Kurzhaarfrisuren sind einfach unschlagbar praktisch - dir aber ein bisschen zu langweilig? Dann solltest du einmal ausprobieren, dir Muster in die Haare zu rasieren. Von der schlichten Linie bis hin zum aufwendigen Tribal ist hier so ziemlich alles drin.
Möchtest du dir ein Muster in den Schopf rasieren, brauchst du dafür vor allem eines: raspelkurze Haare. Besonders unkompliziert bist du mit einem Buzzcut unterwegs. Magst du es so richtig kurz, kannst du alle Haare auf eine einheitliche Länge herunter rasieren. Ist dir das zu radikal, stutzt du lediglich die Seitenpartien und den Nacken auf etwa 3 bis 5 Millimeter. Das Deckhaar auf dem Kopf darf etwas länger bleiben.
Du kannst dich nicht so richtig zum Beinahe-komplett-Kahlschlag durchringen, willst aber trotzdem Muster in deine Haare rasieren? Dann ist der Undercut das Richtige für dich. Bei dieser Frisur werden die Seitenpartien und der Nacken kurz rasiert. Das Deckhaar darf dagegen deutlich länger bleiben und wird zum Beispiel zum lässigen Man Bun hochgebunden.
Ein Beispiel für einen modernen Undercut
Schneide dein Haar mit einem Spiegel im hellsten Raum des Hauses. Wenn du keine Sprühflasche hast, kannst du dein Haar auch direkt nach der Haarwäsche und -pflege schneiden. Das kann dir dabei helfen, einen gleichmäßigeren Undercut zu erzielen - aber Waschen ist für diese Frisur nicht unbedingt erforderlich, also mach dir keine Sorgen, wenn du keine Zeit hast.
Grundsätzlich kann jeder den für ein Hair-Tattoo nötigen Kurzhaarschnitt tragen. Du solltest jedoch bedenken, dass Dinge wie eine ungleichmäßige Kopfform, Narben oder auch abstehende Ohren bei diesem Look deutlicher sichtbar werden. Aber keine Bange: Schon ein paar Millimeter Haarlänge mehr können hier wahre Wunder wirken. Etwa 10 bis 15 Millimeter Länge sind in diesem Fall der perfekte Kompromiss.
Egal, ob du in deine eigene Haarpracht ein Muster rasieren oder den Schopf deiner Kinder mit einem Hair-Tattoo verzieren möchtest: In jedem Fall brauchst du das richtige Equipment!
Zusätzlich kann ein Handtuch auf den Schultern nicht schaden, so ersparst du dir juckende Stoppeln im Shirt.
Du hast alle Utensilien beisammen? Dann kann es ja losgehen! Für den ersten Versuch raten wir dir zu einem einfachen Muster - oder einer helfenden Hand, die dich bei komplizierteren Hair-Tattoos unterstützt.
Zum Schluss kannst du das Haar mit deinem Lieblingsprodukt stylen. Genieße es, deine Undercut-Frisur zu zeigen, begleitet von einem knallharten Gang und einem Selbstbewusstsein, das nicht zu erschüttern ist.
Man sieht oft verbundene Undercuts - mit einem Scheitel-zu-den-Seiten-Fade kann dieser klassische Look deine Gesichtsform breiter und quadratischer erscheinen lassen. Ein unterbrochener Undercut lenkt den Blick auf den Scheitel, der in einer Linie rasiert ist und einen gleichmäßigen oder verblassenden Schnitt an den Seiten nachzeichnet. Dies sorgt für einen auffälligeren und markanteren Effekt.
Begriffe wie Fade Cut, Low Fade, High Fade und Scissor Fade sagen euch nichts? Die Basis der meisten Übergänge ist der sogenannte Fade Cut. Die Haare werden von oben nach unten hin immer kürzer geschnitten beziehungsweise rasiert, damit es so wirkt, als würden die Haare nach unten hin verblassen.
Dieser Effekt kommt durch die Kopfhaut zustande, welche aufgrund der im Verlauf kürzer werdenden Haare immer deutlicher zum Vorschein kommt. Bei solch einem Übergang arbeitet der Friseur oder Barbier mit einem Rasierer und verblendet die Haare: Verblenden ist der Vorgang, bei dem die Haare mit unterschiedlichen Aufsätzen immer kürzer geschnitten werden, und sie somit den fließenden Übergang bilden.
Du hast keine Lust auf den Friseursalon, aber dein Nacken und deine Koteletten brauchen ein Fresh-Up? Mit diesen Tipps wirst du selbst zum Profi Können Männer Haare selber schneiden? Klar, trau dich! Mit den richtigen Tipps bringst du deine Haare wieder in Form. Wir zeigen dir die passenden Haarschneidemaschinen und 3 genaue Anleitungen, damit nichts schiefgeht.
