Pickel nach der Haarentfernung im Gesicht: Ursachen und Behandlung

Viele kennen das Problem: Nach der Haarentfernung treten oft juckende und unschöne Pickelchen auf. Doch wie entstehen diese, und was kann man dagegen tun? Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen von Pickeln nach der Haarentfernung im Gesicht und bietet umfassende Informationen zur Vorbeugung und Behandlung.

Was sind Rasierpickel?

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass Rasierpickel und Rasurbrand zwar verwandt, aber nicht identisch sind. Während Rasurbrand einer großflächigen "Verletzung" der Hautoberfläche ähnelt, zeigen sich Rasierpickel als kleine, rote Schwellungen, die jucken und piksen können.

Ebenfalls wichtig: Rasierpickel können zwei verschiedene Ursachen haben.

  • Oder Sie haben es bei Rasierpickeln schlicht mit eingewachsenen Haaren zu tun: Weil beim Rasieren der Haarschaft abgeschnitten wird, kann sich das gekürzte Haar zu weit in die Haut zurückziehen und beim Neu- bzw. Weiterwachsen versehentlich in die Hautoberfläche wuchern.
  • Gelingt es Bakterien in die oberste Hautschicht einzudringen, kann sich die Umgebung des Haarbalgs, der Haarfollikel, entzünden - es entsteht die sogenannte Follikulitis.

Ein Pickel (Haarbalgentzündung) entsteht am häufigsten im Bart, am Gesäß, an den Oberschenkeln und im Bereich des Schamhaars. Mögliche Ursache sind wiederholte Verletzungen derselben Hautregion. Dies passiert zum Beispiel leicht beim Rasieren, insbesondere im Intimbereich.

Vorbeugung von Rasierpickeln

Gegen das Auftreten von Rasierpickeln hilft die richtige Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Rasur.

Vorbereitung

  1. In den Achseln oder der Bikinizone ist das Klima für Bakterien besonders günstig. Deshalb diese Areale vor der Rasur zunächst reinigen, z.B. mit einem milden Duschgel, um Keime zu entfernen.
  2. Vor dem Rasieren zunächst ein paar Minuten duschen, damit die Haut weicher und feuchter wird. Alternativ das Rasiermittel zunächst ein wenig einwirken lassen, damit es die Haut befeuchten kann.
  3. Vor der Rasur können Sie eine Haarspülung oder Conditioner auftragen. Das macht die Haare weicher und sie lassen sich besser abrasieren.

Durchführung

  1. Dabei: Möglichst nicht ohne Rasiermittel rasieren, denn der enthaltene Gleitfilm schützt die Haut vor oberflächlichen Verletzungen, die Rasierpickel und Rasurbrand begünstigen und enthält außerdem entzündungshemmende Substanzen.
  2. Möglichst parfümfreie Rasiermittel nutzen, um die Haut nicht zusätzlich zu irritieren.
  3. Grundsätzlich: Regelmäßig die Rasierklingen wechseln und bereits benutzte Klingen vor und nach dem Rasieren gründlich heiß abspülen, damit keine Bakterien an die Haut gelangen.
  4. Rasieren Sie in Wuchsrichtung der Haare und trocknen Sie die Haut anschließend vorsichtig ab, ohne zu reiben.
  5. Wenn sich nach der Rasur oft kleine Eiterknötchen auf der Haut bilden, sollten Sie sowohl den Rasierer als auch die Haut mit medizinischem Alkohol desinfizieren.
  6. Anstelle ölhaltiger Hautpflegemittel, die die Neuentstehung einer Haarfollikel-Verstopfung fördern können, sollten Sie auf nicht deckende, gut einziehende Pflegeprodukte umsteigen.

Nachbereitung

  1. Wer die Haut am Tag nach dem Rasieren sanft peelt, verringert die Gefahr von eingewachsenen und entzündeten Härchen.
  2. Verwenden Sie einen pflegenden Balsam, der der Entstehung von Rasurproblemen vorbeugen kann, z.B. skinicer Repair Balm.
  3. Zur Vermeidung unangenehmer Hautreaktionen nach der Rasur hat sich die Anwendung milder Aftershave-Lotionen oder Balsame wie z.B. skinicer Repair Balm bewährt.
  4. Nach der Rasur empfiehlt sich die Anwendung eines Pflegeprodukts, das die sensible Haut im Intimbereich gleichzeitig pflegt und schützt. Der skinicer Repair Balm ist dafür ideal geeignet. Der Balsam beugt mit Hilfe seines patentierten Mikroalgenwirkstoffes Spiralin® den Irritationen durch die Haarentfernung vor.

