Lange und voluminöse Wimpern sind ein Schönheitsideal, das viele Frauen anstreben. Lash-Booster und Wimpernseren versprechen, diesen Traum ohne künstliche Verlängerungen zu erfüllen. Doch Vorsicht ist geboten, denn einige dieser Produkte enthalten Prostaglandine, die unerwünschte Nebenwirkungen haben können.
In diesem Artikel werden die Risiken und Nebenwirkungen von Prostaglandin-haltigen Wimpernseren beleuchtet und sicherere Alternativen vorgestellt.
Die Wimpern durchlaufen, wie alle Körperhaare, Wachstumszyklen. Wimpernseren mit Prostaglandinen verlängern diese Wachstumsphase, sodass mehr Wimpern gleichzeitig wachsen. Das Ergebnis sind dichtere und längere Wimpern.
Prostaglandine sind hormonähnliche Stoffe, die in Arzneimitteln verwendet werden, beispielsweise zur Behandlung von Grünem Star. Sie wirken als "Signalstoff", der hormonähnliche Eigenschaften hat und daher unsere Zellen und Hormone beeinflussen kann.
Ein Wachstumsserum kann die Wachstumsphase verlängern, die Verankerung im Haarfollikel verbessern und so das Wachstum fördern.
Prostaglandine können unerwünschte Nebenwirkungen verursachen, die oft verschwiegen werden. Laut dem Gesundheitsmagazin der AOK zählen dazu:
Auch wenn die meisten dieser Nebenwirkungen temporär sind, können Langzeitfolgen dauerhafte Veränderungen einschließen. Eine häufige Exposition des Auges mit Bimatoprost kann dazu führen, dass Prostaglandin-haltige Arzneimittel zur Senkung des Augeninnendruckes ihre Wirksamkeit verlieren.
Das LGL rät daher von der Verwendung derartiger Produkte ab, da von Wimpernwachstumsseren, die Prostaglandine als Inhaltsstoffe enthalten, eine Gefahr für die Gesundheit der Verbraucher ausgehen kann. Aus den genannten Gründen kann von Wimpernwachstumsseren, die Prostaglandine als Inhaltsstoffe enthalten, eine Gefahr für die Gesundheit der Verbraucher ausgehen. Teilweise liegt die Konzentration des Wirkstoffs in der Zubereitung sogar oberhalb der höchsten auf dem Fertigarzneimittelmarkt verfügbaren Dosierung von Augentropfen.
Der wissenschaftliche Ausschuss der EU (SCCS) hat Prostaglandin und prostaglandinähnliche Stoffe untersucht und sich besorgt über die Verwendung dieses Inhaltsstoffs in Kosmetika geäußert. Die Besorgnis rührt von den unerwünschten Wirkungen her, die schon bei geringen Konzentrationen auftreten können.
In den meisten Wimpernseren sind Prostaglandine als Verbindungen enthalten und nicht auf den ersten Blick sichtbar. Die häufigsten Prostaglandin-Derivate sind:
Achten Sie auf Inhaltsstoffe, die den Wortteil „prost“ in der Stoffbezeichnung beinhalten.
Es gibt auch Wimpernseren, die ohne Hormone auskommen und stattdessen auf andere Wirkstoffe setzen, um das Wimpernwachstum zu fördern. Diese Seren sind in der Regel sanfter zur Haut und auch für Menschen mit empfindlichen Augen geeignet.
Einige alternative Wirkstoffe sind:
Diese Produkte sind frei von Hormonen, Silikonen, Parabenen sowie Sulfaten. Sie verlängern die Wachstumsphase und verkürzen die Ausfallphase der Wimpern.
Wer sich für ein Wimpernserum mit oder ohne Hormone entscheidet, sollte sich möglichst vorher über die Inhaltsstoffe sowie die Anwendung informieren und den Nutzen gegen die möglichen Nebenwirkungen abwägen. In bestimmten Fällen gilt besondere Vorsicht beim Einsatz eines Wimpernserums, beispielsweise, wenn Sie schwanger sind, Kontaktlinsen tragen oder ein Termin beim Augenarzt bevorsteht.
Achten Sie darauf, dass das Serum nicht in Ihr Auge gelangt, denn es brennt und verursacht tränende Augen. Bei bestehenden Problemen wie trockenen Augen oder okulärer Rosacea sollte man auf prostaglandinhaltige Seren verzichten.
Wimpernseren können helfen, längere und dichtere Wimpern zu bekommen. Es ist jedoch wichtig, die Inhaltsstoffe und möglichen Nebenwirkungen zu berücksichtigen. Prostaglandin-haltige Seren können unerwünschte Effekte haben, daher sollten Sie sicherere Alternativen ohne Hormone in Betracht ziehen. Informieren Sie sich gründlich und wählen Sie ein Produkt, das Ihren Bedürfnissen und Ihrer Gesundheit entspricht.
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