Anleitung zum Haare rosa färben: So gelingt der Trendlook

Du möchtest deine Haare rosa färben und ein bisschen mehr Farbe in dein Leben bringen? Die Trendhaarfarbe Rosa lässt sich immer wieder neu interpretieren. Hier findest du eine detaillierte Anleitung, welche Produkte sich für zu Hause eignen und wie du den Look pflegst.

Die verschiedenen Rosa-Trends

Rosa ist nicht gleich Rosa. Hier sind die drei wichtigsten Rosa-Trends:

1. Dirty Rose

Normalerweise benötigst du für die Haarfarbe Rosa sehr helles bzw. blondiertes Haar - bei dem Farbton Dirty Rose ist das anders. Du brauchst zwar ebenso helle Haarpartien, allerdings nicht am ganzen Kopf. Deswegen eignen sich beispielsweise auch Techniken wie Balayage oder Ombré ganz wunderbar dafür.

2. Dusty Rose

Bei Dusty Rose handelt es sich um eine Mischung aus Blond und einem intensiven, wenn auch zarten Rosa-Ton. Diese Variante ist das erwachsene Gegenstück zu Pastell.

3. Pastell Rosa

Die Farbe gehört immer noch zu den absoluten Trend-Favoriten und kann ganz individuell gefärbt werden, da sie sich perfekt dafür eignet, mit unterschiedlichen Tönen zu spielen. Einziger Nachteil: Ein extrem helles Blond ist Voraussetzung dafür.

Die besten Farben für zu Hause

Es gibt viele Tönungen für rosafarbene Haare auf dem Markt. Ein klarer Favorit ist:

Maria Nila Colour Refresh Pink Pop

Die schwedische Haarpflege-Marke Maria Nila ist seit 1999 vegan und tierversuchsfrei. Alle Produkte werden klimaneutral in der eigenen Produktionsstätte in Schweden produziert. Maria Nila hat für fast jedes Bedürfnis der Haare eine passende Lösung, wie Pflegeprodukte für strapaziertes Haar oder eine strapazierte Kopfhaut, Tönungen mit vielen tollen Farben, Colour Refresher oder die Sheer-Silver-Linie gegen Gelbstich.

Selber die Haare färben! 5 Tipps vom Profi

Anleitung zum Färben

Wie schon erwähnt, gibt es eine wesentliche Voraussetzung für rosa Haare: Das Hellblond. Sind deine Haare nicht hell genug, musst du sie zuerst färben bzw. blondieren.

Alles passt? Super, denn das ist schon mal die halbe Miete und jetzt geht's ans Eingemachte. Wir empfehlen, dir vorab zu überlegen, welches Produkt das richtige für dich ist und dich gegebenenfalls nochmal von einem Profi beraten zu lassen.

Zwei Möglichkeiten, die sich besonders gut für das Färben zu Hause eignen, sind folgende:

  • Eine Tönung: Färbt nur die äußerste Schuppenschicht deiner Haare und ist eine sehr leichte Form der Farbbehandlung.
  • Directions: Besonders empfehlenswert für alle, die haarkosmetische Produkte üblicherweise nicht gut vertragen.

Das brauchst du:

  • Handschuhe
  • Handtuch
  • Kamm
  • Shampoo
  • Conditioner
  • Tönung oder Direction

So färbst du dir den Haarfarben-Trend:

  1. Lies dir zuerst genaustens die Anleitung des Produktes durch, für das du dich entschieden hast und halte dich im Zweifelsfalls daran. Auch, wenn es Abweichungen zu unserer Anleitung geben sollte.
  2. Wasche deine Haare gründlich - vorzugsweise mit einem milden, naturkosmetischen Reinigungsprodukt.
  3. Kämme deine handtuchtrockenen Haare und teile sie, wenn nötig, in mehrere Partien ein.
  4. Nun trägst du Stück für Stück und so gleichmäßig wie möglich die Farbe auf, massierst sie mit den Händen ein und gehst nochmals mit einem Kamm durch deine Haare.
  5. Jetzt lässt du das Ganze circa 5 bis 30 Minuten einwirken - je nach Produkt und Anleitung.
  6. Spüle deine Haare gründlich mit Wasser aus.
  7. Zu guter Letzt wäschst du deine Haare mit einer pflegenden Spülung.

Tipp: Falls du dich langsam an die richtige Farbe herantasten möchtest, kannst du deine Tönung beispielsweise mit einer Spülung vermischen.

Roségold: Ein besonderer Farbton

Was genau heißt denn „roségoldene Haare“? Auf der Blond-Skala liegt Roségold irgendwie zwischen einem Pfirsich- und einem Pinkton. Auf dunklem Haar kann das Look etwas fliederfarbener aussehen.

Das Tolle an der Farbe ist ihre Vieldimensionalität mit verschiedenen Nuancen und Tiefen, die einem metallischen Glänzen ähneln.

Wie färbe ich mir die Haare roségold?

