Rival de Loop Wimperntusche im Test: Ein umfassender Überblick

Welche Mascara hält wirklich, was sie verspricht? Stiftung Warentest hat 14 Produkte (von Drogerie bis Luxus) untersucht. Hier ist das Ergebnis.

Sie verlängern die Wimpern, ohne puppenhaft zu wirken und verdichten die Härchen, ohne zu verkleben: Es gibt unzählige Mascaras, die mit einem rundum makellosen Augenaufschlag werben. Doch welche hält wirklich, was sie verspricht?

14 Mascaras im Test bei Stiftung Warentest

Stiftung Warentest hat in der aktuellen August-Ausgabe 14 schwarze Volumen-Mascaras unter die Lupe genommen. Darunter: drei wasserfeste, als auch elf nicht-wasserfeste Produkte, Drogerie-Mascaras, Naturkosmetik-Wimperntuschen sowie Luxus-Produkte.

So lief der Test ab

Je 20 Frauen tuschten sich mit jeder Mascara eine Woche lang die Wimpern und beurteilten gemeinsam mit Expert*innen die Ergebnisse. Zusätzlich wurden im Labor die Mascaras auf Keime und andere kritische Inhaltsstoffe untersucht. Die wasserfesten Versionen mussten außerdem einem Sprühnebel- und Wischtest standhalten.

Welche Mascara ist am besten? Das Ergebnis laut Stiftung Warentest

Leider konnte keine der getesteten Mascaras mit der Note „sehr gut“ abschneiden. Immerhin haben sieben Wimperntuschen mit der Note „gut“ überzeugt, darunter allerdings keine wasserfeste Mascara.

Alarmierend: In vier Produkten (eins davon aus der Naturkosmetik) wurden verbotene Stoffe wie Arsen und Naphthalin nachgewiesen.

Gleich zwei Drogerie-Produkte teilen sich den ersten Platz mit der Gesamtnote „gut“ (2,3): die „Colossal Volum’ Express Mascara“ von Maybelline für ca. 8 Euro sowie die „Rival de Loop Ultimate Fake Lashes Mascara“ von Rossmann für unter 4 Euro.

Knapp dahinter folgt das luxuriöseste Produkt dieses Mascara-Tests: Die „Le Volume de Chanel Mascara“ für knapp 28 Euro schnitt mit der Note 2,4 ab. Sie soll die Wimpern länger und voller erscheinen lassen: Wimperntusche.

Mascara-Test: Die Testsieger im Überblick

Eines vorweg: Ein mit "Sehr gut" bewertetes Spitzenprodukt gibt es im Wimperntusche-Test von Stiftung Warentest nicht. Sieben der Wimperntuschen konnten immerhin mit einem "Gut" abschneiden - darunter ist allerdings keines der wasserfesten Produkte.

Besorgniserregend: In vier der geprüften Mascaras wurden verbotene Stoffe gefunden. In zweien sogar das krebserregende Schwermetall Arsen, eine davon ist ein zertifiziertes Naturkosmetikprodukt. Zwei andere Wimperntuschen sind mit dem polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoff Naphthalin versetzt, der als vermutlich krebserzeugend gilt.

So lief der Mascara-Test von Stiftung Warentest ab

Die Wimpern betonen, voller und länger wirken lassen: Dafür greifen Millionen (vorwiegend) Frauen täglich zur Wimperntusche. Doch was genau malt man sich da eigentlich Tag für Tag ins Gesicht? Dieser Frage ist Stiftung Warentest in einem Ende Juli 2021 veröffentlichten Mascara-Test nachgegangen.

Die Verbraucherschutzorganisation prüfte insgesamt 14 Volumen-Mascaras in der Farbe Schwarz. Elf davon waren nicht-wasserfest, drei wasserfest. Unter den getesteten Produkten sind bekannte, konventionelle Kosmetik-Marken wie Maybelline, Manhattan oder L‘Oréal Paris, Naturkosmetik-Hersteller wie Lavera oder Sante und Luxus-Label wie Chanel.

Die Preisspanne ist riesig: Während es die günstigste Mascara im Test schon für 2,45 € gibt, kostet die teuerste stolze 35 €.

Um die besten Mascaras zu finden, tuschten sich jeweils 20 Frauen für eine Woche die Wimpern mit einem der Produkte. Ihre Beurteilung floss genauso ins Endergebnis ein, wie die Tests von Experten im Labor, die die Wimperntuschen auf Keime und andere kritische Stoffe untersuchten. Die wasserfesten Mascaras mussten außerdem in einem Sprühnebel- und Wischtest bestehen.

