Die Haartransplantation ist eine bewährte Methode, um störendem Haarverlust und schütterem Haar entgegenzuwirken. Viele Betroffene empfinden die Behandlung als eine Chance, ihr Selbstbewusstsein zurückzugewinnen. Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen und erfahren Sie, wie Sie den richtigen Arzt für Ihre Bedürfnisse finden.
Zu den wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Haarverpflanzung gehört die Erfahrung sowohl des Haarchirurgen als auch des Transplantationsteams. Dabei sollte der Arzt möglichst eine Facharztausbildung in einem chirurgischen Fach innehaben und über sehr viel Erfahrung in allen Arten und Methoden der Haartransplantation verfügen. Denn nur wenn das Handwerk stimmt, kann der Eingriff auch erfolgsversprechend sein.
In unserem Zentrum für Ästhetisch-Plastische Chirurgie sind nur Fachärzte für Allgemeinchirurgie sowie Plastische Chirurgie tätig.
Sie können es nicht nur - sie tun es sogar! Bis zu 90% der transplantierten Haare (Grafts) fallen zunächst nach der Transplantation aus. Nur wachsen aus den zusammen mit den Haaren eingepflanzten Haarwurzeln neue nach.
Daher ist es wichtig zu wissen, dass dies ein völlig normaler Vorgang im Rahmen des Heilungsprozesses ist und kein Grund zur Beunruhigung darstellt.
Das hängt zum einen von dem vom Patienten erwarteten Ergebnis und zum anderen vom vorliegenden Befund bzw. der verbliebenen Haardichte am Haarkranz ab. In den allermeisten Fällen ist es glücklicherweise so, dass die Haardichte am Hinterkopf völlig ausreicht. Eine präzise Antwort zu dieser Frage kann natürlich erst nach genauer Analyse und Untersuchung durch den Haarchirurgen gegeben werden.
Nein. Vor der Entnahme und Transplantation wird die betroffene Kopfhaut völlig betäubt, sodass keine Schmerzen entstehen. Es gibt nur eine Einschränkung: Bei der FUT Methode kann es nach Entnahme und Naht des Kopfhautstreifens zu geringen Spannungsgefühlen kommen, die jedoch mit leichten Schmerzmitteln gut zu beherrschen sind.
Das hängt vom Verfahren, dem Ausmaß und Verlauf der Transplantation ab. Im Schnitt liegt die Transplantationsdauer bei zwischen 4 Stunden (Beispiel Geheimratsecken) bis 8 Stunden (Halbglatze).
Nach der Behandlung wird die Kopfhaut für ein paar Tage gerötet und geschwollen sein. Daher sollten Sie den Transplantationstermin möglichst so wählen, dass Sie in den Tagen danach keinen gesellschaftlichen Verpflichtungen nachkommen müssen. Bei der FUE Methode werden alle Haare in der Regel vor Transplantation auf 5 mm Länge gekürzt. Auch diesen Punkt sollten Sie berücksichtigen.
Sie werden nach der Haarverpflanzung sicherlich müde und abgespannt sein - allein schon wegen der Dauer der Transplantation. Daher sollten Sie im Vorfeld dafür sorgen, dass Sie im Anschluss Ruhe und Entspannung haben. Die allermeisten unserer befragten Patienten geben an, dass Sie sich nach der Transplantation kaum bis wenig beeinträchtigt gefühlt haben.
Wir empfehlen frühestens 3 Tage nach dem Haartransplantation Eingriff wieder arbeiten zu gehen. Doch muss dieser Zeitpunkt des Arbeitseintrittes natürlich individuell angepasst werden je nach beruflicher Tätigkeit (beispielsweise Waldarbeiter eher später als Bürotätige).
Selbstverständlich. Sie sollten nur nach der FUT (‚Strip‘)- Methode für ca. 7 Tage Salzwasser vermeiden. Unabhängig von der Transplantationsmethode sollten Sie überdies die Kopfhaut in den ersten Tagen nicht länger als 1-2 Stunden der direkten Sonneneinwirkung aussetzen.
Das hängt natürlich ganz davon ab, wie groß das Areal ist, das bedeckt werden soll und wie viele Haare zur Transplantation zur Verfügung stehen. In der Regel kann aber ein Ergebnis erreicht werden, bei dem Sie wieder eine füllige und natürliche Kopfbehaarung haben.
