Wir wollen mehr als nur einen Rasierer, der "okay" funktioniert. Wir wollen ein Tool, das uns zuverlässig seidig glatte Haut schenkt - ohne Rasierpickel, ohne Ziepen, ohne Drama. Die perfekte Rasur soll schnell gehen, angenehm sein und sich gut anfühlen. Aber welcher Damenrasierer kann das wirklich leisten? Wir haben die beliebtesten Modelle getestet und zeigen dir, welche die besten sind.
Der beste Rasierer für dich hängt von deinem Hauttyp und deinen Bedürfnissen ab. Achte auf scharfe Klingen, die nicht ziepen oder hängen bleiben, und ergonomisches Design, das gut in der Hand liegt, vor allem an schwierigen Stellen wie der Bikinizone. Wenn du empfindliche Haut hast, wähle ein Modell mit integrierten Gleitstreifen oder feuchtigkeitsspendenden Funktionen, die Irritationen vorbeugen. Vergiss nicht, regelmäßig die Klingen zu wechseln, ein rasch stumpfer Rasierer kann nämlich zu Hautreizungen führen.
Die besten Rasierer für Damen auf einen Blick:
Laut Stiftung Warentest ist der beste Damen Nassrasierer der Gillette Venus Smooth. Mit einer Note von 1,6 konnte er sich im Test mit 19 weiteren Rasierern durchsetzen und als einer von 6 (!) Testsiegern hervorgehen. Er ist jedoch der einzige mit einem "Sehr gutem" Rasierergebnis, und das ist, was für die meisten Nutzer das Wichtigste ist. Einzig zu kritisieren ist, dass der Test im April 2021 zuletzt aktualisiert wurde, wodurch er somit viele neue Rasierer gar nicht berücksichtigt.
Die Haut von Beauty-Redakteurin Erika ist am Körper vorwiegend normal, an den Beinen neigt sie an wenigen Stellen zu sehr starker Trockenheit, Juckreiz und Neurodermitis, die sich im Winter deutlich verschlechtern. Bei Rasierern ist ihr somit wichtig, dass die Klingen lange sehr scharf sind und ihre empfindliche Haut nicht reizen.
"Einmal drüber - und glatt!" Der Estrid-Rasierer liefert genau das: Er entfernt selbst kurze Härchen zuverlässig mit nur einem Zug und das ganz ohne Rasierschaum, Ziepen oder Rasurbrand. Besonders bei ihren empfindlichen, trockenen Beinen punktet er mit seinem integrierten Pflegepad, das die Haut schon während der Rasur mit pflegenden Ölen verwöhnt und ein "eingecremt-Gefühl" hinterlässt.
Auch in Sachen Design und Haltbarkeit überzeugt Estrid: Der Rasierer wirkt hochwertig, liegt gut in der Hand und ist ein echter Hingucker im Bad. Die Klingen halten bei ihr rund drei Wochen durch - länger als bei vielen anderen getesteten Modellen. Für rund 13 Euro bekommt man hier ein nachhaltiges, schönes und effektives Tool, das sie absolut weiterempfehlen kann.
Als Frauen wissen wir nur zu gut, was die böse "Pink-Steuer" ist. Sie ist der inoffizielle Grund, warum wir für Damenprodukte deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen als Männer für ihre Pflegeartikel, und das nur weil die Produkte pink sind und die Hersteller den Preis dafür künstlich höher setzen. Doch gerade bei Rasierern gibt es kaum Unterschiede. Frauen können Männerrasierer genauso gut benutzen, die Klingen sollen oft sogar noch besser sein!
Seit Jahren setzt Beauty-Redakteurin Erika auf Männerrasierer und teilt hier ihre Erfahrung mit den Wilkinson Hydra 5. Wenn die Beauty-Redakteurin nicht gerade einen neuen Damenrasierer testet, greift sie routiniert zu ihrem treuen Wilkinson Herrenrasierer. Hier gelingt die Rasur immer gründlich. Die Ultra Glide Beschichtung als Gel-Streifen mit Aloe Vera und Vitamin E lässt den Herren-Nassrasierer mit fünf Klingen nicht nur leicht gleiten, sondern macht die Haut weich, ja geradezu flutschig glatt. Der Rasierkopf ist gelenkig und passt sich somit an jede noch so verwinkelte und schwerzugängliche Stelle an.
Erika fällt kein Grund ein, Rasierer für Männer nicht auch für Frauen zu verwenden. Da sie für die meist noch dickeren Haare von Männern gedacht sind, rasieren viele noch gründlicher. Und neben dem Ergebnis ist der günstige Preis natürlich auch ein gutes Argument.