Bevor du die Farbe überall aufträgst, mache 24 Stunden zuvor erstmal einen Test, um eventuelle, gefährliche allergische Reaktionen ausschließen zu können. Dazu trage eine kleine Menge der Farbe hinter deinem Ohr auf und färbe eine dünne Strähne.

Nachdem du 24 Stunden später keine sichtbare Reaktion feststellen konntest, lege los: Mache deine Haare nass und trockne sie mit einem Handtuch vorsichtig ab. Dann wirf dir ein altes Handtuch über, um einer möglichen Sauerei vorzubeugen. Zum Auftragen benutze eine Schale und einen Pinsel. Wie angewiesen trage die Farbe zuerst in den Spitzen und Längen auf, bevor du zum Ansatz übergehst und die Farbe mit einer Bürste verteilst.

Die Farbe lässt sich einfach einarbeiten. Während du die 30 Minuten Einwirkzeit verstreichen lässt, huschen dir deine Ängste durch den Kopf: Was, wenn das Ergebnis fleckig oder orange ausfällt? Oder was, wenn die Farbe erstmal toll aussieht, aber langfristig dein Blond versaute?

Als die Einwirkzeit rum war, spüle die Farbe aus und trockne und style deine Haare wie gewohnt.

Wie lange hält der Roségold-Ton?

Die Farbe soll drei bis zehn Haarwäschen aushalten.

So kreierst du rosa-blonde Haare

  1. Beginnt mit einer blonden Basis: Rosa-blondes Haar braucht eine hellblonde Basis, damit die Rosatöne richtig zur Geltung kommen. Wenn das Haar eurer Kundin also nicht bereits hellblond ist, müsst ihr dieses auf die gewünschte Stufe aufhellen.
  2. Wählt die Aufhellungstechnik: Möchte sie Balayage? Ein Dip-Dye? Oder Strähnchen in Babyrosa? Für die meisten rosa-blonden Looks müsst ihr den Voraufheller auf das gesamte Haar auftragen, um rosige Töne zu erhalten.
  3. Wählt ein Produkt: Das Wella-Farbportfolio bietet jede Menge Rosatöne - von verspielten Semi- und Demi-Permanent-Tönen bis hin zu permanenten Farbpigmenten, die so lange wirken wie der Trend.
  4. Runde zwei: Wählt eure Technik: Es gibt endlose Möglichkeiten, rosa blonde Haare zu zaubern: Beispielsweise könnt ihr sie vom Ansatz bis zur Spitze auftragen oder zarte, zierliche Strähnchen kreieren.

Wie man rosa blondes Haar pflegt

Pastellfarbene Haarfarben neigen zum Verblassen. Wie haltet ihr sie also frisch? Hier sind drei Tipps, die ihr mit euren Kunden teilen könnt, damit sie ihre neue Farbe zwischen zwei Salonbesuchen pflegen können.

  1. Verwendet zwei Shampoos: Eins, das coloriertes Haar pflegt und eins, das messingfarbene Töne neutralisiert.
  2. Tönen und Behandeln: Die Color Fresh Mask kombiniert feuchtigkeitsspendende Pflege mit einem Hauch von Tönung und frischt die Salonfarbe auf.
  3. Schützt gestylte Strähnchen: Kunden, die Styling-Geräte mit Hitze nutzen, sollten die Haare vorab mit einem Spray schützen.

Überblick über Ausgangshaarfarben und mögliche Ergebnisse

Hier ist ein Überblick über die Ausgangshaarfarben mit möglichem Ergebnis:

Ausgangshaarfarbe Mögliches Ergebnis
Weißblond/Hellblond Pastell-Rosa, knalliges Pink - alles ist möglich!
Warmes Blond/Blond mit Gelbstich Ein Ton, der an die Haarfarbe Pink Lemonade erinnert.
Mittelblond Roségold oder Erdbeerblond.
Dunkelblond/Hellbraun Ein schönes Rosébraun.
Mittelbraun/Dunkelbraun Hier hilft nur Blondieren!
Rote Haare Ein Magenta-Ton.

Tönung oder Coloration: Die Haltbarkeit

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Schopf rosa zu tönen. Mittlerweile kannst du jedoch zwischen auswaschbarer und permanenter Farbe wählen.

Tönung

Eine Tönung enthält Pigmente, die sich auf die Haaroberfläche legen, also nicht tief in die Haarstruktur eindringen, wie die einer permanenten Farbe. Die Haltbarkeit beschränkt sich durchschnittlich auf 3 bis 10 Haarwäschen, also etwa 1 bis 4 Wochen. Die Intensität der Farbe nimmt dabei immer mehr ab, bis schließlich alle Pigmente wieder verschwunden sind. Bei strapazierten Haaren kann es sein, dass sie sich noch schneller auswaschen.

Coloration

Hier handelt es sich um eine dauerhafte Färbung. Allerdings funktioniert diese durch die softe Pigmentierung meist wirklich nur auf hellblondem Haar und ist auf anderen Haarfarben nicht sichtbar.

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