Rasurbrand behandeln und vermeiden - Die besten Tipps 🪒

Was tun, wenn sich bereits Pickel gebildet haben?

Und wenn sich die fiesen Pickelchen bereits gebildet haben?

Sofortmaßnahmen

  • Beginnen Sie zuerst damit, die gereizten Bereiche der Haut mit einem Kühlpad oder auch einem sauberen und mit kaltem Wasser angefeuchteten Baumwolltuch zu kühlen.
  • Reinigen Sie die Hautoberfläche mit Wasser und einem milden Reinigungsprodukt.
  • Cremen Sie sich daher großzügig mit einem milden Produkt ein. Gut geeignet sind Pflegeprodukte, die frei von Parfum und Alkohol sind.
  • Eine sehr gute Unterstützung bei der Linderung von Rasurbrand kann kolloidales Silber sein. In flüssiger Form, als Silberspray, wird es unter anderem für die Behandlung von Verletzungen oder Wunden eingesetzt. Eine mögliche entzündungshemmende, antibakterielle sowie desinfizierende Wirkung hilft Ihrer Haut bei der Regeneration.
  • Ist die Haut bereits irritiert und entzündet, tragen Sie im Anfangsstadium über Nacht ilon Salbe classic auf.
  • Deshalb: Pickel auf keinen Fall ausdrücken! Das kann dazu führen, dass sich das eitrige Geschehen noch weiter ausbreitet.

Allgemeine Tipps

  • Waschen Sie deshalb Rückstände der Enthaarungscreme gründlich mit lauwarmem Wasser ab. Empfehlenswert ist zusätzlich eine Dusche unter Verwendung eines Duschgels mit einem pH-Wert zwischen 4 und 5,5 sowie die anschließende Behandlung mit einer Creme, die den gleichen pH-Wert aufweist. So lässt sich der natürliche Säureschutz der Haut, der unter der chemischen Enthaarung gelitten hat, wiederaufbauen. Alternativ eignet sich auch die Anwendung des skinicer Repair Balm.
  • Der skinicer Repair Balm ist optimal für die Pflege strapazierter Haut nach der Rasur geeignet. Die Haut wird mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt und angenehm beruhigt. Dank desinfizierender und antibakterieller Eigenschaften können typische Hautreaktionen und entzündliche Prozesse vermieden werden.

Alternative Methoden zur Haarentfernung

Um Rasurbrand zu vermeiden ist übrigens eine der effektivsten Methoden, sich gar nicht zu rasieren. Stattdessen können Sie eine Alternative nutzen, die Ihre Haut nicht reizt und dennoch dafür sorgt, dass Sie keine Körperbehaarung mehr an den gewünschten Stellen haben.

Laser-Haarentfernung

Die Laser- und IPL-Technik ermöglicht eine schonende, dauerhafte Haarentfernung. Zum Einsatz kommen hochmoderne Geräte mit einer Laser- oder IPL-Technik, mit denen die Haarfollikel zerstört werden. Die schmerzarme Behandlung kann an verschiedenen Körperbereichen eingesetzt werden und ist auch sehr gut für sensible Haut geeignet.

Eine solche Methode ist die dauerhafte Haarentfernung mit Laser. Mit Hilfe der Laser-Haarentfernung können Sie unerwünschte Haare in jedem Bereich loswerden und Stoppeln am Körper für immer vergessen.

Diodenlaser ist die effektivste Methode, um unerwünschte Haare auf Jahre hinaus loszuwerden. Gleichzeitig ist die Prozedur selbst schmerzlos, hat keine besonderen Einschränkungen und Kontraindikationen. Sie ist schnell und braucht keine komplizierte Vorbereitung.