Wenn’s um Damenrasierer aus der Drogerie geht, kommt man an Gillette Venus kaum vorbei. Die Marke gehört zu den Klassikern im Rasurregal. Ob farbenfroh, mit Duft oder besonders vielen Klingen: Die Auswahl ist riesig. Unsere Beauty-Redakteurin Carolin Brühl kennt die Venus-Rasierer seit Jahren und hat jetzt die Gillette Comfortglide-Reihe unter die Lupe genommen, die ebenfalls unter den Siegern bei Stiftung Warentest landete. Der Vorteil: Sie kann direkt vergleichen, wie sich das Glide-Modell im Alltag gegenüber ihrem bewährten Venus-Rasierer schlägt.
Der Venus Comfortglide Spa Breeze von Gillette überzeugt mit einem sanften Rasurgefühl, auch ganz ohne Schaum. Dank der integrierten Gel-Kissen gleitet die Klinge geschmeidig über die Haut und entfernt Härchen zuverlässig, ohne Irritationen. Der süße Duft ist unter der Dusche laut ihrer Erfahrung kaum wahrnehmbar, dafür fühlt sich ihr Haut nach der Rasur glatt, gepflegt und gut durchfeuchtet an - Bodylotion konnte sie sich anfangs sparen.
Nach etwa einer Woche schrumpfte das Pflegekissen sichtbar, das Gefühl blieb aber angenehm. Sehr kurze Stoppeln ließ der Rasierer ab Tag zwei teilweise stehen, weshalb sie zwischen den Anwendungen einen Tag pausierte. Reizungen hatte sie kaum, lediglich im Bikinibereich gab es ein paar Problemchen, denn durch das dicke Gel-Kissen war es kompliziert, alle Stellen zu erreichen. Insgesamt war die Rasur gründlich, hautfreundlich und unkompliziert.
Rasierhobel? Davor hatte Sophia erstmal Respekt. Unsere Mode-Redakteurin ist bisher klassisch mit Systemrasierern durch den Alltag gekommen, da sie so schön unkompliziert, schnell, zuverlässig sind. Ihre Haut ist weitgehend unempfindlich, aber bei der Rasur zählt für sie vor allem eins: gute Handhabung, sichere Anwendung und Flexibilität, besonders an sensiblen Stellen wie Achseln und Intimbereich. Für den Test hat sie sich mutig an den Mylily Rasierhobel gewagt.
Anfangs war die Umstellung auf einen nachhaltigen Rasierhobel ungewohnt. "Mein erstes Mal mit dem Mylily Rasierhobel war ehrlich gesagt ... chaotisch", gibt sie ehrlich zu. Sie hat sich mehrfach geschnitten, die Haare wurden nicht wirklich gründlich entfernt, und selbst nach der Rasur fühlte sich alles stoppelig an. Mit etwas Übung wurde der Mylily Rasierhobel zu ihren neuen Rasur-Favoriten. Sie musste nur die richtige Technik für sich finden - sanftes Aufsetzen, kein Druck, gleichmäßige Züge - dann liefert der Hobel ein seidig glattes, stoppelfreies Ergebnis. Die Klinge ist extrem scharf, daher ist Vorsicht geboten, aber genau das macht ihn so effektiv und gründlich.
Sophias Fazit: Rasierhobel sind nichts für den schnellen Griff unter der Dusche, aber perfekt für alle, die nachhaltiger leben wollen. Der Hobel ist hautschonend, plastikfrei und spart mit günstigen Ersatzklingen nicht nur Müll, sondern auch Geld. Wer bereit ist, sich auf die Methode einzulassen, wird mit einem tollen Hautgefühl und einem neuen Rasur-Standard belohnt.
Für Dalia muss Rasur vor allem eins sein: unkompliziert. Ihre Haut ist meist normal, neigt aber hin und wieder zu leichter Trockenheit. Was sie von einem Rasierer erwartet? Sanftes Gleiten ganz ohne Ziepen oder Widerstand. Und weil es im Alltag oft schnell gehen muss, will sie sich dabei nicht bei jeder hastigen Bewegung Sorgen machen müssen, sich zu schneiden. Ob der Wilkinson Intuition Complete ihre Erwartungen erfüllt hat? Hier kommen ihre ehrlichen Eindrücke aus dem Test.