Jedes einzelne Haar und jede Haarwurzel braucht Platz für eine ausreichende Blutversorgung. Dies ist nur dann gewährleistet, wenn sie in einem bestimmten Abstand zueinander eingepflanzt werden. Pflanzt man sie zu dicht ein, wäre das Risiko zu groß, dass sie im Nachhinein absterben.
In den ersten Monaten nach der Haarverpflanzung fallen erst einmal fast sämtliche implantierte Haare vollständig aus - ein ganz natürlicher Vorgang. Erst in den weiteren Monaten wachsen aus den Haarwurzeln dann neue Haare nach. Der gesamte Prozess kann 6- 10 Monate Zeit in Anspruch nehmen.
Sollte die Entnahmestelle der 1. Wahl am Hinterkopf zu dünn behaart sein, können Haare auch aus anderen Körperregionen entnommen und transplantiert werden. Hierzu eignen sich die folgenden Areale: die Brust- und Rückenbehaarung sowie die Oberschenkelbehaarung. Die Haare in diesen Gebieten haben allerdings eine andere Struktur in ihrer Beschaffenheit: sie sind oft dünner und gekräuselter als die Behaarung am Hinterkopf. Daher sollten sie nur in Ausnahmefällen transplantiert bzw. verpflanzt werden.
Nein, das geht leider nicht, da sie vom Körper als fremd erkannt und abgestoßen werden. Es ist nur die Transplantation von eigenen Haaren möglich.
Bei der FUE (Follicular Unit Extraction) werden an der Entnahmestelle alle Haare einzeln entnommen und anschließend in das Transplantationsgebiet wieder einzeln eingepflanzt. Das Behandlungsergebnis ist durch Nachwachsen von dichtem Haar sehr harmonisch. Es verbleiben keine sichtbaren Narben und es müssen auch später keine Fäden entfernt werden. Sowohl die Entnahme als auch die Verpflanzung der Haare werden bei nur einer Behandlungssitzung vollzogen. Aufgrund der schonenden Art und Weise der Haarverpflanzung gilt dieses Verfahren auch als die OP-Methode der 1. Wahl oder auch anders ausgedrückt - der Goldstandard.
Bei der FUT- Methode (Follicular Unit Transplantation) wird ein ganzer, 1- 1.5 cm langer Streifen der Kopfhaut am Hinterkopf samt Haare und Haarwurzeln entnommen. Daher kennt man sie auch als Strip- oder Streifenmethode. Die Entnahmestelle wird mittels einer speziellen Nahttechnik (Trychophytic closure) vom Arzt verschlossen. Nach Entnahme werden alle auf dem Streifen befindliche Haare samt Haarwurzel (Follikel) unter dem Mikroskop von der Haut separiert und in einer speziellen Nährlösung aufbereitet um anschliessend in das Transplantationsgebiet (Empfängergebiet) eingepflanzt zu werden. Dank dieser speziellen Nährlösung werden die Transplantate (Grafts) ausreichend mit Nährstoffen am Leben erhalten bis sie eingepflanzt werden können.
In der Regel reicht eine Ruhepause von 3-5 Tagen aus, um wieder gesellschaftsfähig zu sein.
Wie viele Grafts Sie benötigen, hängt davon ab, wie groß das unbedeckte Areal bzw. die Glatze ist. Der Haarchirurg wird nach gründlicher Untersuchung Ihnen seine Einschätzung hinsichtlich der erforderlichen Anzahl der Transplantate geben. Sollte eine Haartransplantation in äußerst seltenen Fällen misslingen oder nicht ausreichend genug sein, kann sie meist problemlos wiederholt werden.
Bei der FUE- Methode bleiben an der Entnahmestelle keine sichtbaren Spuren. Bei der FUT- Methode hingegen verbleibt eine dünne, lange Narbe. An den Stellen, wo Haare eingepflanzt werden, bilden sich vorübergehend kleine Krusten, die später abfallen. Auch hier verbleiben keine sichtbaren Zeichen mehr - unabhängig ob nach der FUE oder FUT- Methode vorgegangen wurde.
