Rizinusöl wird aus den Samen des Wunderbaumes gewonnen. Der Baum zählt zu den Wolfsmilchgewächsen und kann in tropischen Gebieten bis zu 13 Meter hoch werden. Das Öl, welches aus den Samen des Wunderbaums gewonnen wird, ist schon seit mehreren hundert Jahren als Heilöl bekannt. Es findet in der Medizin und Kosmetik Anwendung.
Als Pflegemittel für die Haare feiert das Rizinusöl zunehmend Erfolge. Ist die Kopfhaut durch Rückstände von Stylingprodukten oder Haarpflegemitteln gereizt, kann das zu einem unangenehmen Jucken führen und endet im Extremfall mit Schuppen. Rizinusöl beruhigt die gestresste Kopfhaut und schenkt ihr Feuchtigkeit.
Da sich das Öl sowohl positiv auf die Kopfhaut auswirkt, wie auch auf die Haarlängen, unterstützt es einen gesunden Haarwuchs und beugt damit indirekt auch Haarausfall vor. Frizz und krauses Haar wird durch das Auftragen von Rizinusöl gebändigt. Es lässt sich besser kämmen und somit auch einfacher stylen. Das pflegende Rizinusöl spendet den Haaren Feuchtigkeit und macht sie widerstandsfähiger. Durch die Anwendung von Rizinusöl erhält Ihre Haarpracht einen wunderschönen, seidigweichen Glanz.
Rizinusöl kann für die Haarpflege vielfältig eingesetzt werden. (Foto: © Julia Tulipan / Utopia)
Leider hat das Rizinusöl einen kleinen Nachteil: Es kann nicht von jedermann angewendet werden, denn es ist auch als Allergieauslöser bekannt. Um festzustellen, ob Sie allergisch reagieren, sollten Sie, bevor Sie zum Öl des Wunderbaumes greifen, einen kleinen Allergietest durchführen: Träufeln Sie sich dazu 1 oder 2 Tropfen auf die Innenseite Ihres Unterarmes und warten Sie eine bis zwei Stunden ab. Tritt an der Stelle eine Rötung auf, sind Sie allergisch und sollten von der Anwendung des Rizinusöls absehen. Bleibt die Haut ohne Reaktion, können Sie mit dem Öl Haare und Kopfhaut pflegen.
Übrigens gibt es beim Rizinusöl sehr große Qualitätsunterschiede. Das kalt gepresste Rizinusöl weist den höchsten Qualitätsstandard auf. Weil die Ölsamen beim kalt gepressten Öl nicht erhitzt werden, bleiben die Vitamine erhalten. Und weil Qualität natürlich immer auch ihren Preis hat, ist es teurer, als das heißgepresste Rizinusöl. Wenn Sie ein teures kalt gepresstes Bio-Rizinusöl erwerben, haben Sie die zusätzliche Gewissheit, dass es nicht pestizidbelastet ist.
Dieser Shampoo-Bar eignet sich besonders gut, um gegen trockene Haare vorzugehen. Denn sowohl das Rizinusöl, wie auch das Kokosfett und das Aloe-Vera-Gel spenden der Mähne Feuchtigkeit. Weil sich die Inhaltsstoffe wie ein Film um jedes einzelne Härchen legen, werden die Haare weich und geschmeidig.
Um Ihre Haarpracht mit dem selbst gemachten Shampoo-Bar zu reinigen, benötigen Sie folgende Zutaten:
Zubereitung und Anwendung:
Am effektivsten kann das Öl des Wunderbaumes wirken, wenn Sie es pur auftragen. Damit sowohl die Kopfhaut, wie auch die Haarlängen von den positiven Eigenschaften des Rizinusöls profitieren können, sollten Sie bei der Anwendung sehr sorgfältig vorgehen.
Für die natürliche Haarkur mit Rizinusöl verwenden Sie folgende Zutaten:
Zubereitung und Anwendung:
Rizinusöl ist sehr fettig. Deshalb müssen Sie wahrscheinlich zwei bis drei Waschgänge vornehmen, bis Sie das Öl endgültig entfernt haben. Sie werden für Ihre Mühe jedoch mit seidenweichem Haar belohnt.
Diese Haarkur ist ein Nährstoffcocktail für Haare und Kopfhaut. Sie erhalten Proteine aus dem Ei, Vitamine aus dem Bienenhonig und viel Feuchtigkeit aus Olivenöl und Rizinusöl. Wenn Sie Rizinusöl Haarkur regelmäßig anwenden, fördern Sie einen gesunden Haarwuchs und beugen somit gleichzeitig dem Haarausfall vor.
Sie benötigen folgende Zutaten:
Zubereitung und Anwendung:
Wenn Ihr Haar schlaff und müde am Kopf herunter hängt, kann das am Proteinmangel und am Vitaminmangel liegen. Ei schenkt der Haarpracht das fehlende Eiweiß und mit dem Honig erhält es die notwendigen Vitamine. Das Rizinusöl sorgt dafür, dass die Wirkstoffe gut in die Kopfhaut eindringen können und pflegt die Haare mit einer Feuchtigkeitsschicht.
