Der Rasierschaum ist alle, aber eine Rasur wäre mal wieder fällig? Rasierschaum ist zum Rasieren äußerst praktisch: Er macht die Haare weich und lässt den Rasierer problemlos auf der Haut gleiten. Trotzdem gibt es genug Alternativen, die es sich zu kennen lohnt … sei es, weil der Rasierschaum gerade einmal alle ist oder weil man bewusst auf eventuell bedenkliche Inhalts- und Duftstoffe in Kosmetikprodukten verzichten möchte.
Für die Nassrasur verwenden wir gewohnheitsmäßig Rasierschaum, der dafür sorgt, dass die Haare weich werden und der Rasierer problemlos über die Haut gleitet kann. Allerdings kommt man schnell mal in die Situation, wo kein Rasierschaum griffbereit ist.
Rasierschaum gibt es schließlich nicht ohne Grund: Er macht Deine Barthaare weich, sodass sie leichter vom Rasierer erfasst und abgeschnitten werden können. Rasierschaum sorgt bei der Rasur für die nötige Gleitfähigkeit. Beim Auftragen des Schaums richten sich Deine Barthaare auf. Auch das vereinfacht die Rasur massiv. Außerdem enthält er pflegende Inhaltsstoffe, die Deine Haut beruhigen.
Ohne diesen Schaum verhakt sich Dein Rasierer in den Barthaaren und reißt wild daran herum. So entstehen Rasierpickel, Rasurbrand, Hautirritationen und sogar Schnittverletzungen. Außerdem wird die Rasur so extrem unsauber.
Die gute Nachricht: Es gibt Alternativen zu Rasierschaum, die rein pflanzlich sind, den Rasierer sehr gut über die Haut gleiten lassen und auch noch die Haut pflegen! Dazu brauchen wir uns bei diesen Alternativmitteln keinerlei Gedanken über künstliche Inhaltsstoffe zu machen, auf die unsere Haut möglicherweise sensibel reagieren könnte. Ein weiterer Vorteil: Neben der günstigen Anschaffung sind die Alternativen auch ein Schritt in die richtige Richtung, Verpackungsmüll zu sparen und somit mehr auf seinen ökologischen Fußabdruck zu achten.
Wir lieben Olivenöl in der Küche - aber auch als kleiner Beauty-Helfer ist es nicht mehr wegzudenken! Olivenöl punktet gleich dreifach: Nicht nur, dass es wunderbar als Gleitmittel für den Rasierer funktioniert, es versorgt die Haut auch noch mit Vitamin E und Feuchtigkeit und dient dazu noch als Rostschutz für die Klinge. Auch als Alternative zu Rasierschaum bietet es sich an: Die Haut erhält durch Olivenöl eine Extraportion Feuchtigkeit, wird angenehm weich und dazu noch mit Vitamin E versorgt. Die Haut ist anschließend angenehm weich und wird bestens gepflegt.
Hinweis: Achte darauf, dass es sich um extra virgen Olivenöl handelt, am besten in Bio-Qualität.
Anwendung: Geben Sie etwas Olivenöl in ein kleines Schälchen. Befeuchten Sie Ihre Hände damit und verteilen Sie das Öl auf der Haut. Anschließend tunken Sie den Rasierer in das Olivenöl und rasieren sich wie gewohnt. Gebe einen kleinen Schluck Olivenöl in ein Schälchen. Verteile etwas Öl zwischen den Händen und verreibe es auf der Haut. Tunke den Rasierer in das Schälchen, sodass die Klinge mit Öl benetzt ist.
Kokosöl erlebt in den letzten Jahren einen wahren Boom in der Beauty-Szene und kommt auch als Alternative zu Rasierschaum bestens infrage. Auch Kokosöl lässt die Klinge des Rasierers elegant über die Haut gleiten und versorgt die Haut dazu mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen. Es versorgt die Haut mit wichtigen Nährstoffen, lässt die Klinge sanft gleiten und duftet dazu einfach unheimlich gut!
Hinweis: Auch hier empfiehlt sich natives Bio-Kokosöl.
