Powder Brows: Erfahrungen, Technik, Kosten und alles, was Sie wissen müssen

Microblading war gestern - zumindest, wenn Sie Ihre Augenbrauen dauerhaft ausdrucksstark tragen wollen. Powder Brows lautet die neueste Technik, die die Herzen vieler Ladies höher schlagen lässt. Wir erklären Ihnen alles zum Trend "Powder Brows"! Doch wie funktionieren Powder Brows und was kosten sie?

Was sind Powder Brows?

Powder Brows sind eine Form des Permanent-Make-ups. Powder Brows nennt man eine Behandlung, bei der eine spezielle Schattierungstechnik verwendet wird, um natürlich aussehende Augenbrauen mit Pudereffekt zu erzielen. Sie entstehen durch eine besondere Technik: Die Pigmente werden so in die Haut gebracht, dass natürlich wirkende Schattierungen entstehen, so als hättest du deine Brauen mit Eyebrow Powder aufgefüllt.

Für gewöhnlich wird der untere Rand der Augenbraue dafür markanter definiert, nach oben und nach vorne hin verläuft die Farbe jedoch sanft, wie bei Ombré-Brows. Durch den Puder-Effekt wirken die Augenbrauen sehr dicht und voll. Wer es also ausdrucksstark mag und keine Lust mehr hat, die Brauen jeden Tag neu mit Make-up zu definieren, für den könnten Powder Brows genau das Richtige sein.

Es wird eine Kombination aus Schattierungen und Punkten angewendet, um dann den Brauen Fülle zu verleihen, sodass sie dicker und symmetrischer aussehen. Zusätzlich wird darauf geachtet, dass scharfe Ränder vermieden werden und stattdessen ein weicher und glatter Schattierungseffekt entsteht.

Der Unterschied zu Microblading

Microblading ist dafür bekannt, vor allem natürliche Ergebnisse zu erzielen. Dabei werden die Pigmente durch Blades (aneinandergereihte Mikronadeln) in die Haut geritzt, sodass die Optik vieler einzelner Härchen entsteht. Bei den Puder-Brauen hingegen wird nur eine Nadel verwendet, wodurch die Prozedur auch etwas weniger schmerzhaft sein soll. Auch wenn die Powder Brows als auch das Microblading mit ihrer PhiBrows-Technik gehören zur Permanent-Make-up-Technik. Es gibt jedoch Unterschiede in der Anwendung der Pigmentierung sowie im späteren Ergebnis:

  • Anwendung: Die beiden Permanent-Make-up-Methoden unterscheiden sich vor allem in ihrer Anwendung. Wird bei den Powder Brows eine Nano-Nadel benutzt, um sanfte Punkte in die oberste Hautschicht zu einer Schattierung im Pudereffekt zu stechen, werden beim Microblading mithilfe einer feinen Klinge Striche für die Pigmente in eine tiefere Hautschicht geschnitten. So sollen feine Härchen nachgestellt werden. Dabei wird die Schattierungstechnik der Powder Brows allgemein als weniger schmerzhaft wahrgenommen. Die Dauer der Methoden unterscheidet sich nicht groß voneinander, plane bei beiden Behandlungen ungefähr zwei bis drei Stunden Zeit ein.
  • Ergebnis: Powder Brows sehen in ihrem Ergebnis durch die Puder-Optik schattiert aus und sind deutlich kontraststärker als die Brauen des Microbladings. Es wirkt, als wären sie mit einem Augenbrauenstift oder einem Brauenpuder perfekt nachgezeichnet worden. Microblading versucht hingegen, mit der Härchenzeichnung die natürliche Optik der Brauen zu erreichen. Hier kommt es darauf an, welches Ergebnis deinen Traum-Brauen näher kommt.
  • Kombimethode: Du kannst dich nicht zwischen den Powder Brows und dem Microblading entscheiden? Wenn du einen intensiven Effekt haben möchtest, aber trotzdem den natürlichen Look erzielen möchtest, könnte die Kombimethode aus beiden Behandlungen die Lösung für dich sein. Hier wird eine Kombi aus dem Nachzeichnen der Härchen und einer Schattierung der Brauen angewendet.

Der große Unterschied zwischen Mircroblading und Powder Brows liegt aber vor allem an dem Endergebnis: Letztere wirken meist weniger natürlich. Es kann sogar sein, dass du damit immer irgendwie geschminkt aussiehst, obwohl der Rest deines Gesichts es nicht ist.

So entstehen die Powder Brows

Dort wird besprochen, welche Form, welche Intensität und welchen Farbton du dir vorstellst. Manchmal ist es auch möglich, durch zwei Farben einen 3D-Effekt zu erzielen.

Nun wird die neue Augenbrauenform symmetrisch durch präzises Nachmessen vorgezeichnet. Dabei kannst du abschätzen, ob du dir das Ergebnis in dieser Form vorstellst. Hier findest du weitere Tipps zur perfekten Form.

