Alles Lob gebührt Allah ta’ala und Segen sei auf Seinem Propheten sallallahu ’alaihi wassallam. Das Fasten im Monat Ramadan ist eine der fünf Säulen des Islams und somit Pflicht für jeden erwachsenen und gesunden Muslim. Der Ramadan als eine Zeit der besonderen Spiritualität ermöglicht den Muslimen körperliche und seelische Reinigung.
Der gesegnete Monat Ramadan ist für die Muslime eine sehr große Gnade von Allah ta’ala. Es ist der Monat der Güte für seine Mitmenschen. Es ist der Monat, in dem der Unterhalt eines wahren Gläubigen vermehrt wird. Diejenigen, die Allah ta’ala ihre Dankbarkeit für Seine Gnaden zeigen, erhalten sie in größerer Menge.
Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte des Ramadan, einschließlich der Regeln bezüglich des Rasierens, der Bedeutung des Fastens und damit verbundener Praktiken.
Salmaan berichtet: „Am letzten Tag des Monats Scha’ban (8. Moant im islamischen Kalender) sprach der Prophet von Allah sallallahu ’alaihi wassallam uns an und sagte: „O Leute! Es kommt nun ein großartiger Monat zu euch, ein gesegneter Monat, in welchem eine Nacht liegt, die besser ist als eintausend Monate. Es ist der Monat der Güte für seine Mitmenschen. Es ist der Monat, in dem der Unterhalt eines wahren Gläubigen vermehrt wird. In manchen Ahadith wird gesagt, dass der Prophet sallallahu ’alaihi wassallam rezitierte und der Engel Dschibra´il (Gabriel) ’alaihis salaam zuhörte.
Zuerst muss man beachten, dass der Prophet sallallahu ’alaihi wassallam diese Rede am Ende des Monats Scha’ban (8. islamischen Kalender) hielt. Auch erfahren wir, das der Befehl für das Tarawih-Gebet auch von Allah ta’ala Selbst stammt. Wir sollten im Monat Ramadan auf unser Gebet achten!
Khalil Ahmed verbrachte viele Monate im Ramadan nach dem Abendgebet (Maghrib) Stunden, als er in der gesegneten Stadt Madina lebte. Er aß die Morgenmahlzeit (Sahur) und widmete sich Allah (Sikr) und Bittgebeten (Du’a). Er verbrachte ein wenig mehr Zeit mit der Anbetung von Allah ta’ala, verlängerte die Rak’a der Rezitation des Koran.
Darum sollte jede verfügbare freie Minute damit verbracht werden, den Koran zu rezitieren. Auch das mit Geduld ertragen werden, was uns an Leid oder Prüfung begegnet, denn sonst könnten diese Taten bei Allah ta’ala an Wert verlieren.
Im letzten Teil des Hadith bezeichnet der Prophet sallallahu ’alaihi wassallam den ersten Teil des Monats Ramadan als den Zeitraum des Segens, womit gemeint ist, dass Allah ta’ala Seine Segnungen auf die Gläubigen herab regnen lässt.
Der Prophet sallallahu ’alaihi wassallam empfiehlt auch, sehr häufig um Allahs ta’ala Vergebung zu bitten. Auf diese Weise erhält er seine Versorgung „aus unerwarteter Quelle“.
Allah hat den fastenden Menschen im Islam fünf Dinge gegeben, die niemandem vor ihnen gegeben wurden. Eines fastenden Muslim ist angenehmer für Allah ta’ala als der angenehme Duft von Moschus.
Die zweite spezielle Gnade ist, dass die Fische im Meer für den, der fastet, um Vergebung bitten. Der Sinn davon ist, zu erklären, dass viele Lebewesen Bittgebet (Du’a) für ihn machen. Allah befiehlt den Bewohnern der Himmel, ihn zu lieben. Diese Liebe breitet sich auf jede Person auf der ganzen Erde aus.
Allah befiehlt, das Paradies (Dschanna) für den Monat Ramadan zu schmücken. Das Ergebnis ist, dass das Übel zurückgeht. Sehen wir nicht, dass im gesegneten Monat Ramadan weniger Alkohol getrunken wird?
