Für viele Männer gehört eine gute Rasur zu einem gepflegten Äußeren dazu. Dafür greifen sie zu einem Braun-Rasierer. Das 1921 in Frankfurt-Bockenheim gegründete Unternehmen spezialisiert sich auf Elektrokleingeräte. Internet-Tests belegen, dass das patentierte Scherfoliensystem eine gründliche Rasur ohne Hautirritationen ermöglicht. Die Auswahl an elektrischen Rasierern ist vermutlich ebenso groß wie die unterschiedlichen Ansprüche der Nutzer an die Geräte. Das passende Modell zu finden, ist also nicht so einfach.
Wichtige Aspekte sind der Komfort, die Akkuleistung und die Gründlichkeit der Rasur. Deshalb handelt es sich dabei auch um die Hauptkriterien aus einem Rasierer-Vergleichstest, den Business Insider USA durchgeführt hat.
Braun gehört nicht nur zu den Pionieren der Elektrorasierer in Deutschland - das Unternehmen ist seit 1950 mit Geräten am Markt vertreten-, sondern ist auch Marktführer bei den Modellen mit Scherfolie. Die Marktführerschaft wiederum rührt unter anderem auch daher, dass Braunrasierer regelmäßig den Sieger in den Tests der Stiftung Warentest stellen. Warum ist das so?
In der Firmenzentrale von Braun in München schielen die Verantwortlichen sicherlich schon sehnsüchtig nach Berlin, konkret: auf den nächsten Rasierertest der Stiftung Warentest. Zum einen gilt die Stiftung unter den Kunden seit Jahrzehnten als die renommierteste Verbraucherschutzinstitution, deren Qualitätsurteile vertrauenserweckend sind. Zweitens, und viel wichtiger für Braun: Bei den letzten beiden großen Vergleichstest lagen die Rasierer von Braun immer unangefochten an der Spitze des Feldes - vor dem großen Konkurrenten Philips, Marktführer bei den Rotationsrasierern, sowie auch vor Panasonic und Remington, zwei Hersteller, die seit ein paar Jahren mächtig in den Markt drängen, den bislang Braun und Philips mehr oder weniger unter sich aufgeteilt haben.
Braun-Rasierer sind bei Männern wegen ihrer gründlichen Rasur beliebt - und wegen der guten Testergebnisse. (Bildquelle: braun.de)
Stellt sich also die naheliegende Frage: Was zeichnet die Rasierapparate von Braun aus, dass sie die Konkurrenten so in Schach halten kann? Zwei Ergebnisse vorneweg: Der Testsieg des Braun-Modells fiel jedes Mal knapp aus. Und: Wenn Sie sich nicht von den reinen Platzierungen täuschen lassen, sparen Sie eine Menge Geld.
Hier ist ein Überblick über einige der besten Braun Rasierer, die derzeit auf dem Markt sind:
| Platz | Produktmodell | Preis ca. | Präzisionstrimmer | Verfügbarkeit | Angebote ansehen |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Series 7 C7650cc von Braun | ca. 250 € | Reiseetui inbegriffen | Gleich lieferbar | Angebote ansehen |
| 2 | Series 9 Pro+ 9567cc von Braun | ca. 258 € | Reinigungsstation mit sechs Funktionen | Gleich lieferbar | Angebote ansehen |
| 3 | Series 3 ProSkin 3040s von Braun | ca. 99 € | strapazierfähiges Gehäuse | Gleich lieferbar | Angebote ansehen |
| 4 | Series 5 51-M4500cs von Braun | ca. 95 € | Flexibles Klingen-Trio | Gleich lieferbar | Angebote ansehen |
| 5 | Series 9 ProPlus 9577cc von Braun | ca. 289 € | Rasierer-Ladeetui inklusive | Gleich lieferbar | Angebote ansehen |
Das umfangreiche und aufgrund etlicher Produktvarianten nicht nur auf den ersten Blick verwirrende Sortiment deckt vom Einsteiger-Modell bis zum Hightech-Rasierer die komplette Bandbreite ab. Eine gute Erstorientierung bieten zumindest die vier „Series“ von Braun, die man durch eine weitere Modellreihe mit Barttrimmern/Body Groomern ergänzt hat.
