Prinzessin Kates Kampf gegen den Krebs: Einblicke in Genesung und neue Perspektiven

Das Jahr 2024 hat die britischen Royals vor große Herausforderungen gestellt. Sowohl Prinzessin Kate als auch König Charles erkrankten an Krebs, was die Familie vor eine schwere Zeit stellte. Umso erfreulicher sind die Nachrichten, dass Prinzessin Kate nach ihrer Krebsbehandlung auf einem guten Weg der Genesung ist.

Prinzessin Kate bei der "Trooping the Colour"-Militär-Parade (Quelle: Getty Images)

Offene Worte über die Krebserkrankung

Prinzessin Kate hatte während eines Besuchs in einem Krankenhaus in Essex offen über ihre Krebserkrankung gesprochen und dabei seltene persönliche Einblicke in ihre Genesung nach der Chemotherapie gewährt.

Prinzessin Kate macht Krebsdiagnose bekannt

Sie erklärte, wie schwierig es sei, nach der Behandlung wieder in den Alltag zurückzufinden, selbst wenn man sich in Remission befindet.

Bei ihrem ersten öffentlichen Termin nach einer Auszeit, in der sie im Juni das traditionelle Royal Ascot absagte, sprach die Prinzessin von Wales laut der BBC mit Krebspatienten im Essexer Colchester Hospital über die verborgenen Herausforderungen der Zeit nach der Behandlung. Sie sagte ehrlich: „Man setzt eine Art tapferes Gesicht auf, geht stoisch durch die Behandlung, die Behandlung ist abgeschlossen - dann heißt es: ‚Ich kann weitermachen, zurück zur Normalität‘“. Gerade diese Phase gestalte sich jedoch für die meisten Menschen als besonders schwierig.

Man sei nicht mehr unter der Obhut des Klinikteams, „aber man ist nicht mehr in der Lage, zu Hause so normal zu funktionieren, wie man es vielleicht einmal konnte.“ Auch in Remission sei das Leben nach einer Krebserkrankung ein „sehr beängstigender, sehr einschüchternder“ Weg. Kate beschrieb ihre persönliche Erfahrung als „Achterbahnfahrt“ und betonte gegenüber den Patientinnen und Patienten: „Es ist ein lebensverändernder Prozess, nicht nur für den Patienten, sondern auch für die Familie. Es ist keine gerade Linie, wie man es vielleicht erwartet, sondern ein Auf und Ab.“

Laut einem Bericht der Londoner Times wies Kate bei dem Termin auch darauf hin, dass es wichtig sei, dass Menschen nach der Behandlung genügend Zeit und Unterstützung bekämen, um ihren „neuen Normalzustand“ zu finden. Im Rahmen ihres Besuchs pflanzte die Prinzessin von Wales gemeinsam mit Patienten Rosen einer eigens nach ihr benannten Sorte, um Spenden für die Royal Marsden Cancer Charity zu sammeln. Insgesamt sollen in diesem Sommer 500 dieser Rosen an Wohlfühlgärten und Kliniken in Großbritannien verteilt werden.

Die Prinzessin sprach dabei auch über die Bedeutung von Natur für die Heilung. Laut BBC empfindet sie Gärten und Pflanzen als „eine Art Zuflucht“, die Kraft und Ruhe spenden können, gerade in der Zeit nach einer schweren Erkrankung. Dass Kate erneut so offen über ihre Krebserkrankung spricht, sendet ein starkes Signal, denn es zeigt, dass selbst Mitglieder der Königsfamilie nach einer solchen Diagnose nicht sofort wieder „funktionieren“, sondern einen langen Weg der Anpassung gehen müssen.

Der lange Weg zur Diagnose und Behandlung

Am 19. Januar 2024 gab der Kensington-Palast offiziell bekannt, dass sich Kate Middleton einer “geplanten” Bauchoperation unterziehen musste und sich voraussichtlich bis Ostern von ihren offiziellen Pflichten und aus der Öffentlichkeit zurückziehen wird. Am 22. März 2024 gab der Kensington-Palast bekannt, dass die Prinzessin von Wales an Krebs erkrankt ist. Kate Middleton selbst äußerte sich in einer bewegenden Videobotschaft zu ihrer Erkrankung.