Ka’b ibn ’Udschra radiallahu ’anhu berichtet, dass der Prophet sallallahu ’alaihi wassallam sagte: „Kommt näher zur Kanzel (Mimbar)“, und wir kamen näher. Als er auf die erste Stufe der Kanzel (Mimbar) stieg, sagte er: „Amen.“
Wenn er nicht einmal im Monat Ramadan Allahs ta’ala Vergebung erlangen kann, wann denn sonst? Engel machen Bittgebet (Du’a) für ihn. Die Gelehrten aller islamischen Rechtsschulen stimmen darin überein, dass das Lob für den Propheten sallallahu ’alaihi wassallam sehr groß ist.
Es wurde versprochen, zu antworten. Es gibt kein Bittgebet (Du’a), das nicht akzeptiert wurde. Es gibt drei Dinge:
Mit dem Iftar, dem gemeinsamen Abendessen, wird das Fasten täglich beendet. Das geht zurück auf den Propheten Mohammed. Der Überlieferung nach soll er so allabendlich das Fasten gebrochen haben - mit einer Dattel oder einer Olive. Man grüßt sich mit den Worten "Ramadan Karim" oder "Ramadan Mubarek".
Der Prophet sallallahu ’alaihi wassallam sagte: „Dies ist eine Sache voller Segen (Baraka), das Allah ta’ala dir gewährt hat. Es sorgt für Kraft, um Allah ta’ala anzubeten. Es gibt auch noch viele andere Gründe für die Einhaltung von Sahur.
Während des Fastens sollte man seine Augen abwenden von jedem Ort, wo man nicht hin schauen darf, erst recht nicht eine andere Frau. Man sollte sich vor Beschimpfungen usw. hüten. Wenn ein nutzloses Gespräch beginnt, dann soll man nicht mitmachen.
Der Fastende muss darauf achten, was er hört. Was verboten ist anzusehen, ist auch verboten anzuhören. Man soll den Rest des Körpers von Sünden und unerlaubten Dingen fern halten.
Das Fasten ist für alle erwachsenen und gesunden Muslime vorgesehen. Ausgenommen sind solche, die an Altersschwäche leiden sowie Kranke und Reisende, schwangere und stillende Frauen, Wöchnerinnen und Frauen, die ihre Monatsperiode haben.
Vom Fasten ausgenommen sind alle, die körperlich dazu nicht in der Lage sind, beispielsweise Schwangere oder kranke und ältere Menschen. Auch jüngere Kinder sind nicht zum Fasten aufgerufen, für ältere ist es freiwillig. Auch Reisende und Soldaten im Krieg sind befreit.
Manche Musliminnen und Muslime fasten am Tag vor dem Opferfest. Sie glauben, dass ihnen dann alle Sünden im vergangenen und im neuen Jahr vergeben werden. Das Opferfest liegt immer im muslimischen Pilgermonat Dhul-Hidscha. In dieser Zeit pilgern in jedem Jahr Millionen Musliminnen und Muslime nach Mekka, denn diese Reise soll jede Muslimin und jeder Muslim einmal im Leben unternehmen. Die Pilgerreise heißt Hadsch. Sie ist ein Gebot und die fünfte Säule des Islam.
Männliche Muslime tragen während der Pilgerzeit weiße ungesäumte Tücher, sie dürfen sich während der Zeit weder rasieren, noch kämmen, noch Nägel oder Haare schneiden. Frauen dürfen ihr Gesicht nicht verschleiern.
Wer an einer Hadsch teilnehmen will, muss Muslim oder Muslima, muss erwachsen und frei sein. Außerdem muss man im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte sein. Zudem muss ein Pilger die körperlichen und materiellen Möglichkeiten besitzen, um die Anstrengungen auszuhalten und die vorgeschriebenen Riten erfüllen zu können.
Die Riten der Hadj sind genau geregelt. Da geht es unter anderem darum, wann die Gläubigen zum Berg der Vergebung (Berg Arafat) ziehen, wann sie sich kurz vor Sonnenuntergang nach Mina aufmachen, um symbolisch dort den Teufel zu steinigen oder wie das Opferfest zum Abschluss gefeiert wird.
Das Id-ul-Adha (übersetzt Opferfest) ist ein fröhliches Fest, aber mit durchaus ernstem Hintergrund.
Die Kaaba in Mekka, das Zentrum der Pilgerfahrt
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