Rasur Frisur Männer Anleitung: So gelingt der perfekte Undercut und Buzz Cut

Der Undercut-Haarschnitt ist seit Jahrzehnten sowohl in der alternativen als auch in der Mainstream-Szene beliebt. Die Friseure zur Zeit des Ersten Weltkriegs waren von diesem Schnitt begeistert, weil er einfach und schnell durchführbar war. Er hatte genug 'Wow-Faktor', um das Selbstvertrauen bei Militärparaden zu stärken. Der attraktive Look eines Undercuts ist nur einer der Gründe, warum er bei Männern und Frauen immer noch beliebt ist. Wenn du lernst, wie man Haare mit einem Haarschneider schneidet, ist der Undercut eine großartige Option.

Kurzhaarfrisuren sind einfach unschlagbar praktisch - dir aber ein bisschen zu langweilig? Dann solltest du einmal ausprobieren, dir Muster in die Haare zu rasieren. Von der schlichten Linie bis hin zum aufwendigen Tribal ist hier so ziemlich alles drin.

Möchtest du dir ein Muster in den Schopf rasieren, brauchst du dafür vor allem eines: raspelkurze Haare. Besonders unkompliziert bist du mit einem Buzzcut unterwegs. Magst du es so richtig kurz, kannst du alle Haare auf eine einheitliche Länge herunter rasieren. Ist dir das zu radikal, stutzt du lediglich die Seitenpartien und den Nacken auf etwa 3 bis 5 Millimeter. Das Deckhaar auf dem Kopf darf etwas länger bleiben.

Du kannst dich nicht so richtig zum Beinahe-komplett-Kahlschlag durchringen, willst aber trotzdem Muster in deine Haare rasieren? Dann ist der Undercut das Richtige für dich. Bei dieser Frisur werden die Seitenpartien und der Nacken kurz rasiert. Das Deckhaar darf dagegen deutlich länger bleiben und wird zum Beispiel zum lässigen Man Bun hochgebunden.

Ein Beispiel für einen modernen Undercut

Vorbereitung für den perfekten Undercut

Schneide dein Haar mit einem Spiegel im hellsten Raum des Hauses. Wenn du keine Sprühflasche hast, kannst du dein Haar auch direkt nach der Haarwäsche und -pflege schneiden. Das kann dir dabei helfen, einen gleichmäßigeren Undercut zu erzielen - aber Waschen ist für diese Frisur nicht unbedingt erforderlich, also mach dir keine Sorgen, wenn du keine Zeit hast.

Grundsätzlich kann jeder den für ein Hair-Tattoo nötigen Kurzhaarschnitt tragen. Du solltest jedoch bedenken, dass Dinge wie eine ungleichmäßige Kopfform, Narben oder auch abstehende Ohren bei diesem Look deutlicher sichtbar werden. Aber keine Bange: Schon ein paar Millimeter Haarlänge mehr können hier wahre Wunder wirken. Etwa 10 bis 15 Millimeter Länge sind in diesem Fall der perfekte Kompromiss.

Das richtige Equipment

Egal, ob du in deine eigene Haarpracht ein Muster rasieren oder den Schopf deiner Kinder mit einem Hair-Tattoo verzieren möchtest: In jedem Fall brauchst du das richtige Equipment!

  • Eine gute Schere: Mit ihr kannst du längere Haarsträhnen abschneiden, bevor es ans Feintuning mit Trimmer und Rasierer geht.
  • Ein Rasiermesser: Benutze am besten nur ein wirkliches gutes Rasiermesser mit möglichst neuen, scharfen Klingen. Mit ihm rasierst du nach dem Trimmen ganz easy akkurate Muster in die Haare.
  • Hair-Tattoo-Schablonen: Bei allen Mustern, die über einfache Geometrie hinausgehen, können Hair-Tattoo-Vorlagen ziemlich nützlich sein.
  • Einen Spiegel, besser noch zwei: An den Seiten mag die Mission „Hair-Tattoo“ noch unter Zuhilfenahme des Badezimmerspiegels glücken.