Der Intuition Complete von Wilkinson fühlt sich beim Rasieren angenehm sanft an: Dank integriertem Rasiergel gleitet die Klinge geschmeidig über die Haut. Und das ganz ohne zusätzlichen Schaum. Besonders kleine Flächen wie Achseln und Intimbereich lassen sich einfach enthaaren. Nach der Rasur war ihre Haut weich, gut durchfeuchtet und frei von Irritationen.
Beim Rasur-Ergebnis zeigt sich jedoch ein gemischtes Bild: Während manche Stellen streichelglatt waren, blieben an den Beinen trotz mehrerer Züge einzelne Haare zurück. Auch sehr kurze Stoppeln greift der Rasierer nur bedingt. Für empfindliche Haut und schnelle, unkomplizierte Rasuren ist das Modell solide - für ein durchgehend makelloses Ergebnis würde ich ihn aber nicht nachkaufen.
Der Philips OneBlade Intimate wurde speziell für die schonende Rasur empfindlicher Körperpartien wie der Bikinizone, dem Intimbereich und den Achselhöhlen entwickelt - für Männer und Frauen. Dank der SkinProtect-Klinge mit abgerundeten Spitzen und einer Gleitbeschichtung minimiert er das Risiko von Hautirritationen und Schnittverletzungen. Die zweiseitige Klinge ermöglicht Rasuren in beide Richtungen, was die Handhabung in schwer zugänglichen Bereichen erleichtert. Ein 3-mm-Trimmaufsatz erlaubt zusätzlich das präzise Kürzen der Haare, falls eine vollständige Glattrasur nicht gewünscht ist.
Der Elektro-Rasierer ist vollständig wasserdicht (IPX7-zertifiziert) und eignet sich sowohl für die Nass- als auch für die Trockenrasur. Mit einer Akkulaufzeit von etwa 30 Minuten bietet der elektrische Rasierer ausreichend Leistung für mehrere Anwendungen. Die Klingen sind langlebig und müssen bei durchschnittlicher Nutzung nur alle vier Monate ausgetauscht werden.
Der Isana Damen Einwegrasierer von Rossmann ist eine der preiswertesten Optionen aus der Drogerie und schnitt bei Stiftung Warentest unter den Einwegrasierern für Frauen mit der Note "Gut (2,0)" ab - dem besten Ergebnis innerhalb dieser Kategorie.
Besonders in der Intimzone zeigt der Rasierer seine Stärken: Die drei Klingen entfernen Haare zuverlässig, der bewegliche Schwingkopf passt sich gut an sensible Körperpartien an. Pflegende Gleitstreifen mit Aloe Vera und Arganöl sorgen für ein sanftes Gleiten und ein angenehmes Hautgefühl, auch ohne Rasierschaum.
Gerade bei kürzeren Rasuren oder auf Reisen ist der Einwegrasierer eine praktische Lösung: unkompliziert, effektiv und überraschend hautfreundlich für diesen Preis. Wer nach einer günstigen, aber funktionalen Alternative für die Rasur sucht, bekommt mit dem Isana-Modell eine solide Drogerie-Wahl.
Für unseren großen Damenrasierer-Test haben wir die Rasierer mindestens zwei Wochen lang ausprobiert. Getestet wurde so lange, bis die Klinge deutlich an Schärfe verlor oder ein Wechsel nötig wurde.
Jede Redakteurin setzte den jeweiligen Rasierer an mehreren Körperstellen ein, darunter Beine, Achseln und bei Bedarf auch die Bikinizone. Um die Rasierer unabhängig von Zusätzen bewerten zu können, nutzten wir ausschließlich warmes Wasser unter der Dusche, ohne Rasierschaum, Gel oder Lotion.
Unsere Testkriterien im Überblick:
Ob ein Rasierer oder ein Rasierhobel besser ist, kommt ganz darauf an, worauf du Wert legst. Ein Rasierhobel bietet eine besonders gründliche und hautnahe Rasur, ganz ohne Plastik, dafür mit auswechselbarer Metallklinge. Er gilt als nachhaltiger, langlebiger, verursacht bei richtiger Technik weniger Müll und weniger Kosten auf Dauer. Allerdings erfordert er mehr Sorgfalt und Übung. Gerade in empfindlichen Bereichen wie der Bikinizone ist Vorsicht gefragt. Wer sich Zeit nimmt und präzise arbeitet, wird mit einem seidig glatten Ergebnis belohnt. Für den schnellen Griff unter der Dusche ist ein klassischer Nassrasierer oft unkomplizierter.