Für die Haarmaske verwenden sie folgende Zutaten:
Zubereitung und Anwendung:
Da das Öl sehr fettig ist, sollten Sie Zeit für zwei bis drei Waschgänge einplanen.
Dieses natürliche Öl kann dir helfen, den Haarausfall zu bekämpfen und das Haarwachstum effektiv zu fördern. Es ist sowohl für Männer als auch für Frauen geeignet und im Handumdrehen zubereitet!
Zutaten:
Zubereitung:
Bevor Sie das Öl verwenden, testen Sie es an einer kleinen Hautstelle an der Innenseite Ihres Arms.
Rizinusöl: Stärkt Wimpern und Haare, hilft, den Wimpernverlust zu verringern, und beschleunigt bei regelmäßiger Anwendung das Wimpernwachstum.
Schwarzkümmelöl: Es ist entzündungshemmend, stark feuchtigkeitsspendend und erweichend. Darüber hinaus ist es äußerst wirksam bei der Behandlung von Akne, und da es die Talgproduktion der Haut perfekt ausgleichen kann, ohne sie auszutrocknen, eignet es sich hervorragend zur Behandlung empfindlicher Haut.
Ätherisches Rosmarinöl: Dieses Öl ist für seine großartige Wirkung bekannt, nicht nur für das Haar. Da es die Haut anregt, um das Haarwachstum zu fördern, ist es häufig in Shampoos und anderen Produkten zur Förderung des Haarwachstums enthalten.
Ätherisches Lavendelöl: Hervorragend zur Regeneration der Haut und zur Unterstützung des Haarwachstums. Außerdem ergänzt sein Duft wunderbar den Rosmarin. Das ätherische Lavendelöl beruhigt auch nervöse Spannungen, wirkt antidepressiv und hilft bei Schlaflosigkeit.
Olivenöl mit Cayennepfeffer: Es hilft nicht nur gegen dünner werdendes Haar, sondern fördert auch die Durchblutung, so dass Sie es bei Muskelkater einsetzen können.
In unserem Online-Shop Camassia Naturkosmetik findest du natives Bio-Rizinusöl, raffiniertes Rizinusöl und Türkischrotöl.
Besonders Haarpflegeprodukte können viele Inhaltsstoffe enthalten, die nicht jeder in seinem Produkt finden möchte. Aufgrund der oft sehr langen und unverständlichen Zutatenlisten ist vielen Menschen gar nicht bewusst, dass sie sich bei jeder Haarwäsche Silikonen, PEGs und anderen nicht empfehlenswerten Stoffen aussetzen.
Ob Silikone oder künstliche Duftstoffe: Bei Ihrer selbst gemachten Haarpflege verzichten Sie komplett auf potenziell irritierende chemische Zusätze. Das ist ideal, wenn Sie unter empfindlicher Kopfhaut leiden. Sie stimmen die Inhaltsstoffe zudem haargenau auf Ihr Haar ab und kreieren so Ihr ganz individuelles, effektives Mittel gegen Schuppen oder trockene Kopfhaut. Außerdem sparen Sie mit Ihrem DIY-Shampoo Müll. Schließlich lagern Sie das fertige Produkt in einer wiederverwertbaren Glasflasche.
Dieser selbst kreierte Schönmacher hält sich im Kühlschrank übrigens bis zu zwei Wochen.
Neben belasteten Haarpflegeprodukten und zu heißen Föhnen ist das Verwenden von minderwertigen Bürsten und Kämmen die Hauptursache für abbrechende, stumpfe Haare, sowie Spliss. Insbesondere Produkte aus Kunststoff oder Metall sind oft scharfkantig und schädigen die Haarstruktur beim Kämmen.
Dazu eignet sich besonders eine hochwertige Bürste mit Wildschweinborsten. Großmütter wussten die Wirkung von 100 Bürstenstrichen am Tage zu schätzen und diese Methode hat auch in unserer Zeit nichts an ihrer Gültigkeit verloren. Durch das intensive Bürsten wird die Kopfhaut besser durchblutet.
Allerdings sollte man sich vor Augen halten, dass die tägliche Haarwäsche ein "unnatürlicher" Prozess ist, der erst in unserer industrialisierten Welt in Mode gekommen ist. Viele Menschen auf der Welt waschen sich die Haare nur mit Wasser und evtl. Wascherde, ohne fettige Haare zu haben.
Es reicht schon, die Haarwäsche ab und zu einmal ausfallen zu lassen und stattdessen ordentlich zu bürsten, bis der Talg in den Haaren verteilt ist. Wer ihn über Nacht oder noch besser z.B. übers Wochenende einwirken lässt, wird nach der nächsten Haarwäsche mit kräftigem, glänzendem und gepflegten Haar belohnt.
Die vielerorts mit dem Umweltgedanken gehypten Bars haben mit Sicherheit ihre Berechtigung. Ja, Plastikmüll wird erheblich reduziert. Zumindest dann, wenn man sein Shampoo nicht selber herstellt und in vorhandene Flaschen abfüllt, sondern jedes Mal eine neue Flasche kauft. Natürlich sind auch die Transportgewichte von Produkten ohne Wasser wesentlich niedriger.