Zusätzlich kann ein Handtuch auf den Schultern nicht schaden, so ersparst du dir juckende Stoppeln im Shirt.

Undercut selber schneiden: Schritt für Schritt

Du hast alle Utensilien beisammen? Dann kann es ja losgehen! Für den ersten Versuch raten wir dir zu einem einfachen Muster - oder einer helfenden Hand, die dich bei komplizierteren Hair-Tattoos unterstützt.

Haare schneiden bei Männern - Haarschnitt mit Maschine

  1. Schritt 1: Haare waschen. Haargelreste und andere Stylingprodukte erschweren dir das Rasieren nur unnötig.
  2. Schritt 2: Stutzen. Trimme deine Haare auf die gewünschte Länge. Am besten beginnst du dafür mit einer etwas höheren Einstellung und arbeitest dich nach und nach zur optimalen Restlänge vor.
  3. Schritt 3: Rasieren. Wer die Kopfhaut besonders schonen möchte, trägt vorab einen milden Rasierschaum auf die Stelle auf, an der Muster ins Haar rasiert werden sollen. Spanne die Haut dann mit den Fingern deiner freien Hand etwas an, so reduzierst du das Schnittrisiko. Nun kannst du mit dem Rasiermesser vorsichtig dein Hair-Tattoo rasieren. Arbeite in kleinen Schritten und drücke nicht zu fest mit der Klinge auf.
  4. Schritt 4: Abbrausen. Bist du mit dem Ergebnis zufrieden, folgt zum Abschluss noch einmal eine Kopfwäsche.

Detaillierte Anleitung für den Undercut

  1. Schritt 1: Wenn dein Haar feucht ist, kämme den oberen Teil deines Kopfes in eine Hufeisen-Form. Du arbeitest also mit allem, was sich zwischen deinen Seitenscheiteln befindet. Verwende bei Bedarf eine oder zwei Haarspangen, um das Haar zusammenzuhalten.
  2. Schritt 2: Verwende einen Kamm und einen Haarschneider, um den Nacken und den unteren Rand des Kopfes zu kürzen. Nimm einen Haarschneider in der Größe #1 (3 mm) oder #2 (6 mm), je nachdem, wie kurz dein Schnitt sein soll. Achte darauf, dass du das Haar im oberen Bereich oder im Scheitel nicht abschneidest. Wenn du einen verbundenen Undercut kreieren möchtest, solltest du zu einem Haarschneider wechseln, der zwei Größen länger ist. Verblende den Schnitt um die Oberfläche des Kopfes herum. Wenn du einen unterbrochenen Undercut erzielen möchtest, kannst du bei der #1 oder #2 bleiben, die du ursprünglich verwendet hast, und die Haare hinten und an den Seiten trimmen.
  3. Schritt 3: Sobald du einen gleichmäßigen oder sogar einen Fade-Look erreicht hast, kannst du die Haarspangen in der oberen Haarpartie herausnehmen und mit dem Kamm durch das Haar fahren. Wenn du dein Haar seitlich trägst, schneide diese Partie länger.
  4. Schritt 4: Dies ist der Bereich, in dem du wirklich von einem hochwertigen Trimmer für Männerhaare profitierst - die Koteletten. Saubere, ausgeprägte Koteletten können den Unterschied zwischen einer guten und einer schlechten Undercut-Frisur ausmachen. Außerdem lassen sie die Kieferpartie kantiger erscheinen, was ideal für einen Undercut ist. Wenn du ein Gerät wie den Braun All in One Trimmer besitzt, kannst du ganz einfach von der Länge deines Haarkamms auf die eines Rasiermessers wechseln.

Zum Schluss kannst du das Haar mit deinem Lieblingsprodukt stylen. Genieße es, deine Undercut-Frisur zu zeigen, begleitet von einem knallharten Gang und einem Selbstbewusstsein, das nicht zu erschüttern ist.

