Frisuren-Fauxpas: Welche Schnitte wirklich "hässlich" sind

Es ist kein Geheimnis, dass nicht jeder Haarschnitt im klassischen Sinne als schön gilt. Während einige Trends wie der Vokuhila ein überraschendes Comeback feiern, sind andere, wie dicke Blocksträhnen in unnatürlichen Farben, eher unbeliebt. Doch auch vermeintlich coole Frisuren können danebengehen. Dieser Artikel beleuchtet einige der umstrittensten Haartrends und warum sie möglicherweise nicht für jeden geeignet sind.

1. Der Micropony: Stylish oder einfach nur daneben?

Microponys sind aus Hipster-Cafés kaum wegzudenken, doch außerhalb dieser Kreise gelten sie oft als No-Go. Die extrakurzen Ponys mögen in alternativen und künstlerischen Szenen angesagt sein, stehen aber den wenigsten Menschen wirklich. Zudem sehen sie schnell wie ein Fehler aus, wenn sie nicht perfekt gestylt sind. Eine bessere Alternative sind längere Ponys, die mindestens bis zu den Augenbrauen reichen.

2. Korkenzieherlocken: Ein Relikt vergangener Zeiten

Taylor Swift machte Korkenzieherlocken zu ihrem Markenzeichen, als sie noch Country-Sängerin war. Doch diese Frisur aus dem Jahr 2008 sollte besser dortbleiben. Selbst Taylor Swift hat sich mittlerweile von ihren Korkenzieherlocken getrennt. Leichte Beach Waves oder glamouröse Victoria’s-Secret-Locken sind deutlich beliebter.

3. Asymmetrische Schnitte: Ein Traum für Friseurläden mit fragwürdigen Namen

Asymmetrische Haarschnitte sind oft der Traum von Friseurläden mit kreativen Namen. Raffinierte Kurzhaarschnitte mit asymmetrischer Pony-Partie genießen jedoch nicht unbedingt den besten Ruf. Ein Buzzcut hingegen kann ein cooles Statement sein, das vielen Frauen erstaunlich gut steht.

4. Zu lange Haare: Wenn die Länge zum Problem wird

Haare können nicht lang genug sein? Doch, spätestens dann, wenn die Spitzen dünn und ungepflegt aussehen. Zwar gibt es Tricks, um die Spitzen voller wirken zu lassen, doch grundsätzlich wirkt zu langes Haar oft ungepflegt. Regelmäßige Friseurbesuche sind daher unerlässlich, um sicherzustellen, dass lange Haare auch gut aussehen.

5. Der Undercut: Von cool zu "möchtegern"

Undercuts erlebten in den frühen 2010er-Jahren ihren Höhepunkt. Damals rasierte sich fast jeder entweder die Seiten oder die Haare im Nacken ab - und bereute die Aktion oft schon nach kurzer Zeit. Denn die Haare verlieren dadurch an Volumen, und es ist ein Albtraum, einen Undercut wieder rauswachsen zu lassen.

Der Problem-Pony: Eine Frisur mit politischer Botschaft?

Unter linken Aktivistinnen ist eine Frisur besonders verbreitet: der ultrakurze Pony. Er steht nicht nur symptomatisch für Probleme, sondern bereitet auch welche und sieht dabei oft unansehnlich aus. Je komplexer die Lage, desto mehr wird mit zusammengepressten Lippen am Pony herumgeschnippelt.

Frustriert von kapitalistisch propagierten Schönheitsidealen, die man nicht erfüllen will (oder kann), wird er immer kürzer. Weltschmerz, Klimaverzweiflung - also noch ein Stück ab. Irgendwann greift der Problem-Pony auf die gesamte Frisur über, wobei sich das Haar wie das einer biederen 60er-Jahre Hausfrau duschhaubenartig auf den Kopf stülpt. Die Seiten ausrasiert, wird die Frisur schließlich zum ideologischen Helm.

Schließlich wurde der ultrakurze Pony vom linken Zeitgeist aufgegriffen. Modemagazine warnten vorsichtshalber vor dem Trend Micro-Pony, der zum Glück nie wirklich einer werden sollte. In der politischen Mitte sieht man ihn hingegen kaum. Hier können Frauen mit unkomplizierten Curtain-Bangs nur staunen, wie lange die Trägerinnen des Problem-Ponys morgens vor dem Spiegel stehen müssen, obwohl es doch eigentlich strikt gegen deren Prinzipien ist, sich zu sehr mit ihrem Äußeren zu beschäftigen.

