Ob Haare im Gesicht, auf dem Kopf, unter den Achseln, an den Beinen oder im Intimbereich - viele Menschen rasieren sich. Manche jeden Tag, andere einmal die Woche. Je nach Anwendung verwenden die meisten dafür einen Einwegrasierer, einen Systemrasierer oder einen elektrischen Rasierapparat. Doch der klassische Rasierhobel mit einer austauschbaren, traditionellen doppelschneidigen Rasierklinge wird immer beliebter.
Für Kornelius Werhahn-Mees, der in seinem Szeneladen Soul Objects am Prenzlauer Berg in Berlin und online klassische Rasurutensilien verkauft, keine Überraschung: »Die Rasur mit Hobel und Klinge schont nicht nur die Umwelt und den Geldbeutel, sondern liefert auch die bessere Rasur«.
Wer sich zur Rasur mit Rasierhobel und traditioneller Rasierklinge entscheidet, wendet sich bewusst gegen Einmalrasierer, Systemrasierer und elektrische Rasierer. Mit den von uns getesteten 16 traditionellen Rasierklingen ist das möglich. Denn im Testfeld finden sowohl Einsteiger, Fortgeschrittene und alle, die ihren Konsum nachhaltiger gestalten wollen, das richtige Modell für sich.
Allerdings passt die Nassrasur nicht in eine hektische Morgenroutine, sondern ist vielmehr ein wohltuendes, morgendliches Ritual, das Zeit braucht. Dazu braucht es dann nur noch den richtigen Hobel, ggf.
Die meisten traditionellen Rasierklingen bestehen aus Chromstahl. Viele Hersteller lassen die Schneide der Rasierklinge nach dem Schleifen und Waschen mit Platin beschichten, um eine festere, glattere und damit bessere Klingenfacette zu erreichen. Anschließend kann die Schneide noch mit der Antihaftbeschichtung Teflon versehen werden.
Die Beschichtungen lassen die Klinge besser auf der Haut gleiten, reduzieren so die Reibung und machen die Rasur angenehmer.
Bei der Klinge müsse man allerdings ausprobieren, bis man die richtige für sich gefunden hat. »Das ist der Vorteil zum Einweg- und Systemrasierer, denn man kann hier die richtige Klinge für die eigene Haut finden«, sagt Werhahn-Mees, der sich seit mittlerweile 15 Jahren klassisch rasiert.
Vor allem der Schärfegrad der Klinge sei hier entscheidend, und auch, ob man damit eher einen Flaum rasieren will oder ein hartes Barthaar.
Ein gutes Rasurergebnis haben in unserem Test alle Klingen hervorgebracht, alle rasieren gut. Allerdings war das Rasurerlebnis tatsächlich uneinheitlich: Manche Klingen wie die Astra oder Wilkinson hinterließen einen unnötig scharfen Eindruck. Dass superscharf auch anders geht, zeigt die Feather: Sie besitzt anscheinend die richtige Beschichtung, um die Haut nicht zu reizen.
Auch unsere Empfehlungen mit mittelscharfer Klinge dürften bei den meisten Anwendern beim Rasieren gutmütig und angenehm über die Haut gleiten und trotzdem eine gründliche Rasur hinlegen - und eignen sich damit gut (aber nicht nur) für Einsteiger.
Neben der richtigen Klinge braucht es noch zwei weitere Utensilien zum Rasurerlebnis. Rasierseife, Rasierschaum oder Rasiergel erfüllen hierbei die Aufgabe, einen Gleitfilm auf der Haut zu erzeugen, auf den die scharfe Klinge gleitet und nicht etwa auf der Haut schabt.
Rasurexperte Werhahn-Mees rät allerdings ab von industrieller, billiger Rasierseife aus der Tube - sie enthalte oft zu viele unnötige Inhaltsstoffe und Chemie, die empfindliche Haut wie bei Akne oder Neurodermitis zusätzlich irritieren. Auch beim Rasierpinsel habe mittlerweile ein Umdenken eingesetzt.
Wann ein Klingenwechsel fällig wird, ist individuell und hängt in erster Linie natürlich von der Häufigkeit des Rasierens ab. Im Schnitt dürften aber vier Rasuren mit einer Klinge der machbare Durchschnitt an Lebensdauer sein.
