Wenn Ihnen der Gang zum Friseur zu anstrengend und teuer ist, können Sie einfach selbst zur Schere greifen. Hier erfahren Sie, wie Sie den perfekten Rundschnitt zu Hause selbst hinbekommen.
Bitte bloß nicht zu einer gewöhnlichen Haushaltschere greifen, denn diese sind oft nicht scharf genug und können dadurch die Haare beschädigen. Gute Friseurscheren gibt es bereits ab ca. 20 Euro.
Wie bei jedem Handwerk gilt auch für das Haareschneiden: Je besser das Werkzeug, desto besser gelingt die Arbeit. Am besten legen Sie folgende Utensilien parat:
Wichtig ist, dass die Haare gut durchgekämmt sind und keine Knoten haben. Die Haare sollten am besten im feuchten Zustand geschnitten werden, damit sie griffiger sind. Bei lockigen Haaren ist es leichter, wenn die Haare im trockenen Zustand geschnitten werden.
Tragen Sie keine normale Kleidung beim Schneiden: Die kurzen Härchen setzen sich im Stoff fest und piksen. Verwenden Sie daher einen Umhang oder lassen Sie den Oberkörper frei.
Am besten wählen Sie zum Haareschneiden einen Ort ohne Teppich. Das Badezimmer oder zur Not die Küche bieten sich an.
Den Großteil der abgeschnittenen Haare sollten Sie aufsammeln und wegwerfen. Wenn Sie versuchen, alle Haare im Abfluss zu entsorgen, wird dieser ziemlich sicher verstopfen.
Am besten stellen Sie vor der Prozedur den Staubsauger bereit, damit sich die Härchen nach Möglichkeit nicht überall weiter verteilen, sondern direkt aufgesaugt werden können.
Step 1: Nehmen Sie die Haare zu einem tiefen Pferdeschwanz zusammen. Dann straffen Sie das Haar und binden noch ein Haargummi darum, welches Sie solange nach unten ziehen, bis noch etwa fünf Zentimeter aus dem Gummi schauen. So bleibt dieser streng zusammen und der Schnitt wird exakter.
Step 2: Das Ende sehr flach drücken und zwischen Mittel- und Zeigefinger nehmen.
Step 1: Einen durchgängigen Mittelscheitel ziehen und die Haare mit einem Kamm durchkämmen.
Step 2: Die Ponypartie (Haare, die die Stirn umrahmen) zur Seite nehmen und wegstecken.
Step 3: Jeweils eine etwa fingerbreite Partie vom Scheitel aus zwischen Zeige- und Mittelfinger klemmen und die Strähne waagerecht zur Seite spannen (die Finger sind also senkrecht zum Kopf). Dann etwa einen Zentimeter gerade abschneiden.
Step 4: Jetzt ist die Ponypartie dran.
Wenn Sie nur den Spliss loswerden möchten: Die Haare Strähne für Strähne zwirbeln. Dann noch abstehende Härchen sind Spliss, die mit einer Schere ringsherum um die eingedrehte Strähne abgeschnitten werden.
Wenn Sie niemanden haben, der Ihnen die Haare zu Hause schneiden kann, empfehlen wir einen Haarschnitt mit der Haarschneidemaschine, bei dem alle Haare auf die gleiche Länge getrimmt werden.
So schneiden Sie sich die Haare selbst:
Am Anfang sollte der Schnitt so einfach wie möglich sein. Schneiden Sie am besten höchstens ein paar Zentimeter, denn was ab ist, ist ab. Die Haare sollten dabei am besten trocken sein, denn im nassen Zustand erscheinen sie länger, dadurch kann der Pony schnell zu kurz geraten.
Der Fassonschnitt zählt zu den Frisurenklassikern für Männer, er ist deshalb aber längst nicht altbacken. Der Cut ist total wandelbar und daher immer angesagt.
Das bedeutet, dass das Haar im Nacken und an den Seiten am kürzesten ist und zum Deckhaar hin kontinuierlich länger wird. Dabei wird der natürliche Wuchs der Haare berücksichtigt und Unebenheiten werden geschickt ausgeglichen. Dank seiner Wandelbarkeit lässt sich dieser Hairstyle hervorragend fast jeder Kopfform anpassen.
Beim Styling können Sie experimentierfreudig sein, indem Sie das Deckhaar strukturiert nach oben, leicht zur Seite oder in der „Out-of-Bed“-Variante stylen. Wer das Deckhaar beim Fassonschnitt zum Pompadour gestylt trägt, sollte genügend Volumen ins Haar bringen.
Durch seine vielfältigen, modernen Style-Interpretationen hat sich die Tolle zu einem der beliebtesten Männerhaarschnitte der letzten Jahre entwickelt.
Der klassische Herren Pompadour definiert sich durch lange Haarsträhnen (ca. 5 cm) am Oberkopf, die zurückgekämmt getragen werden, und kurzgeschnittene Seitenpartien von ca. 1 cm Länge. Dabei sind die Übergänge vom Oberkopf zu den Seitenpartien meist fließend.
Noch mehr so der extremere Style, der „Razor Faded Pompadour“: Hier werden die Seitenpartien sehr kurz geschnitten und manchmal sogar die Nackenpartie kahl rasiert. Außerdem wird wahlweise der Seitenscheitel einrasiert, um zu gewährleisten, dass die Tolle im Mittelpunkt steht.
Timotheos Kikidis Tipp: „Der wichtigste Schritt dieser Frisur ist das Föhnen. Die Haare werden am besten von unten nach oben seitlich in die gewünschte Richtung geföhnt. Wer längeres oder störrisches Haar hat, benutzt dazu am besten einen sogenannten „Quiff Roller“, eine kleine Herrenrundbürste. So bekommt die Ponypartie den richtigen Schwung und auch die Längen und Spitzen der Haare lassen sich danach einfacher stylen“.
Achtung: die Seitenpartien sollte man von Anfang an eng am Kopf entlang nach hinten föhnen.
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