Mit seiner Einsteigerklasse spricht Braun Kunden an, die für einen Markenrasierer nicht mehr als 50 EUR ausgeben möchten und deren Bart nicht anarchisch in alle Richtungen wächst. Die Geräte haben einen beweglichen schmalen Scherkopf, passen sich also gut den Konturen des Gesichts an, sofern es nicht besonders „faltig“ oder „kantig“ ist. Die Auswahl beschränkt sich auf Geräte mit/ohne Akku.
Hier kommt erstmals das Dreifachschersystem von Braun zum Einsatz, bei dem die drei unterschiedlichen Scherköpfe kurze und längere Haare nacheinander in jeweils einem Durchgang kürzen. Das System ist nachweislich effektiver als der einfache Scherkopf der "Series 1" und bringt Kunden, die sich nur alle 2, 3 Tage rasieren, einen Vorteil. Die Scherköpfe sind außerdem beweglich gelagert und passen sich daher noch besser den Gesichtskonturen an. Als Akkus kommen NiMH-Modelle zum Einsatz, die in nur einer Stunde vollgeladen sind. Die Geräte der "Series 3" gehören zu den beliebtesten Modellen, da sie trotz der besseren Schertechnik immer noch meist deutlich unter 100 EUR liegen und daher selbst für eher schmale Budgets erschwinglich bleiben.
Die Rasierer warten mit interessanten Zusatzfunktionen für Männer mit „Problembärten“ und markanten Gesichtskonturen auf und bewegen sich erstmals klar im dreistelligen Bereich. Doch die Investition kann sich lohnen. Denn der komplette Scherkopf ist um 40 Grad schwenkbar, was die Rasur an schwierigen Stellen erleichtert und auch effizienter macht, da die Schwenkfunktion gleichzeitig mit den beweglichen einzelnen Scherköpfe interagiert. Ein spezielles System („ActiveLift“) stellt die Haare vor der Rasur auf, die Scherfolie wiederum soll kreuz und quer stehende Haare besser erfassen. Der Ladezustand der hochwertigen Lithium-Ionen-Akkus kann anhand einer fünfstufigen Anzeige genauer abgelesen werden - kurzum: Die Series 5 bietet Hightech-Features für Männer, die trotz eines schwierigen Bartwuchses nicht lange für eine Rasur vor dem Badezimmerspiegel stehen möchten.
Die Serie 7 umfasste zwischen 2008 und 2014 die Flaggschiffe des Herstellers. Sie bieten Hightech pur, und zwar in Form der „Sonic“-Technologie. Der Scherkopf richtet mit rund 10.000 Mikrovibrationen die Barthaare auf, damit sie besser erfasst werden. Außerdem stellt sich die Motorleistung selbständig auf die Bartdichte ein. Dieses System ist einzigartig und funktioniert so effektiv, dass es den Modellen der "Series 7" schon einige Testsiege eingebracht hat. Darüber hinaus kann die Rasur in drei Stufen eingestellt werden („sensitiv“, „normal“, „intensiv“), eine Option, die Männer mit unterschiedlichem Bartwuchs entgegenkommt. Rasierkopf sowie die Einzelscherköpfe sind natürlich ebenfalls flexibel gelagert, sodass selbst Charaktergesichter glatt rasiert werden können. Aber auch die Reinigungsstation wartet mit Zusatzfunktionen wie etwa einer Schnellreinigung sowie unterschiedlichen Reinigungsprogramme...
Die Series 9 Pro+ von Braun ist nicht nur ein Rasierer, es ist der Rolls-Royce unter den Rasierapparaten - wenn euer Gesicht die Straße wäre, dann ist dieser Rasierer das luxuriöse Fahrzeug, das sanft darüber gleitet. Zu den Stärken des Braun Series 9 Pro+ gehören sein präziser Scherkopf, die integrierte ProfiLift-Klinge für flach anliegende Haare und der starke Akku. Ein Lithium-Ionen-Akku sorgt für langanhaltende Performance, während wasserdichte Eigenschaften das Tor zu einer Nass- oder Trockenrasur öffnen. Ihr habt die Wahl, eure Rasur nach euren Vorlieben zu gestalten.