Variationen des Undercut

Man sieht oft verbundene Undercuts - mit einem Scheitel-zu-den-Seiten-Fade kann dieser klassische Look deine Gesichtsform breiter und quadratischer erscheinen lassen. Ein unterbrochener Undercut lenkt den Blick auf den Scheitel, der in einer Linie rasiert ist und einen gleichmäßigen oder verblassenden Schnitt an den Seiten nachzeichnet. Dies sorgt für einen auffälligeren und markanteren Effekt.

Fade Cut: Die Kunst des Übergangs

Begriffe wie Fade Cut, Low Fade, High Fade und Scissor Fade sagen euch nichts? Die Basis der meisten Übergänge ist der sogenannte Fade Cut. Die Haare werden von oben nach unten hin immer kürzer geschnitten beziehungsweise rasiert, damit es so wirkt, als würden die Haare nach unten hin verblassen.

Dieser Effekt kommt durch die Kopfhaut zustande, welche aufgrund der im Verlauf kürzer werdenden Haare immer deutlicher zum Vorschein kommt. Bei solch einem Übergang arbeitet der Friseur oder Barbier mit einem Rasierer und verblendet die Haare: Verblenden ist der Vorgang, bei dem die Haare mit unterschiedlichen Aufsätzen immer kürzer geschnitten werden, und sie somit den fließenden Übergang bilden.

  • Low Fade: Der Low Fade zeichnet sich durch das Verblassen der Haare am unteren Teil des Kopfes aus.
  • Medium Fade: Beim Medium Fade werden die Haare ab etwa der Mitte des Kopfes verblendet. Ebenso wie der Low Fade ist der Medium Fade unauffällig.
  • High Fade: Bei dieser Variante werden die Haare weit oben am Kopf verblendet, weshalb der Kontrast zwischen dem langen Deckhaar und den kurzen Seiten deutlich sichtbarer ist.
  • Scissor Fade: Der Scissor Fade wird, anders als die anderen Varianten, ausschließlich mit der Schere geschnitten. Dadurch werden die Haare nicht so kurz wie mit dem Rasier und dementsprechend auch die Haut unter den Haaren weniger stark sichtbar. Diese Art ist perfekt, wenn ihr einen unauffälligen Schnitt sucht, der sehr sauber wirkt.
  • Shadow Fade: Das typische Merkmal des Shadow Fades ist sein langgezogener Übergang: Bei diesem Fade-Haarschnitt wird über ein sehr breites Areal verblendet, weshalb der Fade wie eine Art Schatten des Deckhaares wirkt.
  • Skin Fade: „Seiten auf Null mit Übergang“ klingt erstmal nach einer etwas rustikalen Beschreibung einer Frisur, doch eigentlich ist damit der sogenannte Skin Fade gemeint. Was das Deckhaar anbelangt, sind bei diesem Übergang keine Grenzen gesetzt.

DIY-Haarschnitt: Tipps und Tricks

Du hast keine Lust auf den Friseursalon, aber dein Nacken und deine Koteletten brauchen ein Fresh-Up? Mit diesen Tipps wirst du selbst zum Profi Können Männer Haare selber schneiden? Klar, trau dich! Mit den richtigen Tipps bringst du deine Haare wieder in Form. Wir zeigen dir die passenden Haarschneidemaschinen und 3 genaue Anleitungen, damit nichts schiefgeht.

Produkttipps: 3 Haarschneidemaschinen für Männer

Möchtest du dir selbst die Haare schneiden, ist das Equipment entscheidend: Was du jetzt brauchst, ist eine gute Haarschneidemaschine. Achte darauf, dass das Gerät mehrere Aufsätze hat. So kannst du mit unterschiedlichen Längen arbeiten.

Haare schneiden für Männer: Koteletten, Nacken, Kopf Möchtest du die Haare selbst schneiden, stellt Mann sich am besten vor einen Spiegel. Positioniere direkt hinter dir einen zweiten Spiegel. So siehst du dich von allen Seiten und gehst sicher, dass du keine Strähne auslässt. Alternativ legst du dir einen 360-Grad-Spiegel zu, der ist dreiteilig und du siehst dich aus jedem Winkel.