Möchtest du dir selbst die Haare schneiden, ist das Equipment entscheidend: Was du jetzt brauchst, ist eine gute Haarschneidemaschine. Achte darauf, dass das Gerät mehrere Aufsätze hat. So kannst du mit unterschiedlichen Längen arbeiten.
Haare schneiden für Männer: Koteletten, Nacken, Kopf Möchtest du die Haare selbst schneiden, stellt Mann sich am besten vor einen Spiegel. Positioniere direkt hinter dir einen zweiten Spiegel. So siehst du dich von allen Seiten und gehst sicher, dass du keine Strähne auslässt. Alternativ legst du dir einen 360-Grad-Spiegel zu, der ist dreiteilig und du siehst dich aus jedem Winkel.
Eine moderne Haarschneidemaschine mit verschiedenen Aufsätzen
Tipp: Möchtest du im Nacken die Haare rasieren, kürze sie lieber erst einmal nur ein wenig. Du kannst später nacharbeiten. Beginnst du zu weit oben, sind dir die Haare vielleicht am Ende zu kurz.
Bei einer eher kurzen Haarlänge kannst du mit einem Rasierer die Haare schneiden und so schnell wieder gepflegt aussehen. Überlege dir vorher, wie kurz deine Haare werden sollen. Taste dich langsam heran und starte zunächst mit einem längeren Aufsatz. Kürzen kannst du immer noch. So gehst du vor:
Wichtig: Die Haare im Nacken und an den Seiten sollten ein wenig kürzer sein als die oben am Kopf: Haben alle Haare die gleiche Länge, wirkt der Kopf rund. Sind die Seiten hingegen kürzer, macht das den Schnitt markanter und professioneller und es sieht fast so aus, als wärst du beim Friseur oder bei der Friseurin gewesen.
Extra-Tipp: Sind die Haare kürzer als etwa 10 Millimeter, schimmert bei vielen Männern die Kopfhaut durch. Das kommt in einigen Fällen dem Look einer Glatze nahe.
Damit beim Haareschneiden nichts schiefläuft, startest du am besten mit einem längeren Aufsatz. Solltest du aus Versehen eine Kante hineinrasieren, kannst du mit einem kürzeren Aufsatz das kleine Malheur ausgleichen.
Ups! Wenn der Schnitt mal danebengeht, hilft nur eins: cool bleiben, nachbessern, Buzz Cut - oder verwuscheln und so tun, als wär’s Absicht. Nimm auch im Nacken und an den Koteletten lieber erst einmal weniger weg und schneide später nach. Dann bist du auf der sicheren Seite. Wenn alle Stricke reißen, lässt du im Friseursalon den Fehler ausbügeln oder stylst die Haare so, dass man den Ausrutscher nicht sieht.
Schnittkanten fallen übrigens besonders auf, wenn die Haare glatt fallen oder unfrisiert sind. Am besten verwuschelst du die sie mit etwas Styling-Paste. Durch den Undone-Look fallen etwaige Unebenheiten nicht mehr auf.
Männer mögen es meist unkompliziert und das gilt bei vielen auch für die Frisur. Der Buzz Cut ist genau für solche Menschen gedacht, denn man kann ihn zuhause schneiden, braucht keine Ewigkeiten mehr im Bad, um die Frisur zu stylen, und gleichzeitig sieht er super aus.
Das “Buzz” in “Buzz Cut” deutet bereits auf seinen Stil hin, denn es soll das Geräusch eines Rasierers widerspiegeln. Bei dieser Kurzhaarfrisur wird also fast ausschließlich eine Haarschneidemaschine verwendet. Lediglich bei den Konturen kommt ein Nassrasierer oder ein Rasiermesser zum Einsatz, um den Look zu verfeinern.
Es gibt zwei unterschiedliche Stile: Bei einem besonders kurzen Buzz Cut (ungefähr 5 Millimeter und weniger) werden die Haare meistens auf eine Länge herunter rasiert.
Ein Beispiel für einen klassischen Buzz Cut
Nicht nur Justin TImberlake steht der Buzz Cut: Grundsätzlich passt der einfache Maschinenschnitt zu jedem Mann und jeder Altersgruppe. Ihr solltet euch vorher allerdings eure Kopfform genauer ansehen. Ähnlich wie bei einer Glatze werden Unebenheiten durch die sehr kurzen Haare meist sichtbar. Je kürzer ihr die Haare also rasiert, desto eher fallen solche Dinge auf.