Prinzipiell eignet sich jeder für eine Haarverpflanzung. Daher sollte die Frage richtiger lauten, bei wem die Haartransplantation NICHT durchgeführt werden sollte. Menschen mit schweren Grunderkrankung wie z.B. Krebs, Leberzirrhose mit der üblichen begleitenden Abwehrschwäche des Immunsystems eignen sich ebenso wenig wie Patienten, deren Haarausfall auf eine hormonelle Störung zurückzuführen ist (z.B. Schilddrüsenüberfunktion). Daher gehört die gründliche Abklärung dieser Erkrankungen zur körperlichen Untersuchung vor einer Transplantation.
In der Regel ist das Gesicht nach Haarverpflanzung nur sehr gering, die Kopfhaut etwas ausgeprägter angeschwollen. Dieser Zustand hält allerdings nur 3-5 Tage an.
Selbstverständlich benötigen sowohl die eingepflanzten Haare als auch die Kopfhaut nach der Haarverpflanzung eine spezielle und schonende Pflege. Diese wird Ihnen aber von unserem Team nach der Behandlung zur Verfügung gestellt.
In der Regel werden die Haare vor dem Eingriff gekürzt. Die Kürzung kann aber auch von unserem Transplantationsteam selbst auf genau die Länge gekürzt werden, die erforderlich ist, um eine reibungslose Transplantation durchführen zu können. Diese Frage wird individuell zwischen Ihnen und dem Haarchirurgen besprochen und entschieden.
Unter diesen Begriffen versteht man verschiedene Vorgehensweisen bzw. Techniken, die zur Haar-Transplantion herangezogen und miteinander kombiniert werden können.
Eine Garantie für ein Nachwachsen der Haare kann man seriöserweise nie geben. Daher ist die ehrlichste Antwort auf diese Frage, dass statistisch gesehen über 90% der eingepflanzten Haare nachwachsen.
Eigenbluttherapie führen wir selbstverständlich auch durch. Durch die PRP-Therapie kann die Nährstoffversorgung der Haarwurzeln verbessert werden. PRP steht für „Platelet Rich Plasma“, englisch für plättchenreiches bzw. thrombozytenreiches Blutplasma. Das Plasmakonzentrat unterstützt den Haarwuchs und beschleunigt und verbessert zugleich das Ergebnis der Haartransplantation. So werden Haarwurzelzellen wieder hergestellt und blutgefäßbildende Zellen aktiviert.
Die FUE-Methode (Follicular Unit Extraction) ist eine minimal-invasive Technik, die als besonders effizient gilt. Dabei werden einzelne follikulare Einheiten mit einer speziellen Nadel entnommen und anschließend an neuer Stelle wieder eingesetzt. Geeignet ist diese Methode für kleine bis mittelgroße Flächen.
Die verpflanzten Haare fallen in den meisten Fällen zunächst wieder aus - das ist eine ganz natürliche Reaktion. Die neuen Haare wachsen nach einigen Wochen nach und dann ein Leben lang. Das Endergebnis ist nach rund 1 Jahr zu sehen und ist dauerhaft.
Dr. Karl Schuhmann ist Spezialist für die FUE-Haartransplantation in Düsseldorf. Auch Augenbrauen oder Bart können wir mit einer Haartransplantation wieder auffüllen.
Die Kosten für die FUE Haartransplantation in Düsseldorf hängen stark vom medizinischen Befund ab. Je größer der bisherige Haarverlust ist, um so mehr Haarwurzeln (Grafts) werden benötigt, um in alle Bereiche, wie z.B. Oberkopf, Stirnbereich etc. Haare zu implantieren. Daher fangen die FUE Kosten für eine FUE Haartransplantation bei 3.500 € - 5.500 € je nach Graftanzahl an.
Eine PRP-Therapie zur Aktivierung der Haarwurzeln kann ebenfalls auf Wunsch durchgeführt werden.
Beim erblich bedingten Haarausfall werden die Haare am Oberkopf, bedingt durch eine vererbte Hormonsensibilität, dünner, während die Haare am Hinterkopf und an den Seiten (Haarkranz) in der Regel hormonunsensibel sind. Haarfollikel können aus dem Haarkranz entnommen werden und in die ausgedünnten oder bereits kahlen Areale am Oberkopf umverteilt werden. Die hormonunempfindlichen Haarwurzeln behalten ihre Eigenschaften nach der Transplantation und produzieren lebenslang Haare.