Eine moderne Haarschneidemaschine mit verschiedenen Aufsätzen

Koteletten selbst schneiden: So geht’s Schritt für Schritt

  1. Trimme deinen Bart wie gewohnt.
  2. Setze einen etwa einen Zentimeter langen Scheraufsatz auf deinen Rasierer.
  3. Trimme die Koteletten mit kurzen Aufwärtsbewegungen.
  4. Entferne dann den Trimmaufsatz.
  5. Klappe ein Ohr herunter und schneide die Haare selbst ringsum in einer Rundung ab.
  6. Gehe auf der anderen Seite genauso vor.
  7. Schaue gerade in den Spiegel.
  8. Halte den Rasierer waagerecht und kürze die Koteletten auf die Wunschlänge.

Nacken selbst rasieren: So geht’s Schritt für Schritt

  1. Kämme alle Haare am Hinterkopf glatt nach unten.
  2. Stelle dir eine Linie vor, an der dein Haar enden soll.
  3. Rasiere auf der Höhe der gedachten Linie an einer Stelle die Haare kurz.
  4. Die rasierte Stelle gilt jetzt als Referenzpunkt. Rasiere so den ganzen Nacken aus.
  5. Rasiere unterhalb der Schnittkante mit einem Trocken- oder Nassrasierer die letzten Härchen ab.

Tipp: Möchtest du im Nacken die Haare rasieren, kürze sie lieber erst einmal nur ein wenig. Du kannst später nacharbeiten. Beginnst du zu weit oben, sind dir die Haare vielleicht am Ende zu kurz.

Den Kopf selbst rasieren: So geht’s Schritt für Schritt

Bei einer eher kurzen Haarlänge kannst du mit einem Rasierer die Haare schneiden und so schnell wieder gepflegt aussehen. Überlege dir vorher, wie kurz deine Haare werden sollen. Taste dich langsam heran und starte zunächst mit einem längeren Aufsatz. Kürzen kannst du immer noch. So gehst du vor:

  1. Rasiere dein Haar unbedingt im trockenen Zustand. Nass ist es zu weich und der Rasierer kann es nicht gut greifen.
  2. Beginne am Oberkopf und schere die Haare gegen den Strich, also gegen die Wuchsrichtung: von der Stirn in Richtung Hinterkopf.
  3. Im Nacken rasierst du von unten nach oben.
  4. Die Seiten kürzt du schräg von vorn in Richtung des Hinterkopfs.

Wichtig: Die Haare im Nacken und an den Seiten sollten ein wenig kürzer sein als die oben am Kopf: Haben alle Haare die gleiche Länge, wirkt der Kopf rund. Sind die Seiten hingegen kürzer, macht das den Schnitt markanter und professioneller und es sieht fast so aus, als wärst du beim Friseur oder bei der Friseurin gewesen.

Extra-Tipp: Sind die Haare kürzer als etwa 10 Millimeter, schimmert bei vielen Männern die Kopfhaut durch. Das kommt in einigen Fällen dem Look einer Glatze nahe.

Haare selbst schneiden: Was, wenn es schiefgeht?

Damit beim Haareschneiden nichts schiefläuft, startest du am besten mit einem längeren Aufsatz. Solltest du aus Versehen eine Kante hineinrasieren, kannst du mit einem kürzeren Aufsatz das kleine Malheur ausgleichen.

Ups! Wenn der Schnitt mal danebengeht, hilft nur eins: cool bleiben, nachbessern, Buzz Cut - oder verwuscheln und so tun, als wär’s Absicht. Nimm auch im Nacken und an den Koteletten lieber erst einmal weniger weg und schneide später nach. Dann bist du auf der sicheren Seite. Wenn alle Stricke reißen, lässt du im Friseursalon den Fehler ausbügeln oder stylst die Haare so, dass man den Ausrutscher nicht sieht.