Nun kann nach Wunsch eine anästhesierende Creme aufgetragen werden.

Etwa eine Stunde dauert die Prozedur. Danach solltest du dich nicht erschrecken, denn deine Augenbrauen können noch sehr dunkel aussehen. Das ist normal. Doch die Farbe wird mit der Zeit um einiges verblassen, da nicht alle Pigmente von der Haut aufgenommen werden.

Unterschiedliche Faktoren können die Geschwindigkeit des Powder Brows Heilungsprozesses beeinflussen:

  1. Schorfbildung ist ganz normal und sehr häufig nach einer Augenbrauenpuderbehandlung.
  2. Schorf erscheint nicht sofort nach der Behandlung. Sie tritt nach zirka 3-5 Tagen ein und kann bis zu zwei Wochen dauern.
  3. Versuche nicht, die Schorfbildung zu stoppen. Du kannst deine Brauen morgens und abends sanft mit einem Wattepad und etwas sterilem Wasser abtupfen.
  4. Reinige deine Puderbrauen regelmäßig.
  5. Trage eine dünne Schicht der von uns empfohlenen Salbe auf. Dadurch fallen Krusten schneller ab. Es ist auch gut, die Salbe vor dem Duschen aufzutragen, um den Bereich zu schützen.
  6. Wasche deine Brauen nicht ausgiebig.

Sobald die Powder Brows Heilungsphase vorbei ist und deine Brauen das endgültige Aussehen angenommen haben, wird alles wieder entspannter.

Der Heilungsprozess im Detail

  • Nicht erschrecken: Deine Brauen sind noch dunkel und sehen wie ein Pigmentblock aus.
  • Schorfbildung: Nun beginnt sich etwas Schorf zu bilden.
  • Zusammenreißen: Nun heißt es sich zusammenzureißen. Schorf fällt des Öfteren ab und hinterlässt Flecken auf Ihren Brauen. Sie werden jucken, aber bitte kratze auf keinen Fall daran.
  • Helle Augenbrauen: Nun sehen die Augenbrauen ein wenig zu hell aus. Auch das ist normal.
  • Sichtbare Augenbrauen: Deine Augenbrauen werden wieder richtig sichtbar. Sie nehmen ihre endgültige Form an und sehen viel besser aus.
  • Vollbracht: Ihre Powder Brows Heilung ist vollbracht.

Nach der Pigmentierung des Permanent Make-up ist man im Kosmetikstudio noch voller Vorfreude, weil das vorläufige Ergebnis so großartig aussieht. Zu Hause angekommen, bekommt man den ersten Schreck. Die Pigmentierung sieht auf einmal viel dunkler aus. Es ist völlig normal, dass dein Permanent Make-up oder Microblading erst mal dunkler wird.

Ein paar Tage später ist auch noch die komplette Permanent Make-up Farbe weg? Es ist völlig normal, dass dein Permanent Make-up oder Microblading erst mal dunkler wird.

In der ersten Phase wird die Pigmentierung also dunkler. Das haben wir nun verstanden. In der zweiten Phase wird der Wundschorf etwas trockener und nach und nach schuppig. Die neugebildeten Zellen der Haut haben es sich nach ein paar Tagen bequem gemacht und sagen dem Schorf, wo er nicht mehr benötigt wird. Hier lösen sich die Schüppchen somit von allein.

Bei einem Permanent Make-up oder Microblading beginnt nun die Phase, in der die Pigmentierung nun „scheckig“ aussehen kann. Einige Schüppchen haben sich gelöst, andere aber noch nicht. Trotzdem: Finger weg!

Überall da wo die Kruste sich gelöst hat wirkt es möglicherweise so, als wäre kaum oder gar keine Farbe mehr vorhanden. Auch hier brauchst Du dir keine Sorgen zu machen! Der komplette Heilungsprozess ist nach ca. 28 - 35 Tagen beendet. In der Zeit von Schüppchen-Ablösung bis zur vollständigen Heilung, kommt die Farbe zurück.

Die Farbe wird je nach Pigmentier-Zone erst ab der vierten Woche wieder sichtbarer. Bei den Lippen oder sensibler Haut, ist die Farbentwicklung gerne erst nach sechs Wochen abgeschlossen.

Permanent Make-up wird dunkel, weil sich ein körpereigener Schutzfilm über der verletzen Pigmentierzone bildet. Das Wundkrüstchen legt sich schützend über die eingebrachten Pigmente.

Wenn Permanent Make-up juckt, liegt das in den meisten Fällen an den Prozessen der Heilung. Unter dem Wundschorf bildet sich eine „neue“ zarte Haut.