Die Prinzessin kehrte in diesem Jahr langsam zu ihren royalen Aufgaben zurück, nachdem sie im Januar bekannt gegeben hatte, dass sie krebsfrei sei. Während ihrer Behandlung ließ die heute 43-Jährige ihre öffentlichen Pflichten weitgehend ruhen und absolvierte nur zwei Termine: die Geburtstagsparade für ihren Schwiegervater König Charles III. und die Siegerehrung des Tennisturniers von Wimbledon, wo sie stürmisch gefeiert wurde.

Kate Middleton beim Wimbledon-Turnier (Quelle: Bunte.de)

Umgang mit der Erkrankung in der Familie

Dies deckt sich mit dem vor wenigen Monaten bekannt gewordenen Fakt, dass Kate und William die Krebserkrankung vor ihren Kindern geheim hielten, um sie zu schützen. Wie geht man als Eltern damit um, wenn man schwer erkrankt? Vor dieser Frage standen auch Prinz William, 43, und seine Frau Prinzessin Kate, 43, im vergangenen Jahr, als bei ihr Krebs diagnostiziert wurde. Auch Williams Vater, König Charles III., war zur selben Zeit an Krebs erkrankt.

Sie hätten sich dazu entschieden, ehrlich mit ihren Kindern Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis zu sein, sagte William in einem Interview mit dem brasilianischen Moderator Luciano Huck. Es sei sehr »individuell und vom jeweiligen Moment abhängig, wie man mit diesen Problemen umgeht«, sagte William. Sie selbst hätten sich für offene Kommunikation entschieden. »Das hat seine guten und seine schlechten Seiten. Manchmal hat man das Gefühl, dass man zu viel mit den Kindern teilt, was man vielleicht nicht tun sollte«, so der Thronfolger.

Ein Balanceakt bei den Gesprächen

Sie hätten ihren Kindern über Gefühle gesprochen und vieles erklärt. Es sei aber immer ein »Balanceakt« gewesen: »Wie viel sage ich?«, »Was sage ich?« und »Wann sage ich es?«.

Prinz William mit seinen Kindern (Quelle: TAG24)

Was bedeutet Remission?

Laut der Bayerischen Krebsgesellschaft befindet man sich in Remission, wenn nach der Krebsbehandlung über einen längeren Zeitraum keine oder nur wenige Tumorzellen nachgewiesen werden. Werden keine Tumorzellen nachgewiesen, spricht man von einer kompletten Remission oder Vollremission. Wenn nur noch wenige Tumorzellen vorhanden sind, handelt es sich um eine partielle Remission oder Teilremission.

Laut der Bayerischen Krebsgesellschaft sind vor allem die ersten fünf Jahre nach der Krebsbehandlung entscheidend. Denn: Wenn in dieser Zeit keine Tumorzellen mehr nachgewiesen werden, ist es bei vielen Tumoren unwahrscheinlich, dass es zu einem Rückfall kommt oder Metastasen gebildet werden. Darum gehen Wissenschaftler und Onkologen mit dem Wort "Heilung" sehr vorsichtig um.

Die Betreuung von Krebspatientinnen und Krebspatienten endet nicht mit der Behandlung der eigentlichen Krebserkrankung selbst. In der Regel beginnt die Nachsorge, wenn ein Tumor operativ entfernt wurde oder nach einer anschließenden Strahlen- oder Chemotherapie. Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum ist diese medizinische Nachsorge sehr wichtig.

Infografik zur Krebsnachsorge (Quelle: Krebsinformationsdienst.de)

Veränderungen und neue Prioritäten

Prinzessin Kate hat sich seit ihrer Krebserkrankung verändert. Vor allem ihre Verbindung zur Natur hat Prinzessin Kate seit ihrer Diagnose immer wieder verdeutlicht. Die 43-Jährige möchte ihre Zeit auf Erden wohl noch sinnvoller gestalten. Auch mit ihrer Familie. Deshalb wundert es wenig, dass Prinzessin Kate und Prinz William in diesem Jahr sogar den traditionellen Ostergottesdienst abgesagt haben, um privat Zeit mit ihren Kindern zu verbringen.

Catherine war schon immer ein Naturmensch, aber seit ihrer Krebsdiagnose hat ihre Liebe zur Natur eine ganz neue Dimension angenommen. Sie hat gelernt, die kleinen, einfachen Dinge des Lebens umso mehr zu schätzen.

tags: #prinzessin #kate #krankheit

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