Sicher und schonend: Tipps für eine Intimrasur ohne Verletzungen

Die Intimrasur ist die mit Abstand beliebteste Methode zur Haarentfernung im Intimbereich. Sie ermöglicht dir eine schmerzlose, schonende und schnelle Haarentfernung. Egal ob du dich zum ersten Mal rasierst oder schon geübt bist, wir helfen dir deine Intimrasur erfolgreich zu bewältigen. Welche Stellen, wie oft oder auch wie du dich rasierst, bleibt natürlich immer noch dir überlassen! Unsere Meinung dazu: Schön ist, was dir gefällt!

Schon seit Jahrhunderten widmen sich Frauen der Intimrasur. Unter anderem kann Intimrasur sehr positiv zur persönlichen Körperhygiene beitragen. Schöheitsideale und der Trend zur Haarentfernung ändern sich ständig. Leider sind Rasierpickel, Hautirritationen, eingewachsene Haare und ein unangenehmes Jucken häufig nervige Begleiterscheinungen. Um Rasierpickel bei der Rasur zu vermeiden, gilt es also diese Reizungen zu minimieren.

Unserer oberste Hautschicht, die sogenannte Epidermis, ist die natürliche Schutzbarriere unserer Haut. Bei der Rasur kann es zu kleinen Schnittwunden und Reizungen kommen, welche zum Beispiel durch das Herausreißen der Haare entstehen. Schweiß, zum Beispiel durch Sport, salzhaltige Deodorants oder alkoholhaltige After-Shaves direkt nach der Rasur können die Haut reizen.

So gelingt die Intimrasur | Dr. Johannes Wimmer

Die richtige Vorbereitung für eine sanfte Rasur

Für eine hautschonende Rasur ist warmes (nicht heißes!) Wasser ideal: Es sorgt dafür, dass die Haare weicher werden und die Rasierklingen sanfter über die Haut gleiten können. Das reduziert Mikroverletzungen auf der Haut.

Lange Haare solltest du zunächst trimmen, bevor du sie rasierst, sonst verfangen sie sich in deinem Rasierer und anstatt sie zu rasieren, reißt du sie heraus. Zum Trimmen kannst du einfach eine Schere oder Trimmer verwenden. Für die Intimrasur sollten deine Haare dann nur noch ca.

Bei der Nassrasur sollte als Vorbereitung zunächst die Haut gereinigt und anschließend mit einem Tuch befeuchtet werden. Wichtig ist, vor jeder Rasur einen Rasierschaum, ein Gel oder ein spezielles Pflegeöl auf den Bart aufzutragen und das Produkt ein paar Minuten einwirken zu lassen.

Eine Rasur ist für die Haut immer mit Stress verbunden. Das liegt unter anderem an der mechanischen Reibung, die auf der Haut erzeugt wird. Um diese Reibung zu reduzieren, raten wir Ihnen dringend davon ab, nur mit Wasser oder gar trocken zu rasieren. Dies kann zu Schnittwunden, in jedem Fall aber zu Mikroverletzungen der Haut führen. Greifen Sie stattdessen zu einem ausgewiesenen Rasierschaum oder -gel - oder verwenden Sie einfach Ihr normales Duschgel, z.B. die AESTHETICO cleansing lotion.

Lassen Sie das Duschgel oder den Rasierschaum auch gerne für einige Minuten auf der Haut einwirken. Dies trägt ebenfalls dazu bei, dass die Haare weicher werden, sodass eine schonendere Rasur erfolgen kann.

Die Wahl des richtigen Equipments

Als Erstes benötigst du natürlich einen Rasierer. Für eine besonders gründliche und sanfte Rasur solltest du am besten zu einem Rasierhobel greifen. Herkömmliche System- und Einwegrasierer rasieren oft weniger gründlich und zudem nicht nachhaltig. Durch die Klingenköpfe, Griffe und Verpackungen entsteht viel Müll.

