroplastik soll für gute Kämmbarkeit sorgen und gehörten in Shampoos und anderen Kosmetika viele Jahre zu den Standardzutaten. Wirklich sinnvoll sind die winzigen Partikel allerdings nicht. Vor allem nicht für die Umwelt.

Produktvergleich: Sante Shampoos im Überblick

Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, hier ein Überblick über einige Sante Shampoos:

ProduktmodellPreis ca.Besondere EigenschaftenOhne Mikroplastik
Glossy Shine Shampoo von SANTE Naturkosmetikca. 14 €Paraben- und silikonfreiJa
Family Glanz Shampoo von SANTE Naturkosmetikca. 13 €Kräftigere Haarstruktur mit BirkenblattextraktJa
Deep Repair Shampoo von SANTE Naturkosmetikca. 14 €Bio-QualitätJa
Intense Hydration Shampoo von SANTE Naturkosmetikca. 12 €Bio-QualitätJa

SANTE Naturkosmetik | HAIRCARE | Natürliche Haarpflege. Unnatürlich gute Wirkung.

Alternativen zu flüssigen Shampoos

Auch wenn in unserem Test viele Produkte mit vorwiegend natürlichen Inhaltsstoffen vertreten waren, bleibt bei den Flüssig-Shampoos stets das Problem der Verpackung. Immer mehr Menschen wechseln deshalb zu festem Shampoo oder Haarseifen, die einfach in einer umweltfreundlicheren Pappschachtel verpackt werden können.

Festes Shampoo ist quasi flüssiges Shampoo, dem Wasser entzogen wurde. Viel mehr Unterschiede gibt es gar nicht. So schäumt eine Haarseife ebenso wie sein flüssiger Bruder und kann zudem mit den gleichen pflegenden Ergebnissen punkten. Deshalb entscheiden sich immer mehr für feste Shampoos, zumal diese umweltfreundlich in Papier oder Pappe verpackt werden können.

Haarspülungen im Test: Conditioner für mehr Glanz und Geschmeidigkeit

Regelmäßige Anwendung von Haarspülungen macht das Haar geschmeidiger. Haarspülungen oder Conditioner sollen das Haar nach der Wäsche geschmeidiger, leichter kämmbar und widerstandsfähiger machen. Während Shampoos Schmutz und Styling-Rückstände von Kopfhaut und Haaren entfernen, wirkt die Spülung ausgleichend: Sie legt sich wie ein dünner Film um die äußere Schuppenschicht des Haars, glättet diese und kann so Verknotungen vorbeugen. Die Haare werden geschmeidiger und glänzender.

Häufig eingesetzte Inhaltsstoffe in Conditionern sind feuchtigkeitsspendende Substanzen wie Glycerin, Panthenol (Provitamin B5) oder Hyaluronsäure. Diese binden das Wasser in der Haarfaser und verhindern so, dass das Haar austrocknet. Pflanzliche Öle wie Argan- oder Jojobaöl pflegen intensiv und können brüchige Spitzen geschmeidiger machen. Proteine und Aminosäuren - beispielsweise aus Weizen, Hafer oder Soja - kommen hingegen häufig in Conditionern für geschädigtes Haar zum Einsatz, da sie in die oberste Schicht des Haars eindringen und dort kleine Schäden füllen können.

„Öko-Test“ nimmt Haarspülungen unter die Lupe

Das Verbrauchermagazin „Öko-Test“ hat 38 Haarspülungen ins Labor geschickt und geprüft, welche Produkte nicht nur mit einer guten Pflegewirkung überzeugen, sondern auch bei der Zusammensetzung unbedenklich sind. Die meisten Spülungen bestehen den Test, zwei erhalten die Note „Ungenügend“. So enthält ein Markenprodukt mehrere gesundheitsbedenkliche Stoffe.

Von 38 untersuchten Haarspülungen konnten sich die meisten im Test von „Öko-Test“ behaupten. Vier Produkte schneiden mit einem guten Gesamturteil ab, die Bestnote „Sehr gut“ holen sich 26 Conditioner.