Vorteile der Laser-Haarentfernung für empfindliche Haut

Die Haarentfernung mit Laser ist eine hervorragende Lösung für das Problem der Körperbehaarung, auch bei empfindlicher und zarter Haut. Trotz der Mythen über die Laser-Haarentfernung schadet die Prozedur bei korrekter Durchführung der empfindlichen Haut überhaupt nicht. Diese Methode hat folgende Vorteile:

  • Keine Schmerzen und maximaler Komfort: Ein hochwertiges Lasergerät, die richtigen Einstellungen und die Erfahrung eines Spezialisten können das Unbehagen während der Sitzung reduzieren und diesen Prozess schnell und bequem machen. Die Laser-Haarentfernung ist vom Komfort her nicht mit Waxing oder Sugaring vergleichbar.
  • Sicherheit: Der Laser wirkt direkt auf das Haar und die Haarfollikel, ohne benachbartes Gewebe zu schädigen. Daher können Sie sicher sein - es gibt keine Wunden, Kratzer oder Blut!
  • Wirksamkeit: Gerade wegen der Langzeitwirkung hat die Laser-Haarentfernung ihre immense Popularität erlangt. Nach einem vollständigen Behandlungskurs werden mehr als 95 % der Haare dauerhaft vom Körper entfernt.
  • Zeitersparnis: Die Sitzung dauert auch nicht lange. Im Durchschnitt benötigt ein Spezialist je nach Körperstelle etwa 15-30 Minuten
  • Kosten: Es ist auch wichtig, dass die Laser-Haarentfernung eine erschwingliche Methode zu einem fairen Preis ist. Ohne Zweifel sind traditionelle Methoden der Haarentfernung teurer, da sie nicht das gewünschte Langzeitergebnis bringen.

Nach einem vollständigen Kurs der Laser-Haarentfernung wird das Ergebnis alle Ihre Erwartungen übertreffen. Und am Ende haben Sie die Möglichkeit, die störenden Haare am ganzen Körper vollständig und dauerhaft loszuwerden. Daher ist die Laser-Haarentfernung definitiv ihr Geld wert!

Zu Beginn der Behandlung führt der Spezialist ein Erstgespräch, beantwortet alle Fragen, hilft bei der Angstbewältigung und macht auch Testblitze an der Behandlungsstelle.

Testblitze gewährleisten die vollständige Sicherheit der Behandlung und helfen auch bei der Auswahl des richtigen Behandlungsmodus für jeden Hauttyp.

Damit sich die Haut nach der Sitzung schnell erholen kann, wählt der Spezialist die passende, individuelle Pflege und spezielle kosmetische, zarte Produkte aus. Dies gilt insbesondere für Kundinnen mit dünner, empfindlicher Haut.

Mögliche Auswirkungen der Haarentfernung mit Laser - Rötungen und Juckreiz

Trotz aller Vorteile kann es bei der Laser-Haarentfernung manchmal zu leichten Hautrötungen an den Behandlungsstellen oder zu einem leichten „Kribbeln“ kommen.

Außerdem kann es bei sehr empfindlicher Haut manchmal zu Brennen und Juckreiz sowie zum Auftreten von roten Flecken / Punkten auf der Haut kommen. Dafür gibt es viele Gründe:

  • Vererbung
  • Individuelle Veranlagung der Haut zu Reizungen
  • Falsche Hautpflege
  • Schlechte Angewohnheiten und unausgewogene Ernährung
  • Probleme mit dem Hormonhaushalt
  • Altersbedingte Veränderungen im Körper
  • Vorhandensein von Krankheiten
  • Einfluss von Umweltfaktoren
  • Pathologien in Gefäßen und Herz-Kreislaufsystem
  • Schlafmangel

All diese Faktoren schädigen nicht nur die Haut, sondern den gesamten Körper erheblich. Sie beeinträchtigen den Zustand und das Aussehen der Haut, sowie ihre Regenerationsfähigkeit. Sie provozieren auch die Entwicklung von Hautrötungen und Juckreiz nach der Haarentfernung mit Laser und anderen ästhetischen Behandlungen.

Wie lindert man Rötungen und Juckreiz nach der dauerhaften Haarentfernung mit Laser?