Auch, wenn er nicht so aussieht: Damit der Problem-Pony so starr nach unten zeigt, muss er bei den meisten Haaren allmorgendlich geglättet oder aber in Form geföhnt und mit allerlei Stylingmitteln fixiert werden. Bei der kompletten Frisur verlangen die Ränder außerdem eine tägliche Rasur. Um an den Hinterkopf zu gelangen, muss im Prinzip alle zwei Tage der Friseursalon aufgesucht werden.

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Der Edgar Cut: Ein Generationenkonflikt auf dem Kopf

In den letzten Wochen war der Edgar Cut - eine moderne Version des Topfschnitts - ein Medienthema und oft auch eine haarige Angelegenheit. Schnell war er Spott-Ziel. Boah, ist das hässlich, äußern Ältere - ähnlich wie beim Vokuhila - und lästern über die „Gen Z“ (Generation Z; die seit Mitte der 90er Geborenen).

Die Männerfrisur „Edgar“: Das ist oben längeres, wuscheliges Haar, gar Dauerwelle, und eine harte Kante am Pony - und dann ganz akkurat ausrasiert an den Seiten und hinten. Pisspottschnitt, Pilzfrisur sagen böse Zungen, Fachleute sagen auch „Hi-Top Fade“ oder „Box Fade“. Erst war der Schnitt wohl Mode in Nord- und Südamerika. Der Name soll auf den Baseballspieler Edgar Martínez zurückgehen, manche nennen auch den 90er-Jahre-Rapper Edgar Esteves.

Trendfrisuren im Wandel der Zeit

Eine schlimme Zeit für Haare waren die 80er. Trendige Frisuren waren bizarr, und die Frauen beschädigten ihre Haare ständig, insbesondere diejenige, die glatte Haare hatten. Die Dauerwelle wurde sehr populär, da sie einen andauernden modischen Look versprach. Das Kreppeisen war ebenso oft verwendet.

Im Vergleich zu den unglücklichen Frisuren des vorigen Jahrzehnts waren die 90er Jahre die beste Zeit für glatte Haare. Gelegentlich konnte man noch die gekräuselten Haare aus den 80ern sehen, aber nur in den früheren Jahren des Jahrzehnts. Die Frisur von Jennifer Aniston war die beliebteste aus dieser Zeit.

Die 2000er hatten ebenso eine große Vielfalt an Frisuren. Beach Waves waren sehr populär, aber die Tendenz für glatte Harre herrschte immer noch. Die Frisuren der 2010er befinden sich noch im Entstehen, aber es sind schon Trends wie die sanften Wellen und lässige Frisuren zu sehen.

Frauenfrisuren, die unattraktiv wirken

Es gibt einige Haarschnitte, die Männer unattraktiv finden. Hier sind einige Beispiele:

  1. Bixie Cut: Eine Mischung aus Bob und Pixie Cut, die oft wie ein schlechtes Revival der 90er Jahre wirkt.
  2. Braver Micro Pony: Kann bei einem alternativen Style großartig aussehen, wirkt aber leider oft alles andere als frech und modern.
  3. Undercut: Wirkt nur dann attraktiv, wenn man der Typ dafür ist.
  4. Die Karen-Frisur: Ein asymmetrischer, gestufter Inverted Bob mit langem, seitlichen Pony, der an das Karen-Meme erinnert.
  5. Glatze bei Frauen: Steht nicht jeder Frau, besonders wenn es um die Meinung der meisten Männer geht.

Trend-Frisuren 2024: No-Gos des Jahres

Einige Trendfrisuren des Jahres 2024 gelten bei den meisten als No-Go:

  1. Baby Spice Zöpfe: Erinnern total an Grundschulzeiten und wirken als Erwachsene eher lächerlich.
  2. Mikro Pony: Kann das Gesicht optisch auf seltsame Weise verziehen und manchmal eher wie ein Unfall mit der Schere zuhause wirken.
  3. Noughties Mullet: Die Vokuhila-Frisur ist wirklich nichts für jedermann bzw. jede Frau.

Letztendlich ist es wichtig, dass man sich mit seiner Frisur wohlfühlt. Allerdings gibt es immer wieder kontroverse Trends, die so sehr vom allgemeinen Schönheitsbild abweichen, dass sie eigentlich niemand wirklich mag.

Frisur Beschreibung Beliebtheit
Micropony Extrakurzer Pony, der oft als gewagt gilt. Umstritten
Korkenzieherlocken Locken, die an Korkenzieher erinnern. Veraltet
Asymmetrischer Schnitt Haarschnitt mit ungleichmäßigen Längen. Umstritten
Undercut Teilweise abrasiertes Haar, oft an den Seiten oder im Nacken. Abnehmend
Edgar Cut Moderner Topfschnitt mit wuscheligem Haar oben und akkuraten Rändern. Trendig, aber umstritten

tags: #Pony #Frisur #hässlich

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