Zusätzlich verursachst du so nicht nach nur wenigen Rasuren immer wieder Plastikmüll. Mit einer scharfen Klinge benötigst du wenig bzw. gar keinen zusätzlichen Druck. Der Kamm vor der Klinge richtet das Haar auf, sodass es besser abgeschnitten werden kann.

Rasierer mit mehreren Klingen, Einwegrasierer oder Rasiermesser sind bekannte Alternativen. Der Rasierhobel verfügt über eine klassische Rasierklinge und ist eine nachhaltige Alternative zu Produkten aus Plastik. Kein Wunder, denn damit gelingt eine gründliche Nassrasur: Die Haut wird gleichmäßig glatt und die Rasur hält länger an.

Das wichtigste für jede Rasur ist eine scharfe Klinge, die die Haare gut schneidet. Klingen werden mit der Zeit stumpf, du solltest den Wechsel deiner Rasierklinge jedoch nicht zu lange herauszögern, da stumpfe Klingen Schnittverletzungen, Rasurbrand und somit auch eingewachsene Haare verursachen können. Einwegrasierer sind daher nicht besonders für die Intimrasur geeignet: Ihre Klingen sind schon im Neuzustand nicht so scharf und werden schneller stumpf. Greife lieber zu einem Rasierhobel, wo du eine scharfe Klinge hast, die du nach Bedarf selbst neu einsetzen kannst.

Scharfe, saubere Klingen gehören zu den wichtigsten Voraussetzungen für das Vermeiden von Rasurbrand und anderen Hautirritationen. Stumpfe Klingen sorgen dafür, dass Sie mehr Druck ausüben müssen. Zudem gleiten sie nicht mehr so einfach über die Haut, sodass die stumpfe Fläche der Klingen die Haut mechanisch sehr beansprucht. Das erhöht das Risiko für Schnittverletzungen. Klingen, in denen Haare, Hautschüppchen oder Keime hängen, fördern die Gefahr von Entzündungen. Deshalb empfehlen wir, den Rasierer gründlich abzuspülen und Klingen in angemessenen Abständen auszuwechseln.

Rasierseife oder Alternativen

Rasierseifen bieten einen Hautschutz. Wenn sie benutzt werden, entsteht ein dünner Schutzfilm zwischen dem Rasierer und der Haut. Dadurch gleitet der Rasierer einfacher und vermeidet unnötige Reibung. Außerdem werden deine Haare weicher und stellen sich im Schaum auf. Mit Rasierschaum verstopft ein Rasierer oft leichter, deshalb empfehlen wir unsere reichhaltige Natural Soap Bar als nachhaltige Rasierseife. Wenn du keine Rasierseife hast, kannst auch ein Duschgel, normale Seife, Shampoo oder Conditioner verwenden.

Die richtige Technik für eine schonende Rasur

Nimm dir bei allen Schritten Zeit, um Verletzungen zu vermeiden. Mach bei deiner Intimrasur möglichst wenig Züge und führe diese sanft und ohne Druck aus. Mit dem Rasierhobel ist die Rasur besonders schonend für deine Haut, denn er hat nur eine Klinge und liegt sicher in der Hand - ohne zusätzliches Aufdrücken!

Ob du mit oder gegen die Haarwuchsrichtung rasierst, ist ganz dir überlassen. Mit dem Strich ist tendenziell sanfter, gegen den Strich etwas gründlicher. Teste am besten aus, mit welcher Technik du dich am wohlsten fühlst. Wir empfehlen: gehe zunächst mit der Haarwuchsrichtung vor. Falls du so nicht alle Haare erwischst, kannst du anschließend gegen den Strich rasieren. Dabei solltest du allerdings vorsichtig sein und gegebenenfalls erneut Rasierseife oder ähnliches verwenden.

