Wimperntusche, auch Mascara genannt, ist ein unverzichtbares Produkt für viele Frauen, um ihre Wimpern zu betonen und einen ausdrucksstarken Augenaufschlag zu erzielen. Die in 22 Tests analysierten Wimperntusche-Produkte begeistern durch ihre hervorragende Qualität und überraschend natürliche Ergebnisse.
Heutzutage sind die Produkte für verschiedene Effekte verfügbar. Hat man eher feine und kurze Wimpern, so können diese mit Hilfe bestimmter Tuschen “künstlich verlängert” werden. Dabei wird eine Art Verlängerung erzielt, der die Wimpern teils deutlich länger aussehen lässt. Andere Mascaraarten geben den Wimpern einen fülligen und voluminösen Touch, dass sie voller wirken. Zu guter Letzt kann man auch auf Sorten zurückgreifen, die einen Verlängerungseffekt hervorrufen ohne dabei tatsächlich eine echte Verlängerung anbringen zu müssen.
Die getesteten Modelle überzeugen besonders durch ihre hochwertigen Inhaltsstoffe, die frei von bedenklichen Substanzen sind und für eine optimale Verträglichkeit sorgen. Dank der durchdachten Bürstenform lässt sich das Produkt besonders präzise auftragen, was zu einem gleichmäßigen und definiertem Erscheinungsbild führt. Die beeindruckende Haltbarkeit der Wimperntuschen garantiert einen langanhaltenden Look ohne Verschmieren oder Krümeln.
Dabei punkten die Produkte nicht nur mit einem natürlichen Volumen und sichtbar verlängerten Wimpern, sondern auch mit einer besonders anwenderfreundlichen Handhabung. Die mikrobiologische Qualität und die geringe Schadstoffkonzentration unterstreichen zudem den hohen Qualitätsstandard dieser Kosmetikprodukte. Die praktische und ästhetisch ansprechende Verpackung rundet das überzeugende Gesamtbild ab.
Wie man die Mascara auf die Wimpern am besten aufträgt ist auf zahlreichen Ratgeberseiten beschrieben und bekannt. Hat man z.B. eher kurze Wimpern und möchte diese voller gestalten, so ist zum einen eine dünne Bürste empfehlenswert, die die Wimpern besser mit Farbe umgibt. Damit pumpen Sie unnötig Luft hinein, sodass sich feine Klumpen bilden, die dann zu einem unbefriedigendem Ergebnis führen und für verklebte Wimpern sorgen.
Für heiße Tage, an denen die Schweißentwicklung auf der Haut hinzukommt oder man mit Wasser in Berührung kommt, sind wasserfeste Produkte verfügbar. In der Regel sind nahezu alle Tuschen hautverträglich und dermatologisch getestet, sodass man hier nicht darauf achten muss ob an sie verwenden kann.
Die Zeitschrift "Öko-Test" hat für die September-Ausgabe 19 Mascaras ins Labor geschickt - darunter zehn konventionelle, wasserfeste und neun Naturkosmetik-Produkte. Mit gemischtem Ergebnis. Zehn Mascaras können die Tester uneingeschränkt empfehlen. Einwandfreie Inhaltsstoffe sorgen für den perfekten Augenaufschlag. Gesamturteil dafür, die Note "Sehr gut". Neun davon sind zertifizierte Naturkosmetikprodukte aus dem Bioladen oder Drogeriemärkten. Allesamt allerdings nicht wasserfest.
Doch auch eine wasserfeste Wimperntusche konnte die Tester überzeugen: Die günstige - 3,74 Euro pro 10 Milliliter - und "sehr gute" Mascara "Rival-de-Loop 3 in 1 Multi Effect Mascara Waterproof" von Rossmann. Auch die Tusche "Max Factor False Lash Effect Waterproof" von Procter und Gamble für 9,12 Euro pro 10 Milliliter gehört mit der Note "Gut" zu den besseren Produkten.
Zwei wasserfeste Produkte fallen im Test allerdings durch: In der Wimperntusche "Astor Big & Beautiful Boom! Waterproof" - 6,66 Euro pro 10 Milliliter - fand das Labor halogenorganische Verbindungen, PEG / PEG-Derivate und Propylparabene. "Öko-Test" hält diese Substanzen für "bedenklich" und wertet daher ab: im Gesamturteil gab es ein "Ungenügend".
In der Mascara der DM-Eigenmarke "P2 High Impact Mascara Waterproof" stecken polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die als krebserregend gelten. Bei diesem Produkt bemängeln die Tester stark erhöhte Mengen Naphtalin. Die Tusche erhielt deswegen das Gesamturteil "Mangelhaft".
