Der Vokuhila ist zurück! Dieser Trend, der vor allem durch die 80er-Jahre geprägt wurde, erlebt ein Comeback. Auch die Kombination mit einem Schnauzer ist wieder im Kommen. Einer der bekanntesten Träger dieser Frisur ist zweifellos Rudi Völler.
Dieser Mann wirkte stilprägend und wurde zur Galionsfigur. Über Jahre hinweg dominierte der Völler-Minipli-Stil, auch "Vokuhila" genannt, das Straßenbild in West- und Ostdeutschland. "Vorne kurz, hinten lang" wurde gar in Rudi-Völler-Frisur umbenannt.
Als "Tante Käthe" beglückt uns Rudi Völler seit Jahrzehnten mit Vokuhila und Schnauzer. Ein einmaliges Ensemble aus Haar und Schnauzer. Aber nicht nur das fußballerische Talent, sondern auch einige - sagen wir mal - ausgefallene Styles werden wir sicherlich auf Europas größter Fußballbühne bewundern dürfen.
Denn: Nicht zuletzt sind es insbesondere die extravaganten Frisuren der Fußballstars, die uns immer wieder ins Auge stechen - und (teilweise negativ) in Erinnerung bleiben. Von wuscheligen Afros über Iros, fulminante Farbkombinationen bin hin zu klassisch kurz: Die Haarfrisuren der Topathleten sorgen regelmäßig für Furore, setzen Statements und lösen - wenn wir vor allem an David Beckham denken - regelrechte Hypes aus.
Hier sind einige der ikonischsten Vokuhilas der Fußballgeschichte:
Völler setzte diesen Trend schon vor Jahrzehnten: Hier sitzt er im Jahr 1983 sinnierend neben Otto Rehhagel, der schon damals ernüchtert in die deutsche Fußballlandschaft blickte. Inzwischen haben sich die Locken etwas geglättet, früher aber kringelten sich die Wellen wie wild auf Völlers Kopf. "Minipli" heißen diese kleinen Löckchen.
Neben Rudi Völler gab es noch viele andere Fußballer, die den Vokuhila trugen:
Der Vokuhila, auch bekannt als Mullet, ist mehr als nur eine Frisur. Er ist ein Statement. Der Vokuhila ist unisex - Männer UND Frauen tragen ihn. Damit ist er auch ein Statement für Diversity und für manche ein Protest gegen konventionelle Schönheitsideale.
In den 80er- und frühen 90er-Jahren galt der polarisierende Schnitt als begehrte Fußballer-Frisur. Bis in die 90er war die Vokuhila-Pudelmähne in Deutschland recht häufig auf den Straßen zu sehen. Von oben herab wurde sie - erst recht, wenn sie mit einem Schnäuzer kombiniert war - als Haarschnitt von Manta-Fahrern und Prolls klassistisch eingeordnet.
Als englischen Ausdruck gibt es für den Vokuhila die Beschreibung «Business in the front, party in the back» - frei übersetzt also: vorne seriös, hinten Halligalli. Es könne aber auch gesagt werden «Man in the front, woman in the back», meinte die «NZZ». «Das Spiel mit den Geschlechterrollen ist vielleicht das Spannendste und auch Zeitgeistigste am Vokuhila. Das Revival in jüngster Zeit war anfangs eher nur ein behaupteter Trend auf Laufstegen von Marken wie Gucci oder Off-White.
Weinitschke betont, dass der heutige Mullet nicht so aussehe wie der Vokuhila der 80er. Bei den Herren seien die Schnitte in ihren Verbindungen wesentlich weicher, hätten hinten keine extreme Überlänge, die Seiten seien aber kurz, nahezu rasiert. «Damals war das ja meistens oben so ein Stehhaarschnitt, der Rest war dann lang runter im Nacken», sagt der Friseurmeister aus Aachen.
tags: #rudi #völler #frisur #früher
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.