Je nach Haardicke empfehlen wir Ihnen entweder entlang oder entgegen der Wuchsrichtung zu rasieren. An den Beinen sind die Haare in der Regel wesentlich dünner, sodass das Rasieren von den Knöcheln Richtung Oberschenkel kein Problem darstellt. Unter den Achseln und im Intimbereich hingegen haben wir dickere Haare. Wer hier entgegen der Wuchsrichtung rasiert, riskiert unnötige Hautreizungen.

Auch die richtige Technik ist für eine glatte Rasur ohne Rötungen wichtig. Gut ist es, in die Wuchsrichtung der Haare zu rasieren, ohne dabei fest aufzudrücken. Dermatologen raten Menschen, die sehr empfindliche Haut haben oder zu Rasurbrand neigen, eher zur Trockenrasur. Diese ist zwar nicht so gründlich wie die Nassrasur, aber schonender. Am besten eignen sich dazu Elektrorasierer.

Die richtige Pflege nach der Rasur

Wasch deine Haut nach der Rasur vorsichtig mit klarem Wasser ab und tupfe vorsichtig mit deinem Handtuch den Intimbereich trocken. Nachdem deine Haut trocken ist, kannst du sie mit einer After-Shave Lotion pflegen. Wir empfehlen dir die truemorrow Body Butter. Wenn du andere Produkte benutzt, achte darauf, alkoholfreie Naturkosmetik zu verwenden, um deine Haut nicht zusätzlich zu strapazieren. Somit vermeidest du Jucken und Rötungen.

Um die Haut nach der Rasur optimal zu pflegen, sollte die Haut zunächst tonisiert werden. Ein geeignetes Produkt ist das AESTEHTICO refresh & care. Der milde Alkoholanteil desinfiziert die beanspruchten Hautareale und sorgt dafür, dass aus den Mikroverletzungen keine Entzündungen entstehen. Inhaltsstoffe wie Bisabolol oder Allantoin beruhigen die gereizte Haut. Zusätzlich sollten Sie die Haut mit einer beruhigenden Pflege verwöhnen. In der Regel eignet sich dafür die normale Bodylotion, die Sie auch für den Rest Ihres Körpers verwenden. Für besonders empfindliche Haut oder für SOS-Rasurbrand-Fälle empfehlen wir unser AESTHETICO scaling balm.

Nach der Rasur ist ein Aftershave-Fluid eine gute Wahl, zum Beispiel mit antimikrobiellen Inhaltsstoffen. Alpha-Bisabolol, ein Inhaltsstoff der Kamille, beugt außerdem bei kleinen Schnittwunden Entzündungen vor. Auch Aftershave-Balsam mit beruhigenden Inhaltsstoffen sowie rückfettenden und hautschützenden Wirkstoffen wie Sheabutter oder Jojobaöl hilft.

Nach der Rasur ist die Haut angegriffen und braucht besonders viel Pflege. Gut dafür geeignet sind Cremes, die weder Alkohol noch Duftstoffe enthalten, da diese unangenehme Reaktionen wie Brennen noch verstärken und die Haut zusätzlich reizen können. Die Pflege sollte idealerweise nicht zu viel Fett enthalten. Das kann die Poren verstopfen und Entzündungen fördern.

Wenn deine Haut zu Irritationen neigt, rasiere sie am Abend. Dann kannst du ihr anschließend Luft zum Atmen lassen und lockere, luftige Kleidung tragen.

Neben der richtigen Pflege nach der Rasur schont auch die richtige Kleidung die gestresste Haut. Vor allem im Intimbereich und an den Beinen kann man Rasurbrand damit vermeiden. Gut geeignet sind weiche Stoffe wie Baumwolle, Leinen oder Seide. Materialien wie Polyester oder Mikrofaser dagegen sind in der Regel nicht so atmungsaktiv und können das Abheilen kleiner Verletzungen erschweren.