Ein weiterer Mangel der Wimperntusche von DM - zudem bei zwölf weiteren Produkten - ist das fehlende Hygienesiegel. Anhand dieses Siegels kann der Verbraucher feststellen, ob das Mascararöhrchen vor dem Kauf schon einmal geöffnet wurde. In geöffnete Röhrchen können unter Umständen Keime eindringen. Nur ein intaktes Siegel gibt Sicherheit, so die Tester.
Wasserfeste Mascara funktioniert nur mit Chemie. Ein niedriger Wasseranteil sowie erdölbasierte Substanzen wie Paraffine und Silikon sorgen dafür, dass die Wimperntusche auf den Wimpern haftet. Mit rein natürlichen Inhaltsstoffen lässt sich dieser Halt nicht erreichen. Wegen solch bedenklicher Inhaltsstoffe bleibt für weitere sechs konventionelle Mascaras nur das Mittelfeld mit den Noten "Befriedend" und "Ausreichend".
Täglich wasserfeste Wimperntusche zu verwenden, ist laut "Öko-Test" zudem nicht empfehlenswert. Denn die Tusche lasse sich nur schwer entfernen. Wer jeden Abend fest reibt, riskiere gereizte Augenpartien.
Es gibt Wimperntusche ohne problematische Inhaltsstoffe. Unser Test zeigt: Einige der getesteten Mascaras überzeugen mit einwandfreien Rezepturen. In anderen Produkten sind wir aber auch auf bedenkliche Mineralölrückstände gestoßen.
Für unseren Test haben wir 16 schwarze Mascaras mit ausgelobtem Volumen-Effekt eingekauft, darunter sieben Mal zertifizierte Naturkosmetik. Unabhängige Labore prüften die Produkte in unserem Auftrag auf polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Schwermetalle und weitere Elemente - diese Substanzen waren jedoch nur in wenigen Produkten in geringen Spuren nachweisbar, die wir nicht abwerten. Darüber hinaus ließen wir die Wimperntuschen auf Formaldehyd/-abspalter und halogenorganische Verbindungen sowie je nach Deklaration auf N-Nitrosodiethanolamin, Chlorphenesin, Diethylphthalat, deklarationspflichtige Duftstoffe, polyzyklische und Nitro-Moschusverbindungen sowie Cashmeran untersuchen.
Waren Paraffine deklariert, wurden die Produkte einer Prüfung auf Mineralölkohlenwasserstoffe und ähnliche Verbindungen (MOSH/MOSH-Analoge/MOAH) unterzogen. Stand in der Inhaltsstoffliste die Silikonverbindung Cyclopentasiloxan (D5), ließen wir im Labor prüfen, ob eine Verunreinigung mit dem als vermutlich fruchtbarkeitsschädigend eingestuften D4 vorliegt. Anhand der Deklaration erfassten wir darüber hinaus synthetische Polymere und BHT.
Sechs Wimperntuschen enthalten Paraffine, also künstlich hergestellte Fette auf Erdölbasis. Und die Laboranalysen zeigen: Alle paraffinhaltigen Mascaras im Test sind mit MOAH belastet. Die Paraffine selbst, wie auch PEG-Verbindungen, die wir eigentlich wegen möglicher unerwünschter Einflüsse auf die Hautbarriere kritisieren, werten wir in diesem Test nicht ab.
Synthetische Polymere: Alle konventionellen Mascaras in unserem Test setzen umweltbelastende synthetische Polymere ein. Solche Substanzen, zu denen auch Silikonverbindungen zählen, sollen für besseren Halt und den wimpernverlängernden Effekt sorgen.
Kritik gibt es außerdem für die Verpackungen: Denn recyceltes Plastik aus dem Wertstoffkreislauf suchten wir - bis auf wenige Ausnahmen - leider vergeblich.
Mascara zunächst in Zickzack-Bewegungen auf die oberen Wimpern auftragen. Für einen intensiveren Effekt können die oberen Wimpern erneut getuscht werden. Noch mehr Volumen bringt eine Wimpernzange. Diese dafür mit dem Föhn leicht erwärmen und dann für einige Sekunden am Wimpernkranz zusammendrücken. Wichtig: Die Zange immer vor dem Tuschen anwenden.
Achtet besonders darauf, die Bürste nicht zu oft hintereinander in die Tube zu schieben, denn dadurch pumpt ihr Luft in den kleinen Behälter, was die Mascara schneller austrocknen lässt.