Neben der klassischen Nassrasur gibt es eine Reihe von Methoden zur Haarentfernung, jede mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen. Elektrische Rasierer sind besonders sanft zur Haut und gut für empfindliche Partien geeignet. Epilieren entfernt Haare samt Wurzel und sorgt für wochenlange Glätte, kann aber je nach Schmerzempfinden unangenehm sein. Waxing, ob zu Hause oder im Studio, hat einen ähnlichen Effekt. Enthaarungscremes lösen Haare chemisch, sind einfach anzuwenden, aber nicht für alle Hauttypen geeignet. Immer beliebter wird außerdem die dauerhafte Haarentfernung mit IPL oder Laser.
Die Faustregel lautet: Die Klingen von Nassrasierern sollten etwa alle 5 bis 10 Anwendungen ausgetauscht werden, je nach Hauttyp, Haarstruktur und Häufigkeit der Rasur. Spätestens wenn du merkst, dass der Rasierer ziept, nicht mehr sauber schneidet oder deine Haut danach empfindlicher reagiert, ist es Zeit für einen Wechsel. Wer sehr dicke oder viele Haare hat, braucht oft häufiger neue Klingen. Wichtig: Nach jeder Rasur gründlich ausspülen und trocknen lassen.
Rasieren, Waxen, Enthaarungscreme, Epilieren, Lasern/IPL oder Sugaring - wir Damen haben die Qual der Wahl, wie wir uns von unnötigen Körperhaaren trennen wollen. Doch so unterschiedlich der individuelle Haarwuchs ist, so breit gefächert sind auch die verschiedenen Modelle von Damenrasierern.
Hier eine Tabelle mit den wichtigsten Informationen zu den getesteten Rasierern:
| Rasierer | Hauttyp | Besonderheiten | Preis |
|---|---|---|---|
| Gillette Venus Smooth | Alle Hauttypen | Testsieger Stiftung Warentest | Ca. 15 € |
| Estrid Rasierer | Trockene Haut | Integrierte Pflegepads | Ca. 13 € |
| Wilkinson Hydra 5 | Alle Hauttypen | Männerrasierer, gründlich | Ca. 10 € |
| Gilette Venus Comfortglide | Alle Hauttypen | Integrierte Gel-Kissen | Ca. 12 € |
| Mylily Rasierhobel | Unempfindliche Haut | Nachhaltig, gründlich | Ca. 25 € |
| Wilkinson Intuition | Empfindliche Haut | Integrierter Rasiergel | Ca. 11 € |
| Philips OneBlade Intimate | Empfindliche Haut | Für die Bikinizone | Ca. 30 € |
| Isana 3-Klingen Einwegrasierer | Alle Hauttypen | Preiswert, für Reisen | Ca. 2 € |
Systemrasierer sehen erstmal alle gleich aus? Nein, beim Gilette Venus Comfortglide Spa Breeze sind uns sofort die flexiblen Gelkissen und der besonders ergonomisch geformte Handgriff aufgefallen. Es scheint ein magischer Winkel zu sein, den der Hersteller für die Biegung verwendet, denn mit unserem Testsieger war der Rasierkomfort am höchsten. Dieser Damenrasierer ist quasi ein Selbstläufer auf der Haut.
Schwingköpfe haben inzwischen viele Systemrasierer in ihrer Ausstattung dabei. Eine Gelenkkugel wie bei der Gilette Venus Deluxe Smooth Swirl ist da noch die Ausnahme. Der Flexi Ball sorgt für noch Beweglichkeit beim Rasieren, da der Rasierkopf sanft über die Konturen gleitet, ohne dass man dabei viel Druck ausüben muss.
Wer statt mechanisch eher elektrisch bevorzugt, für den könnte der Remington Damenrasierer Smooth&Silky eine gute Wahl sein.
Bei störender Körperbehaarung denken die meisten an Beine, doch auch die Bikinizone oder feine Haare an den Armen empfinden viele Frauen als herausfordernd. Der Panasonic ES-WM31 5-in-1 Multi-Trimmer ist bestens dafür geeignet, sich den kleineren Körperpartien zu widmen. Hier geht es nicht nur ums Rasieren, sondern auch um das einheitliche Kürzen und Stutzen der Haare, was auch sanfter zur Haut ist.
Ganze sechs Klingen kümmern sich um die lästigen Härchen und schonen dabei den Geldbeutel, denn Wechselklingen gibt es zu einem sehr fairen Preis. Groß in der Anzahl der Klingen, klein im Preis: Der Isana Pace 6 ist mit sechs Klingen ausgestattet - das ist Rekord in unserem Test. Die Ersatzklingen, die sonst zum Kostenfaktor werden können, sind hier aber besonders günstig. So soll es ein.