Es ist notwendig, die Haut nach dem Eingriff zu beruhigen, und man kann Unbehagen mit Hilfe von speziellen Cremes wie „Panthenol“ und „Bepanten“ minimieren

In den ersten Tagen nach der Behandlung muss die Haut ständig und gründlich mit Feuchtigkeit versorgt werden. Dazu sollten Sie Produkte ohne Alkohol, Öle und Retinol wählen

Nach der Sitzung ist es wichtig, die Sonne vollständig auszuschließen, auch bei bewölktem Wetter sollte eine schützende Creme auf die Haut aufgetragen werden, idealerweise sollten Sie LSF 50+ Produkte ohne Titandioxid und Zink wählen.

Außerdem müssen Sie Kleidung aus leichten, natürlichen Stoffen verwenden

  • Vermeiden Sie häufiges Duschen, minimieren Sie die Verwendung von Kosmetika und Reinigungsmitteln.
  • Verwenden Sie keinen Waschlappen. Benutzen Sie weiche Handtücher, Unterwäsche und Bettwäsche
  • Vermeiden Sie mechanische Beschädigungen der Haut

Wie schnell vergehen Rötungen und Juckreiz?

Es ist wichtig, daran zu denken, dass kleine rote Punkte auf der Haut nach der Laser-Haarentfernung normal sind.

Keine Panik, wenn nach der Laserbehandlung die Hauttemperatur leicht ansteigt und Rötungen auftreten.

Wenn Sie den Empfehlungen eines Spezialisten folgen und die Haut richtig pflegen, werden all diese Hautreaktionen und Unbehagen schnell verschwinden.

Die Heilung und Regeneration der Haut erfolgt ganz schnell - Reizungen und Juckreiz verschwinden in der Regel am zweiten Tag.

Enthaarungscremes

Alle Enthaarungscremes basieren auf der Grundsubstanz Thioglykolsäure und sind sehr alkalische Substanzen, die nicht nur dem beabsichtigten Effekt dienen und das Haar stark angreifen, sondern auch die Haut reizen.

Die Cremes werden deshalb mit pflegenden Inhaltsstoffen wie Bisabolol, Vitamin E oder Aprikosen-Öl angereichert.

Dennoch wird die Haut geschädigt und benötigt nach der Enthaarung besondere Pflege.

Epilation

Ja, auch beim Epilieren können kleine Hautentzündungen auftreten, da der Epilierer die Haare „gewaltsam“ aus der Haut reißt und somit die Hautstelle reizt, an der das Haar aus der Haut wächst.

Um dies zu vermeiden, sollten Haut und Haare vor dem Epilieren durch ein warmes Bad oder eine Massage aufgeweicht werden. Dadurch öffnen sich die Poren und die Haare können sanfter herausgezogen werden.

Auch die Epilationstechnik entscheidet darüber, ob Hautirritationen entstehen oder nicht. Grundsätzlich sollten Sie die Hautstelle, an der epiliert wird, immer straffziehen und das Epiliergerät senkrecht zur Hautoberfläche ansetzen. Epilieren Sie dann entgegen der Wuchsrichtung der Haare.

Um zu vermeiden, dass Keime und Bakterien in die Poren eindringen und Entzündungen hervorrufen, ist es wichtig die Poren nach dem Epilieren wieder zu schließen: Lassen Sie für kurze Zeit kaltes Wasser über die betroffenen Hautstellen laufen.

Zusammenfassung

Die Vermeidung und Behandlung von Pickeln nach der Haarentfernung erfordert eine sorgfältige Vorbereitung, Durchführung und Nachsorge. Die Wahl der richtigen Methode und die Beachtung von Hygiene spielen eine entscheidende Rolle. Bei anhaltenden Problemen sollte ein Arzt konsultiert werden.

Methode Vorteile Nachteile Geeignet für
Rasur Schnell, einfach, kostengünstig Häufig Rasurbrand, Pickel, kurzfristiges Ergebnis Notfalllösungen, schnelle Ergebnisse
Enthaarungscreme Schmerzfrei, einfach Kann Hautreizungen verursachen, chemischer Geruch Schmerzempfindliche Personen
Epilation Langfristiges Ergebnis Schmerzhaft, kann zu eingewachsenen Haaren führen Schmerztolerante Personen
Laser-Haarentfernung Dauerhaft, schonend Teuer, mehrere Sitzungen notwendig Dauerhafte Lösung, sensible Haut

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