»Man vermutet, dass die Klingen nicht nur durch die Rasur der Haare an sich stumpf werden, sondern auch durch Ablagerungen aus dem Wasser wie beispielsweise Kalk, das sich an der Schnittstelle ablagert«, erklärt Werhahn-Mees. Möglicherweise helfe also gutes Abtrocknen der Klinge nach der Rasur, damit sie länger scharf bleibt.
»Spätestens aber, wenn man das Gefühl hat, der Rasierer rupft die Haare eher aus, als sie abzuschneiden, und wenn der Widerstand beim Rasieren größer wird und das Ergebnis zunehmend schlechter, dann ist es Zeit für eine Ersatzklinge«, rät Rasurexperte Werhahn-Mees. Ein Hinweis ist auch, wenn nach der Rasur aufgetragenes Rasierwasser stärker brennt als sonst.
Unterschiedlich gehen die Hersteller das Thema Verpackung an. Die meisten legen mittlerweile ihre fünf oder zehn in Paraffinpapier eingelegten Klingen in eine kleine Box aus Pappe, ohne weitere Plastikfolie darum. Hier fällt am wenigsten Müll und gar kein Plastik an.
Feather und Wilkinson gehören, zumindest in unserem Testfeld, zu den Ausnahmen: bei ihnen lagern die Klingen in einem robusten Plastikspender, gebrauchte Klingen werden über einen separaten Schlitz unten in die Box zurückgeschoben. Das ist alles praktisch. Aber das Plastik ist nicht nur, in unseren Augen, unnötig, wie die meisten anderen Hersteller zeigen.
Da die Stahlproduktion extrem energieaufwendig ist, ergibt es Sinn, auch die kleinen Klingen zu sammeln und nach einer Weile auf dem örtlichen Bauhof zum Recyceln zu bringen. Um sie zu Hause sicher zu sammeln, gibt es praktische und schöne Behälter, wie der Klingensammler aus Porzellan von Mühle - sie sollten allerdings trotzdem für Kinderhände unerreichbar aufgestellt werden.
Einweg- oder Systemrasierer sind hingegen nicht sortenrein. Hobel und Klingenkopf bestehen zum größten Teil aus Kunststoff.
Neben den besseren Recyclingmöglichkeiten schadet es aus Umweltsicht auch nicht, beim Kauf der Klingen darauf zu achten, wo sie hergestellt wurden. Manche kommen aus fernen Ländern und müssen erst über weite Strecken mit dem Schiff oder Flugzeug zum deutschen Verbraucher transportiert werden. Nur wenige Hersteller, im Testfeld nur die Firma Mühle, produzieren ihre Klingen vor Ort in Deutschland und damit unter kontrollierten Bedingungen und ohne unnötige Reisen rund um den Globus.
My Blades hat sich als einziges Unternehmen im Testumfeld mehr Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben und reduziert den Energieverbrauch zusätzlich, indem sie nicht neuen Stahl, sondern mindestens 80 Prozent recycelten Stahl zur Herstellung verwenden und diesen nicht unter Einsatz fossiler Brennstoffe, sondern im Norden Europas mit regenerativen Energien elektrisch einschmelzen.
Auch beim Einkauf der Klingen lassen sich Verpackung und Transportkilometer sparen. Eine Klinge, die sich im örtlichen Einzelhandel oder Drogerie mitnehmen lässt. Das sind aber die wenigsten Klingen. Die meisten lassen sich nur über das Internet bestellen.
Hat man die richtige Klinge für sich gefunden, bieten einige Hersteller auch größere Packungen mit 100 oder 200 Klingen an.
Aber selbst die perfekt ausgewählte Klinge kann ihre Aufgabe nur dann richtig erfüllen, wenn die Rasur gut vorbereitet wird. Hier steht als Erstes das Befeuchten des Gesichts mit warmem oder heißem Wasser an. Das öffnet die Poren, entspannt die Gesichtshaut und die Haare werden für die Rasur weicher.
Schließlich wird die Rasierseife im Tiegel aufgeschlagen oder direkt auf den Pinsel gegeben, um dann im Gesicht mit kreisenden Bewegungen weiter aufgeschäumt und auf der Haut verteilt zu werden. Auch dies dient der Vorbereitung von Haut und Haaren für die Rasur, erzeugt aber auch den Gleitfilm für die Klinge.
Danach folgt die erste Rasur in Wuchsrichtung (also in die Richtung, in die die Haare wachsen). Ein zweiter Durchgang, falls nötig, kann dann gegen den Strich, also gegen die Wuchsrichtung, durchgeführt werden. Das sorgt noch einmal für zusätzliche Glätte auf der Haut.