Bei einer im Jahr 2022 veröffentlichten Umfrage von VuMa zum Thema »Beliebteste Arten der Haarentfernung bei Frauen in Deutschland« landen Nassrasierer, Einwegrasierer und Systemrasierer, ganz vorne. Kein Wunder, es geht schnell unter der Dusche und ist von der Anschaffung auch günstig.
Bei beiden Arten der mechanischen Rasur kann eine Reizung oder auch Verletzung der Haut entstehen. Die Wahrscheinlichkeit ist bei einem Elektrorasierer, auch Ladyshaver genannt, nur minimal, denn diese arbeiten mit einem Scherkopf und Scherfolie statt einer scharfen Klinge.
Alle Systemrasierer sehen irgendwie gleich aus? Das täuscht. Ob die Anzahl der Schneiden (erhältlich sind Modelle mit zwei bis sechs Klingen) im Klingenblock, ob mit Gelkissen, Gleitring/-streifen oder ohne sowie das Material des Handstücks - die Auswahl ist groß.
Nicht zuletzt gibt es neben dem Anschaffungspreis auch ein großes Gefälle bei den Kosten für die Wechselklingen. Von unter einem Euro bis knapp vier Euro für eine neue Klinge ist alles möglich. Elektrorasierer haben ihren Preis, können dafür aber mit individuellen Aufsätzen auftrumpfen. Da gibt es Equipment speziell nur für die Beine, die Achseln, die Bikinizone oder fürs Gesicht.
Ladyshaver sind meistens mit einem Trimmaufsatz ausgestattet, sodass auch nur ein Kürzen beziehungsweise Trimmen möglich ist. Außerdem sind die elektrischen Rasierer in der Regel auch sehr sanft zur Haut, denn die Körperhaare werden nicht mit einer scharfen Klinge abgeschnitten. Stattdessen sorgt hier ein Scherkopf, bestehend aus einem Klingenblock mit einer darüber liegenden Scherfolie, die die Haut vor Schnittverletzungen schützt, für die glatten Ergebnisse.
Nach 12-18 Monaten wird ein Wechsel der Scherfolie empfohlen, sonst besteht die Gefahr, dass die Haut zu sehr gereizt wird und Rasurbrand entsteht, wenn die Folie stumpf wird.
Während manche Produktnamen nach viel mehr klingen, als sie es in der Praxis tatsächlich sind, ist das beim Gilette Venus Comfortglide Spa Breeze anders: Hier können wir ganz klar bestätigen, dass bei der Anwendung ein komfortables Gleiten der Rasierklinge absolut möglich ist. Das liegt an zwei besonderen Eigenschaften dieses Testkandidaten. Die Gelkissen, eine Art Körperbutter mit ätherischen Ölen, sorgen für mehr Gleitfähigkeit und Komfort. Und das ist deutlich spürbar - sehr angenehm.
Aber nicht nur das: Wir wissen nicht, wie oft im Entwicklungslabor am perfekten Winkel experimentiert wurde, aber der Handgriff hat die beste Ergonomie in unserem Test. Unser Testsieger hat zwar »nur« drei Klingen, rasiert aber genauso gründlich wie die Modelle mit noch mehr Klingen. Das Handstück besteht zu 30 % aus recyceltem Plastik. Der Softgrip in Form einer gummierten Oberfläche mit Rillen ermöglicht eine gute Griffigkeit.
Durch die beiden Gelkissen muss auch hier auf die richtige Lagerung geachtet werden, sonst klebt der Rasierkopf an der Oberfläche. Auch bei Stiftung Warentest (05/2020) landete der Gilette Venus Comfortglide Spa Breeze weit vorn und bekam im Testspiegel die Note 1,6 mit dem Qualitätsurteil »Gut«. Besonders punkten konnte er in den Kategorien Rasur, Hautschonung und Handhabung.
Nassrasierer sehen irgendwie alle gleich aus? Nich so beim Gilette Venus Deluxe Smooth Swirl. Hier fiel uns sofort die silberne Kugel im Handstück auf. Die dient aber nicht nur der Optik: Durch das Flexi-Ball-System, wie es der Hersteller nennt, wird der Schwingkopf noch beweglicher. Die Kugel funktioniert wie ein Gelenk, welches man zur Seite, aber auch etwas nach vorn und hinten drehen kann. Für die Konturen am Körper ist das von Vorteil.
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