Ein Auszug der besten Spülungen im Test:

  • Urtekram Intense Moisture Conditioner Wild Lemongrass, 180 ml
  • Logona Feuchtigkeitsspülung Bio-Aloe Vera, 200 ml
  • L‘Oréal Botanicals Fresh Care Argan & Saflorblüte Spülung, 200 ml

Vorsicht vor schädlichen Substanzen in Haarspülungen

Viele Hersteller greifen in ihren Produkten auch zu Silikonen. Sie machen die Haare geschmeidig und verleihen ihnen Glanz. Eine nachhaltig pflegende Wirkung üben die synthetisch hergestellten Kunststoffverbindungen aber nicht aus. Wenn es sich um auswaschbare Silikone handelt, treten die Haarschäden nach der nächsten Wäsche wieder in Erscheinung.

Lassen sich die Silikone nicht leicht auswaschen, lagern sie sich auf den Haaren ab und beschweren diese. Das nimmt vor allem feinem Haar das Volumen. Zudem kann es zu Schuppenbildung und Juckreiz auf der Kopfhaut kommen. Problematisch sind die Kunststoffverbindungen auch, weil sie sich kaum abbauen lassen und sich in der Umwelt anreichern.

Laut „Öko-Test“ verzichtet inzwischen ein großer Teil der Hersteller auf den Einsatz von Silikonen und setzt stattdessen auf wertvolle Öle - doch gerade bekannte Marken ziehen bei diesem Trend nicht mit. Laut Testbericht kommen Silikone unter anderem in der Haarspülung „Oil Care“ von Dove sowie in der Pantene Pro-V-„Vita Glow Repair & Care“-Pflegespülung vor. Letztere enthält mit künstlichem Moschusduft eine weitere problematische Substanz. Sie könne sich im Körper anreichern und zu Leberschäden führen, warnt „Öko-Test“.

Testsieger-Haarspülungen überzeugen mit einwandfreien Formulierungen

Gesundheitlich einwandfreie Rezepturen finden Verbraucher bei zertifizierten Naturkosmetikmarken, denn diese dürfen keinerlei synthetische oder potenziell schädliche Substanzen in ihren Produkten verwenden.

Formulierungen ohne Silikone und kritische Substanzen bieten die Testsieger. 26 von 38 Produkten schließen mit der Note „Sehr gut“ ab. Überzeugen können vor allem Haarspülungen, die auf natürlichen Inhaltsstoffen basieren.

Der Urtekram „Intense Moisture“-Conditioner ist eine Spülung speziell für trockenes und strapaziertes Haar. Sie enthält eine Kombination aus natürlichen Inhaltsstoffen, die dem Haar Feuchtigkeit spenden und es geschmeidig machen sollen. Zu den Bestandteilen gehören Bio-Aloe-vera und Glycerin. Bio-Zitronengrasextrakt sorgt nicht nur für einen frischen Duft, sondern kann auch eine belebende Wirkung auf das Haar haben. Bio-Kokosöl wird hingegen oft verwendet, um die Kämmbarkeit zu verbessern und dem Haar Glanz zu verleihen.

Die Spülung ist laut Herstellerangaben vegan und enthält 99 Prozent Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs, wobei 12 Prozent davon aus kontrolliert biologischem Anbau stammen sollen.

Gegen trockenes und strapaziertes Haar soll auch die Haarspülung von Logona helfen. Im Mittelpunkt der Formulierung steht Bio-Aloe-vera, die für ihre feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften bekannt ist und das Haar weicher machen kann. Ergänzt wird die Rezeptur durch Glycerin, das die Haare ebenfalls hydratisieren und elastisch machen soll. Pflegende Öle wie Kokosöl tragen dazu bei, die Kämmbarkeit zu erleichtern und dem Haar einen natürlichen Glanz zu verleihen.

Die Rezeptur setzt auf naturbasierte Inhaltsstoffe und verzichtet auf synthetische Zusätze, Silikone und Parabene. Dadurch wirkt die Spülung besonders leicht und beschwert das Haar nicht.

Die L‘Oréal Botanicals-„Fresh Care“-Spülung soll trockenes Haar mit Arganöl und Saflorblütenöl Geschmeidigkeit und Glanz verleihen: Arganöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E. Sie können dazu beitragen, die Haarfaser zu stärken und vor Haarbruch zu schützen.

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