Die Gillette 7 O’Clock Super Platinum stammt aus der bei Nassrasierern sehr beliebten 7 O’Clock-Reihe vom US-Traditionsunternehmen Gillette, das mittlerweile zu Procter & Gamble gehört. Die Super Platinum ist dabei in der 7 O’Clock-Reihe die am hochwertigsten beschichtete, rostfreie Klinge.
Die Klinge der Gillette 7 O’Clock Super Platinum gleitet im Test mit einem klassischen Rasierhobel gutmütig über die Haut, ohne zu zupfen, zu ziehen oder Hautirritationen zu hinterlassen. Die Gillette 7 O’Clock Super Platinum liefern im Test die beste Kombination aus sanfter und gründlicher Rasur, auch beim Rasieren gegen den Strich. Die mittelscharfe bis scharfe Klinge eignet sich daher für die meisten Nutzer von normalem Bartwuchs bis hin zu dichterem Bartwuchs.
Leider ist das zuverlässige und hautschonende Rasurerlebnis nicht billig: 80 Cent (Stand November 2025) kostet eine Klinge. Natürlich zahlt man hier auch ein Stück weit den Namen und Ruf der Gillette-Klingen mit.
Außerdem ist das Logo der Reihe gut sichtbar auf jeder Klinge eingelasert und demonstriert so die hochwertige Verarbeitung. Die Klingen sind komplett plastikfrei jeweils einzeln in ein umweltfreundliches Papier verpackt und die Schneiden zusätzlich durch ein beschichtetes Papier eingewickelt. Zehn Stück stecken zusammen in einem Pappkarton. Hergestellt wird die Klinge in Indien und muss daher eine kleine Weltreise bis nach Deutschland zurücklegen.
Bislang gibt es keine weiteren seriösen Tests von unserem Testsieger, auch nicht bei Stiftung Warentest oder Ökotest.
An den My-Blades Platinum sieht man, dass man als Hersteller auch in ein relativ einfaches Produkt wie eine Rasierklinge zahlreiche gute Ideen und Enthusiasmus stecken kann. Der Hersteller räumt dabei vor allem dem Thema Nachhaltigkeit bei seinem Produkt viel Raum ein.
Während alle anderen Hersteller für ihre Klingen Neustahl verwenden, besteht jede My-Blade Platinum zu 80 Prozent aus recyceltem, rostfreiem Stahl. Dadurch kann auf die ressourcenintensive sowie Umwelt und Klima enorm belastende Primärherstellung von Stahl größtenteils verzichtet werden. Der recycelte Stahl wird zudem im Norden Europas nicht mit fossilen Brennstoffen geschmolzen, sondern elektrisch durch regenerative Energien.
Allerdings: Die unfertigen Klingen reisen nach der Herstellung aus dem Norden Europas zum Veredeln nach Pakistan und wieder zurück nach Deutschland für den Versand. Das ist aus Sicht der Nachhaltigkeit noch verbesserungsfähig.
Die My-Blades Platinum rasieren in einem klassischen Rasierhobel nicht nur gut und angenehm, sind rostfrei und bleiben lange scharf. Der Hersteller legt auch großen Wert auf Nachhaltigkeit: Die Klingen bestehen zu 80 Prozent aus recyceltem Stahl, der mit regenerativer Energie geschmolzen wurde.
Die Box mit zehn Klingen sowie die Verpackung jeder einzelnen Klinge besteht aus Pappe bzw. Papier und ist plastikfrei. Im Test hinterließ die Platinum ein sehr gutes Rasurergebnis, glitt angenehm über die Haut und zeigte sich entsprechend gutmütig. Nach drei Rasurdurchgängen zeigte sich nur eine kleine Verschlechterung zum Tag Eins.
Die Isana Men Classic Rasierklingen sind eine günstige Alternative und gut im örtlichen Handel erhältlich. Die Isana Men Classic Rasierklingen sind eine gute Option aus der Drogeriekette Rossmann, wenn man nicht mehr als nötig für seine Rasierklingen ausgeben will.
Dafür erhält man zehn Klingen ressourcenschonend und plastikfrei verpackt in einer Blisterverpackung aus Pappe. Jede einzelne Klinge ist zudem in Papier eingewickelt. Weder die Klinge noch das Papier enthalten irgendeinen Aufdruck. Die Klingen selbst sind aus rostfreiem Stahl und doppelt mit Chrom beschichtet.