Anwendung: Verwenden Sie natives Bio-Kokosöl. Nachdem Sie die Haut mit warmem Wasser abgespült haben, verreiben Sie etwas Kokosöl zwischen Ihren Händen. Das Öl wird durch die Körperwärme ganz weich und lässt sich so problemlos auf der Haut verteilen. Warten Sie einen kurzen Moment und lassen Sie das Öl einziehen. Anschließend können Sie die Härchen wie gewohnt wegrasieren. Dusche die jeweiligen Hautstellen mit warmem Wasser ab. Verreibe etwas Kokosöl zwischen den Handflächen - so schmilzt das Öl und lässt sich besser verteilen. Verreibe das Öl auf der Haut und lasse es kurz einziehen. Danach kannst du die jeweilige Stelle rasieren.
Dass Aloe vera ein echter Feuchtigkeits-Booster für die Haut ist, ist bekannt, aber das sich Aloe-Vera-Gel auch bestens zum Rasieren eignet, wissen die wenigsten! Aloe-Vera-Gel ist ein wahrer Feuchtigkeitsbooster, wirkt entzündungshemmend und fördert die Wundheilung!
Neben seinen feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften wirkt es außerdem noch Entzündungen entgegen.
Anwendung: Beachten Sie, dass das Gel mit feuchten Händen und immer nur auf einen kleineren Bereich der Haut aufgetragen werden sollte. Das bewirkt, dass es länger feucht bleibt und nicht zu schnell einzieht. Anschließend kann die Rasur wie gewohnt erfolgen. Trage das Gel immer nur auf einen kleineren Bereich auf, damit es nicht so schnell einzieht. Befeuchte außerdem deine Hände, bevor du das Gel aufträgst - das verhindert, dass es zu schnell trocknet.
Sie haben nun rein pflanzliche Alternativen zu Rasierschaum kennengelernt … aber was ist, wenn auf Reisen auch diese mal nicht zur Verfügung stehen? Auch hier gibt es immer noch Plan B: Der Blick in den eigenen Kulturbeutel! Diese Alternativen können auf die nasse Haut aufgetragen und auch mal zum Rasieren verwendet werden. Natürlich müssen hier nicht die teuersten Conditioner oder Body Lotions herhalten - eine einfache Variante tut es auch! Bedenken Sie, dass Sie die rasierte Haut anschließend noch mit einer Feuchtigkeitspflege/-Lotion versorgen.
Beim Gedanken an eine Nassrasur ohne Rasierschaum bekommen die meisten Männern bereits von alleine Rasurbrand.
Unter einem Rasurbrand sind die unangenehmen Begleiterscheinungen zu verstehen, die mit der regelmäßigen Rasur einhergehen. Typisch sind vor allem Rötungen, die direkt nach dem Rasieren an den betroffenen Hautstellen auftreten. Darüber hinaus kann die gereizte Haut nach der Rasur auch brennen oder jucken. Außerdem können einige Tage später weitere Hautirritationen wie etwa Pusteln oder kleine Pickel entstehen.
Ursache für diese Hautreaktionen sind kleine Mikroverletzungen, die durch die scharfe Klinge des Rasiermessers auf der Haut verursacht werden. Dort können Schmutz und Krankheitserreger besonders gut eindringen und so Entzündungen auslösen. Jedoch verläuft ein Rasurbrand in der Regel harmlos. Normalerweise beruhigt sich die Haut nach ein paar Tagen wieder und Rötungen oder Pickelchen klingen ab. Im schlimmsten Fall können daraus aber auch Entzündungen entstehen, die sehr groß und schmerzhaft sind.
So klappt es garantiert: Sofern einige wichtige Punkte beachtet werden, können Sie einem Rasurbrand problemlos vorbeugen. Wir erklären Ihnen nachfolgend was Sie dazu beachten sollten:
Ist es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Rasurbrand gekommen, kann mit einigen Tipps und Tricks Abhilfe geschaffen werden. Mit folgenden Hilfestellungen können Sie die entstandenen Hautirritationen nach der Rasur behandeln.
Wie Du sehen kannst, musst Du einfach nur ein bisschen Erfindergeist an den Tag legen. Im Endeffekt lassen sich viele Pflegeprodukte zu Rasierschaum umfunktionieren. Wenn Du die Wahl hast, solltest Du natürlich den klassischen Rasierschaum bevorzugen.
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