Schnittkanten fallen übrigens besonders auf, wenn die Haare glatt fallen oder unfrisiert sind. Am besten verwuschelst du die sie mit etwas Styling-Paste. Durch den Undone-Look fallen etwaige Unebenheiten nicht mehr auf.

Der Buzz Cut: Einfach, praktisch, markant

Männer mögen es meist unkompliziert und das gilt bei vielen auch für die Frisur. Der Buzz Cut ist genau für solche Menschen gedacht, denn man kann ihn zuhause schneiden, braucht keine Ewigkeiten mehr im Bad, um die Frisur zu stylen, und gleichzeitig sieht er super aus.

Das “Buzz” in “Buzz Cut” deutet bereits auf seinen Stil hin, denn es soll das Geräusch eines Rasierers widerspiegeln. Bei dieser Kurzhaarfrisur wird also fast ausschließlich eine Haarschneidemaschine verwendet. Lediglich bei den Konturen kommt ein Nassrasierer oder ein Rasiermesser zum Einsatz, um den Look zu verfeinern.

Es gibt zwei unterschiedliche Stile: Bei einem besonders kurzen Buzz Cut (ungefähr 5 Millimeter und weniger) werden die Haare meistens auf eine Länge herunter rasiert.

Ein Beispiel für einen klassischen Buzz Cut

Wem steht der Buzz Cut?

Nicht nur Justin TImberlake steht der Buzz Cut: Grundsätzlich passt der einfache Maschinenschnitt zu jedem Mann und jeder Altersgruppe. Ihr solltet euch vorher allerdings eure Kopfform genauer ansehen. Ähnlich wie bei einer Glatze werden Unebenheiten durch die sehr kurzen Haare meist sichtbar. Je kürzer ihr die Haare also rasiert, desto eher fallen solche Dinge auf.

Solltet ihr auffällige Narben oder Dellen haben, könnt ihr euren Buzz Cut auch einfach etwas länger lassen. Hier reichen schon wenige Millimeter mehr aus, um diese zu kaschieren. „Der Buzzcut ist für jedermann geeignet. Die großen Vorteile eines Buzzcuts ist natürlich die Pflegeleichtigkeit. Eine nicht perfekt ovale Kopfform oder auch Narben, sind meiner Meinung nach keine Dinge die man verstecken oder kaschieren sollte.

Solltet ihr tiefe Geheimratsecken oder lichtes Haar am Hinterkopf haben, dann ist der sehr kurze Buzz Cut mit 3 Millimetern die richtige Wahl, denn wenn die Haare länger werden, fallen die unbewachsenen Stellen noch deutlicher auf.

Buzz Cut selber schneiden: So geht's

Wir raten euch den Buzz Cut nur selbst zu schneiden, wenn ihr eine sehr kurze Variante tragt und am besten alle Areale auf die selbe Länge rasieren könnt. Solltet ihr einen längeren Buzz Cut mit 10 bis 15 Millimetern bevorzugen, dann muss ein sehr sauberer Übergang geschnitten werden.

Zuerst solltet ihr eure Haare waschen und danach gründlich trocknen. Als nächstes könnt ihr bereits mit der Haarschneidemaschine ansetzen. Wenn ihr die Frisur zum ersten mal schneidet, dann solltet ihr die Maschine nicht sofort auf wenige Millimeter einstellen. Fangt erstmal mit 10 Millimetern an und arbeitet euch dann langsam mit unterschiedlichen Einstellungen weiter runter. Somit könnt ihr besser abschätzen, welche Länge der Haare euch wirklich gefällt.

Wichtig: Bringt die Haare erstmal auf eine Länge. Wenn ihr einen Buzz Cut mit Übergang möchtet, dann solltet ihr erstmal die Haarlänge des Deckhaares rasieren. Während der Rasur solltet ihr immer wieder die Richtung wechseln und auch von hinten nach vorne rasieren, um wirklich überall eine gleichmäßige Länge zu bekommen. Hier solltet ihr eine andere Person hinzuziehen, die auch den Hinterkopf überprüft und helfen kann.