Das macht sich beim Rasieren positiv bemerkbar, denn die Isana rasiert sanft und trotzdem gründlich. Sie eignet sich daher für normalen Bartwuchs. Erst nach drei bis vier Tagen zeigten sich erste Unreinheiten in der Rasur und es zupfte vereinzelt an den Barthaaren.
Die Balea Men Rasierklingen Classic ist quasi der Zwilling aus dem Hause dm zu den Isana-Rasierklingen von Rossmann. Inhalt, Preis,Verpackung mit FSC-Code, Klingen und Herstellungsort sind nahezu identisch, sieht man vom individuellen Aufdruck ab. Immerhin erlaubt es sich Balea, auf dem Klingenspender sein Logo zu präsentieren. Die Verpackung besteht auch hier nur aus Pappe bzw. Papier für die einzelnen Klingen.
Die Balea Men Rasierklingen Classic selbst besitzen keinerlei Aufdruck, sind rostfrei und mit einer Doppelbeschichtung aus Chrom ausgestattet. Das sorgt für eine schonende und trotzdem gründliche Rasur und eignet sich damit gut für das durchschnittliche Barthaar.
Die King C. Gillette Rasierklingen gehören mit zu den teuersten im Test, kosten fast das Dreifache unseres Testsiegers. Man hat den Verdacht, dass sich Gillette seine auf Tradition gemachte und hochwertige King C.-Serie vom Kunden gut bezahlen lässt.
Das Produkt selbst hat im Test überzeugt und absolvierte mehrmals ein akkurates Rasurergebnis und durch die rostfreie, gutmütige Klinge ein angenehmes Rasurerlebnis. Auch für Einsteiger ist die Klinge damit eine Empfehlung. Kritik gibt es bei der Verpackung: zum einen ist sie unnötig groß, die zehn Klingen sind auf zwei Boxen aufgeteilt und das Paraffinpapier ist zu rutschig und mahnt zu größer Vorsicht beim Herausnehmen einer neuen Klinge.
Die Mühle Rasierklingen sind die einzigen im Test, die nach Aussage des Herstellers komplett in Deutschland hergestellt werden. Damit entfallen einige energieaufwendige Verschiffungen. Der Spezialist für Rasurprodukte hat zwar Dutzende verschiedene Hobel, aber nur eine Sorte Rasierklingen im Angebot.
Die passt aber mit ihrem akkuraten Rasurergebnis und angenehmen Rasurerlebnis für die meisten Nutzer, Einsteiger werden damit keine Probleme haben. Dank der guten Beschichtung gleitet die Klinge mühelos über das Gesicht und hinterlässt eine glatte Oberfläche. Im Test gab es keinerlei Hautirritationen. Auch nach der dritten Rasur leidet die Präzision kaum.
Die Gillette 7 o’clock permasharp ist die weniger pompöse Variante einer Gillette-Rasierklinge, und gewinnt dadurch mehr an Charme. Jeweils fünf rostfreie Klingen kommen in einer einfachen, grünen Pappbox daher. In Rasurforen ist die 7 o’clock permasharp durchgehend beliebt und hat sich auch in unserem Test als zuverlässiges Werkzeug bewiesen, rasiert angenehm und akkurat und übersteht drei bis vier Rasuren ohne große Einbußen. Hergestellt wird die 7 o’clock permasharp in einem Werk von Gillette in Indien.
Die Feather New Hi-Stainless Rasierklingen genießen in der Nassrasierer-Community einen guten Ruf, gelten sie mitunter als schärfste Klinge überhaupt. Hergestellt wird sie vollständig in Japan und gehört eher zu den teureren Exemplaren, doch der Preis ist gerechtfertigt. Der hohe Schärfegrad macht sich zwar beim Rasurergebnis durch eine sehr glatte Haut bemerkbar, doch die sorgfältige Beschichtung lässt die rostfreie, superscharfe Klinge hautschonend über die Oberfläche gleiten.
Beim Auspacken einer neuen Klinge fällt auf, dass das Paraffinpapier etwas zu stark an ihr klebt und das Handling unnötig gefährlich macht.