Der Braun Series 9 Pro+ ist ein elektrischer Folienrasierer mit einem Fünffach-Schersystem. Fünffach bedeutet, er kombiniert vier Scherelemente und einen SkinGuard zu einem präzisen Scherkopf. Dieser lässt sich zudem in zehn Richtungen flexibel anpassen, was den Rasurkomfort erhöht. Die integrierte ProLift-Klinge hebt und schneidet flach anliegende Haare effizient, während die Sonic-Technologie mit 10.000 Mikrovibrationen pro Minute für eine bessere Gleitfähigkeit sorgt.
Auch in Sachen Akku überzeugt der Premium-Rasierer. Der leistungsstarke Lithium-Ionen-Akku bietet bis zu 60 Minuten kabellosen Betrieb und lässt sich für eine spontane Rasur in fünf Minuten schnellladen. Zudem ist die SmartCare-Station Teil des Lieferumfangs. In dieser kann der Rasierer gereinigt, desinfiziert, geölt, getrocknet und geladen werden.
Dass sich das Angebot für den Braun Series 9 Pro+ lohnt, unterstreicht einerseits der Preisvergleich: Während die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) bei 579,99 Euro liegt, ist er derzeit bereits ab 359,99 Euro im Angebot. Dies entspricht einer Ersparnis von 220,00 Euro oder 38 Prozent. Andererseits lässt sich die Attraktivität des Deals aber auch an der Preisentwicklung ablesen.
Baubedingt schwächeln die Rotationsrasierer nämlich immer dann, wenn zusätzlich zu einer Glattrasur des Gesichts z. B. auch die Koteletten in Form gebracht werden sollen. Ihre kreisrund angeordneten Klingen schaffen es nicht, eine gerade Kante zu schneiden. Für einen Folienrasierer ist diese Übung dagegen keine Herausforderung.
Rotationsrasierer wiederum punkten dafür bei Männern, deren Gesichtskonturen markant ausfallen, also eher kantig oder sogar mit den ersten Falten. Die in Dreiecksform auf dem Scherkopf montierten Klingensätze, in der Regel zusätzlich flexibel gelagert, passen sich nachweislich der Gesichtsform, etwa am Kinn oder zwischen Nase und Oberlippe, besser an.
Typische Eigenschaften eines Braun-Rasierers: Nass oder trocken einsetzbar, ausklappbarer Präzisionstrimmer, mehrere Scherfolien und abwaschbarer Scherkopf. (Bildquelle: braun.de)
Fühlen Sie sich vom Brummen eines Rasierers gestört? In diesem Fall ist ein Rotationsrasierer ebenfalls tendenziell die bessere Wahl, da sie meistens hörbar leiser sind. Folienrasierer wie die von Braun oder Panansonic gelten bei vielen Männern demgegenüber als die „stärkeren“ Rasierer, was jedoch, worauf die Stiftung Warentest hinweist, eher ein „Gefühl“ darstellt.
Die Stiftung Warentest prüft Rasierer im hauseigenen Labor ausschließlich bei der Trockenrasur; die Testnoten in der Disziplin Rasurqualität beziehen sich also ausschließlich darauf. Doch sowohl im Test 2013 als auch 2017 ließ die Organisation parallel dazu Probanden zu Hause Nassrasierer testen - darunter auch jeweils einen Braun. Das Ergebnis: Die Nassrasur, sei es mit oder ohne Schaum, zaubert keine besseren Rasierergebnisse. Die Urteile der Probanden fielen hier nicht einheitlich aus. Was dagegen mit Sicherheit behauptet werden kann: Eine Nassrasur vermittelte den Testpersonen ein spürbar angenehmeres Hautgefühl, wird also als sanfter empfunden.
Mit Ausnahme der „Einsteigerklasse“ („Series 1“) finden sich in jeder Serie Modelle mit einer Reinigungs- und Ladestation. Die Geräte werden nach jeder Rasur in einer alkoholbasierten Speziallösung gesäubert. Der Hersteller wirbt (zurecht) damit, dass dieses Verfahren bedeutend hygienischer sei als eine Reinigung unter fließendem Wasser.
Reinigung leicht gemacht: Braun hat die Reinigungsstation für Elektrorasierer erfunden. Das ermöglicht eine schnellere, effizientere und hygienischere Reinigung als unter fließendem Wasser. (Bildquelle: braun.de)
Braun integriert in seine Rasierer eine Reihe von Zusatzfunktionen, um die Rasur noch angenehmer und gründlicher zu gestalten.
Hier sind einige häufig gestellte Fragen zu Braun Rasierern:
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