Zusätzliche Tipps zur Vermeidung von Hautirritationen

  • Peeling gegen eingewachsene Haare: Ein selbst gemachtes Peeling kann vorbeugen. Mischen Sie dazu einen EL Olivenöl mit einem TL Zucker und tragen Sie die Mischung vor der Rasur mit sanften kreisenden Bewegungen auf.
  • Kaltes Wasser nach der Rasur: Um die Haut nach der Rasur vor Irritationen zu schützen, sollten Sie die rasierte Stelle mit kaltem Wasser abspülen.
  • Rasierer trocken aufbewahren: Zwischen den Anwendungen sollte der Rasierer an einem trockenen Ort aufbewahrt werden, damit Bakterien keine Chance haben, sich auszubreiten.
  • Rasierpickeln vorbeugen: Um Rasierpickelchen vorzubeugen, gibt es ebenfalls einen Trick: Tragen Sie nach der Rasur ein alkoholhaltiges Rasierwasser zur Desinfektion auf. Es verhindert Reizungen, kühlt und desinfiziert die rasierte Stelle. Anschließend sollte unbedingt eine Pflegecreme verwendet werden. Ein feuchtigkeitsspendender und beruhigender Balsam, zum Beispiel mit Olivenöl, sorgt für geschmeidige Haut und schützt vor dem Austrocknen.

Unser Tipp: Neigen Sie auf den Oberschenkeln zu Reibeisenhaut (Keratosis pilaris), also zu kleinen, häufig rötlichen, verhärteten Pickelchen? Dann kann die Rasur die Haut zusätzlich irritieren. Für eine Reduzierung der Pickelchen legen wir Ihnen unsere AESTHETICO fruit complex body & face lotion als Nachtpflege ans Herz. Sie kann den Gänsehaut-Effekt deutlich vermindern und macht Ihre Haut damit auch optisch fit für den Sommer!

Auch wenn Sie gerade in sonnigwarmen Zeiten gern täglich glatte, schöne Beine & Co. hätten, gilt leider: Je seltener Sie sich rasieren, desto besser ist es für Ihre Haut. Gerade wer zu Rasierpickelchen, Rötungen und Juckreiz neigt, sollte vor jeder Rasur überlegen, ob es wirklich nötig ist.

Erste Hilfe bei Rasurbrand

  • Kühlen: Haut, die nach der Rasur brennt und gerötet ist, kann man am einfachsten mithilfe von kaltem Wasser oder kalten Umschlägen kühlen. Das lindert Rötungen und Juckreiz. Ein beliebtes Hausmittel bei Rasurbrand ist auch Quark, den man dünn auf die betroffenen Hautstellen aufträgt. Das funktioniert auch im Intimbereich.
  • Rasierpause: Auch wenn es schwerfällt, ist manchmal eine Rasierpause angebracht. Vor allem, wenn sich die Haut stark entzündet hat, kann eine Rasur sehr unangenehm sein und die Entzündung verstärken.
  • Spezielle Pflege: Mitunter kann es sinnvoll sein, die gereizte Haut mit einer speziellen Pflege wieder zu beruhigen, zum Beispiel mit einer Wund- und Heilsalbe. Apotheken verfügen oft über passende Produkte.

Wann zum Arzt?

Normalerweise klingt Rasurbrand von allein wieder ab und Rötungen oder Pickel verschwinden innerhalb weniger Stunden oder Tage. Manchmal kann es aber sein, dass die Haut langfristig gereizt ist oder sich schmerzhafte Entzündungen der Haarfollikel bilden. Dann ist es wichtig, ärztlichen Rat einzuholen und die betroffenen Hautstellen mit professioneller Hilfe zu behandeln.

Ein Hautarzt kann auch klären, ob es sich dabei um die chronische Form des Rasurbrands handelt, der sogenannten Pseudofolliculitis barbae. Sie betrifft vor allem Männer mit dunklem, stark gekräuseltem Haar. Haarentfernung kann die Entstehung dieser chronischen Entzündungsreaktion fördern. Unter anderem spielen dabei aber auch genetische Ursachen eine Rolle. Die Pseudofolliculitis barbaes bedarf einer speziellen Therapie.

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