Neben unseren Augenbrauen können auch Wimpern dem Gesicht super viel Ausdruck verleihen. Wie du dir zum Beispiel mithilfe einer Wimpernwelle Klimper-Wimpern, die mehrere Wochen halten, zauberst, siehst du im Video.

WIMPERNWELLE SELBER MACHEN - Ich teste es aus / Wimpern-Lifting | Jil Schrödel

Powder Brows: Was beachten nach der Behandlung?

Wenn du dir Powder Brows frisch stechen lassen hast, dann solltest du nach der Behandlung ein paar Tipps beachten, damit die Haut gut verheilen kann:

  • Die behandelte Haut sollte einige Tage nicht mit Wasser in Berührung kommen.
  • Trage regelmäßig eine Vitamin-E-Creme auf, die die Wundheilung unterstützt und die Haut geschmeidig hält. Achte darauf, dass deine Hände beim Auftragen sauber sind oder nutze ein frisches Wattestäbchen.
  • Auf keinen Fall kratzen, reiben oder die wunde Haut strapazieren. Die Haut braucht einige Tage, um zu heilen. Es bildet sich eine Kruste, die nach 3-6 Tagen nach und nach von alleine abfällt.
  • Meide direkte Sonneneinstrahlung und UV-Licht bzw. schütze deine Augenbrauen mit einem großen Hut vor der Sonne.

Eine spezielle Creme für tätowierte Haut mit Vitamin-E kann bei der Wundheilung unterstützen. Falls du sie nicht von deiner Kosmetikerin bekommst, kannst du dir auch eine Creme online bestellen oder in der Apotheke kaufen.

Was kosten Powder Brows?

Die Kosten für Powder Brows können zwischen 300 und 600 Euro variieren. Im Preis sollte grundsätzlich immer eine Nachbehandlung nach etwa vier Wochen inklusive sein. Denn manche Stellen können kurz nach der Behandlung etwas mehr verblassen als andere und müssen nochmal nachgebessert werden. Und wie lange bleiben Powder Brows? Nun, du kannst dich bis zu drei Jahre an deinen neuen Augenbrauen erfreuen!

Was ist der Unterschied zu Ombre Brows?

Auch Ombre Brows bezeichnen, genau wie die Powder Brows, eine Variante des Microshading. Es wird bei beiden Formen ein pudriger, natürlicher Look kreiert. Der einzige Unterschied: Bei Powder Brows fällt das Ergebnis gleichmäßig aus, bei den Ombre Brows werden die Kanten stärker betont. In diesem Artikel erklären wir dir weitere Details zu den Varianten des Microshading.

Anleitung für DIY-Powder-Brows

Du bist dir trotzdem nicht ganz sicher, ob Microblading oder Powder Brows das Richtige für dich sind? Betrachtest du dich als besonders schmerzempfindlich und hast sensible Haut, solltest du vielleicht doch besser weiterhin zu Make-up greifen und deine Powder Brows zu kreieren. Neben den Schmerzen sparst du dir auch bares Geld und kannst stets selbst entscheiden, ob dir der Sinn nach einem natürlicheren Look oder einem extravaganten Make-up mit farbintensiven Augenbrauen steht.

Damit dir deine Powder Brows auch zu Hause perfekt gelingen, kannst du sowohl Augenbrauenstift als auch Augenbrauenpuderverwenden. Mit dem Stift kannst du dir zunächst die gewünschte Form vorzeichnen und besonders den unteren Rand deiner Brauen präzise definieren. Bei größeren Lücken eignet sich der Stift ideal, um optisch einzelne Härchen zu ergänzen. Eine festere und nicht zu weiche Konsistenz des Stifts hilft dir dabei dezente Striche zu ziehen, um einen angemalten Effekt zu vermeiden. Ein Aufbürsten der Augenbrauenhärchen hilft zusätzlich dabei, das Ergebnis natürlicher wirken zu lassen.

Bringe das Brauen-Puder zum Einsatz, wenn du deine Brauen ganzheitlicher auffüllen möchtest. Alternativ kannst du mit einem kleinen Pinsel punktuelle Schattierungen wie ein Profi mit der Nadel setzen. Mit Stift und Puder kannst du so eine Art 3D-Effekt schaffen. Der Kontrast zu deiner Haut wird mit dem Puder stärker und die Brauen stechen mehr hervor. Die Verwendung von Puder eignet sich also vor allem, wenn der Rest deines Gesichts auch geschminkt ist.

Verwende vor allem beim vorderen Teil deiner Brauen nicht zu viel Produkt, wenn du den Ombré-Verlauf erzielen möchtest. Zum hinteren Teil der Braue kannst du hingegen mehr Farbe auftragen. Um deine selbstgemachten Powder Brows zu fixieren, eignet sich ein transparentes Augenbrauengel.

tags: #puderschattierung #augenbrauen #erfahrungen

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