Solltet ihr auffällige Narben oder Dellen haben, könnt ihr euren Buzz Cut auch einfach etwas länger lassen. Hier reichen schon wenige Millimeter mehr aus, um diese zu kaschieren. „Der Buzzcut ist für jedermann geeignet. Die großen Vorteile eines Buzzcuts ist natürlich die Pflegeleichtigkeit. Eine nicht perfekt ovale Kopfform oder auch Narben, sind meiner Meinung nach keine Dinge die man verstecken oder kaschieren sollte.
Solltet ihr tiefe Geheimratsecken oder lichtes Haar am Hinterkopf haben, dann ist der sehr kurze Buzz Cut mit 3 Millimetern die richtige Wahl, denn wenn die Haare länger werden, fallen die unbewachsenen Stellen noch deutlicher auf.
Wir raten euch den Buzz Cut nur selbst zu schneiden, wenn ihr eine sehr kurze Variante tragt und am besten alle Areale auf die selbe Länge rasieren könnt. Solltet ihr einen längeren Buzz Cut mit 10 bis 15 Millimetern bevorzugen, dann muss ein sehr sauberer Übergang geschnitten werden.
Zuerst solltet ihr eure Haare waschen und danach gründlich trocknen. Als nächstes könnt ihr bereits mit der Haarschneidemaschine ansetzen. Wenn ihr die Frisur zum ersten mal schneidet, dann solltet ihr die Maschine nicht sofort auf wenige Millimeter einstellen. Fangt erstmal mit 10 Millimetern an und arbeitet euch dann langsam mit unterschiedlichen Einstellungen weiter runter. Somit könnt ihr besser abschätzen, welche Länge der Haare euch wirklich gefällt.
Wichtig: Bringt die Haare erstmal auf eine Länge. Wenn ihr einen Buzz Cut mit Übergang möchtet, dann solltet ihr erstmal die Haarlänge des Deckhaares rasieren. Während der Rasur solltet ihr immer wieder die Richtung wechseln und auch von hinten nach vorne rasieren, um wirklich überall eine gleichmäßige Länge zu bekommen. Hier solltet ihr eine andere Person hinzuziehen, die auch den Hinterkopf überprüft und helfen kann.
Sind die Haare überall gleich lang, könnt ihr sie entweder so lassen oder aber mit den Seiten beginnen. Hierfür wählt ihr bei eurer Haarschneidemaschine eine minimal kürzere Stufe und rasiert an den Seiten von unten nach oben bis zur Kante des Deckhaares. Das sorgt für einen leichten Übergang. Hier nochmal der Hinweis: Dieser Übergang ist etwas schwieriger hinzubekommen, weshalb ihr bei längeren Haaren über 5 Millimetern lieber den Profi ranlassen solltet.
Wenn ihr den Buzz Cut übrigens zum ersten Mal schneidet, kann es sein, dass ihr kleine rote Pickel oder Punkte auf der Kopfhaut findet. Wenn ihr euch traut zum Rasierer zu greifen, empfehlen wir euch, an einer anderen Stelle die Haare wachsen zulassen. Ein Bart passt nämlich perfekt zum Buzz Cut und hier sind euch keine Grenzen gesetzt. Der Bart sorgt dafür, dass euer Gesicht gleichmäßiger wirkt und der Fokus etwas von der Frisur genommen wird.
Achtet auf die Länge der Haare: Ist der Buzz Cut besonders kurz geschnitten, dann fällt es auch deutlich schneller auf, sobald die Haare nachwachsen. Wenn ihr also beispielsweise einen 3 Millimeter Buzz Cut tragt, dann werdet ihr relativ oft nachrasieren müssen. Wie oft, hängt von eurer persönlichen Schmerzgrenze ab.
Um die natürliche Talgschicht der Kopfhaut zu schützen und Schuppen vorzubeugen, sollte man seine Haare relativ selten mit Shampoo waschen. Bei einem Buzz Cut ist das besonders leicht, denn fettiges Haar fällt bei dieser Frisur so gut wie gar nicht auf (natürlich nur, wenn er besonders kurz ist). Trotzdem solltet ihr alle paar Tage den Kopf mit einem milden Shampoo waschen.
Habt ihr nämlich einen sehr kurzen Buzz Cut, so schützen die Haare nicht mehr so gut vor UV-Strahlen. Dies kann zu Sonnenbrand führen.
Es gibt verschiedene Arten von Buzz Cuts, die sich durch die Länge, den Stil und die Details des Schnitts unterscheiden. Hier sind einige der beliebtesten Varianten:
Jede dieser Varianten des Buzz Cuts bietet eine Kombination aus Praktikabilität und Stil, wobei der Fokus auf Einfachheit und minimaler Pflege liegt. Die Wahl der spezifischen Art hängt von den persönlichen Vorlieben, der Gesichtsform und dem gewünschten Erscheinungsbild ab.
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