Graue Haare sind nicht nur älteren Menschen vorbehalten. Auch in jungen Jahren können plötzlich graue Strähnen auftauchen. Dieser Artikel beleuchtet, ob das normal ist, welche Ursachen es für frühes Ergrauen gibt und was man dagegen tun kann.
Ab dem 30. Lebensjahr gilt es als normal, die ersten grauen Haare zu bekommen. Der Zeitpunkt des Ergrauens ist jedoch individuell sehr unterschiedlich. Manche entdecken mit 30 silberne Strähnen, während andere bis weit in die 50er ihre natürliche Haarfarbe behalten.
Auch wenn es überraschend wirken mag: Graue Haare mit Anfang 20 sind keineswegs ungewöhnlich. Medizinisch spricht man zwar von vorzeitigem Ergrauen, wenn es vor dem 30. Lebensjahr auftritt - doch das macht es nicht weniger normal. Das kann sowohl an externen Faktoren als auch an der Genetik liegen. Externe Ursachen können oftmals angegangen werden, sodass sich graue Haare stoppen lassen oder sogar ihre ursprüngliche Farbe annehmen können.
Viele Studien weisen darauf hin, dass früh wachsende graue Haare nicht direkt mit einer verkürzten Lebenserwartung verbunden sind. In bestimmten Risikogruppen können früh ergraute Haare auf gesundheitliche Probleme hinweisen. Das ist aber nicht die Regel, sondern die Ausnahme!
Die Haarfarbe entsteht durch das Pigment Melanin, das in Melanozyten gebildet wird. Mit zunehmendem Alter oder durch Einflüsse wie oxidativen Stress oder genetische Faktoren nimmt die Aktivität der Melanozyten ab. Wird kein Melanin mehr produziert, erscheinen die Haare grau oder weiß.
Neben dem Alter sind diese Einflüsse in der Regel die Ursache für graue Haare ab 20:
Es wird schon länger vermutet, dass es zwischen extremem Stress und grauen Haaren einen Zusammenhang gibt. In der Studie fanden die Forscher*innen heraus, dass graue Haare teilweise wieder verschwinden können, wenn diese durch Stress entstanden sind. Starker Stress kann auch durch ein traumatisches Erlebnis ausgelöst werden.
Erkrankungen der Schilddrüse, der Hormondrüse und Autoimmunkrankheiten können sich ebenfalls auf die Haarfärbung auswirken. Falls du den Verdacht hast, dass ein Medikament dafür verantwortlich sein könnte, sprich am besten mit einer Ärztin oder einem Arzt darüber. Denn diese gesundheitlichen Probleme können dazu führen, dass sich die Körperzellen untereinander angreifen. Werden auf diese Weise die Haarzellen beschädigt, sind graue Haare die Folge.
Eine andere Ursache für silbrige Strähnen ein Vitamin‑B12‑Mangel sein könne. Betroffen von einem solchen Mangel sind meist eher Veganer*innen, weil das Vitamin B12 hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln wie Eiern zu finden ist. Eine mit dem Arzt oder der Ärztin abgesprochene Supplementierung kann Veganer*innen bei einem Vitamin-Mangel helfen. Andere Nährstoffmängel wie zum Beispiel Eisen oder Kupfer können jedoch ebenfalls eine Rolle spielen.
Rauchen fördert oxidativen Stress, der die Melanozyten schädigen und somit den Pigmentverlust beschleunigen kann. Untersuchungen zeigen einen Zusammenhang zwischen Rauchen und grauen Haaren vor dem 30. Lebensjahr. Dass Rauchen der Gesundheit schadet, ist kein Geheimnis - doch auch Haut und Haare altern unter dem Einfluss von Nikotin deutlich schneller.
Abgesehen von äußeren Einflüssen sind vor allem die Gene dafür verantwortlich, wann unsere Haare grau werden. Wer genetisch dazu veranlagt ist, früh zu ergrauen, kann den Prozess in der Regel nicht aufhalten. Ein Hinweis darauf kann sein, ob auch die Eltern bereits in jungen Jahren graue Haare bekommen haben.
Wenn du bereits mit 20, 25 oder 30 Jahren graue Strähnen bemerkst und dich das belastet, kann es sinnvoll sein, eine dermatologische Fachkraft aufzusuchen. Sie kann dir helfen, mögliche Ursachen einzugrenzen und passende Lösungen zu finden.
Gesellschaftliche Schönheitsideale machen es uns jedoch nicht leicht, graue Haare anzunehmen. Insbesondere Frauen, die bloß ewig jung aussehen sollen, fühlen sich gern mal unwohl, wenn sich graue Haare bemerkbar machen. Wir haben Tipps, was du gegen graue Haare tun kannst, wenn du dich damit unwohl fühlst.
Stressreduktion kann helfen, dass ergraute Haare teilweise wieder in der natürlichen Haarfarbe nachwachsen. Die Studie der Columbia University legt nahe, dass sich bei stressbedingtem Pigmentverlust tatsächlich einzelne Haare wieder farblich regenerieren können, wenn der Stresspegel sinkt.
Eine gesunde, also nährstoffreiche und ausgewogene Ernährung, kann dazu beitragen, das vorzeitige Ergrauen der Haare zu verzögern - und dient zudem als Haarpflege von innen. In manchen Fällen kann auch eine gezielte Supplementierung sinnvoll sein - aber nur nach Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal. Lass dich dafür ärztlich auf mögliche Vitamin- oder Mineralstoffmängel untersuchen und nimm Nahrungsergänzungsmittel nur in Absprache mit einer Ärztin oder einem Arzt ein.