Stiftung Warentest (Heft 12/2024) hat 20 Nassrasierer umfassend geprüft. Der Testbericht zeigt, welche Modelle etwa bei Rasurgründlichkeit und Klingenhaltbarkeit überzeugen.
Im Gesamtergebnis erhielten alle vier Premiummodelle - Gillette Fusion 5, Gillette Labs, Wilkinson Hydro 5 und Wilkinson Hydro 5 Ultimate - die Note „gut (1,8)“. Unterschiede zeigten sich jedoch in den Einzelkategorien. Besonders in der „Rasurgründlichkeit“ konnten die Markenrasierer mit Bestnoten zwischen 1,6 und 1,7 die Spitzenplätze sichern. Der günstige Aldi Lacura Men 4-Klingen-Rasierer kam hier auf „gut (1,8)“ und lag damit nur knapp dahinter.
Viele günstigere Eigenmarken erwiesen sich in der Kategorie „Haltbarkeit der Klingen“ als gleichwertig. Stiftung Warentest hat insgesamt 20 Nassrasierer unter die Lupe genommen, darunter 16 moderne Systemrasierer und 4 klassische Rasierhobel. Einwegrasierer wurden in den aktuellen Test nicht aufgenommen.
Trotz weniger Klingenschutz und vermeintlich komplizierterer Handhabung benötigten die Tester übrigens im Schnitt nur eine Minute länger für die Rasur als mit einem Systemrasierer. Zwei grosse Vorteile haben Rasierhobel: Die Klingen sind standardisiert, sodass du jeden Hobel mit Klingen aller Marken kombinieren kannst. Ausserdem sind die Klingen deutlich günstiger, wodurch sich die relativ teuren Hobel schnell amortisieren.
Um den besten Nassrasierer für sich zu finden, sollten Sie nicht nur auf Design oder Preis achten, sondern vor allem auf Ihren Hauttyp, da jede Haut anders auf die Rasur reagiert. Auch die Wahl der Rasierklingen spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Finger weg von Einwegrasierern, denn sie sind weder nachhaltig noch hautfreundlich. Marken wie Gillette setzen auf innovative Technologien, um die tägliche Rasur angenehmer zu gestalten: mit Gleitstreifen, Feuchtigkeitsstreifen, beweglichem Klingenkopf oder einem Flexball.
Wer sehr empfindliche Gesichtshaut hat, sollte einen Systemrasierer mit wenigen Klingen wählen, denn so wird die Haut weniger strapaziert. Für Männer, die im Gesicht zu Akne neigen, ist die Trockenrasur nach wie vor am schonendsten.
Im empfindlichen Intimbereich ist es besonders wichtig, dass der Rasierer zuverlässig und gründlich arbeitet. Stumpfe Klingen können hier schnell Verletzungen verursachen. Deshalb sind Systemrasierer mit wechselbaren Klingen hier klar im Vorteil. Für bessere Kontrolle, ohne abzurutschen, ist ein ergonomischer oder Anti-Rutsch-Griff essenziell. Achten Sie außerdem auf Gleitstreifen mit hautberuhigenden Inhaltsstoffen wie Aloe vera, die vor Irritationen und Schnittwunden schützen.
Die richtige Anzahl der Klingen ist abhängig von Hauttyp und Bartdichte, für die meisten ist ein Nassrasierer mit drei bis fünf Klingen optimal. Mehr Klingen rasieren gründlicher, können aber auch Hautirritationen verursachen. Wichtig ist, dass der Rasierer gut zur eigenen Haut passt.
Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Kriterien, die Sie bei der Auswahl von Rasierklingen und Nassrasierern berücksichtigen sollten:
| Kriterium | Beschreibung |
|---|---|
| Material der Klinge | Chromstahl, Edelstahl, beschichtete Klingen |
| Schärfe | Abhängig von Bartwuchs und Hauttyp |
| Beschichtung | Platin, Teflon für besseres Gleiten |
| Nachhaltigkeit | Recycelter Stahl, Verpackung, Herstellungsort |
| Verpackung | Plastikfrei, recyclebar |
| Preis | Kosten pro Klinge, Jahreskosten |
| Hauttyp | Empfindliche Haut, normale Haut |
| Anzahl der Klingen | Drei bis fünf Klingen für die meisten |
Mit diesen Informationen und den Testergebnissen der Stiftung Warentest sowie unseren Empfehlungen finden Sie sicherlich die besten und günstigsten Rasierklingen für eine angenehme und gründliche Rasur.
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