Zur Transplantation in das Empfängerareal werden vom Arzt kleine, passgerechte Pflanzkanäle in die Haut gestochen. Diese Schlitze sollten an die Größe und Länge der FU- Haartransplantate angepasst werden. Die Schlitze geben die spätere Wuchsrichtung der Haare vor. Der Wuchswinkel der Haare ist in verschiedenen Regionen der Kopfhaut unterschiedlich. Für ein natürliches Ergebnis muss die ursprüngliche Wuchsrichtung der jeweiligen Kopfregion beachtet werden.
Die Frage danach, ob eine Haartransplantation im jeweiligen Fall sinnvoll ist, hängt mit Art und Ursache für den Haarausfall sowie mit der verbliebenen Haarmenge zusammen. Bei Patienten, die unter einem irreversiblen Haarausfall leiden, ist eine Transplantation geeignet.
Zunächst finden ein Aufklärungsgespräch mit einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie sowie Voruntersuchungen durch diesen statt. Dabei bestimmt der Arzt die Art des Haarausfalls und wählt entsprechend die geeignete Behandlungsmethode aus. Auch die Erfolgsaussichten der Behandlung sowie eventuelle Komplikationen, die auftreten können, sind Bestandteil des Gesprächs.
Bei der Haartransplantation werden zwei Techniken unterschieden: die Follicular Unit Transplantation (FUT-Technik) und die Follicular Unit Extraction (FUE-Technik).
Ist der verbliebene Haarkranz groß genug und sind ausreichend Spenderhaare vorhanden, sind die Erfolgsaussichten sehr gut. Die verpflanzten Haare bleiben bei einer erfolgreichen Behandlung in der Regel das ganze weitere Leben erhalten. Das Endergebnis ist etwa drei bis vier Monate nach der Haartransplantation sichtbar.
Die Haartransplantation ist ein für Fachärzte relativ unkomplizierter und somit risikoarmer Eingriff. In den ersten Tagen nach der Behandlung können temporär leichte Rötungen, Schwellungen und ein Spannungsgefühl auftreten. Auch Blutergüsse und Verkrustungen können sich bilden. Diese verschwinden aber nach wenigen Tagen wieder.
Am Ende des Eingriffs wird ein Druckverband angelegt, den der Arzt etwa drei bis vier Tage nach der OP wieder abnimmt. In den Tagen unmittelbar danach sollte auf die Haarwäsche sowie das Tragen von Kopfbedeckungen verzichtet werden. Zudem raten wir dazu, auf intensivere körperliche Betätigung bzw. generell schweißtreibende Tätigkeiten sowie auf Saunagänge, Besuche im Solarium und Ähnliches zu verzichten.
Nach der Untersuchung und der Beratung über den Eingriff wird der jeweilige Preis individuell von dem behandelnden Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie fallabhängig berechnet. Für eine erste Orientierung finden Sie hier beispielhafte Erfahrungswerte über die ungefähre Größenordnung der zu erwartenden Eingriffskosten bei einer Haartransplantation: ca. 2.000,- bis 8.000,- Euro.
Haartransplantationen, die aus ästhetischen Gründen durchgeführt werden, zahlen die Krankenkassen in der Regel nicht, denn der Haarverlust beeinträchtigt die Patienten gesundheitlich nicht. Ausnahmen machen die Kassen jedoch mitunter in Fällen, in denen der Haarausfall die Betroffenen psychisch sehr stark belastet.
Die Arztsuche beziehungsweise die Arztwahl ist für den Verlauf und das Ergebnis einer Haartransplantation sehr wichtig. Daher sollten Sie sich genügend Zeit nehmen, um den richtigen Experten für Ihr Anliegen zu finden. Neben der Qualifikation des Arztes ist es ebenso wichtig, dass Sie ihm vertrauen und sich wohl fühlen.
Für eine zufriedenstellende und möglichst komplikationslose Behandlung sollten Sie sich unbedingt einem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie anvertrauen.
Diese Informationen dienen dazu, Ihnen einen umfassenden Überblick über das Thema Haartransplantation zu geben. Für eine individuelle Beratung und Behandlungsplanung empfehlen wir, sich an einen qualifizierten Facharzt zu wenden.
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