Eine blitzsaubere Klinge und ein hygienisch reiner Scherkopf sind das A und O für eine sichere, gesunde Haarentfernung. An den Klingen setzen sich Keime und Schmutz fest und können bei der nächsten Sitzung über winzige Verletzungen in die Haut eindringen.
Die Folgen: Pickelchen, Rötungen und Reizungen bis hin zu schmerzhaften Entzündungen. Die unliebsamen Effekte lassen sich einfach vermeiden - unter anderem, indem du zwischendurch die Rasierklinge reinigst und auf einige weitere Kniffe berücksichtigst.
Ob du einen Elektro- oder einen Nassrasierer bevorzugst: Bei jeder Haarentfernung bleiben Rückstände auf der Klinge. Reste vom Rasierschaum, winzige Hautschüppchen, Bakterien und Feuchtigkeit setzen ihr jedoch mit der Zeit zu.
Sie stumpft schneller ab und das hat mitunter unangenehme Folgen: Die Rasur gelingt weniger gründlich, zudem reizt eine stumpfe Klinge die Haut stärker als eine messerscharfe. So kann es zu winzigen Verletzungen und in der Folge zu Rasurbrand und Pickelchen kommen.
Gelangen Keime von der Klinge in die Haut, sind Entzündungen bis zu Abszessen möglich. Um das zu vermeiden, empfiehlt es sich, den Rasierer zu reinigen, idealerweise nach jeder Anwendung.
Es gibt viele Optionen, einen Rasierer zu reinigen. Wie du genau vorgehst, hängt auch davon ab, ob du einen klassischen Nassrasierer oder ein Elektro-Modell nutzt. Außerdem verraten wir, wie Rasierklingen zu reinigen sicher funktioniert.
Fließendes Wasser und ein wenig Flüssigseife - mehr brauchst du nicht, um deinen Nassrasierer zu reinigen.
TIPP: Bei vielen Damenrasierern spendet ein spezielles Pad beim Rasieren Pflege. Achte darauf, dass auch dieses frei von Rückständen bleibt. Schrubbe es jedoch nicht zu stark mit der Bürste ab, damit die Pflegemittel erhalten bleiben.
Viele Elektrorasierer erlauben ebenfalls die Reinigung unter fließendem Wasser.
WICHTIG: Die Scherfolie, über die viele Elektro-Shaver verfügen, sollte nicht in Kontakt mit der Bürste kommen.
Ultraschallreiniger kennst du womöglich aus dem Fachhandel. Die cleveren Reinigungshelfer gibt es auch für den privaten Gebrauch - und sie eignen sich ausgezeichnet dafür, deinen Rasierer zu reinigen.
Der Clou: In einer speziellen Reinigungsflüssigkeit werden hochfrequente Schallwellen erzeugt. In der Folge entstehen winzige Vakuumbläschen, die eine enorme Reinigungskraft entwickeln.
AUFGEPASST: Die Methode eignet sich nur für Nassrasierer und wasserfeste Elektrorasierer.
Um hartnäckige Keime zuverlässig zu entfernen, bietet es sich an, den Rasierer zu desinfizieren. Dafür eignen sich handelsübliche Mittel, die du vorsichtig auf die Klinge beziehungsweise den Scherkopf aufträgst.
TIPP: Du hast kein Desinfektionsmittel im Haus? Dann bietet es sich an, den Rasierer mit Hausmitteln zu desinfizieren. Spüle den Nassrasierer nach der Nutzung gründlich mit Wasser ab und lege ihn für rund zehn Minuten in ein Glas Wodka. Der hochprozentige Alkohol macht Keime und Co. schnell den Garaus. Auf dieselbe Weise lässt sich ein Rasierhobel desinfizieren.
Möchtest du einen Elektrorasierer mit Alkohol desinfizieren, gibst du etwas Wodka auf ein Tuch und ein Wattestäbchen und wischst damit über Scherkopf und Gehäuse.
Den Rasierer mit Essig zu reinigen, funktioniert ähnlich wie die Putzaktion mit Desinfektionsmitteln. Nassrasierer legst du vollständig für etwa fünf Minuten in eine Lösung aus Wasser und einem Schuss Essig.
Manche Elektrorasierer verfügen über Reinigungsstationen, die die Putzarbeit automatisch für dich erledigen.
Dafür klickst du das Beautytool nach jeder Anwendung mit dem Rasierkopf nach unten in die Reinigungsstation. In der Station befindet sich eine alkoholhaltige Reinigungsflüssigkeit, die Hautschüppchen, Haarspuren, Schaumreste und Keime zuverlässig entfernt.
Rasierer-Reinigungsstationen verlängern die Lebensdauer des Geräts und helfen effektiv dabei, Hautirritationen zu vermeiden.
Der Scherkopf eines Elektrorasierers bleibt länger scharf, wenn du ihm hin und wieder einen Tropfen Öl gönnst. So verhinderst du eine zu starke Reibung, die der Klinge zusetzt.
Wann du Rasierer ölen solltest, ist individuell: Sobald du bemerkst, dass die Schneidleistung nachlässt, ist es Zeit für die Pflege. Im Durchschnitt ist das etwa alle sechs Monate angesagt.
Am besten greifst du zu speziellen Rasierer-Ölen. Sie sind extraleicht und schonen die empfindlichen Bauteile. Nicht geeignet sind hingegen Speiseöle wie Sonnenblumen- oder Kokosöl, da sie die Teile verstopfen können. Den Rasierer mit Hausmitteln zu ölen, ist somit keine gute Idee.
Und aufgepasst: Bevor du das Öl verwendest, ist es ratsam, den elektrischen Rasierer zu reinigen.