Sind die Haare überall gleich lang, könnt ihr sie entweder so lassen oder aber mit den Seiten beginnen. Hierfür wählt ihr bei eurer Haarschneidemaschine eine minimal kürzere Stufe und rasiert an den Seiten von unten nach oben bis zur Kante des Deckhaares. Das sorgt für einen leichten Übergang. Hier nochmal der Hinweis: Dieser Übergang ist etwas schwieriger hinzubekommen, weshalb ihr bei längeren Haaren über 5 Millimetern lieber den Profi ranlassen solltet.

Styling und Pflege des Buzz Cut

Wenn ihr den Buzz Cut übrigens zum ersten Mal schneidet, kann es sein, dass ihr kleine rote Pickel oder Punkte auf der Kopfhaut findet. Wenn ihr euch traut zum Rasierer zu greifen, empfehlen wir euch, an einer anderen Stelle die Haare wachsen zulassen. Ein Bart passt nämlich perfekt zum Buzz Cut und hier sind euch keine Grenzen gesetzt. Der Bart sorgt dafür, dass euer Gesicht gleichmäßiger wirkt und der Fokus etwas von der Frisur genommen wird.

Achtet auf die Länge der Haare: Ist der Buzz Cut besonders kurz geschnitten, dann fällt es auch deutlich schneller auf, sobald die Haare nachwachsen. Wenn ihr also beispielsweise einen 3 Millimeter Buzz Cut tragt, dann werdet ihr relativ oft nachrasieren müssen. Wie oft, hängt von eurer persönlichen Schmerzgrenze ab.

Um die natürliche Talgschicht der Kopfhaut zu schützen und Schuppen vorzubeugen, sollte man seine Haare relativ selten mit Shampoo waschen. Bei einem Buzz Cut ist das besonders leicht, denn fettiges Haar fällt bei dieser Frisur so gut wie gar nicht auf (natürlich nur, wenn er besonders kurz ist). Trotzdem solltet ihr alle paar Tage den Kopf mit einem milden Shampoo waschen.

Habt ihr nämlich einen sehr kurzen Buzz Cut, so schützen die Haare nicht mehr so gut vor UV-Strahlen. Dies kann zu Sonnenbrand führen.

Verschiedene Arten von Buzz Cuts

Es gibt verschiedene Arten von Buzz Cuts, die sich durch die Länge, den Stil und die Details des Schnitts unterscheiden. Hier sind einige der beliebtesten Varianten:

  1. Induction Cut: Die kürzeste Form des Buzz Cuts, oft mit der kürzesten Clipper-Einstellung (#0 oder #1) geschnitten. Extrem kurz, fast bis zur Kopfhaut. Häufig bei Militärrekruten verwendet, da er schnell und praktisch ist.
  2. Burr Cut: Ein wenig länger als der Induction Cut, typischerweise mit einer Clipper-Einstellung zwischen #1 und #2. Gibt dem Haar eine leicht fühlbare Textur, bleibt aber sehr kurz. Praktisch und pflegeleicht, eignet sich für Männer, die etwas mehr Haar als beim Induction Cut wollen.
  3. Butch Cut: Länger als der Burr Cut, mit einer Clipper-Einstellung zwischen #3 und #5. Mehr Haar auf dem Kopf, was mehr Flexibilität und einen etwas weicheren Look bietet. Eine gute Balance zwischen kurz und pflegeleicht, aber dennoch stilvoll.
  4. Crew Cut: An den Seiten und am Hinterkopf kurz geschnitten, während das Haar oben etwas länger bleibt. Leicht verjüngte Seiten, die obere Länge variiert, oft in Form gebracht. Vielseitig und modisch, bietet verschiedene Styling-Optionen.
  5. Flat Top: Die Seiten sind kurz geschnitten, während die Oberseite flach und etwas länger gehalten wird. Erfordert regelmäßiges Nachschneiden, um die flache Form zu erhalten. Für einen markanten, auffälligen Look. Beliebt in den 80er Jahren und bei bestimmten Subkulturen.
  6. High and Tight: Eine militärisch inspirierte Frisur mit sehr kurzen Seiten und Hinterkopf, während das Haar oben etwas länger bleibt. Starker Kontrast zwischen den sehr kurzen Seiten und dem etwas längeren Haar oben. Häufig im Militär und bei Menschen, die einen sauberen, scharfen Look bevorzugen.
  7. Buzz Cut with Fade: Ein Buzz Cut, bei dem die Seiten und der Hinterkopf allmählich kürzer geschnitten sind, was einen Fade-Effekt erzeugt. Übergänge von längerem Haar oben zu kürzerem Haar an den Seiten und am Hinterkopf. Moderner und stylischer, bietet mehr Dimension und Tiefe als ein klassischer Buzz Cut.
  8. Ivy League Cut: Eine längere Variante des Crew Cuts, bei der das Haar oben lang genug bleibt, um es zur Seite zu kämmen. Stilvoll und elegant, mit längerem Haar oben und verjüngten Seiten. Geeignet für formelle und informelle Anlässe, bietet eine klassische und gepflegte Erscheinung.
  9. Textured Buzz Cut: Ein Buzz Cut, bei dem die Oberseite texturiert ist, um mehr Volumen und Dimension zu schaffen. Struktur und Bewegung im Haar, was dem Schnitt mehr Dynamik verleiht. Moderner und weniger streng als ein traditioneller Buzz Cut, gut für einen lässigen, aber stilvollen Look.
  10. Skin Fade Buzz Cut: Extrem kurze Seiten, starker Kontrast zwischen Seiten und Deckhaar. Besonders scharfer, sauberer Look.
  11. Tapered Buzz Cut: Sanfter Übergang zum Nacken und Ohren. Wirkt natürlicher als ein harter Fade. Ideal für einen eleganten, alltagstauglichen Stil.
  12. Mid Fade Buzz Cut: Fade beginnt in der Mitte des Kopfes. Funktioniert bei fast allen Kopfformen.
  13. Low Fade Buzz Cut: Sehr dezenter Fade, natürlicher Look. Perfekt für Anfänger oder für einen soften Einstieg ins Fading. Lässt die Kopfform weicher wirken.
  14. Temple Fade Buzz Cut: Fade um die Schläfen herum. Betonung der Gesichtskonturen. Modern, stylisch und präzise geschnitten.
  15. Mohawk Buzz Cut: Seiten sehr kurz, mittlerer Streifen länger. Punk-inspirierter Look mit minimalem Aufwand. Markanter Kontrast für selbstbewusste Träger.
  16. Bleached Buzz Cut: Komplett blondiert oder gefärbt für Statement-Look. Auffällige Optik, die Individualität zeigt. Farbton kann passend zum Hauttyp oder als Kontrast gewählt werden.
  17. Buzz Cut mit harter Linie: Rasierte Linie zur Trennung oder Kontur. Klare visuelle Trennung zwischen Bereichen. Besonders beliebt bei urbanen, modernen Styles.
  18. Disconnected Buzz Cut: Starker Übergang ohne Verblendung. Deutlicher Cut zwischen Oberkopf und Seiten.
  19. Buzz Cut mit Bart: Kontrast durch Bartstyling. Verstärkt markante Gesichtszüge. Ideal für einen balancierten Look mit kurzem Haar oben und vollem Bart unten.

Jede dieser Varianten des Buzz Cuts bietet eine Kombination aus Praktikabilität und Stil, wobei der Fokus auf Einfachheit und minimaler Pflege liegt. Die Wahl der spezifischen Art hängt von den persönlichen Vorlieben, der Gesichtsform und dem gewünschten Erscheinungsbild ab.

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