Wer einen Bar kauft, sollte daher auch hier auf die Inhaltsstoffe achten. Denn: "Plastikfrei" und "umweltfreundlich" heißt leider nicht: "frei von schädlichen Inhaltsstoffen". Außerdem wird in vielen Bars ein hoher Anteil an Maisstärke verwendet, welche zum einen keine kosmetische Wirksamkeit hat und zum anderen die Haare stumpf machen, oder juckende Kopfhaut verursachen kann.
Shampoo Bars, oder "Solidshampoos" sind Shampoos (fast) ohne Wasser. Sie enthalten im Wesentlichen die gleichen Inhaltsstoffe, wie flüssige Shampoos und haben einen leicht sauren pH-Wert. Eine saure Spülung ist daher nicht notwendig. Die Bars enthalten immer eine Fettphase, weil sie ansonsten einfach nicht zusammen halten würden. Dadurch schäumen sie nicht so stark, wie flüssige Shampoos und machen oft eine Pflegespülung überflüssig.
Fettphase: Da es sich bei Shampoos um sogenannte "Rinse-off" Produkte handelt, müssen hier meiner Meinung nach keine teuren Öle verwendet werden.
Wie auch bei den flüssigen Shampoos können Shampoo Bars zur gesamten Körperpflege genutzt werden. Es ist nicht nötig, extra noch einen anderen Dusch-Bar herzustellen. Wer dies dennoch machen möchte, kann den Wirkstoffanteil etwas verringern und diese Menge stattdessen mit Wasser auffüllen.
Dieser luxuriöse Shampoo Bar entwickelt einen feinen Schaum und ist schneeweiß (natürlich nur, wenn er nicht eingefärbt wird).Die Haare werden sanft und rückfettend gereinigt.
Trockenphase in einer Rührschüssel zusammen mischen.
Flüssigphase zusammen mischen.
Für die Fettphase zuerst Cetylalkohol (wichtig!) im Öl lösen und dann die Kakaobutter schmelzen.
Fett- und Flüssigphase in die Rührschüssel mit der Trockenphase geben und mit einem Handrührgerät gut verkneten.
Dann mit den Händen und leichtem Druck weiter kneten, bis die Masse homogen wird.
Entweder Kugeln oder Bars mit den Händen formen, oder die Masse in ein Förmchen geben.
Wer seinen Bar aufhängen möchte, kann einfach eine Kordel einarbeiten. Hierzu am besten eine Schlaufe binden und direkt einarbeiten, oder hinterher im feuchten Zustand ein Loch hinein bohren und dann die Kordel einfädeln.
Hinweis: Shampoo Bars können zur gesamten Körperpflege genutzt werden. Es ist nicht nötig, extra noch einen anderen Dusch-Bar herzustellen.
SCI Pulver hat einen höheren Anteil von waschaktiven Substanzen (ca. 80%), als SLSA Pulver (ca. 65%). Daher muss bei der Anteil der Füllstoffe bei der Verwendung von SCI Pulver etwas erhöht werden, damit der Bar das richtige Volumen erhält.
Diese Spülung pflegt das Haar und macht es sehr leicht kämmbar. Sie ist recht fest und kann genau so angewendet werden, wie gekaufte Produkte.
Zurerst Cetylalkohol im Öl lösen und dann das Kurquat.
Diese Fettphase und Wasser auf 65-68 °C erhitzen und Wasser unter ständigem Rühren in Fettphase einrühren.
Die wichtigste Vorbeugung gegen Haarausfall und Schuppen ist eine gesunde Kopfhaut. Was aber tun, wenn alle Mühe nicht gereicht hat und es trotzdem dazu kommt? Hier heißt es zunächst, nicht zu verzweifeln.
Sowohl Haarausfall als auch Schuppen haben vielfältige Ursachen und können oft behoben oder zumindest gelindert werden. Das gilt vor allem für die Schuppen. Beim Haarausfall sieht es leider manchmal anders aus, da dieser oft hormonell bedingt ist. Trotzdem kann auch hier die richtige Pflege Linderung verschaffen.
Vitamine sind ein gutes Mittel gegen lästige Schuppen, da sie die Kopfhaut stärken.
Dass das klebrige und dickflüssige Rizinusöl gut für die Haarwurzeln ist, war mir bekannt. Aber wie es verarbeiten, damit es gut auf die Kopfhaut aufgetragen, leicht wieder ausgewaschen werden kann und trotzdem seine volle Wirkung entfaltet?
Letztendlich habe ich mich für eine kalt gerührte Lotion mit Lysolecithin entschieden. Das Rizinusöl verteilt sich erstaunlich gut und auch die anderen Inhaltsstoffe bilden eine stabile Lotion, die sich gut verteilen und vor allem hinterher auch leicht auswaschen lässt.
Wie lange Du Dein selbstgemachtes Shampoo nutzen kannst, hängt zunächst einmal davon ab, welche Art des Shampoos Du verwendest:
Sollte sich das flüssige Shampoo zersetzen oder komisch riechen, musst Du es leider im Müll entsorgen.
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