Mit einer regelmäßigen Reinigung stellst du sicher, dass dein Rasierer auch in Zukunft alle Härchen erwischt.
Zudem verhindern saubere, scharfe Klingen Hautirritationen wie Rasurbrand und Rasierpickelchen.
Wie du deinen Rasierer genau säuberst, hängt davon ab, ob du einen Elektro- oder einen Nassrasierer verwendest.
Wenn du einen Elektrorasierer besitzt, solltest du zur Sicherheit immer einen Blick in die Gebrauchsanweisung werfen, um Schäden am Gerät zu verhindern. Achte zudem darauf, den Rasierer vor der Reinigung unbedingt vom Stromnetz zu trennen.
Falls dein Rasierer über Batterien verfügt, solltest du diese entfernen, bevor du mit dem Reinigen beginnst.
Wie du den Elektrorasierer von Rückständen befreist, kommt auf die Funktionsweise deines Modells an. Folgende Tipps erleichtern dir die Reinigung und Pflege deines Geräts:
Wusstest du schon? Einige Rasierer verfügen über eine Selbstreinigungsfunktion. Das Reinigungsprogramm wird automatisch ausgewählt und reinigt, ölt, pflegt und trocknet den Rasierapparat.
Die Reinigung des Nassrasierers ist etwas unkomplizierter. Das liegt daran, dass kein Strom fließt und die Klingen von vornherein freiliegen. Mit diesen Tipps sorgt der Rasierer auch weiterhin für optimale Ergebnisse:
Tipp: Auch wenn du deinen Rasierer regelmäßig säuberst und desinfizierst, solltest du ihn nicht mit anderen Personen teilen. Es besteht Infektionsgefahr.
Für eine gründliche Reinigung und saubere Ergebnisse spülst du den Nassrasierer nach jedem Zug ab.
Körperpflege Rasierer und Epilierer reinigen und pflegen: Tipps für eine lange Lebensdauer marie eidtmann - 07.07.2020
Damit dein Rasierer auch in Zukunft gute Ergebnisse liefert, solltest du ihn regelmäßig reinigen.
Ein wichtiges Bewerbungsgespräch steht an und der Bart muss ab?
Vor dem Sommerurlaub epilierst du dir noch schnell deine Beine?
Und täglich entfernst du die Haare unter den Achseln?
Rasierer und Epilierer sorgen schnell für glatte Haut. Doch Rückstände wie Seife, Rasierschaum und Haare beeinträchtigen die Funktion der praktischen Helfer.
Damit das Resultat makellos bleibt und du dich bei der nächsten Anwendung nicht verletzt, solltest du die Geräte regelmäßig saubermachen und pflegen. Bei UPATED erfährst du, wie du Rasierer und Epilierer richtig reinigst, desinfizierst und pflegst.
Beim Elektrorasierer werden Klingenblock und Scherfolie alle anderthalb bis zwei Jahre gewechselt.
Bei einigen Elektro-Modellen sind diese zwei Komponenten in einem Bauteil verbunden, das du als entsprechendes Ersatzteil erhältst.
Für den Austausch wird es Zeit, wenn das Ergebnis weniger gründlich ausfällt und du mehrmals über eine Stelle fahren musst, um alle Haare zu entfernen.
Zusätzliche Anzeichen sind rostige Stellen, ein leichtes Ziepen während der Rasur und vermehrte Hautreizungen.
Die Scherfolie solltest du zudem wechseln, sobald du Beschädigungen erkennst.
Die Haut ist, mikroskopisch gesehen, stark zerklüftet durch Talgdrüsen, Haarbälge und Falten etc.
Um den Bakterien, die sich in all den Spalten und in den Hornschichten bei allen Menschen ständig und immer befinden, mit Alkohol beizukommen, muss man da schon mit Nachdruck rangehen.
Und auch nach dieser Prozedur erwartet niemand eine sterile Haut, sondern eher oberflächliche Keimarmut.
Also, mit etwas Alkohol kurz ins Gesicht tötet man allenfalls die oberflächlich sitzenden, meist harmlosen Bakterien ab, die kaum Wundinfektionen auslösen.
Die Aknebakterien sitzen in den Talgdrüsen und lachen sich da kaputt, genauso die wirklich unangenehmen Bakterien, die schwere Hautinfektionen verursachen.
Normale Hygiene reicht der Haut im Normalfall, mit Keimen fertigzuwerde, speziell bei oberflächlichen, offenen Wunden wie beim rasieren.
Und die ist durch das Einseifen und Abwaschen auf jeden Fall gegeben.
Damit du möglichst lange Freude an deinen Haarentfernungsgeräten hast, solltest du sie regelmäßig reinigen und bei Bedarf pflegen.
Den Elektrorasierer befreist du zum Beispiel mit einer Bürste von Bartstoppeln, einige Modelle spülst du unter fließendem Wasser aus. Ein Tropfen Öl verhindert, dass die Klingen an der Scherfolie kratzen.
Den Nassrasierer spülst du nach jeder Anwendung gründlich mit Wasser ab und lässt ihn an der Luft gut trocknen. Die Klingen wechselst du am besten regelmäßig, um glatte Ergebnisse zu erhalten und Verletzungen und Irritationen zu vermeiden.
Den Epilierer zerlegst du für die Reinigung so gut wie möglich in seine Einzelteile. Härchen entfernst du mit einer sanften Bürste. Mit Wasser solltest du nur arbeiten, wenn der Epilierer wasserfest ist.
Alle Geräte solltest du nach der Reinigung gut trocknen lassen. Zudem kannst du Klingen und Co. mit etwas Alkohol oder Desinfektionsmittel desinfizieren. So wird die nächste Anwendung besonders hygienisch.
tags: #Rasierer #desinfizieren #Alkohol #geeignet
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.