Ihr habt eine Wimpernzange gefunden, mit der ihr gut klarkommt? Nicht vergessen, sie immer gut zu reinigen und die Gummifläche auszutauschen!
Ihr möchtet eure Wimpern noch mehr betonen? Ein Primer eignet sich dafür gut, denn so lässt sich das Produkt nicht nur besser auftragen, sondern die Wimpern werden oft noch ein wenig verlängert.
Für die unteren Wimpern empfehlen wir den viralen Selena-Gomez-Hack, bei dem die Wimpern mit einer Pinzette zu kleinen Clustern zusammengefasst werden, um einen puppenhaften Look zu erzielen.
Vincent Ford, Global Artist bei Nars, ist der Meinung, dass die beste Art und Weise, Mascara aufzutragen, davon abhängt, welche Geschichte man mit den Augen erzählen möchte. Für einen natürlichen Look soll man das Bürstchen durch die Wimpern von der Wurzel bis zur Spitze ziehen, als würde man die Wimpern kämmen, um sie zu verlängern.
Überschüssige Mascara, die sich ungewollt aufgebaut hat, kann man loswerden, indem man mit einem sauberen Wimpernkamm oder Bürstchen nochmals über die getuschten Wimpern streicht.
„Für einen dramatischeren Look baue ich die Mascara gern am Wimpernansatz auf, indem ich das Bürstchen am Wimpernansatz von einer Seite zur anderen bewege, ohne die Spitzen zu tuschen”, verrät Vincent Ford. “Das ergibt einen federleichten, vollen Wimpernaufschlag, der jedem:jeder gut steht.” Du siehst also: Die Technik mit Zickzack-Bewegungen zahlt sich definitiv aus.
Das GLAMOUR-Team hat verschiedene Mascaras aus unterschiedlichen Kategorien und Preis-Ranges getestet. Hier sind einige der besten Produkte, die für den perfekten Augenaufschlag sorgen:
Hier finden Sie eine Übersicht der getesteten Mascaras mit ihren jeweiligen Eigenschaften:
| Produkt | Effekt | Farben | Wasserfest? | Besondere Eigenschaften |
|---|---|---|---|---|
| Monika Blunder Architect Eyes Buildable Mascara | Verlängernd, definierend | Schwarz, Braun | Nein | Enthält Sheabutter, vegan und tierversuchsfrei |
| Kvd Beauty Full Sleeve Mascara | Volumenverstärkend | Schwarz | Nein | Mit "24H Tattoo Tubing Technology" |
| Maybelline Classic Volum’ Express Waterproof Mascara | Volumenverstärkend, verdichtend | Schwarz | Ja | Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis |
| L’Oréal Paris Volume Million Lashes Panorama Mascara | Definiert, gefächert | Schwarz, Braun | Nein | Bürste mit unterschiedlich langen Borsten |
Zwei Arten von Wimperntuschen lassen sich unterscheiden, die wasserlöslichen und die wasserfesten. Wobei beide Bezeichnungen nicht allzu genau genommen werden sollten, denn weder kann wasserlösliche Tusche mit reinem Wasser entfernt werden, noch hält eine wasserfeste Wimperntusche einem Bad oder Regenguss stand. Sobald das Auge mit größeren Wassermengen in Berührung kommt, etwa durch Tränen oder in der Dusche, gibt es auch für wasserfesten Mascara kein Halten mehr. Schweiß allerdings halten die meisten Produkte überraschend gut aus, sodass Sie sie während des Sports tragen können.
Eine andere Variante, die sogenannten Zwei-Komponenten-Mascaras, besteht aus einer Base und der herkömmlichen Tusche. Die Base wirkt unterschiedlich - entweder verlängernd und verdichtend, da sich winzig kleine Fasern an den Wimpern anlagern; oder sie kräftigen und pflegen die Wimpern durch spezielle Pflegewirkstoffe.
Wasserfeste Wimperntusche müssen Sie mit einem ölhaltigen Makeup-Entferner entfernen. Allerdings ist auch bei wasserlöslicher Wimperntusche meist ein Makeup-Entferner notwendig, da man ohne zu stark reiben müsste. Damit würden sowohl die Wimpern als auch die empfindliche Haut um die Augen zu stark strapaziert werden.
Übrigens: Verzichten Sie bitte niemals auf das abendliche Abschminken. Manche Frauen nehmen das nicht allzu ernst. Dabei ist das restlose Entfernen von Mascara sehr wichtig für die Gesundheit Ihrer Wimpern. Reste von Wimperntusche können die Wimpern spröde werden lassen. Im schlimmsten Fall brechen Wimpern einfach ab. Achten Sie auch auf die Haltbarkeit.
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