Psoriasis, umgangssprachlich auch Schuppenflechte genannt, ist eine erblich bedingte - nicht ansteckende - chronische Haut- und Gelenkerkrankung. Ihr Auftreten bzw. Ausbrechen kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden.
Psoriasis auf dem Ellbogen (Quelle: Wikipedia)
Die deutsche Bezeichnung Schuppenflechte weist hingegen auf die typischen Symptome hin: Schuppen und entzündlich gerötete Haut. Der Name Psoriasis stammt von dem griechischem Begriff psora (Juckreiz) ab und verdeutlicht damit eine wichtige Begleiterscheinung der Erkrankung. Psoriasis ist nicht ansteckend! Niemand kann sich mit Schuppenflechte anstecken, aber jeder, der die genetische Veranlagung hat, kann sie bekommen.
In Deutschland sind zwischen zwei und drei Millionen Menschen an Schuppenflechte erkrankt. Menschen mit Psoriasis leiden wegen der sichtbaren Hautmale erheblich unter Stigmatisierung und Diskriminierung.
Da die Veranlagung für Psoriasis in den Genen steckt, ist die Erkrankung zwar nicht heilbar, aber sie ist gut behandelbar. Eine ganze Palette moderner Behandlungsmethoden steht zur Verfügung, die je nach Art und Ausprägung der Psoriasis angewendet werden.
Viele Betroffene suchen nach alternativen Wegen, um ihre Symptome zu lindern, bevor sie zu konventionellen Medikamenten wie MTX greifen. Ein solcher Ansatz wird oft im Zusammenhang mit den Empfehlungen von Robert Franz diskutiert.
Einige Betroffene berichten über ihre Erfahrungen mit alternativen Behandlungsmethoden, die sie ausprobieren, bevor sie zu konventionellen Medikamenten greifen. Hier sind einige der genannten Substanzen und ihre Anwendung:
Es ist wichtig zu beachten, dass diese Methoden nicht wissenschaftlich fundiert sind und die Ergebnisse individuell variieren können. Vor der Anwendung sollte immer ein Arzt oder Apotheker konsultiert werden.
Die Ursache der meisten Hautkrankheiten ist für Robert Franz eindeutig ein Vitamin D3 Mangel. Da die Haut erneuert werden muss, ist Vitamin C essentiell da es gesundes Kollagen aufbaut. Aber vor allem benötigt der Körper eine gesunde und starke Durchblutung um die gesamte Haut zu erreichen, hier würde Robert ganz klar OPC einnehmen. Zudem entstehen an den Betroffenen Stellen oft Entzündungen, die aber durch MSM herunter gefahren werden können.
Einige Anwender berichten von Erfolgen bei der Einnahme von OPC zur Verbesserung der Durchblutung der Kopfhaut und zur Förderung des Haarwachstums. Andere wiederum betonen, dass OPC in erster Linie ein Antioxidant ist und den Körper vor freien Radikalen und oxidativem Stress schützt. Die essentielle Aminosäure L-Lysin wird ebenfalls von einigen Anwendern zur Verbesserung des Haarwachstums und zur Behandlung von sprödem Haar empfohlen.
Es ist ratsam, auf die Zusammensetzung der Produkte zu achten und schädliche Zusätze zu vermeiden. Eine ausgewogene Ernährung und die gezielte Zufuhr von Vitaminen und Nährstoffen können unterstützend wirken, ersetzen aber keine ärztliche Behandlung.
Psoriasis ist nicht heilbar, aber behandelbar! Die Psoriasis hat viele Gesichter. Sie kommt in verschiedenen Formen und Ausprägungen vor - und ist oft schwer zu diagnostizieren. Darum sollte die Diagnose einer Psoriasis immer von einer Dermatologin bzw. einem Dermatologen (Hautärztin bzw. Hautarzt) gestellt oder bestätigt werden. Nicht alles, was schuppt, ist eine Psoriasis. Auch die Behandlung der Psoriasis ist individuell verschieden. Wer auf welche Therapie anspricht, muss in Absprache mit einer Dermatologin bzw. einem Dermatologen herausgefunden werden.
Im DPB können Sie sich intensiv mit anderen an Psoriasis erkrankten Menschen austauschen, zwanglos über Ihre Probleme reden und so erfahren, dass Sie mit Ihrem Leiden nicht alleine sind. Sie machen neue Bekanntschaften, vernetzen sich untereinander und sind füreinander da. Die Wissensvermittlung, die psychosoziale und emotionale Unterstützung in der Selbsthilfe kann genauso wichtig sein, wie die richtige Ärztin bzw. der richtige Arzt.
Es ist wichtig, sich umfassend zu informieren und verschiedene Therapieansätze in Betracht zu ziehen. Selbsthilfe zeigt Wege auf! Mit uns lernen Sie, wie Sie mit Ihrer Psoriasis besser leben können. Neben umfassenden Informationen über die Erkrankung und zu aktuellen Therapiemöglichkeiten werden im DPB auch Strategien zum Umgang mit der Psoriasis in Alltag und Beruf und mit Stigmatisierung und Diskriminierung vermittelt.
Psoriasis ist nach Neurodermitis die häufigste chronische Hauterkrankung. Während die Psoriasis im Erwachsenenalter mit einer Häufigkeit von etwa zwei bis drei Prozent auftritt und damit eine recht häufige Erkrankung darstellt, kommt sie in der Altersgruppe bis 18 Jahre mit einer Häufigkeit von etwa einem Prozent deutlich seltener vor. Eine Psoriasis im Kindes- und Jugendalter ist damit aber keineswegs eine Seltenheit: sie macht mehr als vier Prozent aller Hauterkrankungen im Alter unter 16 Jahren aus und ist damit auch in dieser Altersgruppe nach Neurodermitis die häufigste chronische Hauterkrankung.
Ungefähr ein Drittel der Psoriasis-Patientinnen und -Patienten hat die ersten krankhaften Veränderungen an der Haut vor ihrem 18. Lebensjahr. Zwar können auch schon Säuglinge eine Psoriasis entwickeln, doch im ersten Lebensjahr liegt die Erkrankungshäufigkeit mit etwa 0,2 Prozent sehr niedrig. Zwischen dem zweiten und dem 18. Lebensjahr steigt die Häufigkeit der Erkrankung dann linear bis auf etwa ein Prozent an.
| Nahrungsergänzungsmittel | Mögliche Vorteile | Hinweise |
|---|---|---|
| DMSO | Fördert Durchfluss/Öffnung der Zellen, regt Selbstheilung an | Nicht unverdünnt anwenden (verätzt Haut) |
| Magnesiumchlorid | Verbesserte Magnesiumaufnahme über die Haut | Oft in Kombination mit DMSO verwendet |
| Borax | - | Informationen vor Anwendung einholen |
| Vitamin D3 | Erhöhung des Vitamin-D-Spiegels | Dosierung beachten |
| Vitamin K2 | - | Wird oft zusammen mit Vitamin D3 eingenommen |
| OPC | Antioxidans, Schutz vor freien Radikalen | Kann Durchblutung fördern |
| MSM | Entzündungshemmend | - |
| L-Lysin | Verbesserung des Haarwachstums | Essentielle Aminosäure |
Behandlung von Psoriasis (Quelle: psoriasis-netz.de)
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