Welche Wimperntusche passt zu mir? – Mascara Guide Tutorial | Maybelline New York

Mascara-Test: Die Testsieger im Detail

Die Beliebte: "The Colossal 100% Black"-Mascara von Maybelline

Testsieger im Mascara-Test: "The Colossal 100% Black" von Maybelline. Auch die Haltbarkeit wird für gut befunden.

Das Testurteil im Detail:

Testkriterium Gewichtung Testurteil
Kosmetische Eigenschaften 55 % 2,2
Anwendung 25 % 1,9
Kritische Stoffe 5 % 1,7
Mikrobiologische Qualität 0 % nicht auffällig
Nutzungsfreundlichkeit der Verpackung 5 % 5,0
Deklaration und Werbeaussagen 10 % 2,8
Gesamturteil 100 % 2,3

Die Günstige: "Ultimate Volume Fake Lashes Mascara" von Rossmann Rival de Loop

Schnitt ebenfalls mit 2,3 ab: "Ultimate Volume Fake Lashes Mascara" von Rossmann Rival de Loop. Positiv: Die Mascara kommt ohne Konservierungsstoffe aus und ist trotzdem gut haltbar.

Übrigens: Sowohl die Maybelline- als auch die Rival-de-Loop-Wimperntusche bekamen von den Prüfern in Sachen Nutzungsfreundlichkeit der Verpackung ein "Mangelhaft". Der Grund: Bei beiden Produkten ist keine sogenannte Originalitätssicherung vorhanden. Diese würde sicherstellen, dass die Tusche im Laden nicht schon von anderen Kund*innen geöffnet und getestet wurde.

Das Testurteil im Detail:

Testkriterium Gewichtung Testurteil
Kosmetische Eigenschaften 55 % 2,3
Anwendung 25 % 2,0
Kritische Stoffe 5 % 1,7
Mikrobiologische Qualität 0 % nicht auffällig
Nutzungsfreundlichkeit der Verpackung 5 % 5,0
Deklaration und Werbeaussagen 10 % 1,8
Gesamturteil 100 % 2,3

Die Luxuriöse: "Le Volume de Chanel Mascara" von Chanel

Mit 35 € das teuerste Produkt im Mascara-Test: "Le Volume de Chanel Mascara" von Chanel. Mit einem stolzen Kaufpreis von durchschnittlich 35 € für gerade einmal 6 g Wimperntusche ist sie bei weitem die teuerste Mascara, die von geprüft wurde. Preis kann jetzt höher sein.

Die Trennung der einzelnen Wimpern bewerteten die Tester nicht so positiv, in Sachen Volumen, Länge, Schwung und Natürlichkeit konnte die Chanel-Mascara aber überzeugen.

Das Testurteil im Detail:

Testkriterium Gewichtung Testurteil
Kosmetische Eigenschaften 55 % 2,4
Anwendung 25 % 2,4
Kritische Stoffe 5 % 2,8
Mikrobiologische Qualität 0 % nicht auffällig
Nutzungsfreundlichkeit der Verpackung 5 % 2,4
Deklaration und Werbeaussagen 10 % 2,6
Gesamturteil 100 % 2,4

Was bedeutet das Wort Mascara?

Der Begriff "Mascara" ist eine Ableitung des mittellateinischen Wortes "masca", das übersetzt "Maske", "Gespenst" oder auch "Albtraum" bedeutet. Während die Italiener und Spanier schon recht früh das heutige "mascara" zur Beschreibung der schwarzen Wimpernfarbe verwendeten, war im Englischen zunächst die Form "mascaro" geläufig. Seit etwa 1922 setzte sich aber auch dort die weibliche Endung durch, die hierüber schließlich auch bei uns in Deutschland ankam.

Kann ich jeden Tag Mascara tragen?

Tatsächlich raten Expert*innen vom täglichen Mascara-Gebrauch eher ab. Der Grund dafür: Wimperntusche steht im Verdacht, die Poren am Lidrand zu verstopfen. Dadurch wird die Ölproduktion rund ums Auge verhindert, die normalerweise dafür sorgt, dass der Tränenfilm auf dem Auge verbleibt, nicht abläuft und so das Auge ausreichend befeuchtet.

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