Auf folgende Vitamine und Nährstoffe sollte man laut der Gesundheitsplattform Healthline achten:
Sogenannte Melanin-Tabletten setzen genau hier an: Sie enthalten Stoffe wie Tyrosin, Kupfer und B-Vitamine, die den körpereigenen Pigmentbildungsprozess unterstützen sollen. Doch so vielversprechend das klingt - eine zuverlässige wissenschaftliche Bestätigung für ihre Wirksamkeit gibt es bislang nicht. Eine ärztliche Beratung vor der Einnahme ist bei beiden Tabletten empfehlenswert.
Auch die indische Stachelbeere Amla gilt in der ayurvedischen Medizin als Mittel gegen graue Haare. Ihr hoher Gehalt an Vitamin C und Antioxidantien könnte dabei helfen, oxidativen Stress zu reduzieren. Doch auch hier ist die Studienlage begrenzt.
Natürlich lassen sich graue Haare auch einfach kaschieren. Eine sanfte Tönung eignet sich gut, um die ersten grauen Strähnchen zu überdecken, ohne die Haarstruktur zu stark zu belasten. Eine längerfristige Abdeckung erreichst du mit einer permanenten Koloration. Wer an seiner natürlichen Haarfarbe hängt und nur vereinzelte graue Haare oder Strähnen hat, kann auch einfach ein paar graue Haare gezielt mit Highlights oder Lowlights kaschieren.
Oder du setzt deine grauen Haare einfach gekonnt in Szene, anstatt sie zu überdecken. Grey Blending ist eine moderne Haarfärbetechnik, bei der die grauen Haare harmonisch und natürlich in die bestehende Haarfarbe integriert werden.
Möchtest du grauen Ansätzen - zum Beispiel nach dem Kolorieren - wieder die passende Farbe schenken, lohnt sich auch der Griff zu Haarmascara oder ähnlichem.
Bitte graue Haare nicht einfach rauszupfen.
Neofollics Anti-Grau Tabletten sind ein Nahrungsergänzungsmittel, das für die effektive Bekämpfung grauen Haares entwickelt wurde und Menschen bei der Erhaltung Ihrer natürlichen Haarfarbe helfen soll. Die Tabletten verringern die Geschwindigkeit, mit der sich graue Haare entwickeln. Mit anderen Worten, sie verlangsamen den Prozess des Ergrauens der Haare. Die Tabletten können sogar dafür sorgen, dass weiße/graue Haare weniger weiß werden oder ihre natürliche Farbe zurückerhalten.
Die Anti-Grauhaar-Tabletten bestehen aus zwei Tabletten: einer Tablette zum Schlucken und einer Lutschtablette. Wir empfehlen dir, jeden Tag eine Dosis einzunehmen, d.h. die Schlucktablette und die Lutschtablette.
Einer der Inhaltsstoffe, der eine wichtige Rolle spielt, ist Katalase. Dies ist ein wichtiges Enzym, da es Wasserstoffperoxid abbaut. Eigentlich willst du so wenig wie möglich von diesem Stoff in deinem Körper haben, da er Pigmente abbaut. Katalase ist also super wichtig! Außerdem enthalten diese Anti-Grau-Tabletten drei weitere Inhaltsstoffe, die das Haarwachstum fördern. Das sind Biotin, das Polyphenol EGCG und Zink. Diese Inhaltsstoffe helfen, dein Haar gesünder zu machen und Haarausfall zu verhindern.
Wir haben die am häufigsten gestellten Fragen hier unten aufgelistet. Hast du noch eine Frage? Sprech uns einfach an.
Kann ich die Neofollics Anti-Grau Tabletten zusammen mit dem Neofollics Anti-Grau Serum verwenden? Ja, diese Produkte lassen sich perfekt für eine intensive Anti-Grau-Behandlung kombinieren. Bei täglicher Anwendung sind die ersten Verbesserungen innerhalb von 90 bis 180 Tagen zu sehen. Es kann jedoch 6 bis 9 Monate dauern, bis Sie größere Veränderungen bemerken.
Mit der Frage, ob graue Haare wieder farbig nachwachsen können, beschäftigte sich eine amerikanische Studie mit insgesamt 14 Probanden zwischen 9 und 39 Jahren. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass bei einer Reduzierung von Stress, graue Haare teilweise wieder farbig nachwachsen. Daher kann nicht davon ausgegangen werden, dass Menschen, die seit mehreren Jahren graue Haare tragen, die Naturhaarfarbe durch Stress-Reduktion wieder zurückerlangen.
Gombre, als Verbindung der Wörter „Gray“ und „Ombre“ beschreibt den Frisurtrend, bei dem sich graues Haar mit der ursprünglichen Haarfarbe vermischt. Das sich graue Haare vom No-Go zum Must-Have gewandelt haben, zeigt sich bereits sprachlich.
Vorteile von Gombre:
Grauen Haaren vorzubeugen, gelingt nur begrenzt - zum Beispiel mit einer ausgewogenen, mineralstoffreichen Ernährung und dem Verzicht auf Alkohol und Nikotin. Auch bei Menschen, die Stress gut bewältigen, wird im Durchschnitt das Haar später grau. Dass graue Haare durch Stress entstehen, ist wissenschaftlich bewiesen.
Tabelle: Ursachen und Gegenmaßnahmen bei grauen Haaren
| Ursache | Gegenmaßnahme |
|---|---|
| Stress | Stress reduzieren, Entspannungstechniken |
| Vitaminmangel | Ausgewogene Ernährung, ggf. Nahrungsergänzungsmittel nach ärztlicher Rücksprache |
| Rauchen | Rauchstopp |
| Genetische Veranlagung | Keine direkte Gegenmaßnahme, Akzeptanz oder Kaschierung |
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